Estichà Unterer Markt

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stinksauer...

Ilejha Ajeridas Akkrijel @, Saturday, 13. October 2001, 19:44 @ Bodnar Franurff


Als Antwort auf: Re: Einwände von Bodnar Franurff am 11. Oktober 2001 11:51:42:

Bodnar sieht den Novizen missbilligend an.
"Ihr schliesst von einem unbeholfenen Soldaten, das die Ganze Regierung ein Haufen Egoistischer, Machtsrebender Personen ist? Unser Gehalt ist nur deshalb höher weil wir dementsprechend mehr Verantwortung tragen. Ich weiss nicht, ob Ihr des lesens mächtig seid, Rawir. Wenn ja, dann seid Ihr einer von 3% der Glücklichen. Ich genoss eine lange aufwendige Ausbildung um meinen Wissensstandart zu vervollkommnen. Und dieser Umstand berechtigt mich auch einen höheren Lohn zu erhalten. Oder wollt Ihr einem Bauern der nicht lesen, schreiben, rechnen ja nicht einmal sich richtig artikulieren kann, einen Staat wie das Elurische Reich anvertrauen? Ich denke doch weniger." Bodnar streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Ich kann mich erinnern, Rawir. Das Ihr als Feinschmied nach Esticha gekommen seid. Hättet Ihr Euer vorhaben mit nachdruck verfolgt, wäre Euer Leben jetzt auch etwas besser. Doch nun, als Novize eines Jhoulanan-Tempels, seid Ihr gezwungen einen neuen Weg mit weniger Luxus einzuschlagen. Wenn`s Euch gefällt...weiter so. Lasst aber uns Regieren und Ihr geht Euren Sexistischen Trieben nach."
Bodnar nickt kurz mit dem Kopf. "Und nun Entschuldigt mich. Ich habe noch andere Dinge zu erledigen." Spricht's und ist schon im trubel des Marktes verschwunden.


Plötzlich sieht Bodnar eine Chira vor sich stehen. (Sorry, dass ich mir die Aktion rausnehme, ist aber nötig.) Bisher ist die Novizin Abseits gestanden und hat beide Parteien zwar kritisch betrachtet, sich aber bewusst rausgehalten und keinerlei Andeutungen von sich gegeben. Nun aber hat sie sich den Streitenden unglaublich schnell genähert und schaut Bodnar nun direkt an, purer Zorn flackert in den blaugrünen Augen.
„Sexistisches Treiben???“ - man merkt dass sie sich zügeln muss um den gemäßigten ton zu halten.

„Ihr, also, ein Minister dieses Staates, haltet das Werk und die Gabe der Göttin für Sexistisches Treiben? Ist dieser Staat nun soweit, dass die Göttin Jhoulana von einem der Regenten öffentlich auf der Straße beleidigt werden kann? Dann ist der heilige Tempel der Jhoulana also nichts weiter als ein besseres Bordell und ihre Anhänger nur ein Haufen überschätzter Huren?

Und seit wann gelten Priester oder auch Novizen als politisch nicht zulässig oder unbrauchbar? Die Allianz wird seid Jahrhunderten zu einem Teil von Priestern regiert und selbst die Verfassung dieser Stadt, oder nun dieses Reiches, schreibt Priestern besondere Vorteile zu. Ihr seid auf die Fähigkeit lesen und schreiben zu können stolz? Nun, jeder Priester kann das! Und die meisten Novizin lernen es während ihrer Ausbildung. Wenn sich ein Bauer nur wegen dieses Wissens nicht mit Staatsgeschäften befassen kann – Priester, auch die der Jhoulana, können das sehr wohl!“ - sie holt kurz Luft und weiter:
„Weder mein, noch Rawirs noch das Leben von irgendeinem Novizen könnte besser sein, als es ist. Denn das was wir wollen, ist unseren Gottheiten zu dienen, und nicht ein bestimmtes Gehalt oder einen hohen Posten. Allerdings wäre es in einer anderen Stadt, in der die wahren Götter noch verehrt und respektiert werden vielleicht angenehmer.“

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