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Stephan / Luna, Tuesday, 03. November 2026, 17:46 @ Mel


Als Antwort auf: Re: und noch eine von Mel am 29. November 2001 14:06:40:

Hallo Mel,

Eben. Streitereien kommen selten zustande, weil auch die weniger netten Spieler gute Kontakte brauchen und deshalb nach Aussen hin die braven Bürger mimen. Richtige Konflikte, die einfach gesellschaftlich bedingt sind,

Was meinst Du denn damit?
Wir bilden doch eine Gesellschaft in Esticha z.B., und tatsächlich wollen auch hier die Leute in "Frieden" leben. Soweit hat sich der "Common Sense" auch in die Fantasy-Welt rübergerettet.
Also welche Konflikte willst Du konstruieren?
Komm jetzt aber nicht mit einer absurden manichäischen Argumentation auf Abituriennten-Niveau, dass ist mir zu einfach, klappt auch in Chrestonim nicht, da hier eigentlich keine Stellvertreterkriege geführt werden,
Wer Erfolg haben will muss sich anpassen, dass ist anscheined auch in Chrestonim so, da musst Du Dich nicht wundern, da wir ja auch nur innerhalb unser Denkmuster spielen können. Schauspieler können letztendlich auch nur sich selbst spielen...

gibt es höchst selten, zumindest nicht von Spielern, die nicht nur Rollenspiel machen wollen, sondern vor allem Erfolg anstreben. Warum die reinen Rollenspieler keine Konflikte ausspielen, ist mir indes schleierhaft. Die erste Regel aller Dramatik, sei es im RPG, Buch oder Film, lautet schließlich: "Der Hauptprotagonist braucht einen Konflikt, ansonsten ist die Handlung bedeutungslos, bzw langweilig."

Diese Aussage ist super polemisch. Vgl. hierzu die Werke von Campbell und Vogler.
Eine "gute" Handlung die spannend, und damit eben nicht bedeutungslos sein soll, muss einen bestimmten Charakter in ihrem Ablauf haben. Das könnte man auch ohne Konflikt machen.

Mel


Stephan

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