"Und ewig wartet man auf die SLs"
Ich kann es schon nicht mehr hören! - Zur Erinnerung, alt aber Gut und immer noch gültig:
"Kickstart! -> Ich will doch nur mitspielen!"
Wichtiger Hinweis
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Chrestonim wird von Studierenden und Berufstätigen in ihrer Freizeit betrieben. Und wenn diese einmal über Monate hinweg knapper ausfällt, kann es durchaus zu erheblichen Verzögerungen kommen. Das betrifft das Spiel an sich nicht - denn hier ist es die Kommunikation zwischen den Spielern, die zählt und die läuft ohne die Spielleitung ab.
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Wir wissen, wie schwierig es ist, sich zu gedulden, aber bitte denken Sie daran: Die Spielleiter opfern täglich mehrere Stunden ihrer Freizeit für das Spiel - und das, ohne eine materielle Gegenleistung zu erhalten.
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<b>Wie werde ich glücklich in Chrestonim?</b>
Gut 1000 Spieler werden es sein, die es bis zum Zeitpunkt, da diese Zeilen geschrieben werden, nicht geschafft haben, ihren Charakter so in das bestehende Spiel zu integrieren, dass sie lange Spaß an ihm hatten. Die 300, die es in diesem Augenblick erfolgreich und begeistert spielen, sind Teil eines der vielschichtigsten, komplexesten und auch verrücktesten Emailspiele des deutschsprachigen Raums.
<b>Woher kommt die hohe "Durchfallquote"?</b>
Die meisten und fatalsten Fehler werden bei der Anmeldung begangen. Klar, wie soll man sich einen Charakter ausdenken, der zu dem Spiel passt, wenn man das Spiel nicht kennt? Genau diese Lücke schließt dieses Kapitel, dass von Ihnen und Ihrem Spielcharakter handelt.
<b>Das Netz der Spieler</b>
In den Städten von Chrestonim soll jede Figur, sei es der Bauer, der Bettler, der Sklavenhändler, der Gardist oder der Kapitän, ein Spieler sein. Ihr eigener Charakter, den Sie in der Welt verkörpern werden, wird in dieser Stadt vielen Persönlichkeiten begegnen - angefangen bei der Torwache, über den Zöllner bis hin zur Angestellten im Badehaus. Und jeder dieser Charaktere wird von einem Spieler verkörpert, die alle eigene Pläne und Vorstellungen von ihren Charakteren haben.
Mit der Spielleitung werden Sie selten in Kontakt treten müssen, nur, wenn
es um Verwaltungsdinge geht, die Sie alleine nicht lösen können und in denen
eine übergeordnete Gewalt ordnend oder regulierend eingreifen muß. Die Stadt
wird also einzig und allein von den Charakteren der Spieler bevölkert. Das hat
weitreichende Konsequenzen.
<b>Die Spieler machen das Spiel, nicht die Spielleitung!</b>
Die Spielleitung ist nur dazu da, das Spiel zusammenzuhalten, eine gemeinsame
Basis zu präsentieren, Handlungen zu koordinieren und ein wachsames Auge auf
die Kohärenz der Welt zu haben. Die Spielleitung wird nur selten ins eigentliche Spielgeschehen eingreifen und wenn, dann manifestiert sie sich fast ausschließlich in Naturgewalten: Stürme, Seuchen, reißende Dschungelkreaturen.
Viel wichtiger sind - da das Spiel größtenteils in Städten spielt - jedoch die sozialen Interaktionen und all die Möglichkeiten und Fußangeln, die sich aus ihnen ergeben. Und diese soziale Welt der Städte wird ausschließlich und allein von den Spielercharakteren geprägt. Somit ist auch die Entwicklung der Politik der Städte, ihre Kultur, ja gar ihr Fortbestehen von den Spielern abhängig - die Welt von Chrestonim ist keineswegs statisch, sondern ihre Entwicklung wird im extremen Maße vom Spiel - Ihrem Spiel - beeinflusst.
Diese Freiheit könnte natürlich mißbraucht werden, indem beispielsweise ein
Spieler behauptet, er habe nun das Schwarzpulver erfunden, was die politischen
Machtverhältnisse auf radikale Weise ändern würde. Als Konter könnte ein Spieler
auf die Idee kommen, mit seinem Charakter das Flugzeug zu erfinden und
damit Luftangriffe zu fliegen. Das Ergebnis wäre vollkommenes Chaos und das
Spiel geriete aus den Fugen. Aus diesem Grund ist die Spielleitung immer dann
präsent und greift regulierend ein, wenn sie solch eine Fehlentwicklung kommen
sieht. Sie können mit ihrem Charakter die Welt also frei prägen, solange sie sich in realistischem Rahmen bewegen und die kulturellen und technologischen
Grenzen der Welt beachten. Das klingt furchtbar anspruchsvoll, ist es aber in der Praxis nicht. Sie werden schnell ein intuitives Gefühl für die komplexe, über Jahre gewachsene Welt entwickeln, was in ihr möglich ist und was nicht.
Die Spieler bestimmen also mit ihrem Netz aus Beziehungen, das sie zwischen
sich aufspannen, den Lauf der Welt. Durch ihren Handel miteinander und die
Wirtschaftskreisläufe, in die sie eingebettet sind, nehmen sie Einfluss darauf, wer reich ist und wer in Armut leben muss. Sie bestimmen, wer gesellschaftlich aufsteigt und gar Herrscher seiner Stadt wird. Ob ihre Stadt erfolgreich ist und
aufblüht oder in bitterem Elend versinkt, hängt von den Spielern ab.
Gruss
Kanalisation/Tom
gesamter Thread:
- "Und ewig wartet man auf die SLs" - Kanalisation/Tom, 21.03.2004, 11:38
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- Re: "Und ewig wartet man auf die SLs" - Mel, 21.03.2004, 13:26
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- Motivation... - Kanalisation/Tom, 21.03.2004, 15:44
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- Re: Motivation... - René, 21.03.2004, 16:35
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- Re: Motivation... - Kaldan, 22.03.2004, 19:08
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- Ja, aber .... - Malandar2003, 24.03.2004, 13:37
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- Ja, aber .... - Malandar2003, 24.03.2004, 13:37
- Re: Motivation... - Kaldan, 22.03.2004, 19:08
- Re: Motivation... - René, 21.03.2004, 16:35
- Motivation... - Kanalisation/Tom, 21.03.2004, 15:44
- Re: "Und ewig wartet man auf die SLs" - PC, 22.03.2004, 16:12
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- Re: "Und ewig wartet man auf die SLs" - Mel, 21.03.2004, 13:26