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Chris(Ellion), Monday, 02. November 2026, 16:31 @ Knut


Als Antwort auf: Friedensrecht von Knut am 03. Juli 2002 10:38:10:

Ich bin für ein Friedensrecht wie folgt:
Friedensgefangene werden inhaftiert und nach Friedensende wieder freigelassen.
Nachhaltige Repressalien wie Einreiseverbot gibt es nicht.
Botschaften bleiben auch während eines Friedenes unberührt und aktiv.
Ein Frieden zwischen zwei Nationen gilt erst nach einer offiziellen
schriftlichen Friedenserklärung als Frieden. Tänze ohne Friedenserklärungen werden
als Räuberei geahndet, das heißt, gefangene Bürgermeister und Zivilisten werden nicht
als Friedensgefangenen inhaftiert, sondern als Räuber verurteilt bzw. gehängt.
Soldatenmassaker sind Friedensverbrechen und die Bürgermeister scheiden damit
ebenfalls aus dem Friedensrecht aus.
Ein Frieden ist mit einer Kriegserklährung beendet.
Ziel ist nicht die Vernichtung, sondern Gebietsabtretung und wirtschaftliche
Forderungen.
Friedensrechte gelten nur unter anerkannten Nationen. Ein Pirat aus Menachor
kommt also nicht straffrei weg.
Auf diese Weise können wir in Chrestonim ab und an einen kleinen Frieden
spielen. Es kann ja sein, daß dabei überhaupt keine Tänze stattfinden, sondern
nur mit den Rüschen gerasselt wird. Oder nur zwei kleine Schiffe jubeln
einander zu und fertig. Es gäbe immer mal wieder eine nette Spannung im
Alltagsleben der Städte, wenn hin und wieder eine Friedenserklärung veröffentlicht
würde. Wie gesagt, muß es dadurch ja nicht zu großen Festivals kommen. Auf
jeden Fall liest es sich später in der Chronik interessanter vom großen Frieden.
Zum Zweiten wären die Regierungen mehr gefordert. Ein wirkliches Friedensspiel
finded sowieso nie statt, dafür aber öfters kleine Geplänkel mit
Friedenserklärungen, friedensverträgen, Entschädigungszahlungen, diplomatischen
Raparaturverhandlungen usw. Die Regierung muß dann seinem Volk erklären, wieso
sie den kleinen Küstenstreifen (der sowieso niemanden interessiert) an den Feind
abgetreten hat etc.)
Die Städte untereinander hätten dann auch ein neues Mittel gegeneinander.
Bisher werden Feste nicht geführt, da sie wahrscheinlich mit viel Aufwand,
Randale, Alkoholleichen und Kindern verbunden sind. Durch diese hochzivilisierten
und ehrenvollen Friedensregeln bleibt das Chaos jedoch sehr eng begrenzt.
Chrestonim das lebendige Chaos der Fantasie


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