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Kriegsrecht

René @, Tuesday, 02. July 2002, 10:44


Ich bin für ein Kriegsrecht wie folgt:

Kriegsgefangene werden inhaftiert und nach Kriegsende wieder freigelassen. Nachhaltige Repressalien wie Einreiseverbot gibt es nicht.

Botschaften bleiben auch während eines Krieges unberührt und aktiv.

Ein Krieg zwischen zwei Nationen gilt erst nach einer offiziellen schriftlichen Kriegserklärung als Krieg. Angriffe ohne Kriegserklärungen werden als Räuberei geahndet, das heißt, gefangene Offiziere und Soldaten werden nicht als Kriegsgefangenen inhaftiert, sondern als Räuber verurteilt bzw. gehängt.

Zivilistenmassaker sind Kriegsverbrechen und die Befehlshaber scheiden damit ebenfalls aus dem Kriegsrecht aus.

Ein Krieg ist mit einem Friedensvertrag beendet.

Ziel ist nicht die Vernichtung, sondern Gebietsabtretung und wirtschaftliche Forderungen.

Kriegsrechte gelten nur unter anerkannten Nationen. Ein Pirat aus Menachor kommt also nicht straffrei weg.

Auf diese Weise können wir in Chrestonim ab und an einen kleinen Krieg spielen. Es kann ja sein, daß dabei überhaupt keine Kämpfe stattfinden, sondern nur mit den Säbeln gerasselt wird. Oder nur zwei kleine Schiffe feuern aufeinander und fertig. Es gäbe immer mal wieder eine nette Spannung im Alltagsleben der Städte, wenn hin und wieder eine Kriegserklärung veröffentlicht würde. Wie gesagt, muß es dadurch ja nicht zu großen Schlachten kommen. Auf jeden Fall liest es sich später in der Chronik interessanter vom großen Krieg. Zum Zweiten wären die Regierungen mehr gefordert. Ein wirkliches Kriegsspiel finded sowieso nie statt, dafür aber öfters kleine Geplänkel mit Kriegserklärungen, friedensverträgen, Entschädigungszahlungen, diplomatischen Raparaturverhandlungen usw. Die Regierung muß dann seinem Volk erklären, wieso sie den kleinen Küstenstreifen (der sowieso niemanden interessiert) an den Feind abgetreten hat etc.)

Die Städte untereinander hätten dann auch ein neues Mittel gegeneinander. Bisher werden Kriege nicht geführt, da sie wahrscheinlich mit viel Aufwand, Vernichtung, Todesfällen und Asche verbunden sind. Durch diese hochzivilisierten und ehrenvollen Kriegsregeln bleibt das Chaos jedoch sehr eng begrenzt.

René

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