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<title>Spielerforum</title>
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<title>&quot;Du bekommst was aus meiner privaten Kiste, damit Du siehst....</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Tom/Yuna, Thursday, 29. November 2001, 20:45:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Wann hat dieses Jahr der große Sturm stattgefunden? (n/t)</strong> von René am 29. November 2001 20:00:47:</p>
<p>...was für ein netter Kerl ich bin.&quot; (Zitat: &quot;Pulp fiction&quot;)</p>
<p>Mit folgenden Worten hat uns Willi damals verwöhnt:</p>
<p>[...snip...]<br />
28.Aros 224</p>
<p>Erneut hat Delvan sein Himmelsfeuer im fernen Osten, über der Allianz entfacht und schickte es auf die Reise über das Himmelsgewölbe. Die Luft, die in<br />
den letzten Tagen schwer und heiß wie flüssiges Blei über der stinkenden und schwitzenden Stadt lag ist heute Morgen erstaunlich klar. Am frühen<br />
Morgen, kurz nach Entfachung der Sonne erschien das Himmelsgewölbe über dem Land fleckig und zerfurcht. Trotz der Hitze trübte kein Dunst den Blick<br />
auf die langsam ansteigende Landschaft, so dass man fast den Horizont erblicken konnte, dort, wo die Welt sich hinter dem Himmelsgewölbe nach oben<br />
aus der Sicht herausschwingt. </p>
<p>Es ist mittag und das geschäftige, wenn auch besonders sticktige Gedränge auf den Strassen hat kurz für eine Mittagspause nachgelassen, als ein helles,<br />
recht schnelles &quot;Bing bing bing bing...&quot; über die Dächer der Stadt hallt. Im Kriegshafen, wo die beiden Estichàner Kriegsschiffe Asregas und Sijavas Seite<br />
an Seite mit der ehemaligen Burning Star von Admiral Halsey und der Kriegsgaleere der Allianz Tetraras festgezurrt sind, halten immer mehr Matrosen,<br />
Offiziere und Hafenarbeiter in ihrer Arbeit inne und recken ihre Köpfe, sich vor der Sonne mit den Händen als Dach über den Augen schützend, hinüber<br />
zu der Klippe, auf deren Spitze jener Teil des Klosters hockt, der Sanikas geweiht ist. Dort, von der kleinen Kapelle kommt das leise Läuten her. Ein<br />
kleiner, dicklicher Sanikaspriester setzt mit seinen kurzen Beinen so schnell es geht seine rundlichen Massen in Bewegung, eilt den kleinen, schmalen Pfad<br />
von der Kapelle hinunter zu einer kleinen, mit Gras bewachsenen Stelle am Riff. Fast strauchelt Gobrok, unser kleiner dicker Priester, als er den<br />
Grasflecken erreicht, mit ganzer Kraft stemmt er das schmale Ende des dort liegenden, bestimmt vier Vat langen Hornes nach oben, setzt an, bläht seine<br />
Backen auf, dicke Schweißperlen rollen ihm von der Stirn und über die Backen, seine Augen werden groß, als er schließlich mit der ganzen Kraft seiner<br />
Lungen in das Mundstück hineinbläst. </p>
<p>Ein tiefes, dröhnendes BOOOOOOOOOOOHHHH! hallt von der Klippe des Sanikastempels herab über die Dächer Estichàs. Überall halten die Menschen,<br />
Chirà, Unuim und Sragon mit ihrer Arbeit inne, als sie den Ruf des gewaltigen Hornes hören. Nur wenige Herzschläge später beginnt die große Glocke<br />
der Bethalle des Vanor am Hafen zu schwingen und ihr lauter, dröhnender Ton erfüllt den Hafen. Das Glockenspiel des Vesanatempels stimmt mit ein, der<br />
große Gong des Hostinostempels, und schließlich läutet es auch von den Zwillingstürmen des Endrakhatempels herab. </p>
<p>Scheinbar vermag nichts das Dröhnen und Läuten der Tempel übertönen zu können, als in diese Kakophonie hinein lautes Donnern bricht, wie eine Welle<br />
über die Stadt rollt und für einen Augenblick alle anderen Geräusche überdeckt. Wie eine Warnung fegt eine Böe durch die Stadt, salzig und vom Meer<br />
her kommend. In ihrem Gefolge streicht nun ein leichter Wind über die Fronten der Häuser, doch nicht wie im übrigen Jahr von Osten her, sondern aus<br />
Westen. </p>
<p>Immer mehr Bewohner lösen sich aus ihrer Starre. Händler packen in Panik ihre Stände zusammen, scheuchen ihre Knechte und Mägde über den Platz,<br />
um die Ware einzuholen, Müttern packen ihre Kinder an den Händen und zerren sie durch die Straßen, das Klappern der eilig verriegelten Fensterläden<br />
ist überall zu hören und spätestens beim Blick hinaus aufs Meer wird auch dem letzten Zweifler klar, dass es nun soweit ist: </p>
<p>Dunkelblaue, sich wie Pilze in die Höhe türmende Wolkengebirge sammeln sich dort draußen zu ihrem Angriff auf die Küste. Warnend leuchten die Gipfel<br />
und Flanken immer wieder in weißgrauem Licht auf, schleudern Blitze zwischen sich hin und her. Immer wieder zerfließt die Front ineinander, wird hier<br />
und dort auseinandergerissen, weichen Wolkenberge zur Seite und geben den Blick auf noch gewaltigere Wolkenriesen frei, die sich bis ans<br />
Himmelgewölbe zu türmen scheinen. Mit beängstigender Geschwindigkeit fegt die Front über das Meer und es wird nicht einmal mehr eine Stunde<br />
dauern, bis sie Estichà erreicht hat. </p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 29 Nov 2001 20:45:15 +0100</pubDate>
<dc:creator>Tom/Yuna</dc:creator>
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<title>Wann hat dieses Jahr der große Sturm stattgefunden? (n/t)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von René, Thursday, 29. November 2001, 20:00:</em></p><p><p><br />
</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 29 Nov 2001 20:00:47 +0100</pubDate>
<dc:creator>René</dc:creator>
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