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<title>Spielerforum</title>
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<title>Zorn der Goetter (eine kleine Erklärung)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von katy, Tuesday, 09. December 2003, 09:04:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Zorn der Goetter... dritter Teil...</strong> von katy am 09. Dezember 2003 08:51:34:</p>
<p><br />
Nun mag es einige Leute geben, die diesen Text wieder zerpfluecken, sich kritisiert fühlen, falsch verstanden, etc.<br />
ich moechte anmerken das das ganze einfach nur eine geschichte sein sollte, inspiriert durch die anmerkung das die seuche als zorn der goetter gesehen werden koennte. allein dadurch ergibt sich keine kritik an der spielweise irgendwelcher poriester/innen.  der text spiegelt eigentlich eher das wieder, was ein geschichtenerzaehler zum besten geben koennte um die situation zu beschreiben und ein wenig &quot;wahrheit&quot; einflechten zu lassen. diese stadt ist fiktiv, die beschreibung ist jedoch ziemlich allgemeingültig...</p>
<p>definiert das ganze als spam von katy</p>
<p>gruss<br />
katy</p>
<p><br />
</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Dec 2003 09:04:15 +0100</pubDate>
<dc:creator>katy</dc:creator>
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<title>Zorn der Goetter... dritter Teil...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von katy, Tuesday, 09. December 2003, 08:51:</em></p><p><p>Dunkelheit legte sich ueber die Stadt. Nicht die Art von Dunkelheit, die mit dem erlöschen des Delvanslichts einhergeht, sondern eine andere bedrückendere und beängstigerende Art. Die Einwohner veränderten sich. Wo vorher eine Gemeinschaft existierte, da versuchte nun ein jeder die seinen vor der grasierenden Krankheit zu schützen, ohne Rücksicht auf seine Nachbarn und Freunde. <br />
Da eine der Rassen die Krankheit nicht bekam, wurde sie von den anderen dafür verantwortlich gemacht. Gerüchte kamen auf, das deren ketzerische Gottheit die Krankheit geschickt hätte, um alle anderen Rassen aus zu löschen. Auf den Straßen und Plätzen wurden die angehörigen dieser Rasse mit Steinen beworfen, vom Mob gelyncht oder ihre Häuser angezündet. Was voher Freunde waren, wurden erbitterte Feinde.<br />
Überall in den Straßen schwelten Feuer, die auf andere Häuser übergriffen. Gelichgültig waren den Flammen, welche Häuser sie mit ihrer Hitze zerstörten, einzig ihr Hunger brüllte in glühenden Funken, fraß sich durch das Herz der Stadt und riss viele Leben in seinen brennenden Schlund.<br />
Alle die, die von der Krankheit noch nicht so gewächt waren - derer nur allzu wenige - und noch laufen konnten, versuchten dem Inferno zu entfliehen. Sie ließen in ihrer Angst all jene zurück die zu schwach und krank waren. Ein kleiner Strom an Lebewesen entkam durch das brennende Tor der einstmals prächtigen Stadt. Kaum zwei Hände voll von Leuten, die sich in ihrer Schuld nicht in die Augen schauen konnten, hörten sie doch die Schreie derer die in den Flammen ihren Tod fanden noch eine ganze Nacht hindurch, bevor das Feuer erlosch und nichts zurück blieb als Asche und Stille.</p>
<p>Ein Teil derer die übrig blieben - so sagt man - suchten Zuflucht und Vergessen in den Sümpfen. Andere weihten ihre Seele den Göttern und wanderten durch die Welt diese Geschichte zu erzählen. <br />
Jede Nacht in ihren Träumen hörten sie die Schreie, als Vesanas Sühne für ihre Schuld und währende Erinnerung an das Geschehene. So sollte nie vergessen werden, das wir Lebewesen nur Spielzeug der Götter sind und in Gottlosigkeit verfallend unser Schicksal besiegelt wird, gleichgültig zu´welcher Kaste wir gehören, welcher Gottheit wir uns geweiht haben mögen, ob Bürger oder Sklave, Regent, Priester oder Soldat.</p>
<p>Damit wendete sich der Geschichtenerzaehler ab und verließ den Schauplatz.</p>
<p><br />
</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Dec 2003 08:51:34 +0100</pubDate>
<dc:creator>katy</dc:creator>
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