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<title>Spielerforum</title>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/</link>
<description>Spielerforum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Er ist tot, Jim</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Christian, Tuesday, 20. March 2001, 13:55:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Faszinierend, Jim!</strong> von Ben (Astijan) am 20. März 2001 12:24:33:</p>
<blockquote><p>Aber jetzt mal im Ernst. &quot;Boreville, OR&quot; ist zwar kein Rollenspiel, daß seinen Namen durch Würfel rollen verdient, aber es ist wenigstens etwas, das den Inhalt eines Rollenspiels richtig herüber bringt.</p>
</blockquote><p>Du meinst, das Schwelgen in abgegriffenen 70er Jahre Klischees ist der eigentliche Inhalt eines Rollenspiels? Was hältst Du dann davon, wenn wir mal ein &quot;Eis am Stiel&quot; Internetrollenspiel aufmachen? <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /><br />
Da wird wenigstens noch gefickt und nicht nur geredet.<br />
Christian</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 13:55:43 +0100</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Des waer aber wieder was...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Tom/Yuna, Tuesday, 20. March 2001, 13:03:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: Faszinierend, Jim!</strong> von René (Portrak) am 20. März 2001 12:51:34:</p>
<p>Also Rene, das kann ich mir dann aber schon wieder spassig vorstellen, einen TOON zu spielen. denk mal an die ungeahnten moeglichkeiten. waerend einer verfolgungsjagt pinselst schnell eine tuer auf eine mauer und haust ab <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 13:03:45 +0100</pubDate>
<dc:creator>Tom/Yuna</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Heeee....</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Tom/Yuna, Tuesday, 20. March 2001, 13:01:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: Faszinierend, Jim!</strong> von Ben (Astijan) am 20. März 2001 12:54:53:</p>
<p>Mir geht es ähnlich, ein bissel mehr Action könnte ein RPG schon vertragen. Ich spiele meinen langweiligen, kleinen Schreiber ja auch nicht in EST, wo er ein ruhiges Leben hätte, sondern in VOR.</p>
<p>TOM: heee.... das ist blasphemie!!! <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /><br />
es lebe EST. nieder mit den imperialistisch-brutalistischen VORs <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=193</link>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 13:01:05 +0100</pubDate>
<dc:creator>Tom/Yuna</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Geh zur Seite, Butch...&quot;</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Tom/Yuna, Tuesday, 20. March 2001, 12:55:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Faszinierend, Jim!</strong> von Ben (Astijan) am 20. März 2001 12:24:33:</p>
<p>[...viel Text...]</p>
<p>&quot;hmm... ist 'n int'ressanter Punkt&quot;. Aber da bleib ich trotzdem mal in EST. Zu viel Aufregung, wie in Boreville praktiziert, tut meinem Herz nicht gut.</p>
<p>p.s.: um Christians/Marias Auszug zu vervollstaendigen. Scheint mir doch wert zu sein das hier wiederzugeben. vielleicht ziehts ja wen dann dorthin und er macht karriere in dieser omynoesen eisdiele - z.b. als fetziger 60iger-jahre tellerwaescher, der dann sowas belauschen darf <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<p><br />
               Subject:  Maedchengespraeche</p>
<p>               &lt;RPG&gt;</p>
<p>               # Boreville, Eisdiele<br />
               # 14.8.1969 spaeter Nachmittag</p>
<p>               Ein Kichern ging durch Wendy und Clara. waehrend Jenny versuchte,<br />
               hinter ihrem Ananasshake zu verschwinden, als die ersten<br />
               Geigentoene des eindeutig schmalzigen Liedes erklangen.</p>
<p>               &quot;Wir wussten ja gar nicht, dass Du mit Jimmy Tred zusammen bist&quot;,<br />
               haenselte tadellos geschminkte Wendy sie &quot;Uns als Deinen<br />
               Freundinnen koenntest Du doch so etwas sagen.&quot; Ihr auffaellig<br />
               geschminkter Mund verzog sich zu einem boshaften, spoettischen<br />
               Laecheln, das Clara wie ein Spiegelbild zu kopieren versuchte.</p>
<p>               &quot;Ihr wisst, dass ich mit diesem Versager nichts zu tun habe&quot;,<br />
               zischte die Buergermeisterstochter zornerfuellt und bemuehte<br />
               sich, die Schmusestimmen der BeeGees aus ihren Gehoergaengen zu<br />
               verbannen.</p>
<p>               &quot;Nun, es sieht aber nicht so aus, als ob ER das wuesste&quot;, grinste<br />
               Wendy voller Genugtuung und deutete nicht wirklich unauffaellig<br />
               auf den schwarzen Wagen, der vor der Eisdiele wartete. &quot;Bis Du<br />
               sicher, dass er nicht denkt, er koennte bei Dir landen.&quot;</p>
<p>               Jenny erblasste unter ihrem perfekten Makeup und senkte ihre<br />
               tuschegeschwaerzten Wimpern, dann fiel ihre etwas ein und nun war<br />
               sie es, die ihre Freundinnen anfunkelte.</p>
<p>               &quot;Habe ich euch eigentlich schon erzaehlt, dass Winston O'Connor<br />
               sich fuer mich interessiert?&quot;</p>
<p>               Die beiden anderen verschluckten sich beinahe an ihren Shakes und<br />
               starrten sie an, als habe sie eben erzaehlt, die Praesident der<br />
               vereinigsten Staaten hoechstpersoenlich habe ihr Avancen gemacht<br />
               und nicht der Hilfssherrif.</p>
<p>               &quot;Du flunkerst&quot;, stiess Wendy hervor und Clara nickte sowohl<br />
               bloede als auch beifaellig.</p>
<p>               &quot;Nun, gestern war er bei meinem Vater, als ich zufaellig&quot;, sie<br />
               liess nach dem zufaellig eine kleine Pause &quot;auch dort war und er<br />
               hat mich angelaechelt, ihr wisst schon...&quot; siegessicher laechelte<br />
               sie die beiden anderen ueberheblich an.</p>
<p>               &quot;Ach, was soll das schon heissen&quot;, grummelte die kuenstlich<br />
               gestylte Wendy und schloss ihre Lippen um den Strohhalm, doch an<br />
               ihrem Gesicht konnte man ueberdeutlich den Neid ablesen.</p>
<p>               &quot;Warum sollte ich also etwas mit Jimmy Tred haben wollen, wenn<br />
               ich jemanden wie Winston O'Connor haben kann?&quot; floetete sie.</p>
<p>               &lt;SUM&gt;<br />
               - Jenny dementiert, etwas mit Jimmy zu haben und behauptet,<br />
                 Chancen bei dem Deputy zu haben.<br />
               &lt;/SUM&gt;</p>
<p>               &lt;NRPG&gt;</p>
<p>               Neu aufgetauchte Peronen:<br />
               - Wendy Fisher, 17, Freundin von Jennifer<br />
               - Clara Clint, 16, ebenfalls Freundin von Jenny und Schwester von<br />
                 Bob<br />
               - Winston O'Connor, 29, Deputy</p>
<p>               viele Knuddelgruesse<br />
               Julia</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=191</link>
<guid>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=191</guid>
<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 12:55:45 +0100</pubDate>
<dc:creator>Tom/Yuna</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Faszinierend, Jim!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Ben (Astijan), Tuesday, 20. March 2001, 12:54:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: Faszinierend, Jim!</strong> von René (Portrak) am 20. März 2001 12:51:34:</p>
<blockquote><p>Leider komme ich nicht dazu, mir darüber ernsthafte Gedanken machen zu können. Denn jedesmal, bekomme ich einen Zwerchfellanfall (das ist ernst gemeint!), wenn ich über Boreville nachdenke. Das wird nur noch vom Toonland-RPG übertroffen, wo man einen Toon spielt, dem Kühlschränke auf den Kopf fallen. Ich finde Boreville einfach nur putzig, aber mir fehlt jeder neurotische Ansatz, auch nur einen einzigen Schritt in diese Stadt zu wagen. </p>
</blockquote><p>Mir geht es ähnlich, ein bissel mehr Action könnte ein RPG schon vertragen. Ich spiele meinen langweiligen, kleinen Schreiber ja auch nicht in EST, wo er ein ruhiges Leben hätte, sondern in VOR.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 12:54:53 +0100</pubDate>
<dc:creator>Ben (Astijan)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Faszinierend, Jim!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von René (Portrak), Tuesday, 20. March 2001, 12:51:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Faszinierend, Jim!</strong> von Ben (Astijan) am 20. März 2001 12:24:33:</p>
<p>Leider komme ich nicht dazu, mir darüber ernsthafte Gedanken machen zu können. Denn jedesmal, bekomme ich einen Zwerchfellanfall (das ist ernst gemeint!), wenn ich über Boreville nachdenke. Das wird nur noch vom Toonland-RPG übertroffen, wo man einen Toon spielt, dem Kühlschränke auf den Kopf fallen. Ich finde Boreville einfach nur putzig, aber mir fehlt jeder neurotische Ansatz, auch nur einen einzigen Schritt in diese Stadt zu wagen. </p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 12:51:34 +0100</pubDate>
<dc:creator>René (Portrak)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Faszinierend, Jim!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Ben (Astijan), Tuesday, 20. March 2001, 12:24:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: Faszinierend...</strong> von René am 20. März 2001 02:44:05:</p>
<p>Also, ich bin doch positiv überrascht. Die Regeln sind ziemlich gut, vielleicht sollte man sie auch im gesamten auf Chrestonim übernehmen. Na gut, damit CHR spielbar bliebe, müsste man die Anzahl der Stadte auf VOR reduzieren, da es die einzige Stadt ist, in der noch die geeignete Anzahl Spieler vorhanden ist, aber wehe es meldet sich noch einer an.</p>
<p>Dann die Anzahl der Chars, einfach nur umwerfend. Ich wollte schon immer mal jemanden in Amerika spielen, der immer noch in Vietnam vermißt wird.<br />
Von über vierzig Chars sind sechs Stück PCs. So eine stolze Quote kann sich CHR nicht leisten.</p>
<p>Dann die Stadt-Chronik. Wow. Das System sollten wir sofort integrieren. </p>
<p>EST-Chronik: (Aktuellster Eintrag)<br />
Und Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe.<br />
Halt stop, das habe ich irgendwo schon mal gehört. Scheiße, die Bibel ist nur die Chronik zu mehreren Rollenspiel-Sessions.</p>
<p>Aber jetzt mal im Ernst. &quot;Boreville, OR&quot; ist zwar kein Rollenspiel, daß seinen Namen durch Würfel rollen verdient, aber es ist wenigstens etwas, das den Inhalt eines Rollenspiels richtig herüber bringt.</p>
<p>Bei Rollenspielen kommt es darauf an, sich in eine andere Person hineinzudenken und diese dann zu leben zu erwecken. Gut, ich gebe zu, daß mit dem Leben ist bisher (s. Archiv) in die Hose gegangen, aber sie haben erkannt, daß eine Stadt nicht von strahlenden Helden oder übelen Schurken am Leben gehalten wird, sondern von den gemeinen (das bedeutet in diesem Zusammenhang normal, nicht fies) Bürgern. Es mag zwar langweilig sein Sean, den Alt-Hippie zu spielen, wenn man auf Intriegen und Kämpfe aus ist, aber wenn man den Spaß daran hat, einen Char mit Leben zu füllen, ist es doch egal, ob es nun der Normalo ist oder der Hauptmann der Stadtwache.</p>
<p>Die Idee, die hinter &quot;Boreville, OR&quot; steht, erachte ich hiermit für höher, als die Motivation mit der einige Spieler hier ihre Chars führen (z.B. Vetran Trani, der nur die anderen Chars dumm anmacht, wenn er besucht wird, und sonst nichts tut). </p>
<p>Das Spiel selbst mag wie schon gesagt von der Thematik langweilig anmuten, der Spaß kommt durch das Leben des Char's. Es ist &quot;Sims&quot; mit Interaktionsmöglichkeit als Pbem.</p>
<p>Also wenn jemand demnächst irgendetwas kritisieren möchte, so mag er bitte erst einmal darüber nachdenken, ob er den Kritikpunkt nicht vielleicht aus einem falschen Blickwinkel betrachtet.</p>
<p>P.S.: Nein, ich halte die Bibel nicht ernsthaft für den mitschrieb eines Rollenspiels, sondern für eine Reflektion einer mittlererweile vergangenen Kultur.</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=185</link>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 12:24:33 +0100</pubDate>
<dc:creator>Ben (Astijan)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Faszinierend...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von René, Tuesday, 20. March 2001, 02:44:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Faszinierend...</strong> von Christian / Maria am 20. März 2001 02:32:29:</p>
<p>60er Jahre, die heiße Zeit der Flipperautomaten. Coole Forumeinträge über Free-Rounds, Championpoints, RockenRoll und CocaCola. Ich glaube, ich glaube in Boreville ist noch ein Psychotherapeuten-Char frei.</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=179</link>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 02:44:05 +0100</pubDate>
<dc:creator>René</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Faszinierend...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Christian / Maria, Tuesday, 20. March 2001, 02:32:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Rollenspiele gibt es, die gibt es gar nicht.</strong> von René (Portrak) am 20. März 2001 00:30:06:</p>
<p>Wow... das ist ja heißer als ne Partie Bingo!<br />
Ich zitiere:<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
&lt;RPG&gt;</p>
<p>              # Boreville, Eisdiele<br />
              # 14.8.1969 spaeter Nachmittag</p>
<p>              Ein Kichern ging durch Wendy und Clara.<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<p>Um die Frage, die mir vorhin gestellt wurde, zu beantworten: Genau DAS ist Hoe Style! Die sind doch völlig anti action!!!</p>
<p>Christian</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=178</link>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 02:32:29 +0100</pubDate>
<dc:creator>Christian / Maria</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rollenspiele gibt es, die gibt es gar nicht.</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von René (Portrak), Tuesday, 20. March 2001, 00:30:</em></p><p><p><br />
Ich surfte so vor mich hin und stieß auf folgendes E-Mail-Spiel, daß sich durch das gewissen Nichts auszeichnet: <a href="http://www.torsten-olt.de/boreville/" target="_top">http://www.torsten-olt.de/boreville/</a><br />
Und wenn in Zukunft jemand sagt, Rollenspieler seien verrückt, dann sollte er wissen, daß es da mächtige Graduierungen gibt.</p>
<p><br />
<a href="http://www.torsten-olt.de/boreville/" target="_top">Ein Rollenspiel mit dem gewissen Nichts</a><br />
</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=176</link>
<guid>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=176</guid>
<pubDate>Tue, 20 Mar 2001 00:30:06 +0100</pubDate>
<dc:creator>René (Portrak)</dc:creator>
</item>
<item>
<title></title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Aktionmaster aus Boreville, Wednesday, 04. November 2026, 19:10:</em></p><p><p><br />
Als Antwort auf: <strong>Heeee....</strong> von Tom/Yuna am 20. März 2001 13:01:05:</p>
<p>Titel: endlich Feierabend<br />
Ort: Apple Road 15; Boreville<br />
Zeit: 14.8.1969 21 Uhr</p>
<p>ENDLICH FEIERABEND</p>
<p>Mit einem leichten Quietschen schloss sich die Garagentuer hinter<br />
Sarahs altem Drahtesel, seinem derzeit einzigen Gast, dann ging<br />
sie weiter zur Haustuer, waehrend sie in ihrer geraeumigen Tasche<br />
nach dem Schluessel kramte.</p>
<p>Als sie die Tuer des Hauses oeffnete, stroemte ihr der unmerkbare<br />
Zuhause-Geruch entgegen und eine Welle der Erschoepfung<br />
durchflutete sie. Drinnen war er gewohnt still, sah mal einmal<br />
vom Ticken der von Generation zu Generation vererbten<br />
Monsterstanduhr ab. </p>
<p>Nachdem sie ihre Tasche abgestellt, ihre Jacke an der Garderobe<br />
aufgehaengt und ihre Sandalen mit den Pantoffeln vertauscht<br />
hatte, wusch sie sich erst einmal die Haende in der Kueche. Es<br />
tat gut, sich das kalte Wasser uber die etwas verschwitzten<br />
Haende laufen zu lassen und langsam von den seltsamen Erlebnissen<br />
in der Bibliothek in die Alltagsroutine wieder hineinzufinden.</p>
<p>Doch bevor sie sich wirklich entspannen konnte, musste sie sich<br />
um den Herrn des Hauses kuemmern.</p>
<p>&quot;LUUUZIFER!&quot; uebertoente sie das Ticken der Standuhr, als sie die<br />
beiden Naepfe auswusch und den einen davon mit frischen Wasser<br />
auffuellte. Sie konnte sich schon denken, wo das hinterhaeltige<br />
Tier wieder steckte. Entweder es mordete gerade wieder eine ihrer<br />
Zimmerpflanzen oder es lag auf Georges altem Bett und spielte den<br />
Trauernden.</p>
<p>&quot;LUUHUUZIFEEER!&quot; Sarah versuchte es noch einmal, auch wenn ihr<br />
klar war, dass es nicht ihre Stimme war, die den Kater anlockte,<br />
sondern das Rascheln der Trockenfutterschachter.</p>
<p>Majestaetisch wie der Herr der Unterwelt persoenlich und so<br />
schwarz wie seine Seele, stolzierte Luzifer die Treppe hinunter,<br />
als sei er nicht gerufen worden, um zu fressen, sondern um eine<br />
Audienz gebeten worden und naeherte sich auf Samtpfoten den<br />
Kuechenfliessen. </p>
<p>Vor dem Fressnapf blieb er zoegernd stehen, als wolle er damit<br />
seinen Protest kundgeben, Trockenfutter und kein frisches Fleisch<br />
dort vorzufinden. Sarah schluckte. Es war schonmal vorgekommen,<br />
dass Luzifer aus Veraergerung oder aus Boshaftigkeit die Nahrung<br />
tagelang verweigert hatte. </p>
<p>Das an sich war nicht Schlechtes, da er das Trockenfutter ja auch<br />
hauptsaechlich deswegen bekam, weil der Doc ihn wegen Verfettung<br />
auf Diaet gesetzt hatte, aber das Tier bettelte dann, den<br />
Vernachlaessigten und Todhungrigen spielend, bei den Nachbarn,<br />
die dann ihrerseits Sarah als Tierquaelerin anklagten.</p>
<p>Doch diesmal liess Luzifer Gnade vor Recht ergehen und warf Sarah<br />
nur einen Blick zu, den sie als missbilligend interpretierte und<br />
begann dann mit leises Knacklauten das Futter zu verzehren.</p>
<p>Sarah beobachtete ihn kurz dabei, wenn Luzifer frass, hatte er<br />
beinahe etwas Friedliches an sich. Genau genommen hiess Luzifer<br />
eigentlich gar nicht Luzifer, sondern J.F.Kennedy und gehoerte<br />
nicht Sarah, sondern George, aber der wohnte ja vorerst nicht<br />
mehr hier und zweitens sahen die Nachbarn immer aus dem Fenster,<br />
wenn sie im Garten den Namen des ermordeten Praesidenten rief.</p>
<p>Aber auch bevor George das Berkeleystipendium bekommen und sich<br />
parallel der Karriereleiter eines Profisportlers zugewendet<br />
hatte, war es Sarah gewesen, die sich um den schwarzen Teufel<br />
gekuemmert hatte.</p>
<p>George hatte ihn sich eigentlich nur zugelegt, weil sich<br />
attestierte Tierliebe in Form eines Katers gut machte, wenn es<br />
darum ging, noch beliebter zu werden. Mom fand ihn niedlich und<br />
Dad hatte nichts gegen ihn, solange jemand da war, der dafuer<br />
sorgte, dass er satt war und sauber blieb. Und dieser jemand war<br />
immer Sarah gewesen, schliesslich war sie ja die<br />
'Verantwortungsbewusste' und war nicht so beschaeftigt wie ihr<br />
ein Jahr aelterer Bruder.</p>
<p>Und nachdem jetzt George die Staaten als zukuenftiger<br />
Baseballstar unsicher machte und die Eltern am Mittermeer das<br />
frisch geerbte Haus und Geld genossen, war es natuerlich<br />
selbstverstaendlich, dass der arme, verlassene Kater bei Sarah<br />
blieb, die ihn ebenso hasste, wie er diesen Hass erwiderte.</p>
<p>Spaeter, nachdem Sarah einen Apfel verputzt, sich die neusten<br />
Nachrichten im Radio angehoert, das Nachthemd angezogen und die<br />
Zaehne geputzt hatte, sass sie auf ihrem Bett und sah durch das<br />
Fenster nachdenklich in den dunklen Garten hinaus.</p>
<p>Auf ihrem Nachttisch stand ein Bild von George mit der<br />
Baseballkappe des Schulteams und seinem strahlenden, fuer ihn<br />
typischen Ich-bin-ein-Gewinner-Laecheln. Daneben stand noch eins<br />
mit der ganzen Familie. Waehrend Mr. und Mrs. Miller etwas<br />
duemmlich grinsten und George sein uebliches Laecheln aufgesetzt<br />
hatte, machte sie selbst ein etwas verkniffenes Gesicht, weil<br />
Luzifer, den sie trug, weil George unbedingt drauf bestand, dass<br />
er mit auf's Bild kam, ihn selbst aber nicht tragen wollte, sich<br />
gerade in ihren Arm festgekrallt hatte.</p>
<p>Sarah seufzte und sah wieder durch's Fenster, durch das das<br />
Zirpen der Grillen drang und das Zwitschern der Voegel, die es<br />
sich in der Krone des Apfelbaums vor Sarahs Fenster bequem<br />
gemacht hatten.</p>
<p>Das Nachbargrundstueck war voellig dunkel, was bedeutete, dass<br />
Winston wohl heute wieder Nachtschicht hatte. Dennoch stuetzt die<br />
junge Frau ihre Ellenbogen auf das Fensterbrett und sah<br />
sehnsuechtig hinaus zum Grundstueck der O'Connors, waehrend sie<br />
wieder an ihren grossen Bruder dachte.</p>
<p>Eigentlich fuellte Luzifer nur eine Luecke, die George und ihre<br />
Eltern hinterlassen hatte, auch wenn der Kater sie viel direkter<br />
spueren liess, dass sie nur ein Mensch zweiten Ranges war.</p>
<p>Nachdem sie sich sicher war, dass Winston wohl tatsaechlich nicht<br />
an diesem Abend von der Arbeit heimkehren wurde, gab sie ihren<br />
Beobachterposten auf und widmete sich ihrem Tagebuch, dem sie als<br />
einzigen ihr Sorgen, ihre Wuensche und das seltsame Gespraech mit<br />
Timmy anvertraute.</p>
<p>Danach liess sie die Rolllaeden runter, kuschelte sich in die<br />
trostspendenden Kissen und an Georges zurueckgelassenen,<br />
baseballtrikottragenden Teddy und entglitt bald in's Land der<br />
Traeume.</p>
<p>PS: Nach dem Lesen fällt mir auch nur noch ein: Endlich Feierabend!</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/ooc/index.php?id=244</link>
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<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100</pubDate>
<dc:creator>Aktionmaster aus Boreville</dc:creator>
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