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Wolli, Tuesday, 03. November 2026, 05:04 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

... ist auch nicht zu verachten: "Den guten Ton wahren". Das kann ich den "Richtlinien fürs Aktionsspiel" anfügen, denn wenn nur Wenige "Aktionsspiel so intensiv betrieben wie" Mel, dann haben wohl auch nur wenige SL es so betreut wie ich. Wenn es eines gibt, was in "zahllosen OOC-Debatten und Schlachten" immer wieder ein Problem war, dann das, dass alles ständig rumpöbeln musste. Das ist insoweit schwer zu ändern, als alle viel Liebe in ihre Chars stecken und ärgerliche Sachen mit BLANKEM HASS beantwortet werden, aber man muss auch mal ganz flach durch die Hose ausatmen können. Ansonsten aber: Bravo Mel!!!


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Mel, Tuesday, 03. November 2026, 05:04 @ Dirk


Als Antwort auf: Absolute Zustimmung von Dirk am 18. März 2002 03:17:39:

Vor Allem im Punkt, daß man vor einem Kampf dem SL oder dem Interims-SL alle Besonderheiten angeben sollte.
Aber bei Punkt 7... nun ja... da kenne ich dich leider etwas Anders. Aber das haben wir ja schon durch, Mel. Ich will das nicht nochmal diskutieren. Ist Geschichte. Inzwischen habe ich mir aus dieser Erfahrung rausgezogen, daß es egal ist, ob man nun einen Char oder einen NSC umbringt. Kann sein, daß ich mich irre, aber mir ist es momentan egal, ob meine Chars sterben oder nicht. Und das wirkt leider auch in die andere Richtung.

Dirk, du kennst auch nur die Extreme, was?
Ein gesundes Mittelmaß wäre nicht verkehrt.

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Stephan / Luna, Tuesday, 03. November 2026, 05:04 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Das heißt das die Pipes-Regeln nicht angewandt werden?
Letztendlich könnte man wenigstens die Rasseneingenschaften berücksichtigen und die auch so spielen.
Der Sragon ist halt stark und ausdauernd, im Vergleich mit Menschen z.B.

S.

Tag Zusammen
Ich habe mal ein paar Richtlinien fürs Aktionsspiel entworfen, ich behaupte nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, aber ich schätze nur Wenige haben Aktionsspiel so intensiv betrieben wie ich, deshalb kann man davon ausgehen, dass ich nach zahllosen OOC-Debatten und Schlachten ungefähr weiß, wovon ich spreche. Es lohnt sich also darüber nachzudenken.
1.Keine Helden
Falls man jemals in einen lebensbedrohlichen Konflikt verwickelt zu werden sollte, ist im Interesse aller zu beachten, dass Chrestonim keine Charakterwerte hat und deshalb auch deren Stärke sehr weitläufig ausgelegt werden kann.
Es liegt also im Ermessen der Spieler und des Spielleiters wie gut ein Charakter kämpfen kann. Natürlich ist Jeder versucht, seinen Charakter DEN Schwertkämpfer schlechthin zu schimpfen, aber wenn beide Spieler das behaupten wird es witzlos.
Deshalb empfehle ich im Interesse des Spiels auf dem Boden zu bleiben und objektiv zu überlegen wie stark der Charakter tatsächlich ist und ob er wirklich eine Chance gegen die fünf Gegner ihm gegenüber hätte.
Es mag zwar den eigenen Gedanken entsprechen, dass der Charakter durch jahrelanges Training in der Allianz leicht mit 5 Feinden fertig wird, aber es entspricht nicht der objektiven Realität, dass ein einzelner Mann gegen fünf gewinnt, es ist unrealistisch und macht das Spiel kaputt. Ein sehr guter Kämpfer wird gegen Einen gewiss gewinnen, vielleicht auch gegen Zwei. So sieht die objektive Realität aus und ohne konkrete Werte ist das alles, worauf man als Spielleiter zurückgreifen kann und sollte um die Fairness gegenüber allen Parteien zu gewähren.
2. Keine heldenhaften Aktionen
Das Schlimmste was man tun kann, ist einen Helden heldenhaft agieren zu lassen. Beim Schreiben ist man versucht, Kinohelden nachzueifern oder sich wie in einem Pen&Paper Rollenspiel zu verhalten, nämlich überheblich und risikofreudig den bösen Zauberer zu vernichten. Doch es gilt zu bedenken, dass hinter dem bösen Zauberer in Chrestonim Spieler stehen. Um Fair zu bleiben gilt wieder sich zu überlegen, ob dass was man tut realistisch ist. Ein Kinoheld agiert selten realistisch, er tut großartige Dinge die Niemand sonst machen könnte, doch sie entsprechen in keiner Weise der objektiven Realität. Sie aber ist die Grundbasis, ohne der nichts in Chrestonim funktionieren kann.
Ein Sragon, der aus dem Dschungel bricht und innerhalb von Augenblicken eine Gruppe kampferfahrener Räuber ausschaltet, ist nicht nur heldenhaft Stark, sondern agiert auch heldenhaft. Kein vernünftiger Mensch würde das tun und in der objektiven Realität hätte er damit auch keinen Erfolg.
Es ist wichtig, sich in Chrestonim weit von dem zu entfernen, was man aus Filmen und Rollenspiel kennt. Es gilt vielmehr, was man in den Nachrichten sieht, dass ist die objektive Realität.
3. Keine Geschichten erzählen
In Chrestonim ist man Teil einer Geschichte, aber nicht Teilnehmer, sondern Akteure in einem Spiel das später Geschichte wird. Das heißt, man sollte nicht versuchen die Handlung zu bestimmen. Chrestonim darf in gewisser Weise als Rundenstrategiespiel betrachtet werden, man macht eine Handlung mit seinem Charakter und der Gegner ist am Zug. Eine andere Handlung als seine eigene zu bestimmen, hieße für den Gegner einen Zug auszuführen, oder vielleicht sogar mehrere. Das gilt natürlich nicht nur für die Spieler, sondern auch die Spielleiter. Wenn dieser eine Handlung beschreibt, in der ein Spielercharakter mehrmals hätte agieren können, klaut er diesem Charakter seine Spielzüge. Genau das darf aber nicht geschehen, denn schon ein Spielzug langt um einen anderen Spieler massive Vorteile zu verschaffen.
4. Nichts erfinden
In einer bedrohlichen Situation ist man versucht, seinem Charakter ein paar nette Eigenschaften oder beispielsweise versteckte Waffen hinzuzudichten. Weil es kein Charakterblatt gibt und damit auch keine festgelegten Werte, ist es leicht sich mal eben einen kleinen Bonus zu verschaffen. Chrestonim ist aber keine Geschichte, sondern ein Spiel und dort fällt das unter Mogeln. Wer ein fairer Spieler ist, sollte es also möglichst unterlassen und sich gleich von Anfang an fragen, was der Charakter kann und bei sich trägt. Dies sollte er bestenfalls direkt dem Spielleiter mitteilen, damit keine Missverständnisse entstehen. Es ist durchaus gestattet, sich einige nette Gegenstände hinzuzudichten, bevor die Handlungen einsetzen und damit in gewisser Weise das Spiel beginnt, ab dann aber sollte es absolut Tabu sein.
5. Den Charakter spielen
Bei allen seinen Aktionen sollte man vor allem an eins denken, wie würde der eigene Charakter auf diese Situation reagieren? Ist er wirklich so mutig sich mit den fünf Räubern anzulegen oder nimmt er nicht eher die Beine in die Hand? Wäre es nicht möglich, dass er am Ende um Gnade winselt? Wieder gilt hier die objektive Realität des Spiels, ein Krieger aus der Allianz ist vermutlich todesmutiger als ein einfacher Bauer. Doch vor allem zählt hier die objektive Realität der Charaktere. Ein Krieger aus der Allianz kann auch ein ausgemachter Feigling sein, wenn der Spieler ihn vorher so erschaffen hat. Am besten lässt man Spiel und Charakterrealität aber nicht zu sehr voneinander abweichen.
6. Kein OOC Wissen
Wenn man ein wenig in Chrestonim spielt und sich mit den Leuten beschäftigt, wird man mit etwas Geschick innerhalb kürzester Zeit hinter die meisten Geheimnisse gekommen sein. Dieses Wissen besitzt der Charakter jedoch nicht und obgleich es schwer ist, es nicht zu benutzen, darf das niemals geschehen. Es kann die schönsten Plots zerstören und alles auf dem Kopf stellen, denn Informationen sind nach wie vor die mächtigste Waffe, auch in Chrestonim. Es ist die übelste Form des Mogelns, es könnte Regentinnen stürzen, Bösewichter auffliegen lassen und Minister entlarven und selbst kleinster Missbrauch kann starke Folgen haben.
7. Rücksichtnahme
Es sollte ebenfalls stets bedacht werden, dass hinter den Charakteren Spieler stehen, die vielleicht viel Liebe und Arbeit in den Charakter gesteckt haben. Es sind keine NPCs die man mal eben so abmetzeln kann. Es sollte also stets darüber nachgedacht werden, ob es nicht ausreicht, dem Charakter nur eine Lektion zu erteilen, anstatt ihn gleich umzubringen.
Fazit:
Am ehesten würde ich Konflikte in Chrestonim mit einem Schachspiel vergleichen. Das Brett und die wenigen Regeln von Schach, auch die Bewegungsregeln, dass ist die objektive Realität in der sich die Akteure bewegen. Jedoch starten nicht beide Parteien mit gleich vielen Figuren, manche haben nur 1 Dame, andere dafür 6 Bauern. Kein Spieler sollte und darf aber 2 Damen haben. Auch ist klar, dass eine Dame mehr Bewegungsfreiheit hat, als ein Bauer, dass bedeutet aber nicht, dass sie deshalb auch mal springen kann wie ein Pferd, wenn es gerade passt. Ich denke, wenn sich alle Spieler an diese Punkte halten würden, könnte es nicht nur mehr Aktionsspiel in Chrestonim geben, sondern es ginge auch schneller und wäre weniger kompliziert. Ich will nicht behaupten gegen alle Punkte gefeit zu sein, aber ich tue mein Bestes um mich daran zu halten.
Mel


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Ssanurso Varon, Tuesday, 03. November 2026, 05:04 @ René


Als Antwort auf: Helden von René am 18. März 2002 18:57:34:

was heißt gleiche physische chancen n sragon ist wesentlich kräftiger als ein unuim und eine chria wesentlich schneller als ein sragon und so weiter

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Mel, Tuesday, 03. November 2026, 05:04 @ Ssanurso Varon


Als Antwort auf: Re: Helden von Ssanurso Varon am 18. März 2002 20:03:27:

was heißt gleiche physische chancen n sragon ist wesentlich kräftiger als ein unuim und eine chria wesentlich schneller als ein sragon und so weiter

Leute, ihr habt mich glaube ich falsch verstanden. Das Sragons körperlich stärker sind als Menschen ist klar und gehört zur objektiven Realität. Genauso ist ein Soldat stärker als ein Bauer (normalerweise), gehört auch zur objektiven Realität. Dennoch muss ein Sragon kein Held sein, nur weil er vielen Menschen körperlich überlegen ist.

Mel

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Mel, Tuesday, 03. November 2026, 05:04 @ Jens/Yok


Als Antwort auf: Re: Helden von Jens/Yok am 18. März 2002 22:18:11:

Genau diese Unkenntnis der unterschiedlichen physischen und psychischen Unterschiede zwischen den Chars machen doch den Reiz des Spiels aus. Es gilt, diese herauszufinden! (was nicht unbedingt nur in einem Zweikampf sein muß:-))

Das hört sich wirklich sehr poetisch an, es gibt nur ein Problem:
Es funktioniert so nicht, zumindest nicht im ernsten Konflikt.

Mel

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7 (goldene) Richtlinien (Regeln?)

Mel @, Monday, 18. March 2002, 01:19


Tag Zusammen

Ich habe mal ein paar Richtlinien fürs Aktionsspiel entworfen, ich behaupte nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, aber ich schätze nur Wenige haben Aktionsspiel so intensiv betrieben wie ich, deshalb kann man davon ausgehen, dass ich nach zahllosen OOC-Debatten und Schlachten ungefähr weiß, wovon ich spreche. Es lohnt sich also darüber nachzudenken.

1.Keine Helden

Falls man jemals in einen lebensbedrohlichen Konflikt verwickelt zu werden sollte, ist im Interesse aller zu beachten, dass Chrestonim keine Charakterwerte hat und deshalb auch deren Stärke sehr weitläufig ausgelegt werden kann.
Es liegt also im Ermessen der Spieler und des Spielleiters wie gut ein Charakter kämpfen kann. Natürlich ist Jeder versucht, seinen Charakter DEN Schwertkämpfer schlechthin zu schimpfen, aber wenn beide Spieler das behaupten wird es witzlos.

Deshalb empfehle ich im Interesse des Spiels auf dem Boden zu bleiben und objektiv zu überlegen wie stark der Charakter tatsächlich ist und ob er wirklich eine Chance gegen die fünf Gegner ihm gegenüber hätte.

Es mag zwar den eigenen Gedanken entsprechen, dass der Charakter durch jahrelanges Training in der Allianz leicht mit 5 Feinden fertig wird, aber es entspricht nicht der objektiven Realität, dass ein einzelner Mann gegen fünf gewinnt, es ist unrealistisch und macht das Spiel kaputt. Ein sehr guter Kämpfer wird gegen Einen gewiss gewinnen, vielleicht auch gegen Zwei. So sieht die objektive Realität aus und ohne konkrete Werte ist das alles, worauf man als Spielleiter zurückgreifen kann und sollte um die Fairness gegenüber allen Parteien zu gewähren.

2. Keine heldenhaften Aktionen

Das Schlimmste was man tun kann, ist einen Helden heldenhaft agieren zu lassen. Beim Schreiben ist man versucht, Kinohelden nachzueifern oder sich wie in einem Pen&Paper Rollenspiel zu verhalten, nämlich überheblich und risikofreudig den bösen Zauberer zu vernichten. Doch es gilt zu bedenken, dass hinter dem bösen Zauberer in Chrestonim Spieler stehen. Um Fair zu bleiben gilt wieder sich zu überlegen, ob dass was man tut realistisch ist. Ein Kinoheld agiert selten realistisch, er tut großartige Dinge die Niemand sonst machen könnte, doch sie entsprechen in keiner Weise der objektiven Realität. Sie aber ist die Grundbasis, ohne der nichts in Chrestonim funktionieren kann.

Ein Sragon, der aus dem Dschungel bricht und innerhalb von Augenblicken eine Gruppe kampferfahrener Räuber ausschaltet, ist nicht nur heldenhaft Stark, sondern agiert auch heldenhaft. Kein vernünftiger Mensch würde das tun und in der objektiven Realität hätte er damit auch keinen Erfolg.

Es ist wichtig, sich in Chrestonim weit von dem zu entfernen, was man aus Filmen und Rollenspiel kennt. Es gilt vielmehr, was man in den Nachrichten sieht, dass ist die objektive Realität.

3. Keine Geschichten erzählen

In Chrestonim ist man Teil einer Geschichte, aber nicht Teilnehmer, sondern Akteure in einem Spiel das später Geschichte wird. Das heißt, man sollte nicht versuchen die Handlung zu bestimmen. Chrestonim darf in gewisser Weise als Rundenstrategiespiel betrachtet werden, man macht eine Handlung mit seinem Charakter und der Gegner ist am Zug. Eine andere Handlung als seine eigene zu bestimmen, hieße für den Gegner einen Zug auszuführen, oder vielleicht sogar mehrere. Das gilt natürlich nicht nur für die Spieler, sondern auch die Spielleiter. Wenn dieser eine Handlung beschreibt, in der ein Spielercharakter mehrmals hätte agieren können, klaut er diesem Charakter seine Spielzüge. Genau das darf aber nicht geschehen, denn schon ein Spielzug langt um einen anderen Spieler massive Vorteile zu verschaffen.

4. Nichts erfinden

In einer bedrohlichen Situation ist man versucht, seinem Charakter ein paar nette Eigenschaften oder beispielsweise versteckte Waffen hinzuzudichten. Weil es kein Charakterblatt gibt und damit auch keine festgelegten Werte, ist es leicht sich mal eben einen kleinen Bonus zu verschaffen. Chrestonim ist aber keine Geschichte, sondern ein Spiel und dort fällt das unter Mogeln. Wer ein fairer Spieler ist, sollte es also möglichst unterlassen und sich gleich von Anfang an fragen, was der Charakter kann und bei sich trägt. Dies sollte er bestenfalls direkt dem Spielleiter mitteilen, damit keine Missverständnisse entstehen. Es ist durchaus gestattet, sich einige nette Gegenstände hinzuzudichten, bevor die Handlungen einsetzen und damit in gewisser Weise das Spiel beginnt, ab dann aber sollte es absolut Tabu sein.

5. Den Charakter spielen

Bei allen seinen Aktionen sollte man vor allem an eins denken, wie würde der eigene Charakter auf diese Situation reagieren? Ist er wirklich so mutig sich mit den fünf Räubern anzulegen oder nimmt er nicht eher die Beine in die Hand? Wäre es nicht möglich, dass er am Ende um Gnade winselt? Wieder gilt hier die objektive Realität des Spiels, ein Krieger aus der Allianz ist vermutlich todesmutiger als ein einfacher Bauer. Doch vor allem zählt hier die objektive Realität der Charaktere. Ein Krieger aus der Allianz kann auch ein ausgemachter Feigling sein, wenn der Spieler ihn vorher so erschaffen hat. Am besten lässt man Spiel und Charakterrealität aber nicht zu sehr voneinander abweichen.

6. Kein OOC Wissen

Wenn man ein wenig in Chrestonim spielt und sich mit den Leuten beschäftigt, wird man mit etwas Geschick innerhalb kürzester Zeit hinter die meisten Geheimnisse gekommen sein. Dieses Wissen besitzt der Charakter jedoch nicht und obgleich es schwer ist, es nicht zu benutzen, darf das niemals geschehen. Es kann die schönsten Plots zerstören und alles auf dem Kopf stellen, denn Informationen sind nach wie vor die mächtigste Waffe, auch in Chrestonim. Es ist die übelste Form des Mogelns, es könnte Regentinnen stürzen, Bösewichter auffliegen lassen und Minister entlarven und selbst kleinster Missbrauch kann starke Folgen haben.

7. Rücksichtnahme

Es sollte ebenfalls stets bedacht werden, dass hinter den Charakteren Spieler stehen, die vielleicht viel Liebe und Arbeit in den Charakter gesteckt haben. Es sind keine NPCs die man mal eben so abmetzeln kann. Es sollte also stets darüber nachgedacht werden, ob es nicht ausreicht, dem Charakter nur eine Lektion zu erteilen, anstatt ihn gleich umzubringen.

Fazit:

Am ehesten würde ich Konflikte in Chrestonim mit einem Schachspiel vergleichen. Das Brett und die wenigen Regeln von Schach, auch die Bewegungsregeln, dass ist die objektive Realität in der sich die Akteure bewegen. Jedoch starten nicht beide Parteien mit gleich vielen Figuren, manche haben nur 1 Dame, andere dafür 6 Bauern. Kein Spieler sollte und darf aber 2 Damen haben. Auch ist klar, dass eine Dame mehr Bewegungsfreiheit hat, als ein Bauer, dass bedeutet aber nicht, dass sie deshalb auch mal springen kann wie ein Pferd, wenn es gerade passt. Ich denke, wenn sich alle Spieler an diese Punkte halten würden, könnte es nicht nur mehr Aktionsspiel in Chrestonim geben, sondern es ginge auch schneller und wäre weniger kompliziert. Ich will nicht behaupten gegen alle Punkte gefeit zu sein, aber ich tue mein Bestes um mich daran zu halten.

Mel

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Absolute Zustimmung

Dirk @, Monday, 18. March 2002, 03:17 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Vor Allem im Punkt, daß man vor einem Kampf dem SL oder dem Interims-SL alle Besonderheiten angeben sollte.

Aber bei Punkt 7... nun ja... da kenne ich dich leider etwas Anders. Aber das haben wir ja schon durch, Mel. Ich will das nicht nochmal diskutieren. Ist Geschichte. Inzwischen habe ich mir aus dieser Erfahrung rausgezogen, daß es egal ist, ob man nun einen Char oder einen NSC umbringt. Kann sein, daß ich mich irre, aber mir ist es momentan egal, ob meine Chars sterben oder nicht. Und das wirkt leider auch in die andere Richtung.
Dirk

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*aufstehundbeifallklatsch* (n/t)

Stefan, VOR-SL @, Monday, 18. March 2002, 07:15 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Warum meinst du, steht dort "n/t" im Beitrags-Titel?

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Mittelweg gefällt mir

Dirk @, Monday, 18. March 2002, 08:20 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Absolute Zustimmung von Mel am 18. März 2002 07:55:23:

Und ich spiele zur Zeit beide Charaktere sehr mittelmäßig... was mein eigenes Empfinden angeht. Ich versuche, mich so weit aus Ärger so weit rauszuhalten, daß ich niemandem einen Grund gebe, meine Chars umzubringen. Und auch, daß sie niemanden umbringen müssen.(s. Andreas/ Kr'tel). Sieht vielleicht manchmal anders aus, ist aber wirklich so. Thomas und Franz können das aus dem gestrigen Plot im Graben heraus bestätigen. Nur zu Einem habe ich kein Bock: Ich will keinen Milchmann spielen. *g* Trotz Allem bleibt da was, daß mir aufstößt. Ich denke, daß du das begreifst. Und dieses Etwas bringt mich dazu, diese extreme Meinung zu haben. Ich leg's nicht drauf an, Vak oder Tek zu verlieren, aber sollte das dennoch passieren, dann ist das togal, entsprechend deiner eigenen Ratschläge, Mel. Ich werde nur nicht nochmal das durchmachen, was ich bei Rawir durchgemacht habe. Und das geht eben nur dann, wenn ich eine 'Scheiß drauf'-Einstellung habe, die anscheinend zum Action-Play nötig ist. Mehr ist dazu leider nicht zu sagen.
Dirk

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Regel 9: Keine heldenhaften NSC

Martin (Avezz) @, Monday, 18. March 2002, 11:16 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Ich weiss, dass du NSC als Spielfiguren betrachtest, die du nach belieben opfern kannst... doch lassen die es sich wirklich gefallen? Wenn da zu Beispiel deine hypothetischen 5 Räuber grade dabei sind vor der Stadtwache zu fliehen, wärend sie aus unerwarteter Richtung von einem einzelnem "heldenhaften" Sragon angegriffen werden, dann können sie natürlich stehen bleiben und diesen 5 zu eins fertig machen. Dummerweise ist in der Zwischenzeit die Stadtwache heran und macht ihrerseits die Räuber fertig. Also sollte man davon ausgehen, dass die Räuber den Sragon in Ruhe lassen und dafür lieber ihr nacktes Leben retten.
Martin

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Jawoll...

Jens/Yok @, Monday, 18. March 2002, 18:40 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

...das kann ich unterschreiben. Wolli´s Regel Nr. 8 rundet das ganze ab! Ansonsten ist dem wohl nichts hinzuzufügen. Bravo!
Gruß
Jens

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Helden

René @, Monday, 18. March 2002, 18:57 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Yo! Genau, wenn einmal Diskussionen beginnen, wie "Mein Chira hat sechs Jahre länger beim Meister trainiert als deiner!" oder "Asnivara ist besser als ein Veclass", dann wird das eine Spirale ohne Ende. Prinzipiell sollte gelten, Krieger gegen Krieger treten mit gleichen physischen Chancen gegeneinander an.

  417 Views

Ach komm schon ...

René @, Monday, 18. March 2002, 18:58 @ Dirk


Als Antwort auf: Mittelweg gefällt mir von Dirk am 18. März 2002 08:20:56:

Mal ehrlich, es gehört schon ziemlich viel "Stunkmachen" dazu, bevor man seinen Char verliert. Und in der Regel zeichnet sich das auch vorher schon ab. Wenn man dann weniger den Helden heraushängen läßt und sich vor Augen führt, daß die andere Seite keine leeren Drohungen macht, kommt einer doch mit seinem Leben davon. Ich kann mir nicht vorstellen, wieso jemand deine Chars gleich umbringen sollte, nur weil sie hier und da Stunk machen. Gefahren kommen hier doch langsam auf einen zu, es gibt meist genügend Absprungmöglichkeiten, um das nackte Leben seines Chras zu retten. Aus unbekannter Ursache einen Giftpfeil in den Rücken hat doch noch niemand bekommen. Und wenn wir die Todesursachen mal untersuchen, so stellen sich als Gründe frühen Ablebens sicher heraus: "Heldenmut, ignorieren von Drohungen oder Gesetzesbruch. Ich habe den Eindruck, daß dein Kommentar voller versteckter Sticheleien gegen das Actionspiel ist.

"ich spiele zur Zeit beide Charaktere sehr mittelmäßig"

Weil die Actionspieler Schuld sind?

"eine 'Scheiß drauf'-Einstellung habe, die anscheinend zum Action-Play nötig ist."

Du wertest die Actionspieler damit ab, willst aber gleichzeitig, daß sie deine Art zu spielen in Ordnung finden. So geht das nicht. Ein Bergsteiger klettert auch nicht an einer Gletscherwand, weil ihm sein Leben egal ist. Er liebt nur die Herausforderung, die er beim Federball nicht findet. Genausowenig spielen Actionfreaks aus "Null-Bock"-Motivation heraus. Der Genuß des Sieges ist nur über das Risiko der Niederlage schmeckbar.

Solange immer wieder solche Unterstellungen auf das Forum geworfen werden, gibt es heir niemals Frieden.

PS: Zu Mels Regeln sage ich nur: Yo!

  409 Views

X. Regel

Niemand @, Monday, 18. March 2002, 20:54 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Da du so oft von Realität und sogar noch von objektiver redest, würde ich in dieser Lieste gern einen X-ten Punkt sehen der Beschreibt was objektive Realität in Chrestonim ist. Ist mit zwei lustig zwinkernden Augen geschrieben, als unvernüftiges Gegengewicht zu deinen guten Verhaltesvorschlägen.

x. Objektive Realität

Chrestonim ist eine Fantasiewelt. Sie liegt auf der Innenseite einer Röhre die durch die unendlichen Weiten des Alls driftet. Chrestonim ist eine Welt die vor langer, langer Zeit auser Kontrolle geraten ist. Zwei auf Silizium basierende Lebensformen haben die moralisch-geistige Herrschaft über die Lebewesen errungen. Die objektive Realität in Chrestonim ist von göttlicher Verklärung von Unwissen und Angst genauso geprägt wie von Liebe und dem Streben nach Macht. Chrestonim ist eine Welt in den riesige Katzenwesen Pfeile aus der Luft holen, eine Welt in der Segelschiffe gegen den stetig aus dem Osten wehenden Wind kreutzen. Es ist eine Welt in denen Marktweiber sich mit Fischen und Tomaten beschmeissen, und doch ist es auch eine Welt in denen Priester ausgebuht werden. Chrestonim ist eine Welt der Helden. Die subjektive Realität ist in den Köpfen der Spieler.

grüsse Knut

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Re: Helden

René @, Monday, 18. March 2002, 21:27 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Helden von Mel am 18. März 2002 20:37:48:

Trotzdem gibt es gleiche physische voraussetzung in der Kampfkraftbilanz. Ein schneller Gegner und ein langsamer, aber starker Typ, nehmen sich vielleicht gar nicht viel im Zweikampf. Insofern kann keiner auf seinen besseren Krieger pochen.

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Re: X. Regel

René @, Monday, 18. March 2002, 21:29 @ Niemand


Als Antwort auf: X. Regel von Niemand am 18. März 2002 20:54:35:

Chrestonim ist eine Welt der Helden.

Ok, aber mein Char ist mehr Held als deiner :-P

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Re: Helden

Jens/Yok @, Monday, 18. March 2002, 22:18 @ René


Als Antwort auf: Re: Helden von René am 18. März 2002 21:27:34:

Trotzdem gibt es gleiche physische voraussetzung in der Kampfkraftbilanz. Ein schneller Gegner und ein langsamer, aber starker Typ, nehmen sich vielleicht gar nicht viel im Zweikampf. Insofern kann keiner auf seinen besseren Krieger pochen.

Genau diese Unkenntnis der unterschiedlichen physischen und psychischen Unterschiede zwischen den Chars machen doch den Reiz des Spiels aus. Es gilt, diese herauszufinden! (was nicht unbedingt nur in einem Zweikampf sein muß:-))


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heldenhafte Aktionen & Realismus

Andreas @, Tuesday, 19. March 2002, 00:10 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

Bringt nicht nur Kritik die Diskussion voran? Also spare ich mir das Lob und achte die Arbeit, die Du Dir gemacht hast.
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2. Keine heldenhaften Aktionen

Ein Sragon, der aus dem Dschungel bricht und innerhalb von Augenblicken eine Gruppe kampferfahrener Räuber ausschaltet, ist nicht nur heldenhaft Stark, sondern agiert auch heldenhaft. Kein vernünftiger Mensch würde das tun und in der objektiven Realität hätte er damit auch keinen Erfolg.
Es ist wichtig, sich in Chrestonim weit von dem zu entfernen, was man aus Filmen und Rollenspiel kennt. Es gilt vielmehr, was man in den Nachrichten sieht, dass ist die objektive Realität.
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Dieser Punkt sorgt dafür, auf keinen Fall jemals wieder einen Char zu spielen, der Brötchen backen gelernt hat oder eben nicht gerade 20 Jahre mit der Asnivala zusammen im Bett verbracht hat. Das wäre objektiv Blödsinn, wenn man nicht gerade daran interessiert ist, den letzten Brötcheneinkauf ic durchzuspielen... mir wurde das auf Dauer zu langweilig.
Jeder kennt die so schmerzhaft realistischen P6P-Rollenspiele, die nicht nur schmerzhaft öde mit Tabellen um sich werfen (wie MERP z.B.), sondern auch mit Leichtigkeit jeden Spielspaß killen können. Damit möchte ich auch nicht für ein Dramatik-System plädieren nach dem Prinzip "Wem das Abgefahrenste in der kürzesten Zeit einfällt, der gewinnt den Kampf" (erinnert sich noch jemand an Paranoia?). Doch vielleicht sollte man die "objektive Realität" durch Plausibilität ersetzen und dann könnte es allen Beteiligten schon ein wenig Spaß machen. Denn wenn ich Spaß an meiner "objektiven Realität" haben möchte, dann mache ich das auch dort und nicht in CHR.

Trotzdem Hut ab, Mel. Super Anstoß!


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Bekenne mich hiermit schuldig... (n/t)

Khitra @, Tuesday, 19. March 2002, 05:16 @ Mel


Als Antwort auf: 7 (goldene) Richtlinien (Regeln?) von Mel am 18. März 2002 01:19:03:

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Re: Bekenne mich hiermit schuldig...

Khitra @, Tuesday, 19. March 2002, 05:19 @ Khitra


Als Antwort auf: Bekenne mich hiermit schuldig... (n/t) von Khitra am 19. März 2002 05:16:02:

zu schnell die Enter-Taste gedrückt zu haben... ;o)

Nein. Bekenne mich hiermit schuldig, im "Graben" eine oder mehrere dieser Regeln gebrochen oder zumindest gedehnt zu haben. Alle, die anwesend waren, wissen, was ich meine... besonders einer... *g*

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Graben

Christian @, Tuesday, 19. March 2002, 18:18 @ Khitra


Als Antwort auf: Re: Bekenne mich hiermit schuldig... von Khitra am 19. März 2002 05:19:46:

Im Graben gelten die CHR-Regeln eh nicht so richtig. Alles, was da passiert, ist mit Vorsicht zu genießen und NICHT 1:1 ins wirkliche Spiel zu übertragen.
Christian

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