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Sklavenproblem

René @, Wednesday, 09. January 2002, 18:47


Erste Frage:

Angenommen ich verkaufe einen Gefangenen aus Esticha in Gilgat als Sklaven (oder einen aus Gilgat ans Estichaer Sklavenkontor). Ist es dann von der Spiellogik her möglich, daß die Stadtwachen kommen und mich wegen Versklavung von freien Wesen oder sowas drannkriegen? Ein Gilgater hat in Esticha ja keinen Bürgerbrief (und umgekehrt) und bis auf wirklich bedeutende Persönlichkeiten interessiert das jemanden da? Was ich meine, gibt es irgendwelche dämlichen neuzeitlichen Interpol-Auslieferungsgesetze zwischen den Städten für Sklaven oder Verbrecher?

Zweite Frage:

Wo kommen die Sklaven in Chrestonim her? Kriegsgefangene gibt es nicht. Mir fallen nur Menachoraner und NPC-Sklavenjäger ein, die die Wälder nach Wilden absuchen, um sie als Sklaven in die Städte zu verkaufen. Ansonsten bleibt nur noch die natürliche Vermehrung. Davon sind aber Ruderer, Bergwerkssklaven usw. ausgeschlossen, wie überhaupt viele Sklaven, die nicht in großen Gruppen leben. Die geplante Sklavenzucht traue ich allein Vorovis zu. Und was ist mit den anderen Städten? Doch auch da: 40 Ruderer müßten 40 Kinder bekommen, damit das Gleichgewicht gewahrt bleibt. Das heißt, 40 Sklavinnen, die ein Jahr lang wegen Schwangerschaft keine wirkliche Arbeit leisten können, dann 4 Jahre das Kind aufziehen müssen, also sehr lange nicht brauchbar sind und nur Kosten verursachen. Die Kinder können auch erst ab einen bestimmten Alter wirklich schwere und wirkungsvolle Arbeiten verrichten. Bis dahin müssen sie durchgefüttert werden, wieder Kosten. Natürlich kann auch eine Frau mehrere Kinder bekommen. So dass auf 10 Ruderer eine Frau kommt. Das sind trotzdem 10 Jahre, bis die Rudersklaven soviel Nachwuchs gezeugt haben, dass nach ihrem Tode jemand an ihre Stelle tritt. Ich nehme mal stark an, dass viele Ruderer und Bergwerker nicht lange leben, sterben, bevor sie Väter werden. Die Frauen kommen nicht wirklich hinterher, soviele Kinder zu gebären, wie Sklaven sterben, befürchte ich. Zudem müsste Sklavenzucht staatlich organisiert sein. Ein Privathaushalt gibt doch seine Sklavin nicht her, damit sie ein Kind zeugt, wodurch sie für lange Zeit unbrauchbar wird. Und was, wenn es mehr Sklavenmänner als Sklaven gibt? Dann klappt das mit der Nachzucht gar nicht mehr. Irgendwann sterben die Sklaven aus. Oder wie?

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