Spielerforum

zurück zur Hauptseite
hierarchisch

Ona, Tuesday, 03. November 2026, 16:16 @ Tosluhdaa/Alex


Als Antwort auf: Zeitung von Tosluhdaa/Alex am 17. Dezember 2001 01:23:37:

In Gilgat haben wir das schon - und die muß sogar bezahlt werden! In Aruan, versteht sich.

Ein Hoch auf die GfG!


  310 Views

Knut, Tuesday, 03. November 2026, 16:16 @ EST-Anmeldung


Als Antwort auf: Re: Zeitung von EST-Anmeldung am 17. Dezember 2001 02:01:00:

Wer Interesse daran hat, dem sende ich sie gerne zu. Eine kurze Mail genügt.

Au ja die hätte ich gerne...ich sammle die:)

es gab übrigens schon vor Sorpy eine Zeitung in Esticha. Diese wurde auch per mail verschickt..leider viel die redaktion irgendetwas zum opfer..weiss garicht mehr ob es die revolution oder die inquisition oder doch was anderes war...

Naja hier die 2 Ausgabe des Esticha Kuriers(vom 2. November 1998 11:36)

------
ESTICHÀ KURIER

Ausgabe 2 Datum: 1. Nochondas 222
-----------------------------------------------------
Inhaltsverzeichnis

Titelthema

Großer Streit im Rat
Duncan spricht über chaotische Zustände im Rat

Politik

Die Hauptstadt der Allianz

Aktuelles aus Estichà

Merkwürdige Krankheit in Estichà
Interview mit Richter Kenan ap Lhazar
Der Tempel des Yorom
Überfall auf Periodes Rosenfeld
Geschäftsübernahme in Estichà

Gewinnspiel


=========Anzeige=======================

Sadom's Inn - Der Platz für Reisende

In Sadom's Inn erwartet Euch das erfahrene Personal zu einer Reise der
speziellen Art - eine Reise in die kulinarischen und gastronomischen Reiche
dieser Welt! Sadom Werendum, der Besitzer, ist stolz auf das führende
Wirtshaus der Stadt, daß außerdem das Informationszentrum Sadom's Hand
beherbergt.
Das exzellente Bier der Draidon-Brauerei, der Rum von Olko Larikow und die
Bedienung von der stadtbeliebten Alexija na Dehrim werden Euer Herz
höher schlagen lassen. Und das alles in traditionellem Rahmen. Und macht
Euch
über Eure Sicherheit keinerlei Gedanken: Scaramancow, der stämmige
Türsteher, sorgt für die Ausschließung von Störenfrieden.
Bei Fragen oder Angeboten schreibt bitte an Sadom Werendum, Kontonummer
1042.

Besucht Sadom's Inn!
=========Anzeige Ende===================

++++++++++++++Titelthema+++++++++++++++


Großer Streit im Rat

Wer zuletzt dem Markt ein Besuch abstattete, konnte immer wieder
Diskussionen über den Rat miterleben. Doch wie kam es dazu? Alles find mit
Duncans Botschaft an, in der er seinen Rücktritt bekannt gab. Zuerst hielten
sich die Gründe für den Rücktritt bedeckt. Später wurden die Vorwürfe immer
konkreter, ja sogar von der Auslösung des Rats wurde gesprochen. Noch immer
ist nicht alles in dieser Sache geklärt. Deshalb führte der Kurier ein
ausführliches Interview mit Duncan.
Er erklärte hier ziemlich direkt seine Gründe:

Was hat Euch genau dazu bewegt, den Rat zu verlassen?

Nun, die Entscheidung viel mir sicherlich nicht leicht, aber ich hatte
teilweise wirklich viel Arbeit in den Rat investiert und dafür kam einfach
zu wenig zurück. Um nicht zu sagen, viele Ansätze wurden einfach ignoriert
oder mehrere Ratsmitglieder antworteten erst gar nicht auf irgend welche
Ratsmitteilungen.

Welche konkreten Kritikpunkte am Rat gibt es?

Wie gesagt, die meisten Ratsmitglieder sind in meinen Augen äußerst träge
und kommen ihrer so wichtigen Aufgabe kaum nach. Außer den beiden Wahlen
für den Richter und den Stadtkommandanten lief eigentlich gar nichts und
selbst die waren eher chaotisch.
Die Ratboards waren ein guter Ansatz, wurden aber kaum genutzt und nicht
gepflegt, wie man ja jetzt noch immer an dem öffentlichen Board sieht.
Wichtige Nachrichten an die Ratsvorsitzende wurden nicht an den Rat weiter
geleitet, was zB bei den beiden Wahlen zu zahlreichen Ungereimtheiten
führte, so daß letztendlich alle anfangs gemachten guten Vorsätze über den
Haufen geworfen worden.
Alles in Allem ist da einfach zu wenig passiert und so weit ich jetzt
unterrichtet bin, passiert da auch noch immer nix, auch wenn unser guter
alter Halsey da laufend etwas anderes erzählt.
Da ich selbst wohl ungeeignet bin, dies zu ändern und ich auch kaum
Unterstützung hatte, bin ich einfach nicht weiter bereit, dafür die
Konsequenzen zu tragen.

Gegen wen richten sich die Vorwürfe vorrangig?

Also, die werte Vorsitzende hat bis zu meinem Ausscheiden eigentlich nix
getan, außer mit äußerst beleidigt zu regieren, als ich sie kritisiert
habe und die Wahl eines Vertreters vorschlug.
Über Halsey muß ich ja nicht viel sagen, schließlich kennt ihn jeder. Er mag
ja ein guter Seemann sein, aber ein Vertreter der Stadt ? Nein, das ist er
wirklich nicht. Im großen und ganzen bestand sein Einsatz lediglich darin,
seine Macht als Kapitän zu stärken um nicht zu sagen, die Kapitäne irgend
welcher Schiffe mit den Göttern gleich zu stellen, was in meinen Augen schon
höchste Gotteslästerung ist !
Zu einigen Anderen gibt es bestimmt auch noch etwas zu sagen, aber
vielleicht lag es bei ihnen ja auch nur daran, daß dem Rat jegliche Führung
fehlt...

Was schlagt Ihr zur Verbesserung der Arbeit des Rats bzw. dessen Mitglieder
vor?

Der Rat braucht einen aktiven Vorsitzenden und keine jammernde Schmiedin.
Und natürlich braucht er auch aktive Mitglieder, die bereit sind sich mit
den Problemen in der Stadt auseinander zu setzen. Beides war bisher nicht
der Fall.

Was passiert mit Eurem Mandat?

Was soll schon passieren ? Wenn der Rat so aktiv wäre, wie manche
Mitglieder am Markt erzählen, müßte schon längst jemand für mich nachgerückt
sein. Wenn ich mich nicht irre, ist Hel Nergal nun neues Ratsmitglied, nur
hat es ihm wohl noch keiner gesagt...

Was glaubt Ihr, wie wurde Euer Rücktritt aufgenommen?

*Lachen* Im Rat oder bei den Bürgern ?
Also von den Ratsmitgliedern hab ich eher weniger gehört. Halsey hat meinen
Schritt natürlich sehr begrüßt und zwei oder drei Andere haben ihn zumindest
mir gegenüber bedauert.
Bei den Bürgern war die Resonanz schon größer. Viele haben sich bei mir
gemeldet und teilweise auch ihren Unmut kund getan oder versucht mich doch
noch mal zu überzeugen das Mandat nicht abzulehnen.
Daher möchte ich mich hier auch noch einmal bei den Bürgern der Stadt und
vor allem bei meinen Wählern entschuldigen für mein Verhalten entschuldigen,
wobei ich schon denke, daß die Meisten mich verstehen werden.

Glaubt Ihr, daß das Zeichen, welches Ihr setzten wolltet, auch wirklich
beim Bürger angekommen ist?

Nein, wie gesagt hat sich meines Wissens bisher nichts im Rat geändert und
die Politikverdrossenheit im Volk wird wohl eher größer, was bei den
Zuständen aber auch kein Wunder ist.

Zieht Ihr Euch jetzt vollkommen aus der Politik Estichàs zurück?

Ebenfalls nein, der Rat hat mit mir nun einen aktiven Beobachter und
früher oder später wird es wieder Wahlen geben und dann werde ich u.U.
erneut kandidieren, falls ich der Meinung bin, daß sich noch immer nichts
geändert hat. Dann allerdings sicherlich mit einem modifizieerterem Programm
als bei der letzten Wahl.

Sind die Reaktionen vom Rat nicht auch gerechtfertigt?

Man wirft mir ja nun vor, ich sei zurück getreten, weil ich beleidigt wäre,
daß meine Vorschläge
nicht angenommen wurden. Das ist natürlich absoluter Humbug !
Erstens wurden die meisten meiner Ideen eh nicht beachtet und zB im Bezug
auf die Wahl des Stadtkommandanten war meine kurzfristige Kandidatur ja eh
eher nur von symbolischen Wert, denn wie jeder Bürger ja weis, konnte ich
laut unserer Verfassung gar nicht gewählt werden. Leider kennen die
meisten Ratsmitglieder diese Verfassung aber gar nicht, geschweige denn, daß
sie sich an sie gebunden fühlen.
Ähnliches gilt für die von mir angeregte Wahl eines Vertreters der
Ratsvorsitzenden, die ja nun rein gar nix getan hat. Jana wirft mir vor, ich
wäre zurück getreten, weil man mich nicht gewählt hat. Das ist natürlich
auch Quatsch, denn erstens wurde die Wahl eh größtenteils boykottiert und
zweitens hatte ich nicht einmal für mich selbst gestimmt, sondern Jarek
Sharoun
vorgeschlagen, was mal wieder zeigt, daß unsere ehrenwerte Jana die
Ratsmitteilungen nicht einmal liest !

Kalvik

nächstes Mal: Stellungnahme eines Mitglieds des Rats

+++++++++++++++Politik++++++++++++++++


Die Hautstadt der Allianz

Ich bin mit der festen Absicht in die Allianz gekommen, die dortigen
Ereignisse und historischen Geschehnisse mit neutralen, aber dennoch
aufgeschlossenen und mißtrauischen Augen zu betrachten und den Lesern des
Estichà Kurier näher zu bringen.
Doch es fällt zugegebenermaßen nicht leicht, in einer Stadt neutral zu
bleiben, die jeden Besucher unerbittlich verschlingt und ihm den Atem
verschlägt.
So soll mein erster Bericht aus der Hauptstadt der Allianz dem ersten
Eindruck gewidmet sein, den ich von ihr hatte.
Wie klein und unbedeutend kam mir meine Heimat- und Geburtsstadt Estichà
vor, als ich meinen Blick das erste Mal über diesen Moloch streifen ließ.
Die Stadt beherbergt mit über 3,5 Millionen Lebewesen zehnmal mehr Seelen
als sonst in der ganzen restlichen Welt existieren. Soweit das Auge reicht
sieht man nur Häuser, Straßen, Plätze, Parks, gewaltige Wohnpyramiden und
prächtige Kuppelbauten. Es gab hier Gebäude, so groß wie die gesamte
Oberstadt. Siegessäulen, höher als alles, was ich je sah, Thermen, die pro
Tag so viele Besucher hatte, wie Vorovis Einwohner hat. Und bestieg man
einen erhöhten Punkt, so erblickte ich nirgendwo einen Stadtrand, es scheint
nichts weiter als nur Stadt zu existieren. Über 50 verschiedene Viertel
waren
auf meinem Stadtplan verzeichnet und ein jedes Viertel zählte sicherlich
über 50.000 Einwohner, mehr als doppelt so viel wie mein Estichà.
In meiner Ratlosigkeit, wo ich mit meiner Entdeckungsreise beginnen sollte,
warf ich mich einfach in das Getümmel irgendeiner Straße und ließ mich
treiben. Um mich herum sirrte und brummte die Luft, an mir zogen Menschen,
Unuim, Chirà und Sragon vorbei, die hier einen so natürlichen Umgang
miteinander pflegten, als gehörten sie alle derselben Rasse an. Ein Unuim
feilschte mit einer Sragonfrau um eine chiranische Statuette des Yorom, ein
gut gekleideter Mensch, auf einer Sänfte von vier ebenfalls menschlichen
Sklaven getragen, ließ ein paar Goldstücke in den Becher einer bettelnden
Chirà fallen, hier unterhielten sich Sragon-Beamte mit einem menschlichen
Stadtgardisten und einer chiranischen Soldatin, dort lief eine kleine Chirà
weinend zu ihrer Mutter, weil ein Sragonjunge ihr Spielzeug wegnahm. Und
alles strahlte eine Selbstverständlichkeit aus. Man merkte schnell, daß man
nicht als Mensch, Sragon oder allgemein als Fremdling betrachtet wurde,
sondern als gleichwertigen Partner.
Und das alles in hundertfacher Ausführung: wo in den Städten der Menschen 10
Menschen auf 20 Vat Straße ihrem Tagwerk nachgehen, da drängen sich hier 20
Wesen auf 5 Vat.
So war mir schnell klar, daß ich wohl niemals alles würde berichten können,
was hier vor sich ginge, sondern immer nur einen kleinen Ausschnitt aus den
Ereignissen in dieser Stadt. Doch ich werde versuchen, diesen Ausschnitt
um so detaillierter zu betrachten.

Silava Malis, Estichà Kurier.

=========Anzeige =======================

Sadom's Hand - Immer auf neuestem Stand
Es passiert viel in Estichà - Hier erfahrt Ihr, was!

Bemerkt auch Ihr den niedrigen Wissensstand der unteren Bürgerschicht?
Ärgert auch Ihr Euch darüber, daß Ihr von dem Geschwafel an den Märkten
keinen Satz versteht?
Auch Sadom Werendum, der Inhaber des Gasthauses "Sadom's Inn", hat dieses
Problem bemerkt. In wochenlanger Arbeit hat er nun ein Projekt auf die Beine
gestellt, daß seinesgleichen sucht.
Von Klatsch und Tratsch bis knallharter Berichterstattung über stadtwichtige
Ereignisse findet der Reisende hier. Und immer mit trefflichen Kommentaren
von Sadom Werendum selbst gewürzt.
Bei Fragen oder Mitteilungen wendet Ihr Euch bitte an Sadom Werendum,
Kontonummer 1042.


Besucht Sadom's Hand!
=========Anzeige Ende=======================

+++++++++++++++++Aktuelles aus Estichà++++++++++++++++++++


Folgende Artikel diesmal:

Merkwürdige Krankheit in Estichà
Interview mit Richter Kenan ap Lhazar
Der Tempel des Yorom
Geschäftsübernahme

----------------------------------------------------------------------------

Merkwürdige Krankheit in Estichà

In letzter Zeit häuften sich die Anzeichen dafür, daß in der Stadt ein
Krankheitsherd um sich zu greifen scheint. Aus zuverlässigen Quellen wurde
mir zugetragen, daß mehrere Bewohner der Stadt an starkem Durchfall,
Erbrechen und teilweise sogar hohem Fieber leiden. Mehdora sei dank ist noch
keiner an dieser Krankheit verstorben, doch kann man nicht wissen, ob sich
diese Maladie nicht zu einer Seuche ausweiten wird.
Glücklicherweise hat sich bisher noch niemand weiteres angesteckt. Die
Verwandten der dahinraffenden Menschen (auch zwei Chirà sind dabei) erzählen
von starken Magenschmerzen. Sind verdorbene Lebensmittel an diesem Unglück
Schuld? Warum sind dann nicht ganze Familien erkrankt, sonder nur
Einzelpersonen? Fragen über Fragen, die es noch zu beantworten gilt.

Menelas Irih
------------------------------------------------------------------------

Interview mit dem Richter Kenan ap Lhazar

geführt von Tislou

Werter Kenan ap Lhazar, in der letzten Zeit gab es keinen Richter in
Estichà. Warum meint Ihr, daß dieses Amt besetzt werden muß?

Nun, die Aufgabe eines Richters ist die, Verbrecher und Missetäter zu
bestrafen. Ist kein Richter da, so werden die üblen Subjekte anfangs nicht
zur Rechenschaft gezogen, später kommt es, ob der Unzufriedenheit der
Bürger, zu Selbstjustiz. All das haben wir erlebt. Eine Stadt wie Estichà,
ein solch bunter Kessel verschiedener Völker, kann ohne eine
funktionierende Justiz, und dazu zählt der Richter ebenso wie die
Stadtkommandatur, nicht existieren.

Was habt Ihr Euch für die nächste Zeit, bezogen auf Euer neues Amt,
vorgenommen?

Es gibt da einige Altlasten, die es zu beseitigen gibt. Ich habe damit mit
meinem ersten Beschluß begonnen. Hier galt es auch zu zeigen, daß fortan in
dieser Stadt einige Dinge nicht mehr hingenommen werden. Mein zweiter
Beschluß ging nicht in diese Richtung. Jener hat ob seiner Spontaneität
einige Unruhe gestiftet.
Leider war das nicht anders möglich. Ich gehe aber davon aus, daß -sobald
die
Gründe offenliegen - ein breites Verständnis für den Beschluß vorherrschen
wird.

Warum habt Ihr Euch dafür entschieden, dieses Amt zu übernehmen?

Das Amt gibt mir die Möglichkeit, zu gestalten. Wie ihr vielleicht aus
meiner Menagerie wißt, habe ich große Freude am Gestalten. Dies ist nun ein
ganz anderes Feld, aber vielleicht gerade deshalb so interessant. Zudem war
mir die Notwendigkeit bewußt, daß etwas zu geschehen hat.

Denkt Ihr, daß Ihr für dieses Amt überhaupt geeignet seid, da es doch sehr
zeitaufwendig ist?

~lacht~
Oh, wenn der Zeitaufwand das einzige Problem ist, bin ich sehr geeignet für
dieses Amt.
Ich habe unseren Mitbürger Jubzub Ainbir als richterlichen Gehilfen gewinnen
können, er wird mir sicherlich die Arbeit sehr erleichtern. Auch für meine
Menagerie habe ich in Tamarol einen fachkundigen Mitarbeiter gefunden. Ich
werde in der Menagerie zwar die Oberaufsicht behalten, ihm aber alle
Gestaltungsfreiheiten lassen. Die Pferde- und Maikongzucht werde ich in
meiner Freizeit weiter betreiben.
Nun, es gibt aber noch andere Kriterien, die für das Geeignetsein für eine
solche Aufgabe wichtig sind, denkt Ihr nicht auch? Wir haben keine Akademie,
an der Richter ausgebildet werden, dafür ist auch gar kein Bedarf. So ist
denn grundsätzlich ein jeder geeignet für dieses Amt, der bereit ist, sich
mit den bestehenden Gesetzen auseinanderzusetzen.
Die fachliche Kompetent kann also nicht das Kriterium sein. Ich denke, es
geht hier um die charakterliche Eignung. Man muß Mut haben und bereit sein,
auch unpopuläre Entscheidungen zu fällen. Man muß Augenmaß haben. Und
Menschenkenntnis. Und Sragon-, Chirà- und Unuimkenntnis, soweit das
überhaupt möglich ist. ~lacht wieder~ Und man muß von den Bürgern
respektiert werden. Ich denke, zumindest meine eigenen Anforderungen
erfülle ich durchaus.

Was können die Bürger von Euch erwarten? Werdet Ihr ein sehr strenger
Richter sein, oder werdet Ihr hin und wieder Gnade vor Recht gelten lassen?

Lest meinen ersten Beschluß. Wie wertet Ihr ihn? Ich denke, es waren
durchaus strenge Urteile. Ich habe mir aber vorgenommen, in einem gewissen
Rahmen auch die Beweggründe für eine Tat mildernd zu berücksichtigen. Das
gilt natürlich nur für bestimmte Delikte. Wenn jemand ein Attentat auf einen
Periodes Rosenfeld verübt, kann er keine mildernden Umstände erwarten.

Sind für Euch alle Täter gleich, oder seht Ihr in ihnen auch Opfer der
Gesellschaft?

Opfer der Gesellschaft? ~lacht~ Nein, unsere Gesellschaft funktioniert und
ist gut. Sie wird niemals ein Täter sein, also wird es auch keine Opfer
geben. Jeder kann in dieser Stadt arbeiten, jeder kann etwas zu essen
bekommen.
Selbst wenn er nicht arbeiten will oder kann, ist es ihm möglich, bei
Duncans
Stiftung unterzukommen. Es gibt im Grunde genommen, keine Grund, straffällig
zu werden.

In sehr vielen Fällen gibt es keine richtigen Beweise, sondern nur
Aussagen von Zeugen. Was werdet Ihr dagegen tun, daß evt. ein Unschuldiger
wegen mehrerer Falschaussagen verurteilt wird?

Dagegen kann ich nichts tun. Wenn sieben angesehene Bürger gelehrte Eide auf
die Götter schwören, dann ist das ausreichend für eine Verurteilung. Und
glaubt mir, Meineid ist ein sehr schweres Delikt, denn er birgt eine Gefahr:
Ein weltliches Gericht mag vielleicht einen Meineid nicht bemerken, aber die
Götter werden dies bestimmt tun. Und kein weltliches Gericht kann solche
Strafen aussprechen, wie es ein göttliches tut.
Es ist vielleicht eine Überlegung wert, Meineidige vor ein weltliches
Gericht, also vor meine Person zu stellen, sowie vor ein geistliches, denn
der Eid ist auf die Götter geschworen worden. Meine Aufgabe wäre es dann
über die Höhe des Schadenersatzes zu urteilen, alles andere überließe ich
der
Priesterschaft.

Wonach richtet Ihr Euch, wenn Ihr über die Glaubwürdigkeit eines Zeugen
beurteilen müßt?

Ein Mann, der im Besitz eines Bürgerbriefes ist und gelehrte Eide auf die
Götter schwört ist ein glaubwürdiger Zeuge. Das gilt für Frauen natürlich
gleichermaßen.Bei denen, die keinen Eid schwören wollen, stellt sich die
Frage nicht und bei denen, die nicht im Besitz eines Bürgerbriefes sind,
wird die Sache schwierig. Auswärtigen muß grundsätzlich erst einmal die
Glaubwürdigkeit abgesprochen werden und dann gilt es, von Fall zu Fall zu
unterscheiden.

Tislou
------------------------------------------------------------------------

Der Tempel des Yorom

(in der Farbausgabe mit vielen Bildern illustriert)

Etwas abseits der Oberstadt erhebt sich am Rande des Felsplateaus der Tempel
des Yorom. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick auf das Meer, die
Unterstadt Estichàs und dem dahinter liegenden Dschungel Chrestonims.

Wenn man den Tempel betreten möchte, so öffnet eine große in einem dunklen
Umhang gekleidete Wache das Haupttor zum Tempel.

Als diese jedoch erkennt, daß man weder ein Priester noch ein Angestellter
des Tempels ist, weist sie einen mit grimmiger Stimme auf die hier geltende
Tempelordnung hin:

Sichàra Fremder,

Hinterlegt Eure Waffen hier bei mir, das Tragen von Waffen ist im Tempel
verboten !
Verhaltet Euch ruhig und besonnen und folgt nur den ausgewiesenen Wegen,
neugierige Störenfriede sind im Tempel unerwünscht !
Solltet Ihr zu Vajha Adiemus Jhascandell Akkrijas, Hohepriesterin des Yorom
in Estichà wollen, empfehle ich Euch dies nicht ohne Termin zu tun !"

Nachdem die Wache dies gesagt hat, wird man nicht mehr aus den Augen
gelassen. Nun hat man die Möglichkeit, sich in der dunklen, unendlich lang
zu sein scheinenden, Halle umzuschauen. Zahlreiche Gänge führen von ihr ab,
und die Decke ist mit vielen Inschriften und in Stein geschlagenen Bildern
verziert. Der Boden ist mit dem Wappen des Hauses Jhascandells versehen.

Nun hat man mehrere Möglichkeiten:

Man kann den Tempel sofort wieder verlassen, oder eine Nachricht für die
Hohepriesterin hinterlassen. Es ist auch möglich, die Bibliothek des Tempels
aufsuchen, oder die Hohepriesterin um eine Audienz bitten, wozu man laut
Tempelordnung jedoch einen Termin braucht.
Leider ist es nicht möglich, die Räume des AKKRA Clans Haus Jhascandell, die
Gebetsräume oder das Heiligtum des Tempels aufsuchen.

Wenn man sich für das Betreten der Bibliothek entscheidet, so gelangt man
über eine Wendeltreppe in die Gewölbe des Tempels, wo man von einem jungen
Adept begrüßt wird.

Dieser entschuldigt sich dafür, daß leider nur wenige Bücher vorhanden sind,
da sich die Bibliothek noch im Aufbau befindet. Die 1. unbearbeitete Auflage
des "Yorom" ist das einzige Buch, welches man sich anschauen kann.

Wenn man sich dafür entscheidet, den Audienzraum zu betreten,
so wird man von einem Diener dorthin geführt. Dort kann man sich in einen
bequemen Sessel, der vor dem mit Gold verzierten Altar der Hohepriesterin
steht. Auch eine Wache, die jederzeit bereit ist einzugreifen, steht in
einem gebührenden Abstand von dir in dem Raum. Nach einem kurzem Moment
erscheint die Hohepriesterin des Yorom in Estichà, Vajha Adiemus Jhascandell
Akkrijas, und nimmt hinter dem Altar Platz.
Die Hohepriesterin ist mit einem schwarzem Umhang bekleidet und man kann ihr
Gesicht nicht erkennen, da die Kutte einen dunklen Schatten über ihr Gesicht
wirft. Trotzdem kann man ihr schwarzes Fell und den schwarzen Etriajan,
welcher spitz mitten auf der Stirn endet, erkennen.
Man wird nun begrüßt und gefragt, was einen zu ihr führt. Man hat nun die
Möglichkeit, einige Sätze an sie zu richten.

Leser des Estichà-Kuriers können dies auch direkt, ohne den Tempel zu
besuchen, indem sie gleich zu "Adiemus@gmx.de" sprechen.

Tislou

------------------------------------------------------------------------

Anschlag auf Periodes Rosenfeld

(Interview geführt von Tislou)

Als erstes möchte ich Euch bitten, Euch den Lesern vorzustellen.

Nun, über mich dürfte eigentlich recht viel bekannt sein, ich bin der
Besitzer der Herberge zum Langen Graben, einem der
bekanntesten Etablissements der Stadt. Ich bin Ratsherr, Verfechter
der Freiheit und Gleichheit aller Rassen. Ich versuche schlichtend
auf die vielen verschiedenen Parteien in der Stadt einzuwirken.

Schildert doch bitte ausführlich den Ablauf dieses Abends.

Nun, ich begleitete gerade Tagamoga Perital, meine ehemalige
Verlobte, vom Stammtisch in der Herberge zurück zu ihrer Praxis,
dort hatten wir uns gerade verabschiedet und ich machte mich auf
den Nachhauseweg als ein Fremder mit dunklem Umhang und
Kapuze an mir vorbeiging. Ich dachte mir dabei nichts weiter, bis
ich das Brennen eines Messerstiches nahe dem Herzen spürte. In
diesem Moment gelang es mir nicht einmal mehr zu schreien, alles
wurde schwarz vor meinen Augen und ich sank, vermeintlich
sterbend zu Boden.
Zu meinem Glück fand mich ein hilfsbereiter Sragon, sah das ich
verbluten würde und brachte mich zu Tagamogas Praxis, wo diese
mich ins Leben zurückrief und ich mein Herz an sie verlor.

Was wißt Ihr über den oder die Täter?

Über den Täter? ~lächelt~ Nein, ich weiß nur, daß er einen
dunklen Umhang mit Kapuze und ein langes Messer sein eigen
nennt, und das er wohl etwa so groß wie ich sein muß, vielleicht
ein wenig größer, so genau habe ich ihn nicht gesehen.

Habt Ihr einen Verdacht, wer es gewesen sein könnte?

Einen Verdacht? Selbst wenn ich einen hätte, ich würde ihn
niemals öffentlich aussprechen, und damit vielleicht den Ruf eines
Unschuldigen schädigen.

Wer könnte Euch aus welchen Gründen feindlich gesonnen sein?

Nun, ich könnte mir da manchen vorstellen, andererseits aber auch
wieder niemanden. Ich traue eigentlich keinem Bürger dieser Stadt
eine solche Tat zu.

Was habt Ihr für einen Eindruck von der Justiz Estichás?
(Wir haben ja seit kurzem einen Richter.)

Nun, unser Richter scheint vergessen zu haben, das er das Gesetz
wahren soll und nicht neue Gesetze erfinden, aber das wird sich
wohl noch geben.

Welche Konsequenzen hat oder wird der Überfall für Euch haben?

Meine Freunde haben mir zwar geraten einen Leibwächter zu
beschäftigen und immer ein Kettenhemd unter der Kleidung zu
tragen, doch halte ich von solch überängstlichen Maßnahmen nicht
viel und werde daher weiterleben wie bisher.

Worin seht Ihr die Ursachen für die anscheinend relativ hohe
Gewaltbereitschaft?

Ich weiß nicht von welcher Gewaltbereitschaft Ihr sprecht, mir
scheint es nicht mehr oder minder gewalttätig in Estichà
zuzugehen, wie es in einer Stadt dieser Größe normal zu sein
scheint. Wo viel Licht ist wird immer auch viel Schatten sein, das
werden wir niemals gänzlich ändern können, leider.

Tislou
------------------------------------------------------------------------

Geschäftsübernahme

Ratsherr Topthor Glanzfinger ließ verlauten, daß er ab sofort die Fischerei
und Räucherei Svenna Stormridar übernommen hat. Sämtliche Verpflichtungen
und Lieferungen werden selbstverständlich weiter
erfüllt.
Da die Vorbesitzerin Svenna Stormridar relativ schnell unsere Stadt
verlassen hat und das Lieferbuch leider ein wenig durch Wasser gelitten
hat, bittet er alle Kunden (und solche die es werden wollen) sich in den
nächsten Tagen, spätestens aber beim Ausbleiben einer erwarteten Lieferung
bei ihm zu melden.

Topthor Glanzfinger

++++++++++++++++++Gewinnspiel++++++++++++++++++++++++

Zu gewinnen gibt es diesmal:
Ein Überraschungskorb

Die Frage:
Wo befindet sich der Tempel des Yorom?

Antworten an: esticha-kurier@gmx.de

Viel Glück! Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt

++++++++++++++++++Impressum++++++++++++++++++++++

Verantwortlich für Inhalt: Kalvik, Tislou
Gestaltung: Kalvik
Redaktionelles: Tislou
Werbung: Kalvik

Eigene Gastartikel bitte an: esticha-kurier@gmx.de senden.

Für die Gastartikel einzelner Bewohner Estichàs übernimmt die Redaktion
keine Verantwortung. Der Inhalt dieser Artikel repräsentiert nicht unbedingt
die Meinung der Redaktion.

Redaktion: http://privat.schlund.de/ufo/chr/index.htm
Bestellformular: http://privat.schlund.de/ufo/chr/bestell.htm

Da es noch kein Gesetzt gibt, bitten wir unsere Leser, die hier abgedruckten
Artikel nicht schriftlich zu veröffentlichen. Danke!

++++++++++++++++++ENDE++++++++++++++++++++++


  304 Views

Zeitung

Tosluhdaa/Alex @, Monday, 17. December 2001, 01:23


Haben wir in Chrestonim eigendlich so etwas wie eine Zeitung, die man bestellen kann und die dann immer zur e-mail-addy geschickt wird, wenn nicht sollte man sowas vielleicht mal machen, damit chrs die sich das leisten können immer auf dem laufendem sind!! Was meint ihr dazu?

  308 Views

Re: Zeitung

EST-Anmeldung @, Monday, 17. December 2001, 02:01 @ Tosluhdaa/Alex


Als Antwort auf: Zeitung von Tosluhdaa/Alex am 17. Dezember 2001 01:23:37:

Haben wir in Chrestonim eigendlich so etwas wie eine Zeitung, die man bestellen kann und die dann immer zur e-mail-addy geschickt wird, wenn nicht sollte man sowas vielleicht mal machen, damit chrs die sich das leisten können immer auf dem laufendem sind!! Was meint ihr dazu?

----------------------------

In Estichà gab es bis vor ca. einem Jahr den "Estichà Anzeiger". Diese Zeitung war wirklich eine Bereicherung, nur leider ist die Spielerin von heute auf morgen aus dem Spiel ausgestiegen.
Ich habe noch zwei Exemplare im Netz finden können (siehe URL), und selbst habe ich noch sechs Ausgaben auf meiner Festplatte "herumliegen".
Wer Interesse daran hat, dem sende ich sie gerne zu. Eine kurze Mail genügt.
mfg
Peter

http://members.tripod.de/SOPRY/_private/anzeiger01.htm
http://members.tripod.de/SOPRY/_private/anzeiger02.htm

  312 Views

Re: Strunz

Olli / Neo @, Monday, 17. December 2001, 08:46 @ Ona


Als Antwort auf: Strunz von Ona am 17. Dezember 2001 01:49:03:

<center>http://www.planet-olliwood.de/chr/logo.jpg</center>

Ein Hoch auf die GfG!

Hab Dank, werte Ona, für diesen publikumswirksamen Slogan!
Möchtest Du vielleicht Marketingchefin der GfG werden? ;-))

Olli


Neos Zeitungsstand

  329 Views

Inquisition

Willi, CHR-Verwaltung @, Monday, 17. December 2001, 11:27 @ Knut


Als Antwort auf: Re: Zeitung von Knut am 17. Dezember 2001 03:05:03:

Die Inquisition hat Tislou und Kalvik (?) gekillt. Weil sie einen Artikel über Vesana geschrieben hatten, in dem ihr Kult als verbrecherische Diebesgilde bezeichnet wurde :-)
Da wurde nicht lange gefackelt... wurden glaube ich gevierteilt die beiden. Insgesamt also acht Stücke :-)

  306 Views

Re: Inquisition

Dirk @, Monday, 17. December 2001, 11:57 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Inquisition von Willi, CHR-Verwaltung am 17. Dezember 2001 11:27:56:

Ahhh... Es gab also mal wieder Fleischeinlage in der Suppe. *g*

  305 Views

Re: Inquisition

Can Tho @, Monday, 17. December 2001, 12:23 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Inquisition von Dirk am 17. Dezember 2001 11:57:16:

Ahhh... Es gab also mal wieder Fleischeinlage in der Suppe. *g*

Heidenei... muß aber ein *großer* Topf gewesen sein... ;o)))


  308 Views

Re: Zeitung

Tosluhdaa/Alex @, Monday, 17. December 2001, 16:13 @ EST-Anmeldung


Als Antwort auf: Re: Zeitung von EST-Anmeldung am 17. Dezember 2001 02:01:00:

In Estichà gab es bis vor ca. einem Jahr den "Estichà Anzeiger". Diese Zeitung war wirklich eine Bereicherung, nur leider ist die Spielerin von heute auf morgen aus dem Spiel ausgestiegen.
Ich habe noch zwei Exemplare im Netz finden können (siehe URL), und selbst habe ich noch sechs Ausgaben auf meiner Festplatte "herumliegen".
Wer Interesse daran hat, dem sende ich sie gerne zu. Eine kurze Mail genügt.
mfg
Peter

----------------------------------
Sollte man nicht mal daran arbeiten, dass wieder eine neue Zeitung enstehen kann. Ich würde mich auch stark daran beteiligen, wenn sich noch ein paar finden würden, die mitmachen würden. Allerdings erst im neuen Jahr, da ich erst am 27.12.01 Dsl bekomme und dann mehr Zeit im Net dafür verbringen kann.
Peter du kanst mir ja mal die alten ausgaben schicken, die du noch hast.


  309 Views
RSS-Feed dieser Diskussion
26177 Einträge in 5817 Threads, 129 angemeldete Benutzer, 3 Benutzer online (0 angemeldete, 3 Gäste)
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt
powered by my little forum