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Estichà von beiden Seiten

Christian @, Wednesday, 28. November 2001, 11:10


Hi Estichaner,
Irgendwie fällt mir in letzter Zeit noch mehr die krasse Divergenz zwischen Soapies und Fantasy-Action-Spielern auf. Einerseits wird eine übel verstümmelte und vergewaltigte Frau angeschleppt, wo ich echt sagen muß: Ärks, so detailliert würd ich im P&P vermutlich nicht beschreiben, und andererseits kommt da ein Typ an und sagt "Ich suche Freunde", und anstatt daß haufenweise Perverse, Diebe und Halunken über ihn herfallen, kommt alle Welt an und bietet ihm ein Händchen und ein Schlafplätzchen in dieser ach so düsteren Zeit. Man hat ja nicht viel, aber das bißchen teilt man doch gern mit jedem hergelaufenen Fremden. Hippiekacke!
Christian


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Greg / Tyrsanur, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

Man soll Neulingen schon etwas helfen, aber nicht auf Blumenkinderart!
Ich glaub aber wenn man jemanden übers Ohr hauen, anmaulen oder berauben will kommen gleich die Cops und verhaften einen (sehr realistisch für eine Fantasy Stadt*g*).
..oder wer traut sich z.B. einen Minister am Markt zu schimpfen?

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Gunna/Aldur, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Greg / Tyrsanur


Als Antwort auf: Ich stimme Christian voll und ganz zu! Nur ein Problem: von Greg / Tyrsanur am 28. November 2001 11:56:59:

Das iss ja das problem viele trauen sich am Markt minister, soldaten oder Gildenführer zu beschimpfen ohne auch nur im geringsten nachzudenken was das bedeuten könnte und wenn dann einmal sone type verhaftet wird dann spielt das volk gleich wieder verrückt

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Mel, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

Also als einzige durch und durch Böse Instanz von Chrestonim möchte ich dazu mal folgendes sagen. Das Problem ist meiner bescheidenen Meinung nach, das wirkliche Konflikte in Chrestonim nur schwer auszuspielen sind. Im bescheidenen Verein des Falken befinden sich derzeit drei überaus engagierte Spieler mit reichlich Ideen. Wir sind keine Nerds, wir haben inzwischen genug Kohle und Leute um von unseren Ideen etwas umzusetzen und können es kaum erwarten, Aber: Man lässt uns nicht. Ich persönlich hätte keine Skrupel einige Spielercharaktere über die Schippe springen zu lassen (Huhu Christian *g), aber weil es dabei um den Arsch dieser Spieler geht, braucht der Plot SL-Betreuung. In Esticha ist dafür allein Willi zuständig, der keine Zeit hat. Mögliche andere SL's wie Lars oder Chris haben auch keine Zeit. Das Spiel ist nunmal darauf ausgelegt ohne SL's klarzukommen und wenn sich das auf die Dauer ändert, weil zuviele Bösewichter dabei sind, bricht das System zusammen. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber genau dort liegt der Punkt. Egal ob Einbrüche, Morde oder Dschungelexpeditionen, sie bedürfen eines SL's der sich nicht um die Sorgen aller inzwischen knapp 300 Spieler kümmern kann.
Es gibt sicher mal gelegentlich Bösewichter in Chrestonim, aber sie verschwinden halt so schnell wie sie gekommen sind, weil sie gegen eine Wand laufen. Um Chrestonim also wirklich zu dem zu machen was es ist, nämlich eine harte Dschungelwelt, muss das Spiel einen Schritt nach vorne machen. Dieser Schritt liegt darin, so hart es klingt, das Willi sich deutlich zurückzieht. Im Moment hat er in vielen Punkten alleiniges Entscheidungsrecht, das war zwar einige Zeit in Ordnung, aber inzwischen ist Chrestonim zu groß für einen einzelnen Menschen geworden. Es muss in Chrestonim mehr als einer Person erlaubt sein, völlig frei zu entscheiden. Das heisst, alles was Willi bestimmen kann, müssen mindestens 10 andere Personen ebenfalls bestimmen können. Darin sehe ich persönlich die einzig denkbare Möglichkeit, mehr Konflikte und damit weniger Belanglosigkeit ins Spiel zu bringen.

Übrigens nervt mich diese Freundlichkeit in Chrestonim mehr als alles andere, es müssen ja nicht gleich Kampfduelle sein, aber muss dieses Geschleime sein ? In Chrestonim sind alle so freundlich, wie die Vertreter einer Drückerkolonne. Wenn mal einer auftaucht und für Konflikte sorgt, wird er gleich beschimpft oder ihm wird völliges Unverständnis entgegengebracht.

Mel

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Dazu kommt noch ....

Peter (Pet) @, Wednesday, 28. November 2001, 18:44 @ Mel


Als Antwort auf: Nur eine Meinung von Mel am 28. November 2001 17:23:54:

.... die Verteilung zwischen Gut und Böse.
Wieviele wirklich böse Verbrecher gibt es in einer 20000 Einwohnerstadt wie Esticha. 5, .... oder vielleicht 10? Ich spreche jetzt nicht von irgendwelchen Taschendieben, sondern von den wirklich schweren Jungs (u. Mädl's ;-)).
Das wären dann gerade mal 0,05% der Bevölkerung.
Legst du das auf die ~200 Spieler Estichas um, dann dürfte gerade mal o,1er einen dieser schweren Jung's spielen *bg*.
Das Verhältnis ist also sowieso schon viel zu hoch und wenn ich mir das vergangene Jahr ansehe, dann ist dort auch überpropotional viel geschehen.

mfg
Peter

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und noch eine

Carla /Unah @, Thursday, 29. November 2001, 12:36 @ Mel


Als Antwort auf: Nur eine Meinung von Mel am 28. November 2001 17:23:54:

Möchte ich doch auch mal meine unmaßgebliche Meinung dazu abgeben: :)

Wenn ich beim P&P mit meiner Gruppe durch die Gegend ziehe und Abenteuer
erlebe, die aufgrund erst irgendwelcher fieser Finsterlingen zustande
kommen, kann ich ... *such* Christian nur recht geben. Es ist jedenfalls
spannender, wenn einem auch mal was passieren _kann_. Das muß ja nicht
gleich ein Mord sein, es reicht Erpressung, oder einfach ein Gespräch mit
einem Beamten, der es einem nicht leicht macht.

Eine Schwierigkeit ist sicher, sich aus PCs einen miesen Schlägertrupp zusammenzustellen, und das ist für manche sicher auch frustrierend.
Also ich zumindest spiele lieber gut, mutig, schön und geheimnisumwoben,
als fies, niederträchtig und sadistisch ... obwohl vielleicht als Zweit-
char? ;)

UND ich sehe es auch so, daß es für Aktionen, wo es um das Leben von
Spieler-Charakteren geht, immer eine möglichst neutrale Instanz = SL
geben muß.

Willi ist, seinen eigenen postings nach, überlastet. Auch wenn er da wahrscheinlich Angst hat, was dann evtl. 10 SL aus seiner Welt
machen, und deswegen Schwierigkeiten hat, "Macht" abzugeben, ist es
vielleicht trotzdem eine Alternative? (Ich kann mir jedenfall gut vor-
stellen, daß das Willi nicht leichtfallen dürfte -> auf einmal wird aus
einem Haus eine Villa, aus einer Gersaspinne ein Spinnelchen ...)

ANDERERSEITS gibt es wirklich nicht sooviele miese Geschäftemacher und
wirklich Böse. Die wenigsten trauen sich, selbst in unserer stumpfen
Gesellschaft(mich eingeschlossen), an die Öffentlichkeit, WEIL sie
dann einfach nicht mehr so wirken können wie im Geheimen. Manchmal
mag der betroffenen Personenkreis wissen, was für ein düsteres Indi-
viduum Stadtrat XY (no pun intended) sein mag, aber der Rest hält
sie für ehrbare Mitglieder der Gesellschaft. Deswegen paßt das der-
zeitige Stadtbild Estichás m.E. schon ganz gut.

In einer kriegsführenden marodierenden Welt will ich nicht mitspielen,
aber in einer, wo es machthungrige Anführer gibt, die sich einen Trupp
Söldner zusammenstellen, hat man die Wahl und solange die einem nicht
genommen wird, ist doch alles im grünen Bereich.

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Mel, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Carla /Unah


Als Antwort auf: und noch eine von Carla /Unah am 29. November 2001 12:36:34:

Eben. Streitereien kommen selten zustande, weil auch die weniger netten Spieler gute Kontakte brauchen und deshalb nach Aussen hin die braven Bürger mimen. Richtige Konflikte, die einfach gesellschaftlich bedingt sind, gibt es höchst selten, zumindest nicht von Spielern, die nicht nur Rollenspiel machen wollen, sondern vor allem Erfolg anstreben. Warum die reinen Rollenspieler keine Konflikte ausspielen, ist mir indes schleierhaft. Die erste Regel aller Dramatik, sei es im RPG, Buch oder Film, lautet schließlich: "Der Hauptprotagonist braucht einen Konflikt, ansonsten ist die Handlung bedeutungslos, bzw langweilig."

Mel


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Stephan / Luna, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Mel


Als Antwort auf: Re: und noch eine von Mel am 29. November 2001 14:06:40:

Hallo Mel,

Eben. Streitereien kommen selten zustande, weil auch die weniger netten Spieler gute Kontakte brauchen und deshalb nach Aussen hin die braven Bürger mimen. Richtige Konflikte, die einfach gesellschaftlich bedingt sind,

Was meinst Du denn damit?
Wir bilden doch eine Gesellschaft in Esticha z.B., und tatsächlich wollen auch hier die Leute in "Frieden" leben. Soweit hat sich der "Common Sense" auch in die Fantasy-Welt rübergerettet.
Also welche Konflikte willst Du konstruieren?
Komm jetzt aber nicht mit einer absurden manichäischen Argumentation auf Abituriennten-Niveau, dass ist mir zu einfach, klappt auch in Chrestonim nicht, da hier eigentlich keine Stellvertreterkriege geführt werden,
Wer Erfolg haben will muss sich anpassen, dass ist anscheined auch in Chrestonim so, da musst Du Dich nicht wundern, da wir ja auch nur innerhalb unser Denkmuster spielen können. Schauspieler können letztendlich auch nur sich selbst spielen...

gibt es höchst selten, zumindest nicht von Spielern, die nicht nur Rollenspiel machen wollen, sondern vor allem Erfolg anstreben. Warum die reinen Rollenspieler keine Konflikte ausspielen, ist mir indes schleierhaft. Die erste Regel aller Dramatik, sei es im RPG, Buch oder Film, lautet schließlich: "Der Hauptprotagonist braucht einen Konflikt, ansonsten ist die Handlung bedeutungslos, bzw langweilig."

Diese Aussage ist super polemisch. Vgl. hierzu die Werke von Campbell und Vogler.
Eine "gute" Handlung die spannend, und damit eben nicht bedeutungslos sein soll, muss einen bestimmten Charakter in ihrem Ablauf haben. Das könnte man auch ohne Konflikt machen.

Mel


Stephan

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Re: Estichà von beiden Seiten

Lars @, Wednesday, 28. November 2001, 12:06 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

Das kannste aber auf alle Orte in CHR beziehen...ausser Vovoris eventuell...
Es herrscht ein allgemeiner Frieden.

Nun, wenn ich mir so das wundervolle Werk "MRADOSHAN" durchlese, stellt sich mir die Welt an sich als eine komplexe und unruhige dar. Voller Konflikte und Scherereien. Sie ist so wunderbar anschaulich beschrieben (Fättes Lob an Willi und Helfer!!), das mich die Umsetzung im Spiel manchmal wundert. Es herrschten Krieg und Neid...was heisst "herrschten"...es herrscht. Da sind Rivalitäten zwischen Nationen, Religionen und Rassen. Da sind Massen an unerforschtem Land, da sind Herde der Feindschaft und der Kompromisslosgkeit. Da sind neue wie alte Zivilisationen, deren Ziele sich meist völlig unterscheiden. Und dennoch...es wird spielerisch nicht wirklich umgesetzt. Manch einer mag es versuchen, wird aber durch den festen Rahmen der Spielerschaft daran gehindert...oder zu unrecht miesgemacht. Es fiel mir schon öfter auf, dass es eigentlich ein liebevolles Flecken Land ist unser CHR und das entgegen seiner Natur. Was ist mit der Religiösen Unterwerfung Gilgats? Wo ist der König, der sein Land unter einem Glauben vereinen will? Vovoris...schläft der Felsen der Grausamkeit? Wo sind Deine Truppen, die doch auf Eroberungen aus sind? Wo sind die Kolonnen an Sklaven? Wieso lieben sich Sragon, Chirà, Menschen und Uniums, wo doch ihre Rassen seit ewigen Zeiten keine wirkliche Sympathie füreinander hegen...wieso spielt das keiner? Ich bin es leid, einen Char zu zocken, der vor militärischem Tatendrang nur so strotzt...genau wie Maria und andere...ich weiss, dass es da draussen Spieler gibt, die genauso wenig Freundschaft mit einer "Peace and Love" Welt schliessen können wie ich. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Aktion will...die habe ich genug....mehr als das sogar. Nein, mir fehlen die Kontroversen...die Streitigkeiten...die Macht, die versucht zu unterdrücken...im Prinzip sind alle Spieler, die einen "gewaltätigen" Char spielen, alle nur Statisten. Denn mal ehrlich...wieso brauche ich Soldaten gegen Feinde, die pennen? Gegen Zivilisationen, deren letzte agressive Handlung ein Miniflottenmaöver war ohne Tote? Wozu die Gelder der Städte und Länder in Rüstung und Militär investieren, wenn unsere stolzen Armeen Spinnen jagen gehen? Und die damit verbundenen Streitigkeiten kommen eh immer nur zwischen den Bürger,Händlern und Bauern...gegen das Militär auf...ohne das dieses überhaupt seine Arbeit tun darf.

Wer versucht, seine Figur auf den Weg der "Gewalt" zu bringen, wird meistens gestoppt, bevor er die ersten Schritte einleiten kann...wer aber ein lieber Soldat, Gardist oder Offizier ist, der hat den Segen des Volkes...wehe aber er beginnt seinen Weg zu gehen..dann gibbet zack eines auf die Mütze und man muss wieder lieb sein. Ich bin gerade an einem Plot als ReiSL, den ich wahrlich geniesse! Da ist das Feeling einer Welt wie CHR zu spüren! Da prallen Welten aufeinander...und desshalb ziehe ich ihn in alle Richtungen...lasse ihn mir auf der Zunge zergehen...(Lob an alle Beteiligten...sie wissen das sie gemeint sind)...aber das sind Ausnahmen...

Ich möchte nicht, dass nun alle anfangen sich zu meucheln...das wäre Schwachsinn...ich möchte nur Verständniss und ein wenig gesunden Menschenverstand...ohne das Zwängen in Rollen, die so nicht gespielt werden können. Es gibt nunmal Soldaten, Mörder, Religiöse Rebellen und Fanatiker...lebt damit und haltet nicht Händchen. Stellt Euch diesen Herausforderungen...ich will EINMAL erleben, dass ich jemanden festnehmen kann, OHNE eine Abfuhr zu erhalten...ohne diese Rechtfertigungen dem Volk oder irgendeinem dahergelaufenen Händler gegenüber...denn ich spiele verflucht nochmal einen Offizier der Armee...der Einzige, dem ich Rechenschaft schulde ist mein Vorgesetzer und dem Herrscher....keinem Bauern, keinem Ausländer und keinem Stadbeamten...und ich hasse gewisse Personen...genau wie ihr alle auch. Dann lasst es sie auch spüren!!! Und ignoriert sie nicht! Haut ihm oder ihr mal eine rein, weil ihr beschissen worden seid...oder legt eine tote Ratte vor die Tür Eurer verflossenen Liebe, aber nicht immer: "Läuft am boden zerstörrt und traurig Blicken über den Markt...er/sie scheint Kummer zu haben..."
Dann kommen nämlich nur:" Gesellt sich dazu...was habt ihr denn? Wieso so traurig?"
Und das von Wildfremden!!!
Wir sind keine Sigmund Freud Gesellschaft! Wir sind hier Char's, die Probleme und sorgen, Ziele und Wünsche, friedliche und radikale, harmlose und gewaltätige Werte haben.

Lieben Gruss an die CHR-Gemeinde

*dersicherfalschverstandene*
Lars/ReiSL

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Stimme dem zu.. und deswegen hab ich...

Schimmi / Thorwin @, Wednesday, 28. November 2001, 13:56 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

..direkt mal was "böses" getan.
Aber.... Chris und Lars... nicht alles böse ist offensichtlich. Vieles läuft doch über Mail ab... Da können uns nur die SL bestätigen oder eines besseren belehren.
Aber Ihr habt recht, dass auf dem Markt viel zu viel Süssholz geraspelt wird.

Gruss

Schimmi / Thorwin

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Re: Stimme dem zu.. und deswegen hab ich...

Ilejha @, Wednesday, 28. November 2001, 15:51 @ Schimmi / Thorwin


Als Antwort auf: Stimme dem zu.. und deswegen hab ich... von Schimmi / Thorwin am 28. November 2001 13:56:27:

..direkt mal was "böses" getan.

und was bringts? GAR NIX!!!

Stimmt schon, esticha hat etwas soapartiges
Aber
1. sehe ich nicht ein wieso vor allem Newbies sich viel anders verhalten sollten. Maria, Thorwin und andere Dinos/fast Dinos haben genug Kontakte um eine schiefe Sache aus dem Handgreif und per Mail rasch regeln zu können, die Neuen aber nicht.
2. finde ich es komisch, WER sich immer drüber beschwert. weil:
Hippie-Volk, das vor allem Soldaten in hübscher Uniform sehen will, die den Frieden erhalten und sie vor bösen Spinnen-Ungeheuern schützen freut sich eher über die neue Armee. Gutgläubige, anständige Bürger lassen sich leichter ausrauben, ermorden, entführen und was weiß ich was sonst noch und leicht angeheiterte, lustige Kneipenbesucher stimmen für einen Becher Rum umsonst jederzeit in in "hoch lebe die Regierung/Regentin/Kanzlerin/Kommandantin/Minister xy/Herr sowiso" Rufe ein.
Und wer profitiert von der ahnungslosen Bürgerschaft? Ihr, die die ganzen Fäden in der Hand haltet. Die Regierung, die Gildenvorsitzende,die Priesterschaft, die Armee/Stadtwache, die komischen Vögel à la Falke und so. Was regt ihr euch drüber auf, wo es doch ihr alle seid, die am meisten von haben?

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Danke für das Kompliment, aber Thorwin ist bestimmt... (n/t)

Thorwin Störbeck-Majester @, Wednesday, 28. November 2001, 18:25 @ Ilejha


Als Antwort auf: Re: Stimme dem zu.. und deswegen hab ich... von Ilejha am 28. November 2001 15:51:43:

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Fortsetzung von: Danke für das Kompliment, aber Thorwin ist bestimmt...

Thorwin Störbeck-Majester @, Wednesday, 28. November 2001, 18:26 @ Ilejha


Als Antwort auf: Re: Stimme dem zu.. und deswegen hab ich... von Ilejha am 28. November 2001 15:51:43:

..noch kein Dino..
Da sind bestimmt die "echten" Dinos beleidigt. Bin ja erst 14 Monate dabei...

Schimmi / Thorwin
P.S. siehe den dummen Fehler wegen diesem Eintrag. Dürfte einem Dino nicht passieren.. Hehe kommt halt, wenn man einfach mal Enter drückt.

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Re: Estichà von beiden Seiten

Can Tho @, Wednesday, 28. November 2001, 15:03 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

und andererseits kommt da ein Typ an und sagt "Ich suche Freunde", und anstatt >daß haufenweise Perverse, Diebe und Halunken über ihn herfallen, kommt alle >Welt an und bietet ihm ein Händchen und ein Schlafplätzchen in dieser ach so >düsteren Zeit. Man hat ja nicht viel, aber das bißchen teilt man doch gern mit >jedem hergelaufenen Fremden. Hippiekacke!

Ich weiß nicht, warum, aber ich fühle mich etwas angesprochen - schließlich bin ich ein "hergelaufener Fremder", der jemanden sucht... <grins>
Mich haben bislang nur zwei Leute angesprochen. Eine Priesterin auf dem Markt, die überaus höflich war (und der gegenüber ich mich auch überaus höflich verhalte - man ist ja schließlich Gentleman) und ein undurchsichtiger Chira per Mail, von dem ich anfangs nicht wußte, ob er mich nicht tatsächlich überfallen will.
Ich bin neu dabei und tatsächlich etwas überrascht, daß mir noch keiner in einer dunklen Gasse aufgelauert hat, um mir eine über den behlemten Schädel zu geben - denn meine Figur ist genau genommen doch recht sonderbar. Wozu aber die Aufregung? Spiegelt das ruhige Verhalten aller nicht irgendwo den Wunsch nach Frieden wieder, den es - vor allem momentan - in der realen Welt nicht gibt? Schlimmer fände ich es, wäre Chrestonim eine Welt, in der nur Räuberbanden marodierend durch die Gegend zögen und die Stadtwache mehr Mitglieder hätte als alle Tempel zusammen. Daß das nicht realistisch ist und auch für eine erfundene Fantasywelt, in der durch verschiedene Kulturen und Rassen Fonflikte vorprogrammiert sind, nicht logisch, dem stimme ich voll und ganz zu.
Was mich angeht - kein Angriff gegen Christian, dem ist vielleicht nur langweilig ;o) - ich reagiere immer als Echo auf die Art, wie man mich anspricht, und wenn ich angegriffen werde, kämpfe ich. Aber wie sagten die alten Samurai: "Das beste Schwert ist das, das in der Scheide bleibt."


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Greg, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Can Tho


Als Antwort auf: Re: Estichà von beiden Seiten von Can Tho am 28. November 2001 15:03:45:

Spiegelt das ruhige Verhalten aller nicht irgendwo den Wunsch nach Frieden >wieder, den es - vor allem momentan - in der realen Welt nicht gibt? Schlimmer >fände ich es, wäre Chrestonim eine Welt, in der nur Räuberbanden marodierend >durch die Gegend zögen und die Stadtwache mehr Mitglieder hätte als alle >Tempel zusammen.

Ich sag gleich mal entschuldigung für alle Zartbesaiteten, die am besten nicht weiterlesen sollten.


Wer wünscht sich Frieden? Ich nicht, in fast ganz Europa herrscht Frieden, also warum sollte ich ihn mir wünschen? Sich den Weltfrieden zu wünschen ist sinnlos, er ist eine Illusion die es niemals geben wird.
Irgendwann wir sogar hier im Westen Europas wieder Krieg ausbrechen.

Krieg liegt in der Natur des Menschen. Wenn uns die Massenmedien nicht täglich mit kleinen Kampfszenen "versorgen" würden, tät's eh jeden im Finger jucken.
Siehe Beispiel ertser Weltkrieg: "Hurra endlich wieder Krieg!" (dann reicht's wieder für eine Zeit)
Menschen wollen Blut und Beute sehen , siehe antikes Rom (Gladiatorenkämpfe, Verfütterung Wehrloser an Tiere).
Jetzt hör ich's schon von irgend woher: "Aber heute will das keiner mehr! Jetzt sind wir alle friedlich und nett bis auf ein paar Ausnahmen." Ja genau!
Geht ins Kino, und ihr seht dort Krieg, Blut, Tod, Vernichtung... und alle freuen sich dabei und essen Popcorn dazu - keinen Deut anders wie vor 2000 Jahren.

Gibt's in Esticha Massenmedien? Nein. Kennt in Esticha irgendwer die brennenden Twin Towers? Nein. Also wenn Tyrsanur gefragt wird pfeift er auf Frieden. Viel lieber sieht er tausend Fahnen der stolzen Regimenter Estichas die über fremden Boden ziehen, und alles unterjochen was sich ihnen in den Weg stellt.

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Re: Nichts für Zartbesaitete.

Can Tho @, Wednesday, 28. November 2001, 20:27 @ Greg


Als Antwort auf: Nichts für Zartbesaitete. von Greg am 28. November 2001 19:45:23:

Das weiß ich selber - schließlich spiele ich nicht umsonst einen Soldaten und trainiere im wirklichen Leben Kendo und Bogenschießen - es war nur der Versuch einer Erklärung. Warum nicht Utopia schaffen, wenn es möglich ist? Muß man sich denn IMMER kloppen? Klar ist es langweilig, wenn es gar keiner tut - aber warum "organisieren" dann nicht die, die hier dagegen wettern, mal ein bißchen Action?

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Re: Nichts für Zartbesaitete.

Ilejha @, Wednesday, 28. November 2001, 23:05 @ Greg


Als Antwort auf: Nichts für Zartbesaitete. von Greg am 28. November 2001 19:45:23:

Ich sag gleich mal entschuldigung für alle Zartbesaiteten, die am besten nicht weiterlesen sollten.

Wer wünscht sich Frieden? Ich nicht, in fast ganz Europa herrscht Frieden, also warum sollte ich ihn mir wünschen? Sich den Weltfrieden zu wünschen ist sinnlos, er ist eine Illusion die es niemals geben wird.
Irgendwann wir sogar hier im Westen Europas wieder Krieg ausbrechen.
Krieg liegt in der Natur des Menschen. Wenn uns die Massenmedien nicht täglich mit kleinen Kampfszenen "versorgen" würden, tät's eh jeden im Finger jucken.
Siehe Beispiel ertser Weltkrieg: "Hurra endlich wieder Krieg!" (dann reicht's wieder für eine Zeit)
Menschen wollen Blut und Beute sehen , siehe antikes Rom (Gladiatorenkämpfe, Verfütterung Wehrloser an Tiere).
Jetzt hör ich's schon von irgend woher: "Aber heute will das keiner mehr! Jetzt sind wir alle friedlich und nett bis auf ein paar Ausnahmen." Ja genau!
Geht ins Kino, und ihr seht dort Krieg, Blut, Tod, Vernichtung... und alle freuen sich dabei und essen Popcorn dazu - keinen Deut anders wie vor 2000 Jahren.


Ok...ich hab mir grad eben die finger wundgetippt und eine der Aussage würdige antwort geschrieben....und gleich wieder gelöscht. Ich rede hier gegen eine wand. Eine Wand die sachen wie: 'wer wünscht sich frieden? ich nicht.' ausspuckt. Echt schade, ich weiß zwar dass es sowas gibt, bin aber echt noch nie mit konfrontiert worden. Also lass ich es.
Darfst übrigens ruhig danke sagen, ich hab dir was erspart. wenn ich was richtig gut kann, dann rumzicken.

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Ona, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Ilejha


Als Antwort auf: Re: Nichts für Zartbesaitete. von Ilejha am 28. November 2001 23:05:04:

Schade. Die Replik hätte mich echt interessiert.

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gut, böse, neutral

René @, Thursday, 29. November 2001, 16:47 @ Ilejha


Als Antwort auf: Re: Nichts für Zartbesaitete. von Ilejha am 28. November 2001 23:05:04:

Im Prinzip will jeder Mensch der Gute sein. Selbst die miesesten Schurken finden schließlich eine Rechtfertigung für ihr Handeln, niemand kommt daher und sagt, ich habe gemordet, weil ich böse bin. Auch die Taliban kämpfen nur gegen den "bösen" Westen. Gut und Böse dienen dem Schutz der Psyche und der Selbstachtung. Nun gilt als offiziell Gut aber immer nur das jeweilige Gesellschaftskonzept. Wenn es auch für das Rollenspiel erlahmend ist, so zeigen doch die vielen Guten Chars und die Ächtung jeder kleinen Schandtat, wie tief das Konzept der Menschenrechte in unseren Köpfen steckt. Das ist auch viel wichtiger als ein spannendes Rollenspiel. Wie der vorletzte redner schon bemerkte, sind dafür die Medien und Rambofilme sicher auch verantwortlich. Man kann sein genitisch angeborenes Gewaltpotential auf seine Helden übertragen.

Inzwischen sehe ich es auch als Illusion an, daß die Anzahl der wirklichen Bösewichter in Chrestonim über 5% steigt. Nicht umsonst schauen sich die Menschen beinahe ausschließlich Filme an und lesen Bücher, in denen ihre Idendifizierungsfigur ein guter Held ist. Bei unserem Rollenspiel wird das nicht viel anders sein.

Deshalb ein kleiner Aufruf, um den einen oder anderen vielleicht doch dazu zu bewegen, einmal den Schuft raushängen zu lassen. Die Bösen in Chrestonim sind eigentlich gar keine Bösen. Im Rollenspielerchargon würde man sie als "neutral" bezeichnen. Neutrale Fantasychars schlagen sich immer auf die Seite der kräftemäßig unterlegenen. Sie wollen das Gleichgewicht aller Dinge bewahren, weil sie fest daran glauben, daß die Welt zugrunde geht, wenn eine Seite die absolute Überhand gewinnd. Gut steht bei ihnen für Ordnung, Böse steht für Chaos. Nichts könnte ohne seinem Widerpart existieren. Wesen, die alles Dunkle in ihrer Seele abgetötet haben, müßten sterben, weil sie nicht einmal mehr einer Pflanze ein Leid antun könnten. Den Kampf ums Dasein können keine Pazifisten gewinnen. Die Neutralen nehmen also´große Opfer in Kauf, um das Ende der Weld zu verhindern. Wären die meisten Spieler in Chrestonim Böse, dann würden die jetzigen Schurken mit Sicherheit auf der Seite der Guten stehen, einfach deshalb, weil sie die Herausforderung lieben, gegen eine Übermacht anzutreten. Wenn gut ist, wer Gutes tut, dann sind die Schurken in Chrestonim gut, weil sie dem Spiel die nötige Spannung verleihen. Ihr seht, alles eine Sache der Auslegungen :-)

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Re: Estichà von beiden Seiten

Andreas @, Wednesday, 28. November 2001, 15:50 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

Ist das nicht etwas scheinheilig? Erst laut in der Werbung und im Handbuch sich über den 1000sten Dieb und Händler beschweren und an allen Stellen nach Handwerkern und 'einfachen Leuten' schreien, selbst aber mit Piratenbräuten und Soldaten den Macker markieren, dem das Fußvolk die Steuern zu zahlen hat, Respekt zu erweisen hat? Verzeihung, es wird moniert, wenn man mit Verhaftungen nicht einverstanden ist? Geht es da um Frust im Elurischen Reich oder auf Spielerebene? Was nur tun, wenn plötzlich wirklich einfache Leute auftauchen und wie einfache Handwerker spielen? War so etwas nicht schon einmal während der Inquisition in der Diskussion? Gibt es da jetzt turnusmäßigen Forenauflauf dazu?
Was macht denn laissez faire für Probleme? Wenn gerade jüngere Spieler eben nicht im 'Hoestyle' spielen wollen, dann lasst sie doch! Das sortiert sich im Spiel schon von ganz alleine aus. Mir fällt da schon das ein oder andere Abenteuer ein, das nicht unbedingt nur mit dem Schwert in der Hand ausgefochten wird, nicht wahr, Dirk? Für Perverses ist da genügend Platz...*g*
Und wenn Ihr mehr Action wollt, dann müsst Ihr neue Spieler auch besser einbinden und Euch nicht nur an den Erinnerungen (manchmal eigener) alter Taten ergötzen und Euch selbst beweihräuchern. Ignoriert andere Spieler und sie basteln sich ihre eigene Soap zusammen. Klingt nach Beschwerde eines Ausgeschlossenen? Nö! Mit Kr'tel habe ich genug zu tun. Aber ich sehe schon mehrere Kreise von Eingeweihten, an die neue Spieler nicht herankommen. Dann wundert Euch auch nicht, wenn sie ihre eigenen Belange in der Stadt zusammenbasteln. EST bietet dafür genügnd Platz!

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Amen! (nt)

Olli @, Wednesday, 28. November 2001, 16:14 @ Andreas


Als Antwort auf: Re: Estichà von beiden Seiten von Andreas am 28. November 2001 15:50:30:

Was guggst Du? Nix Text!

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Naja

Christian @, Wednesday, 28. November 2001, 17:07 @ Andreas


Als Antwort auf: Re: Estichà von beiden Seiten von Andreas am 28. November 2001 15:50:30:

Ist das nicht etwas scheinheilig? Erst laut in der Werbung und im Handbuch sich über den 1000sten Dieb und Händler beschweren und an allen Stellen nach Handwerkern und 'einfachen Leuten' schreien, selbst aber mit Piratenbräuten und Soldaten den Macker markieren

Das sind ja nun zwei verschiedene Parteien. Die Handbücher und die Werbung sind von Willi, damit hab ich nichts zu tun und ich würde diese Ansage auch nie unterschreiben. Nur, weil ich lange mitspiele, bin ich nicht mit allem einverstanden, was der SL so von sich gibt (und umgekehrt sowieso, nicht wahr, Willi?)

Eingeweihten, an die neue Spieler nicht herankommen. Dann wundert Euch auch nicht, wenn sie ihre eigenen Belange in der Stadt zusammenbasteln. EST bietet dafür genügnd Platz!

Das sehe ich eigentlich nicht. Zumindest Hel und Maria sind ja oft im Graben und reden da mit jedem, egal ob Newbie oder sonstwem. In der Regierung sind mit Bodnar und Kyutz auch zwei relativ neue Spieler, und bei der Armee machen Newbies auch schnell Karriere. Wer will, kommt schnell "rein".
Christian

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Moment!

Andreas @, Wednesday, 28. November 2001, 17:23 @ Christian


Als Antwort auf: Naja von Christian am 28. November 2001 17:07:01:

Das sind ja nun zwei verschiedene Parteien. Die Handbücher und die Werbung sind von Willi, damit hab ich nichts zu tun und ich würde diese Ansage auch nie unterschreiben.

Das ist aber etwas, woran sich gerade neue Spieler orientieren...Wenn das ein Hilferuf an Willi ist, mehr Action reinzubringen... ich schmeiß gerne die Papierfertigkeiten von Kr'tel weg und heiße alle Meuchel- und Kampffertigkeiten willkommen! *g*

Zumindest Hel und Maria sind ja oft im Graben und reden da mit jedem, egal ob Newbie oder sonstwem. In der Regierung sind mit Bodnar und Kyutz auch zwei relativ neue Spieler, und bei der Armee machen Newbies auch schnell Karriere. Wer will, kommt schnell "rein".

Habe ich mich beschwert, daß niemand in die Armee reinkommt oder zu seinem Spiel findet? Es sind ja gerade Maria und Hel, die die meisten im Graben ansprechen, dann macht aber auch Action draus und keine Geheimniskrämerei nach dem Motto "ich kümmere mich schon drum..." (Maria ist da 'ne Ausnahme, gebe ich zu). Nee, es geht doch drum, daß Dir die anderen Spieler zu langweilig sind und diese doch gefälligst anders spielen sollen. Da sehe ich es wie Ilejha! Warum beschwert Ihr Euch? Wir tragen Euren Chars doch das Wasser zu. Von den 'braven' Bürgern beschwert sich keiner über 120 Soldaten, die im Busch nach einer Spinne suchen. Ich denke, es sind nur wenige, die sich mit Händen und Füßen wehren, von Euren Figuren in eine Intrige oder actionreichen Plot reingezogen zu werden.

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Lars, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Andreas


Als Antwort auf: Moment! von Andreas am 28. November 2001 17:23:12:

Ich denke, es sind nur wenige, die sich mit Händen und Füßen wehren, von Euren Figuren in eine Intrige oder actionreichen Plot reingezogen zu werden.


Ehrlich? Nun gut...dann mögen die Spiele beginnen....
und keine Geheule hinterher...*frins*

Was mit eigentlich am Herzen lag, ist, dass viele vergessen, dass es hier nicht um eine GZSZ - Welt geht, sondern um ein Welt mit mehr Gegensätzen und Konflikten, als man bisher bemerkte. Und dazu habe ich ein sehr direktes Beispiel...das Militär aufgeführt. Ich könnte auch Händler nehmen...oder Bauern...da passiert genausoviel...nur ist es nicht so anschaulich :-) zu beschreiben...jedenfalss nicth für mich..entschuldige mich auch, aber ich habe nunmal keine ahnung vom Alltag eines Farmers :))

Und Mel? Ich dachte, ich lasse Dir mehr als genug Freiraum zum Entfalten Deiner fiesen Ader...Du weisst, dass ich Dich beobachte...Du aber machen kannst, was Du willst...ich sage nur, ob es geht oder nicht...und wenn Du ein paar char's killen willst...dann los...wenn es erklärbar rüberkommt...

Gruss Lars

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Mel, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Lars


Als Antwort auf: Re: Moment! von Lars am 28. November 2001 19:39:26:

Es geht mir Primär um Esticha.
Dort ist meiner Organisation vernünftiges Werkeln nicht möglich, weil dort Willi alles macht und ihm die ohnehin nicht vorhandene Zeit auch noch fehlt !

Deshalb fände ich es sehr vernünftig, wenn Willi an gewillte Spieler etwas seiner Entscheidungsgewalt abtreten würde.

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Re: Moment!

René @, Wednesday, 28. November 2001, 22:30 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Moment! von Mel am 28. November 2001 19:56:50:

Dabei weiß doch jeder, daß man Kinder irgendwann Schritt um Schritt selbständig werden lassen muß, wenn sie groß genug geworden sind. Chrestonim ist inzwischen ziemlich groß und Pappa Willi erzieht es zu einem Muttersöhnchen :-)

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Re: Sehr gut, Lars

Dirk @, Wednesday, 28. November 2001, 20:03 @ Lars


Als Antwort auf: Re: Moment! von Lars am 28. November 2001 19:39:26:

...und wenn Du ein paar char's killen willst...dann los...wenn es erklärbar rüberkommt...
Gruss Lars

Diese Einstellung gefällt mir bestens.
Nur... Was passiert, wenn jemand wie Kr'tel zum Beispiel jemanden wir Hel umbringen lassen will? Ich hätte auch Rawir und Kolar nehmen können... ist völlig egal. Was passiert, wenn eine relativ neuer Mitspieler, der schon über den Pickelposer hinaus ist, einen Dino töten lassen will oder selbst töten will? Hmm? Das ist doch gar nicht machbar. Wenn der Falke (also ein Dino) einen Newbie umbringt, ist das wahrscheinlich nicht schwer. Umgekehrt kann ich mir nicht vorstellen, daß das geht. Und DAS bemängele ich. Sonst hätte sich Hatar schon mindestens an Maria, Hel und Kenan rangemacht.
Und ich bin mir sicher, daß dann das Geschrei aus der Dinoecke groß gewesen wäre, oder? Gut, wenn der Falke die Möglichkeit hat, Böses zu tun, aber Aussenstehende haben es so gut wie nicht... vor Allem, wenn sie frische Newbies sind.

Darüber hinaus geht es doch gar nicht darum, welcher Char nun welchen Char umbringt, oder doch? Ist Chrestonim etwa ein Hack&Slash auf Mailbasis? Wenn ja, mach' ich mich davon. Das könnt ihr allein spielen.
Dirk


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Lars, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Sehr gut, Lars von Dirk am 28. November 2001 20:03:37:

Nur... Was passiert, wenn jemand wie Kr'tel zum Beispiel jemanden wir Hel umbringen lassen will? Ich hätte auch Rawir und Kolar nehmen können... ist völlig egal. Was passiert, wenn eine relativ neuer Mitspieler, der schon über den Pickelposer hinaus ist, einen Dino töten lassen will oder selbst töten will? Hmm? Das ist doch gar nicht machbar. Wenn der Falke (also ein Dino) einen Newbie umbringt, ist das wahrscheinlich nicht schwer. Umgekehrt kann ich mir nicht vorstellen, daß das geht. Und DAS bemängele ich. Sonst hätte sich Hatar schon mindestens an Maria, Hel und Kenan rangemacht.
Und ich bin mir sicher, daß dann das Geschrei aus der Dinoecke groß gewesen wäre, oder? Gut, wenn der Falke die Möglichkeit hat, Böses zu tun, aber Aussenstehende haben es so gut wie nicht... vor Allem, wenn sie frische Newbies sind.

Sachte Dirk, halt den Ball flach...

es ist wirklich kackegal, ob nun ein Dino einem Newbie anne Wäsche will oder umgekehrt. Versuchen kann es jeder...und wenn es sauber und klar rübergebracht wird, dann ist alles möglich...

Das einzige was Fakt ist, ist natürlich, dass sich Newbies ein Loch im Bauch holen, wenn sie erfahrene Zocker, die dann aber auch die nötigen Fähigkeiten besitzen, ans Bein pinkeln wollen...ein Aushilfsbandit wird schneller gebrochene Knochen haben, als der Falke persönlich, wenn zBsp. Maria das Opfer ist...genauso Hatar...

Aber was ist mit den Händlern? Die wenigsten haben eine Kampfausbildung...und Dinos sind auch unter ihnen....solche können auch Newbies erwischen...WENN es gut und glaubwürdig rübergebracht ist.

Am Ende kommt es doch nur darauf an, dass wir trotz einer Fantasywelt, ein gewisses Mass an Logik walten lassen. Ein Bauernsohn, der auffen Markt postet, er hackt Blaut'hann eines inne Fresse, endet mit seinem Dickdarm in der Hand und einem Lächeln auf des Hauptmannes Lippen... umgekehrt werde ich jedes Urteil annehmen, wenn Blaut'hann gegen fünf Delvanritter antritt und zerstückelt wird....alles ist logisch...und...wir haben derweil das Thema des Threads verfehlt, denn es ging um das allgemeine Feeling in CHR...net um die Kampffertigkeiten und Morddurchführungen an irgendwelchen Char's...

Schluss und Gruss

Lars


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Na so nun überhaupt nicht

René @, Wednesday, 28. November 2001, 23:06 @ Lars


Als Antwort auf: Re: Sehr gut, Lars von Lars am 28. November 2001 22:28:05:

Aushilfsbandit wird schneller gebrochene Knochen haben, als der Falke persönlich, wenn zBsp. Maria das Opfer ist...genauso Hatar...

Das ist aber Firlefanz. Ein Newbie, der einen Banditen anmeldet ist natürlich als Spieler nicht lange dabei, sein Char als Figur allerdings schon. Wenn ich einen Meuchler anmelde, der bereits 100 Seelen gefressen hat und das wird genehmigt, dann hat mein Char gegen Maria im Zweikampf mindestens dieselben Chancen wie sie gegen ihn, zumal sie inzwischen mehr am Schreibtisch sitzen , als mit dem Säbel die Banditos wegfegen muß. Da spielt es keine Rolle, ob nun der Spieler länger dabei ist oder nicht. Die Chars werden ja nicht erst bei der Anmeldung geboren. Sie haben eine Vorgeschichte. Keiner unserer chars weiß, wie lange er schon von einem Spieler gespielt wird. Für den Char an sich gibt einen Hintergrund und der ist für die Spielewelt real. Wie lange ein Spieler dabei ist, zählt unter ooc-Wissen und so etwas zählt nicht. Da wäre ein eingreifen eines SL von wegen Marias Knochen bersten langsamer ziemlich unfair. Denn dann würde der SL einem Dinochar überirdische Fähigkeiten verleihen. Außerdem ist es für einen Newbie genauso traurig, einen Char zu verlieren, wie für einen Dino. Im Prinzip ist es sogar noch gravierender, weil der Newbie nicht einmal die Chance hatte, einen liebevoll erstellten Char zu etablieren. Wenn ein Oldi stirbt, dann hatte er sein Leben gehabt, er hat gewirkt und seinen Char ausgelebt. Ein Ehrenplatz in einer der Chrestonim-Ahnentafeln (die wirklich mal eingerichtet werden sollte) ist ihm sicher. Der Newbie verschwindet von der Bildfläche und ist vergessenes Schweinefutter. Hinzu kommt, daß ein Dino immer wieder neu einsteigen wird, ein Newbie aber möglicherweise Chrestonim den Rückenkehrt, wenn er nach tagelanger Charaktererstellung und wochenlanger Anmeldefrist hierherkommt und am ersten Tag den Löffel abgibt. Und komm dann nicht damit, er hätte ja nicht so riskant leben müssen. Gerade solche Risikofreunde brauchen wir doch. Dinos sollten keine Privilegien bekommen, überhaupt keine, null null null. Denn sie haben schon spielerisch den Vorteil, genügent Kontakte geknüpft zu haben, um im Spielgeschehen den Durchblick zu halten. Sie wissen, wie man sich absichert, wie man andere auflaufen läßt. Da kann sie ein Newbie eh nur schwer kippen. Bekommen die Herrschaften jetzt noch den Dinobonus von den Spielleitern, werden sie zu Halbgöttern mit einem ic nicht erklärbaren Bonus. Wenn ein Dino moniert, daß ein Newbie ihn aus dem Rennen nimmt, dann kann man ihm nur Antworten, daß er eben aufgrund seiner Spielerfahrung es nicht hätte soweit kommen lassen dürfen. EIm Übrigen gibt es gerade mal ein Pickeldino, der den Nerv hätte, auch andere Saurier skrupellos abzurippen. Das ist ein bißchen wenig gefahr für die alte Riege. Was für ein Grund soll das überhaupt sein, zu sagen, man hätte seinen Char mühevoll aufgebaut und würde nun von einem Emporkömmling abgesägt? Im wahren Leben bekommen Rentner auch keinen Schutzbonus gegen minderjährige Kriminelle. Sind sie zum falschen Zeitpunkt am Falschen Ort, gehen sie flöten. Da kann keiner heulen und sagen, ich habe ein Haus, Frau und Kinder und mir mein Leben lange und hart erkämpfen müssen.

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Lars, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ René


Als Antwort auf: Na so nun überhaupt nicht von René am 28. November 2001 23:06:10:

Nur das die wenigsten eine solche Figur nehmen lieber René.
Und wenn es so ist, dann bitte...das ist es was ich meine...mit logisch...wenn der erstellte Char solch einen Hintergrund hat...okay...dann wäre ich der letzte SL, der das nicht durchgehen lassen würde. Wenn er aber nen nullachtfufzig Mörder macht..Pech...

Ach ja...wenn der Rentner jahrelang bei einer Eliteeinheit, wie die Navy Seals zBsp, war, dann hat auch er ne Chance *frins*...oder wenn er ne dicke 45èr besitzt...also sind Erfahrung und Equitment wichtig..;)))

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seh ich anders

Christian @, Thursday, 29. November 2001, 09:50 @ René


Als Antwort auf: Na so nun überhaupt nicht von René am 28. November 2001 23:06:10:

Hi René,
Ich seh das allerdings etwas anders. Wir spielen hier ein Fantasy-Rollenspiel... die Dinger funktionieren ja normalerweise mit irgendeiner Form von Erfahrungspunkten oder anderen Wegen, seinen Charakter zu entwickeln und besser zu werden... leider, leider haben wir ja immer noch keine Regeln, aber traditionell wird bei Chrestonim auch davon ausgegangen, daß man mit der Zeit ein bißchen besser wird. Und das ist auch gut so.
Ich bin nach wie vor der Ansicht, daß man sich, wenn man neu in einem Spiel wie diesem anfängt, den Weg von unten hocharbeiten sollte. Das macht auch mehr Spaß, meiner Erfahrung nach. Wir "Dinos" haben es ja auch gemacht, denn es gab auch als ich angefangen habe schon mächtige etablierte Charaktere, die nichts verschenkt haben. Ich sehe das eher wie bei Midgard oder so: Natürlich hat ein Charakter ein Vorleben, aber sein EIGENTLICHES Leben fängt erst dann an, wenn man ihn spielt. Er sollte in irgendwas ziemlich gut sein, aber weder politisch noch von den Fähigkeiten her supermächtig. Sicher kann es Ausnahmen geben, aber dieses Prinzip, das in quasi allen P&P- und Liverollenspielen gut funktioniert, sollte auch bei Chrestonim funktionieren.
Übrigens meine ich das nicht nur aus Eigeninteresse. Mein Charakter ist eh so gut wie tot und wenn ich danach neu anfangen sollte (was ich noch nicht weiß) will ich auch keinen "Du bist wichtig und auf dem Höhepunkt deiner Macht" Charakter, sondern einen "Du hast durchaus Ahnung von deinen Spezialgebieten, aber da ist noch viel Raum nach oben" Charakter.
Klar?
Christian


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Re: seh ich anders

René @, Thursday, 29. November 2001, 17:59 @ Christian


Als Antwort auf: seh ich anders von Christian am 29. November 2001 09:50:41:

Bei einem Punktesystem fände ich das auch in Ordnung. Wie sollen nur die Erfahrungspunkte im aktuellen Chrestonimsystem umgesetzt werden?
Wo ich das punktelose Zweikämpfsystem in Chrestonim, das nur über einen Spielleiter läft eh schon als eine der pervertiertesten Formen des Kampfes ansehe (nicht nur, daß es ewig dauert; es funktioniert eigentlich nur bei Parteien, die sich gut verstehen; zwischen allen anderen bringt es im Todesfall nichts als Streit), sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn der vom Objektivitätsanspruch gepeinigte SL nun noch einem Spieler einen Erfahrungsvorteil verschaffen soll. Das muß dann ja fast zwangsläufg zu einem Sieg des Dinos im Zweikampf führen. Wie will denn ein SL in einem komplett fairem Duell dann noch einen Newbie gewinnen lassen, wenn sich der Dino auf seine Erfahrung beruft? Ein dino hat ja dann gleich mal 4 oder 5 Grad höhere erfahrungsstufen. Es ist sehr schwer für einen SL, einen fairen Kampf zu führen, der beiden Parteien gerecht erscheint. Wenn er sich nun einfach auf die Erfahrung der Dinos berufen kann, gewinnen die immer, weil er damit nun etwas wie eine Leitlinie hat, welcher Char nun der stärkere ist.

Was meiner Meinung funktioniert, ist die gelegentlich praktizierte Methode, kurzfristig den Duellanten Punkte zuzuschreiben und einen SL würfeln zu lassen. Da können durchaus Erfahrungpunkte hinzukommen. Aber bitte nicht nach dem Motto, mein Char trainiert seid Spielbeginn in der Trainingshalle. Wenn wir uns schon auf Paper-RL berufst, dann sollten die Erfahrungspunkte auch richtig verdient worden sein. Einfach nur die Zeit absitzen und besser werden ist jenseits von Fairnes. Ich fände es nur dann ok, wenn man Kampfpunkte nur in solchen Kämpfen sammeln kann, in denen es um Kopf und Kragen des eigenen Chars geht. Ähnliches bei Handwerkern und Medizinern. Hat man Aufträge bekommen, wachsen die Erfahrungspunkte langsam an, man wird besser als die anderen. Oder Seeleute, die bereits im Spiel in Stürme geraten sind, schaffen es immer besser in solchen Gewässern zu navigieren. Oder ein Fährtenleser wird besser bei jedem realen Spielerauftrag.


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Stephan / Luna, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ René


Als Antwort auf: Re: seh ich anders von René am 29. November 2001 17:59:30:

Liebe Freunde,

als eigentlicher Vertreter des "ohne-Würfel-Systems" möchte mal anmerken, dass man vielleicht sich mal überlegen sollte ein ganz neues System zu erdenken.
Wobei es hier auch nicht auf "Realismus" ankommen kann.
Ein Duell mit Waffen dauert keine fünf Sekunden! Eher weniger..
Aber im Rollenspiel will man ja auch berechtigterweise eine schöne Aktion wie im Film haben.
Also geht es hier um ein System das die Erfahrungen und Fähigkeiten des Chars repräsentiert.

Auch nur so eine Idee,.,,,,


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Re: Sehr gut, Lars

René @, Wednesday, 28. November 2001, 21:46 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Sehr gut, Lars von Dirk am 28. November 2001 20:03:37:

Ist Chrestonim etwa ein Hack&Slash auf Mailbasis? Wenn ja, mach' ich mich davon. Das könnt ihr allein spielen.

Dirk

Du könntest zumindest bleiben und den Forumkummerfragekasten weiter leiten.


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Re: Kummerkasten

Dirk @, Thursday, 29. November 2001, 02:03 @ René


Als Antwort auf: Re: Sehr gut, Lars von René am 28. November 2001 21:46:55:

Du könntest zumindest bleiben und den Forumkummerfragekasten weiter leiten.

*g* Des ist logo. Aber das würde ja dann wieder dazu führen, daß ich all die Leute umsorge, die von 'nem anderen Spieler einen auf den Deckel gekriegt haben... und das wäre ein Fulltimejob wie etwa der von Willi oder vom WiSL.
Außerdem: Ich leite keinen Forumkummerfragekasten *g* Ich finde Seelsorge im RPG genauso wichtig wie Kampf und Prügeleien. Des stimmt. Aber einen Kummerkasten führen? Nö.

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Ein Vorschlag

René @, Thursday, 29. November 2001, 21:10 @ Christian


Als Antwort auf: Estichà von beiden Seiten von Christian am 28. November 2001 11:10:25:

Kleiner Vorschlag:

Die Stadtwache "realistischer" einsetzen:
Reichenviertel werden bewacht, Armenviertel nicht. Das war früher so Gang und Gebe. In den Armensiedlungen trifft man am Besten mal einen Nachtwächter oder zwei Gardisten auf 500 Leute.

Wer nicht mindestens einen Lebensstandart von "bürgerlich" eingestellt hat, erhält kaum rechtliche Zuwendung. Wenn ihm seine Geldbörse wegkommt und er es bei der Wache meldet, stellt er sich erst mal 14 Tage beim Sergeanten an und dann wird sein Fall zu den Akten gelegt. Je höher der Lebensstandart, desto prommter steht ihm der Staat zu Diensten. Die armen dagegen kloppen sich gegenseitig die Fresse ein und werden allmählich immer Gewalttätiger, bis sie Banden bilden oder Ähnliches. Die Gardisten schauen sich das nur sporadisch an oder nehmen mal hin und wieder einen in Beugehaft.

Eine Behandlung der Bürger nach Lebensstandart kann man überall einführen, in Ämtern bei Genehmigungen, bei Pettitionen, in der Wahrung der persönlichen Rechte. Reiche werden überall vorgelassen, so daß Arme manchmal gar nicht durch Türen und Tore kommen. Der Umgangston der Stadtwachen zu den Bürgern wird ebenfalls dem Lebensstandart angepaßt. Vor Gericht wird die Anhörungszeit nach
Lebensstandart eingestellt, ärmliche Angeklagte haben kein recht, vor Gericht viel zu reden. Zeugenglaubwürdigkeit des Gerichts z.B. kann auch vom Reichtum abhängen. Schlägereien unter Armen und Überfälle in diesem Millieu werden nicht einmal angehört. Steuern sollten auch nach Lebensstandart gezahlt werden: Arme zahlen 50% ihres Verdienstes, Superreiche dagegen nur 5%. Ziel ist es, bei den Chars den Drang nach Besitz zu verstärken. Das schafft kriminelles Potential.

Natürlich machen sich dann Regierung und Polizei bei vielen Bürgern unbeliebt. Aber ist es nicht gerade das, was du bemängelst, daß alle einen Wettstreit um Liebenswürdigkeit zu führen? Macht doch den Ersten Schritt. Die Volksanbiderung der Regierung ist nun nicht gerade GZSZ, dafür aber Musikantenstadel: "Schaut her was wir tun, laßt uns die Hände reichen und singen alle glücklich werden Glücklich." Selbstverständlich würde mehr Wut auf die Regierung den Kriminellen und Revoluzern nützen, so daß es taktisch klug ist, bei den Massen zu schleimen. Aber wer nicht mit gutem Beispiel vorangeht, kann auch schlecht andere davon überzeugen, endlich mal etwas fieser zu spielen :-)

Grüßchen René

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Stephan / Luna, Tuesday, 03. November 2026, 19:00 @ René


Als Antwort auf: Ein Vorschlag von René am 29. November 2001 21:10:19:

Coole Idee,

aber wer soll dann noch freiwillig ein armes Schwein spielen wollen?
Da fang ich doch gleich als wohlhabend, oder als Handwerker an, damit kann ich dann wenigsten Kohle machen um nicht arm zu sein.
Offen gesagt, werden dann auch nicht mehr Spieler Kriminelle spielen wollen.

S.

Die Stadtwache "realistischer" einsetzen:
Reichenviertel werden bewacht, Armenviertel nicht. Das war früher so Gang und Gebe. In den Armensiedlungen trifft man am Besten mal einen Nachtwächter oder zwei Gardisten auf 500 Leute.
Wer nicht mindestens einen Lebensstandart von "bürgerlich" eingestellt hat, erhält kaum rechtliche Zuwendung. Wenn ihm seine Geldbörse wegkommt und er es bei der Wache meldet, stellt er sich erst mal 14 Tage beim Sergeanten an und dann wird sein Fall zu den Akten gelegt. Je höher der Lebensstandart, desto prommter steht ihm der Staat zu Diensten. Die armen dagegen kloppen sich gegenseitig die Fresse ein und werden allmählich immer Gewalttätiger, bis sie Banden bilden oder Ähnliches. Die Gardisten schauen sich das nur sporadisch an oder nehmen mal hin und wieder einen in Beugehaft.
Eine Behandlung der Bürger nach Lebensstandart kann man überall einführen, in Ämtern bei Genehmigungen, bei Pettitionen, in der Wahrung der persönlichen Rechte. Reiche werden überall vorgelassen, so daß Arme manchmal gar nicht durch Türen und Tore kommen. Der Umgangston der Stadtwachen zu den Bürgern wird ebenfalls dem Lebensstandart angepaßt. Vor Gericht wird die Anhörungszeit nach
Lebensstandart eingestellt, ärmliche Angeklagte haben kein recht, vor Gericht viel zu reden. Zeugenglaubwürdigkeit des Gerichts z.B. kann auch vom Reichtum abhängen. Schlägereien unter Armen und Überfälle in diesem Millieu werden nicht einmal angehört. Steuern sollten auch nach Lebensstandart gezahlt werden: Arme zahlen 50% ihres Verdienstes, Superreiche dagegen nur 5%. Ziel ist es, bei den Chars den Drang nach Besitz zu verstärken. Das schafft kriminelles Potential.
Natürlich machen sich dann Regierung und Polizei bei vielen Bürgern unbeliebt. Aber ist es nicht gerade das, was du bemängelst, daß alle einen Wettstreit um Liebenswürdigkeit zu führen? Macht doch den Ersten Schritt. Die Volksanbiderung der Regierung ist nun nicht gerade GZSZ, dafür aber Musikantenstadel: "Schaut her was wir tun, laßt uns die Hände reichen und singen alle glücklich werden Glücklich." Selbstverständlich würde mehr Wut auf die Regierung den Kriminellen und Revoluzern nützen, so daß es taktisch klug ist, bei den Massen zu schleimen. Aber wer nicht mit gutem Beispiel vorangeht, kann auch schlecht andere davon überzeugen, endlich mal etwas fieser zu spielen :-)
Grüßchen René


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Re: Ein Vorschlag

René @, Thursday, 29. November 2001, 22:37 @ Stephan / Luna


Als Antwort auf: Re: Ein Vorschlag von Stephan / Luna am 29. November 2001 22:17:14:

Stimmt! Eine Regierung, die wirklich an mehr Chaos interessiert (*g*) ist, muß dann eben die Steuern so hoch setzen, daß auch ein normaler Handwerker maximal zur unteren Mittelschicht gehört ;-)

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Sorry, konnte nicht widerstehen... *fg*

Can Tho @, Thursday, 29. November 2001, 22:28 @ René


Als Antwort auf: Ein Vorschlag von René am 29. November 2001 21:10:19:

Aber wer nicht mit gutem Beispiel vorangeht, kann auch schlecht andere davon >überzeugen, endlich mal etwas fieser zu spielen :-)

Grüßchen René

*fies grinsend Wattebäuschchen zum Bewerfen reich'*

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