Als Antwort auf: Gibts in Gilgat einen Richter in Zivilangelegenheiten? (n/t) von Ona am 23. Oktober 2001 22:29:49:
In Yedea hat das Richteramt eine recht lange Tradition und ist auch mit religiösen Pflichten verbunden (ähnlich dem alten Testament). Die meisten Neukultler werden aber wohl kaum einen yedeitischen Richter einschalten.
Ansonsten haben sie natürlich immer die Möglichkeit einen unparteiischen Schlichter einzuschalten.
Nur Priesterrat und Stadtkommandantur (nt) (n/t)
Als Antwort auf: Gibts in Gilgat einen Richter in Zivilangelegenheiten? (n/t) von Ona am 23. Oktober 2001 22:29:49:
Re: Gibts in Gilgat einen Richter in Zivilangelegenheiten? (n/t)
Als Antwort auf: Gibts in Gilgat einen Richter in Zivilangelegenheiten? (n/t) von Ona am 23. Oktober 2001 22:29:49:
Huhu,
also das ganze ist nicht ganz so unkompliziert!
In der Theorie entscheidet der Statthalter über alle Verbrechen. Schließlich ist er vom yedeitischen König dazu eingesetzt worden, für Recht und Ordnung in der Stadt zu sorgen.
Aber praktisch läuft dies aus einigen Gründen anders!
1. Was interessierts den Statthalter, wenn Bauer A der Piyuva von Bauern B an die Haxe tritt??
Also der Kerl will im großen und ganzen seine Ruhe haben und seinen Einfluß (=Geld) vermehren. D.h. sollte nur der "klagende" Bauer Bürger sein, wird er sich an die Stadtwache wenden, die kurz aber korrupt entscheiden wird. Ist der "beklagte" Bauer der mit Bürgerbrief, wird nix passieren, weil er ist ja Bürger und der andere nicht, und somit hat er sowieso recht.
Sind beides Bürger, wird ebenfalls die Stadtwache nach Rechtslage bzw. Bestechungsgeld entscheiden!
Bei wichtigen Fällen allerdings, ist sich der Statthalter dann doch zu wichtig um einfach nur wegzusehen, und er wird entweder einen eigenen Schlichter bestimmen, oder selbst richten!
Sind übrigens beide keine Bürger, sollen sie sich doch gegenseitig totschlagen!
Aber:
2. Bei Priestern hat er (wie in Estichá auch) nix zu sagen.
Deshalb würden bei religiösen vergehen grundsätzlich die Priester richten. Und weil die nicht ganz so bestechlich sind, und es ganz praktisch ist, ihnen die Arbeit aufzudrücken, landen im Endeffekt die meisten kleinen bis mittleren Streitigkeiten bei ihnen!
3. Prinzipiell gäbe es noch einen Fürsprecher für die einzelnen Stadtteile, die kleinere weltliche Vergehen richten dürften. Nur gibt es die "noch" nicht!
Kommt aber bald! Freut euch schonmal auf Wahlen (Ja, ich weiß! Die sind seit mehr als einem Jahr beschlossen, und ich bekomme meinen faulen Arsch einfach nicht hoch!!!)
Äh... Das sollte es so als Grobübersicht gewesen sein!
Ciao,
Stefan