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René, Wednesday, 04. November 2026, 03:13 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Der Tod der Statistik... von Dirk am 29. August 2001 08:35:57:

Oder so: Es wird eine Listenpreis für Esticha erstellt und es gilt folgendes Verhältnis:

Die Estichapreise verhalten sich zu den Preisen einer anderen Stadt genauso wie die Einwohnerzahl Estichas zu der anderen Stadt. Also

Preise-Est Einwohner Est
---------- = -------------
Preise-Gil Einwohner Gil

Eine Armbrust in Gilgat kostet dann vielleicht nur noch die Hälfte einer Armbrust in Esticha, in Vorovis nur noch ein Viertel. Es handelt sich nur um Richtpreise, jene Preise also, die andere (NPC)-Händler vermutlich nehmen würden, wenn es sie gäbe.

Allerdings wäre es natürlich realistischer, wenn die Preise einer dichtbevölkerten Stadt tiefer liegen, da die Konkurenz sie drückt. Aber wenn man die Preise der niedriger bevölkerten Städte wie oben geschildert senkt, fördert das aber den Handel und das Leben der bevölkerungsschwachen Städte. Denn nun strömen die Estichaer zum einkauf in die angrenzenden Billigmärkte Pfennig-Vorovis und Aldi-Gilgat. Das leben in Vor und Men wird wieder bunter.

Der Handel, welcher Transporte nötig macht, ruft normalerweise wiederum die Piraten und Wegelagerer (und Luftpiraten gegen Wak) auf den Plan (und wenn´s sich nur um NPC´s handelt.) Die Waren würden also nur mit einem gewissen Risiko befördert werden können. Je mehr die Estichaer also bei den Billiganbietern einkaufen, desto mehr geht verloren. Deshalb werden die in Esticha ansässigen Handwerker und Händler früher oder später wieder Zulauf bekommen.

Außerdem kann ja jede Stadt gewisse Exportzölle auferlegen bzw. Esticha Importzölle, um das eigene Handwerk vor der Billigkonkurenz zu schützen.

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