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BAT, DGB, KüSchG, etc. pp.

Beor/Bernd @, Sunday, 19. August 2001, 14:40 @ David Ortmann alias Kyutz Retzk


Als Antwort auf: Re: Gesellen, Meister, Spitzenkräfte... von David Ortmann alias Kyutz Retzk am 19. August 2001 14:08:18:

Manchmal kan das Forum richtig unterhaltend sein...*g*

Wenn ich den Überblick nicht ganz verloren habe, geht es
hier um die Frage: "Was verdient wer in Esticha?".

Zum einen sollte doch KEIN Bezug zur Realität gezogen werden,
da wir in Esticha (und den anderen Städten) sicherlich keine
Tarifverträge und Gewerkschaften haben, die einen "Regelsatz"
aushandeln.

Zu Kyutz´Aussage mit der ooc.-Arbeit kann ich nur schweigen, denn
es sollte außer Frage stehen, daß wir hier NICHT für ooc.-Arbeit
bezahlt werden, aber das hat der werte Herr Ressortleiter für das
Einwohnerwesen schon zugestanden.

Zu Rawirs/Dirks Frage, was ein Priester im Vergleich zu einem
"Schreiberling" (unerhört diese Betitelung *g*) verdient, muß
man sich doch die Frage stellen, wer diese Leute bezahlt:

Also ein Lehrling wird von einem Meister bezahlt.... Verdient
der Meister 500 Db kann er seinem Lehrling nicht 600 Db zahlen...

Ein Beamter wird von der Stadt bezahlt (in einigen Fällen auch
aus meiner Tasche... Gruß an Gert, der sich bislang noch nicht
auf meine Mail gemeldet hat...) Da die Stadt dafür sorgen muß,
daß ihre Beamten (wie im übrigen auch die Mitglieder der Stadt-
garde) versorgt sind, zahlt eben diese für das Einkommen. Es
ist also nicht verwunderlich, daß die Stadt - die ja erheblichste
Einnahmen hat - auch "übertariflich" zahlen kann.

Wenn ein Priester (der ohne Zweifel ein hochgeachtetes Mitglied
der Gemeinschaft ist) jedoch "Geld" verdienen will, hat er wohl
seinen Beruf verfehlt... Frage mal heute jemanden in einem
theologischen Seminar warum er - evtl. - Priester werden will
und ich glaube die wenigsten sagen: "Weil ich da steinreich
werden kann".

Soweit ich weiß (man möge mich korrigieren) finanzieren sich die
Tempel durch Spenden. Ergo dürften die Priester gerade soviel
"verdienen", daß ihr Lebensstandart gedeckt wird und sie (zwinker
zu Rawir) sich vielleicht noch eine Blume leisten können. Mit
der Vorovis-Kreuzfahrt oder den Froschleder-Sitzbezügen für den
Beichtstuhl wird es aber dann wohl nix. Glaube oder Luxus, das ist
hier die Frage!

Kyutz muß ich insoweit recht geben, daß sich einige doch mehr Gedanken
über ihren Lebensstandart machen sollten, und welche Auswirkungen dieser
für sie hat. Klar sollte sein, daß ein Priester nicht rumläuft wie der
letzte Penner, aber sein EInkommen sollte ihm wirklich nur den Lebens-
standart decken und vielleicht noch ein Taschengeld an die Hand geben?

Im Endeffekt ist die Einkommensfrage in CHR genauso wie in der Realität.
Reines Verhandlungsgeschick... Aber man sollte davon ausgehen, daß man
unter 50 Db im Monat soweit "unbezahlt" ist, daß man sich den "Luxus"
eines Bürgerbriefes nicht leisten kann, sollte man nicht Grundbesitz
haben...


Gruß

Bernd/Beor

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