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Re: Was sind den Majinas ?

Peter (Pet Charmain) @, Tuesday, 14. August 2001, 01:03 @ Knut(Wardig)


Als Antwort auf: Was sind den Majinas ? von Knut(Wardig) am 14. August 2001 00:02:57:

Majinas
Hauptprodukt: Fleisch
Haltung: Weide, Wald
Überall in Chrestonim wegen ihres Fleisches geschätzt sind die Majinas. Es
sind vierbeinige Giganten von gut zwei Vat Schulterhöhe, friedliebend und
deshalb leicht zu hüten. Ihr Körper ist von auf einer weichen Haut
aufsitzenden, etwa handgroßen, robusten Hornplatten bedeckt, die in Farben
von Blau über Violett bis hin zu Schwarz vorkommen. Ihre runden, massigen
Köpfe liegen weit unter den Schultern, so daß es wirkt, als gingen sie
ständig geduckt durch die Welt. Stirn und Nacken, sowie das Kinn tragen ein
zottiges, oft zu widerspenstigem Filz verzwirbeltes Fell, das ihnen von der
Stirn oft bis in die Augen hängt. Nach einigem Suchen wird man auch ihre
kurzen, runden Ohren unter der Mähne finden.
Wenngleich sie aufgrund ihrer Schuppen auf den ersten Blick wie große
Echsen wirken mögen, so bringen sie doch ihre Kinder lebend zur Welt und
säugen sie. Mehr als drei Kälber können pro Jahr nicht geworfen werden und
die nach der Geburt knapp kniehohen Majinas bedürfen bis zu ihrer
Geschlechtsreife, die sie nach einem Jahr erlangen, noch viel Fürsorge
durch die Mutter. Erst jedoch nach drei Jahren erreichen sie ihre
stattliche Größe und es ist jedem Viehhüter anzuraten, sie erst dann zur
Zucht zu verwenden, denn vor dieser Zeit bringen sie nur noch kleinere
Kälber zur Welt und haben viele Fehlgeburten.
Die Ernährung der Majinas stellt sich als nicht gerade einfach dar: sie
vertragen keine einseitige Kost, was zur Folge hat, daß man sie nur wenige
Tage auf einer Weide grasen lassen kann, bevor man sie zur nächsten, mit
anderen Pflanzen bewachsenen Wiese treiben muß. Mindestens fünf solcher
Weiden sind nötig, um die Majinas bei Gesundheit zu halten. Dieser hohe
Anspruch an die Nahrung erklärt sich dadurch, daß sie ursprünglich
Waldtiere sind, die Herde dort jedoch nur schlecht zusammenzuhalten ist.
Der Aufwand an Gehilfen ist dabei nicht zu unterschätzen. Manch ein
findiger Bauer kam schon auf die Idee, einige Pflanzen aus dem Urwald dem
Futter auf der Wiese unterzumischen, doch nur allzu oft erwischt man eine
gifte Pflanze und läuft Gefahr, die halbe Herde auszulöschen. So ist die
Haltung also recht kostspielig und aufwendig, weshalb sich nur die
reicheren Bauern solche Tiere leisten.
Das Fleisch von Kühen, die noch nie geworfen haben ist zart und von einem
würzigen Aroma und man kann auf dem Markt stattliche Preise dafür
verlangen. Auch das Fleisch der Bullen ist nicht zu verachten, während sich
das von alten Kühen, die schon einmal gekalbt haben nur mehr für die Suppe
oder die Teller der Armen eignet.
Als Lasttiere sind Majinas freilich nicht geeignet. Zwar verfügen sie über
beachtliche Kräfte, doch sind sie schrecklich langsam und sind auch weder
durch Peitschenhiebe noch durch gut zureden zu einer schnelleren Gangart zu
bewegen.


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