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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49


Die vergangenen Ereignisse haben wieder einmal gezeigt,
es gibt einen Grund warum man in P&P Rollenspielen von Regeln erschlagen wird.
Ohne Regeln kommt es schnell zu Meinungsverschiedenheiten, Ärger und Unverständnis.
Klare Sache, Chrestonim wächst und verbunden mit diesem Wachstum sind meiner Ansicht nach minimale Regeln um gerade Auseinandersetzungen schneller und fairer für alle Beteiligten zu regeln, wie es der Name schon sagt.

Natürlich liegt mir ein Regelwerk vom Format eines Rolemasters fern.
Ich vermute die P&P-Rollenspieler unter euch haben schon einmal etwas von cinematischen Rollenspiel gehört ?
Dieses System konzentriert sich vor allem auf die Story, kommt aber in manchen Situationen auch nicht ohne Regeln aus.
Gerade eben im Kampf.

Regeln des cinematischen RPGs:

Wann immer es die Situation verlangt, wird mit 2 W6 gegen 9 gewürfelt.
Über 9 oder gleich 9 ist ein Erfolg.

Ferner besitzt der Spieler ein Würfelpool. Pro Abenteuer besitzt ein Heldencharaktere 6 Sonderwürfel, Schurken haben 3 und normale Menschen gar keine. Im Abenteuer kann jeder Würfel einmal benutzt werden und ist erst beim nächsten Plot wieder aufgefrischt.

Inniative wird ebenfalls durch das höchste 2W6 Ergebnis bestimmt.

Schaden wird folgend gewertet:

Hand 1W6
Messer 2W6
Schwert 3W6

u.s.w.

Mit einer Rüstung kann man dagegen Würfeln:

Stoff 1W6
Leder 2W6
Metall 3W6

18 Trefferpunkte wäre dann beispielsweise starker Schaden.

So in etwa sehen die Regeln aus. Bei Chres würden solche Sachen halt die SL's für die Spieler auswürfeln. Es würde von vorneherein viele Missverständnisse beseitigen.
Bei entsprechenden Situationen kann es natürlich noch Malus auf die Würfelzahl geben.

Wäre die Chrestonim-Spielerschaft für ein solches System ?
Alles was vor einem Plot vom SL festgelegt werden müsste, ist:
Wieviele Würfel im Würfelpool
Welche Waffe
Welche Verteidigung

bis denne

Mel

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Re: Regeln in Chrestonim

Mike/Jolumbu @, Monday, 23. July 2001, 18:39 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Ich finde die Lösung prinzipiell nicht schlecht. Aber die bisherige Erfahrung eines Spielers, welche er durch kämpfe erworben hat wird so, wie ich gelesen habe, nicht berücksichtigt.
Es lohnt sich aber trotzdem mal darüber nachzudenken.

Jedoch sollte jeder SL das Recht haben, gewisse Aktionen aus der Logik heraus zu urteilen ohne jedesmal zuvor die Würfel um Rat zu fragen.

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Mike/Jolumbu


Als Antwort auf: Re: Regeln in Chrestonim von Mike/Jolumbu am 23. Juli 2001 18:39:37:

Wenn ein Heldencharakter 6W6 in den Pool bekommt, kann davon ausgegangen werden, dass Kampferfahrung schon drin ist.
Das ist nämlich ein nicht zu verachtender Vorteil.
Natürlich kann man die Würfel des Pools auch für Erfahrung geben.
Sl schätzt es am Anfang von Abenteuer ab.
z.b. Level1-Level6 und gibt entsprechend viele Poolwürfel.

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Re: Regeln in Chrestonim

Dirk @, Monday, 23. July 2001, 19:00 @ Mike/Jolumbu


Als Antwort auf: Re: Regeln in Chrestonim von Mike/Jolumbu am 23. Juli 2001 18:39:37:

Ich habe vor Kurzem eine Mail an Wolli geschickt und angedacht, daß es ein solches Regelwerk ruhig mal geben sollte. Zumindest eines, daß für die SL's als Richtlinien gebraucht werden kann.

Meine zweite Idee war, daß es eine Art Board gibt, in denen sich die Reisewilligen eintragen. Danach können sich dazu Leute eintragen, die für diese Plots Interims-SL's sein wollen. Das hätte zwei Vorteile:
- Erstens würden dann von den Spielern mal eine ganze Reihe Erfahrungen gesammelt werden, was es heißt, ein SL zu sein.
- Zweitens würden dann die Spielleiter etwas entlastet werden.
Ich selbst habe nichts dagegen,den einen oder anderen Plot zu führen. Aber den Job eines Reise-SL ist selbst mir zu heftig.
Dirk

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Re: Regeln in Chrestonim

Stefan (GIL-SL) @, Monday, 23. July 2001, 21:24 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Boah, mal wieder ein schweres Thema!
Aber trotzdem (d.h. eigentlich nur weil ich gerade auf der Arbeit sitze und nach Stunden bezahlt werde) hier mein Senf dazu.
Und wie immer der obligatorische hinweis, daß ich nur meine eigene Meinung hier vertrete und nicht als offiziell verkünde (das darf nur Willi):

Eigentlich gibt es eine ganze menge an Regeln in Chr. Keine die man so auf den ersten Blick sieht, aber viele die im Hintergrund so leise auf SL-Seite vor sich hinwerkeln und dafür sorgen, daß alls fair bleibt.
Glaub mir: Ich hab schon mehr als einmal gewürfelt, und es sind dabei nicht nur W6´er zum Zug gekommen. Aber ich persönlich halte es für schwierig, sowas in allzu enge Bahnen pressen zu wollen.
Ich hab erlebt, daß es oftmals dann die schönsten Abenteuer und erlebnisse gibt, wenn man mal 5 gerade sein läßt und beide Augen zudrückt.

Ich z.B. bin ein ganz großer Freund davon, Spielerinitiative zu fördern und (wenn man so will) zu belohnen. Sicherlich sind deine Regelvorschläge sehr allgemein gehalten, aber trotzdem passen sie meiner Ansicht nach nicht ins Gesamtbild von CHR.

Denn dann wird genau das passieren, was wir bei den Wirtschaftskreisläufen gerade erleben: Der eine Spieler will es noch genauer wissen, weil er sich auf seine Einnahmen verlassen können und alles nachrechnen können will, dem anderen ist es schon viel zu detailiert und genau, denn er will ja eigentlich nur abends in den Rosengarten in den Chat und sein Bauerndasein soll nur irgendwie als Beiwerk funktionieren.
Sicherlich zwei extreme Positionen, aber zwei die es im Spiel gibt!
Derzeit stehen in der Einwohnerliste in Gilgat 62 Charaktere, und dahinter stecken auch 62 grundverschiedene Spieler die alle ganz andere Ansichten und Vorstellungen davon haben wie CHR denn aussehen sollte.
Deshalb wird jede neue Regel die offiziell festgeschrieben wird von Aufschrei nach einem halben Dutzend weiterer regeln begleitet werden, während ebensoviele bemängeln, daß man jetzt schon die ganze Spielfreude verlöre, weil man ja so eingeengt sei.

Deshalb bin ich der Meinung, daß der gesunde Menschenverstand IMMER die oberste Regel sein sollte. Natürlich kommt es da zu streitigkeiten, schließlich wollen ja immer alle Parteien ihren eigenen Vorteil. Aber da greif dann die zweitoberste Regel, die auch beim klassischen P&P eine der besten und wichtigsten überhaupt ist:
DER SL HAT IMMER RECHT!

Und was jetzt so grob und arrogant klingt ist in der Praxis wirklich sehr sinnvoll und nützlich. Denn man kann über alles verschiedener Meinung sein und über alles diskutieren. Doch am Ende muß es um des guten Spieles Willen eine Instanz geben, die das letzte Wort hat.
Und ich persönlich fände es schade, irgendwann einmal etwas in der Art: "In den Kampfregelerweiterungen zu den kritischen Treffern beim Faustkampf heißt es aber........."

Chrestonim ist ein freies Spiel das alles möglich macht. Und ich denke, daß Regeln zwar für ein wenig mehr "Sicherheit" sorgen, aber noch viel mehr einengen.

My 0.02$,
Stefan

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Chris (Ellion/MAV), Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Stefan (GIL-SL)


Als Antwort auf: Re: Regeln in Chrestonim von Stefan (GIL-SL) am 23. Juli 2001 21:24:45:

Aber trotzdem (d.h. eigentlich nur weil ich gerade auf der Arbeit sitze und nach Stunden bezahlt werde) hier mein Senf dazu.

Ich geb dann auch mal meinen Senf dazu - auch wenn ich was anderes machen sollte ;o)

Die Diskussion um Regeln in CHR ist ungefähr so alt wie CHR selbst, wenn nicht sogar älter.
Die Dinos werden sich erinnern, dass es sogar schon Ansätze gab, das System von Pipes hier einzusetzen - weiss nicht, ob das noch immer geplant ist, bezweifle es aber für alles, was man als nähere Zukunft bezeichnen könnte.

Ich persönlich bin gegen jede festen Regeln - der gesunde Menschenverstand und zur Not auch mal der Zufallsentscheid per Würfel reichen mir beim SL-Dasein.

Dass der Spieler gern genauer weiss, wie wahrscheinlich denn nun ein Erfolg ist, ist mir auch klar. IMHO sollte dem Spieler der gesunde Menschenverstand und Vertrauen in seinen SL reichen. Mangelt es an letzterem, dann sollte er sich nen neuen suchen.

Einfache Regeln haben das Manko, dass ständig irgendwer "Regellücken" findet und somit eine Verdichtung der Regeln fordert.

DER SL HAT IMMER RECHT!

Hier kann ich Stefan aus oben genannten Gründen nur beipflichten.

Und ich persönlich fände es schade, irgendwann einmal etwas in der Art: "In den Kampfregelerweiterungen zu den kritischen Treffern beim Faustkampf heißt es aber........."

Ich will auch ehrlich gesagt nicht, dass wir hier irgendwann mal bei einem Strategiespiel enden.

Wan braucht man die Werte in CHR denn? Eigentlich nur im Kampf - und da hat einfaches Beschreiben, kurzes Grübeln des SLs und gelegentlich mal ein Würfelwurf in der Praxis immer ausgereicht.

Gruss Chris,
der auch nur seine eigene,
nicht die offizielle Meinung vertritt.

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Über die Natur Chrestonims, Regeln & Stuff : )

Jakob (Attgar) @, Monday, 23. July 2001, 22:39 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Bitte lasst es so, wie es ist. Ich glaube, festgeschriebene Regeln würden nur den Spielspaß einschränken und auf Kosten der Story gehen. Sicher wäre es in einzelnen Situationen einfacher, hätte man fixe Regeln zur Hand, doch fängt man einmal damit an, ist das Grundkonzept von Chrestonim für immer verloren, so denke ich.
Ich habe dagegen überhaupt nichts, wenn die SLs zu Hause "heimlich" herumwürfeln und vielleicht jeder sein eigenes kleines Regelsystem hat. Ich bin als Spieler und "Geschichtenerzähler" froh mich nicht mit solchen Sachen befassen zu müssen. Außerdem trägt es viel zur Stimmung bei, wenn ich nicht weiß, was der SL zu Hause über meine Reise beschließt. So frage ich mich als Spieler (nicht als Charakter) jedesmal, was sich der SL wohl diesmal ausdenkt, oder ob er es vielleicht mit einer recht spartanischen Erfolgsmail belässt.
Wenn es dafür fixe und öffentliche Regeln gäbe, wüsste ich immer dass ich in etwa die und die Prozentchance habe, dass das Luftschiff abtreibt, abstürzt, ich überfallen werde, mir das Bein breche, etc. ... eine schreckliche Vorstellung in einem pbem spiel finde ich.
Also... überlasst es den Spielleitern und genießt die Geschichte!
Denn die "Goldene Regel" besagt ja - zu Recht wie ich finde und wie Stefan auch schon meinte - "Der Spielleiter hat immer recht". ; )

Liebe Grüße,
Jakob

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Klares Ja zu Regeln!

Christian @, Monday, 23. July 2001, 23:26 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Hi Leute!

Ich denke genau wie Mel: Chrestonim würde durch Kampfregeln fairer und spannender werden. Und für die SL leichter zu handeln. Sicher, 90% hier ist freies Rollenspiel und benötigt keine Regeln, aber sobald die Klingen sprechen - und glaubt mir, wenn es nach mir ginge, wäre das VIEL öfter der Fall - sollte es bei der SL vorliegende Daten zu jedem Charakter geben - mit einem irgendwie gearteten Erfahrungssystem. Dann kann sich der gerade aktive SL die Daten nehmen und nach festen Regeln Kampfergebnisse feststellen und Kämpfe dauern nicht monsterlange, weil jeder meint, alles ausdiskutieren zu müssen.
Ich hab ja die fraglichen Aktionen mit den Kolar-Entführern eine Weile als CC bekommen, und die Debatten zwischen Wolli und Lars waren schon ziemlich beknackt.

Also: Ein klares JA von mir für die Einführung von Kampfregeln. Nichts esoterisches, man kann doch einfach Midgard oder so nehmen - ein Simpel-System (wenn man die Magie wegläßt, was ja hier der Fall ist), das aber brauchbare Kampfergebnisse liefert und nicht sofort zu viele Tote liefert. Ein cinematisches System find ich fragwürdig, weil es noch mehr die Tendenz zu Superhelden fördert - nach dem Motto "sind ja nur 5 Stadtwachen/Räuber, die schaff ich alleine schon". In cinematischen Systemen schafft man sie nämlich meistens wirklich. :-)

Soweit so gut.
Christian

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Christian


Als Antwort auf: Klares Ja zu Regeln! von Christian am 23. Juli 2001 23:26:55:

Mit dem cinematischen System stimmt schon, es ist ja auch eigentlich dafür gedacht, dass man ohne besondere Schwierigkeiten durchkommt,
aber selbst mit Midgard wird es schon wieder arg komplex. (Ist das nicht die Kleinkinderversion von Rolemaster ?)
Es müsste vielleicht ein Mittelweg aus Beidem her.

Wenn schon mit Charakterblatt, würde ich es bei Attributen belassen. Mit Talenten, Fertigkeiten und dem ganzen Schnickschnack wird es wieder zuviel.
Die Attribute sollten bestenfalls nur dem SL vorliegen, der damit sorglos im Hintergrund arbeiten kann, damit sollte Regelfetischisten vorgesorgt werden.

Es kann nicht angehen, dass alle Plot's in denen Kampf stattfindet nicht unter drei Monaten zu absolvieren sind, mag es einigen auch nicht passen, vielleicht weil der Mensch Veränderungen immer fürchtet, Werte kämen dem Spielfluss nur zugute.

Das Argument von wegen SL hat immer recht und gesunder Menschenverstand zieht einfach nicht, denn erstens ist ein SL nicht fehlerlos und zweitens haben Spieler NIEMALS gesunden Menschenverstand.

Es läuft einfach nicht, wie es hier wieder so wunderschön einfach geschildert wird, die Wahrheit ist, dass durchs Fehlen von Regeln der Hauptverbrecher aussteigt, 90 % der Beteiligten nur rumstänkern und ebenfalls kurz vorm Aufhören sind und der SL das Handtuch wirft.
So sieht es aus, trotz aller schönen Worte und dem muss Abhilfe geschafft werden, weil es sonst immer wieder vorkommt.

Ich glaube nicht, dass dadurch die Atmosphäre zerstört wird, sondern die Beweglichkeit Chrestonims, Abwechslung und auch Atmosphäre gesteigert wird.
Ein Plot wie Kolars, der mehr OOC-Beiträge als Intime hat, verliert jede Atmosphäre und einfache klare Regeln würden dem Abhilfe verschaffen.

Ich halte solche Sprüche von wegen gesunden Menschenverstand mehr als Naiv.

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SLs haben nicht immer Recht, aber...

Willi, CHR-Verwaltung @, Tuesday, 24. July 2001, 01:01 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Klares Ja zu Regeln! von Mel am 24. Juli 2001 00:03:08:

Das Argument von wegen SL hat immer recht und gesunder Menschenverstand zieht einfach nicht, denn erstens ist ein SL nicht fehlerlos und zweitens haben Spieler NIEMALS gesunden Menschenverstand.

SLs haben nicht immer Recht, aber es gilt, was sie sagen. Denn das Beste und Wertvollste, was der SL im Idealfall (den es nicht immer gibt) hat, ist NEUTRALITÄT.
Und dieses Gut kann kein anderer der Beteiligten mitbringen. Und Neutralität sollte die Basis jeder Entscheidung sein.

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: SLs haben nicht immer Recht, aber... von Willi, CHR-Verwaltung am 24. Juli 2001 01:01:58:

Das Argument von wegen SL hat immer recht und gesunder Menschenverstand zieht einfach nicht, denn erstens ist ein SL nicht fehlerlos und zweitens haben Spieler NIEMALS gesunden Menschenverstand.

SLs haben nicht immer Recht, aber es gilt, was sie sagen. Denn das Beste und Wertvollste, was der SL im Idealfall (den es nicht immer gibt) hat, ist NEUTRALITÄT.
Und dieses Gut kann kein anderer der Beteiligten mitbringen. Und Neutralität sollte die Basis jeder Entscheidung sein.

Ja, aber auch ein SL ist nur ein Mensch und seine Entscheidungen werden von gewissen Faktoren beeinflusst. Es kann keinen neutralen SL geben, solange er kein Roboter ist und deshalb wurden die Würfel und Werte eingeführt, weil die sind einzig und allein wirklich Neutral. (Abgesehen von gezinkten)


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Re: Neutralität

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 01:16 @ Mel


Als Antwort auf: Re: SLs haben nicht immer Recht, aber... von Mel am 24. Juli 2001 01:07:49:

Neutralität ist kaum möglich, ausser, der SL achtet bei seinen Entscheidungen selbst darauf. Dadurch zeigt sich, wer SL istund wer nicht. Was mich zu der wichtigsten "Regel" für SL's bringt:
Versuche, neutral zu bleiben.</br> Und dann können eben auch mal gute Charaktere von Bösen beklaut oder gekidnapt werden, ohne, daß sie was dagegen tun können.
Ein Regelwerk ohne Würfel und Rechnereien wird immer umfangreicher. *g*
Was haltet ihr nun von dieser Idee?
Dirk

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Klares Nein zu Regeln

Martin (Avezz) @, Tuesday, 24. July 2001, 00:50 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

es gibt einen Grund warum man in P&P Rollenspielen von Regeln erschlagen wird.

Und der Grund ist, dass die Spielefirmen was verkaufen wollen.
Mein mit Abstand bester Rollenspielabend den ich je geleitet hatte war völlig Regelfrei (Magiesystem: sagt mir was ihr bewirken wollt und ich sag euch was passiert)
Dadurch das die Regeln in den Hintergrund traten, kam das Rollenspiel mehr zum tragen (Einder der fünfzehn Mitspieler hat tatsächlich nen Bauern mit nem Ochsengespann gespielt... aber die andern waren auch spitze)
Sobald Regeln auftauchen fängt doch das gerechne an!
Wobei ich übrigens noch anmerken möchte, dass es für mich in allen Systemen in denen ich je geleitet habe (ca 50) immer eine Konstante gegeben hat: <b>Spieler spielen nach exakt denselben Regeln wie NPCs </b> Ohne dieses hat man nämlich keine Chance die Spieler zu einem Rollenspiel zu bewegen.
Martin

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Martin (Avezz)


Als Antwort auf: Klares Nein zu Regeln von Martin (Avezz) am 24. Juli 2001 00:50:55:

Ja, es ist wahr, es gibt tolle Spielerunden, bei denen nicht einmal das Charblatt gezückt wird, erst vorletztes Wochenende hatte ich so eine Runde, aber selbst dort hat man immer ein Charblatt liegen auf dem der SL Zweifel ausräumen kann.
Denn wie schon erwähnt, ewige Diskussionen über einen Ablauf zerstören die Atmosphäre ebenfalls gewaltig.
Es ist einfach angenehm in manchen Fällen. OK wir haben einen Konflikt, würfeln wir eben drauf, danach geht es in der Story weiter. Keine Diskussionen, schnellere und dichtere Storyabläufe.
WIESO sollten minimale Regeln der Atmosphäre Schaden ?
Das ist doch ein echter Tick von wegen Atmosphäre, keine Sorge Leute, keiner wird deshalb anfangen im langen Graben über seine Werte zu tratschen.

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Re: Klares Nein zu Regeln

Willi, CHR-Verwaltung @, Tuesday, 24. July 2001, 01:14 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Klares Nein zu Regeln von Mel am 24. Juli 2001 01:04:12:

Es ist einfach angenehm in manchen Fällen. OK wir haben einen Konflikt, würfeln wir eben drauf, danach geht es in der Story weiter. Keine Diskussionen, schnellere und dichtere Storyabläufe.

Diese Konflikte sind Kleinkinderkonflikte. Denn die kann der SL auch entscheiden. Beispiel: Trifft Kolars Tritt oder nicht? Ob Du nun Wahrscheinlichkeiten (=Würfel) bemühst oder der SL eine Entscheidung ausspuckt, ist dasselbe.

Die komplexen Konflikte sind oft die:
Stehe ich nah genug am Gegner, um...
Kennt sich derundder gut genug im Dschungel aus, um...
Sind die Gegner überrascht genug, um...

Und solche Fragen kriegste mit einem System (zumindest nicht mit einem einfachen) auch nicht gelöst. Da muß auch im Pen&Paper der SL entscheiden.

WIESO sollten minimale Regeln der Atmosphäre Schaden ?

Letztlich macht das kaum Unterschied. Einzigen positiven Effekt sehe ich darin, dass der SL Entscheidungsverantwortung auf Würfel abwälzen kann und somit eher gewillt ist, auch unbequeme Entscheidungen zu fällen.

Es geht darum, schnell möglichst gerechte Entscheidungen zu treffen. Ob diese Entscheidung ein Würfel oder ein SL fällt, ist für mich eine Frage des Geschmacks.

Ohh, ich verwehre mich nicht gegen Regeln. Wenn ein SL sie für seine Schützlinge verwenden will, soll er das tun. Aber eine oberhammer-Superchrestonim-Monsterregel, die 30 Seiten Leitfaden füllt, möchte ich nicht daraus machen.

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Re: Klares Nein zu Regeln von Willi, CHR-Verwaltung am 24. Juli 2001 01:14:04:

Es ist einfach angenehm in manchen Fällen. OK wir haben einen Konflikt, würfeln wir eben drauf, danach geht es in der Story weiter. Keine Diskussionen, schnellere und dichtere Storyabläufe.

Diese Konflikte sind Kleinkinderkonflikte. Denn die kann der SL auch entscheiden. Beispiel: Trifft Kolars Tritt oder nicht? Ob Du nun Wahrscheinlichkeiten (=Würfel) bemühst oder der SL eine Entscheidung ausspuckt, ist dasselbe.
Die komplexen Konflikte sind oft die:
Stehe ich nah genug am Gegner, um...
Kennt sich derundder gut genug im Dschungel aus, um...
Sind die Gegner überrascht genug, um...
Und solche Fragen kriegste mit einem System (zumindest nicht mit einem einfachen) auch nicht gelöst. Da muß auch im Pen&Paper der SL entscheiden.

WIESO sollten minimale Regeln der Atmosphäre Schaden ?

Letztlich macht das kaum Unterschied. Einzigen positiven Effekt sehe ich darin, dass der SL Entscheidungsverantwortung auf Würfel abwälzen kann und somit eher gewillt ist, auch unbequeme Entscheidungen zu fällen.
Es geht darum, schnell möglichst gerechte Entscheidungen zu treffen. Ob diese Entscheidung ein Würfel oder ein SL fällt, ist für mich eine Frage des Geschmacks.
Ohh, ich verwehre mich nicht gegen Regeln. Wenn ein SL sie für seine Schützlinge verwenden will, soll er das tun. Aber eine oberhammer-Superchrestonim-Monsterregel, die 30 Seiten Leitfaden füllt, möchte ich nicht daraus machen.


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Re: Klares Nein zu Regeln

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 01:04 @ Martin (Avezz)


Als Antwort auf: Klares Nein zu Regeln von Martin (Avezz) am 24. Juli 2001 00:50:55:

es gibt einen Grund warum man in P&P Rollenspielen von Regeln erschlagen wird.

Und der Grund ist, dass die Spielefirmen was verkaufen wollen.

Auch AD&D geschädigt? Scheint beliebt zu sein. Ich habe jedoch damit aufgehört, weil mich die XP-Jagd angek... hat.

Mein mit Abstand bester Rollenspielabend den ich je geleitet hatte war völlig Regelfrei (Magiesystem: sagt mir was ihr bewirken wollt und ich sag euch was passiert)

Bei EINEM SL ist das oki, bei MEHREREN SL's ist das eher schwierig. Da würden die Reaktionen nämlich immer anders ausfallen.

Sobald Regeln auftauchen fängt doch das gerechne an!

Also müssen wir ein System entwickeln, wo nicht gerechnet wird. Das schließt ein Regelwerk, an denen sich die SL's orientieren, aber nicht aus, oder?
Ich habe gerade das mit dem Ehrenwort gelesen. DAS wäre so eine Regel: Ein gegebenes Ehrenwort ist bindend. Wenn es gebrochen wird, gibt's Kloppe innerhalb des Spieles. Kann bis zu Bandenkriegen und internen Hinrichtungen führen.

<b>Spieler spielen nach exakt denselben Regeln wie NPCs </b> Ohne dieses hat man nämlich keine Chance die Spieler zu einem Rollenspiel zu bewegen.

Und auch das wäre so eine Regel, die für SL's wichtig wäre. Gibt's nochmehr Regeln, die sinnvoll sind?
Dirk

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Klares Nein zu Regeln von Dirk am 24. Juli 2001 01:04:54:

<b>Spieler spielen nach exakt denselben Regeln wie NPCs </b> Ohne dieses hat man nämlich keine Chance die Spieler zu einem Rollenspiel zu bewegen.
Und auch das wäre so eine Regel, die für SL's wichtig wäre. Gibt's nochmehr Regeln, die sinnvoll sind?

Ja, nämlich richtige. Nicht so ein Ehrenwort-Unsinn. Siehe andere Threads.
Und NPCs gleiche Bedinungen wie Spieler ?
In Chrestonim ?
Das meint ihr ja wohl nicht ernst oder ?
NPCs sind besonders in Chrestonim nichts weiter als Kanonenfutter.

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Kanonenfutter

Ben (VOR-SL) @, Thursday, 26. July 2001, 14:08 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Klares Nein zu Regeln von Mel am 24. Juli 2001 01:16:49:

Und NPCs gleiche Bedinungen wie Spieler ?
In Chrestonim ?
Das meint ihr ja wohl nicht ernst oder ?
NPCs sind besonders in Chrestonim nichts weiter als Kanonenfutter.

Ich denke nicht, daß NSCs in Chrestonim nur Kanonenfutter darstellen. Gerade in einem "System", das nicht auf Heiti-Teiti-Abenteuergruppen à la DSA, D&D, etc. aus ist, sollten NSCs gleichberechtigt im Sinne ihrer jeweiligen Position sein. Sonst sind wir nämlich wieder bei den Goblins und Orks, die nur dafür existieren, um von Spielern abgeschlachtet zu werden.

Gerade von dir hätte ich mehr in dieser Richtung erwartet, Mel. *g*

NSCs sind essentiell wichtig für eine funktionierende Welt, die nicht auf Dungeons aufbaut.

Ansonsten können wir gleich hingehen und sagen "Hey, Astijan's Rauswurf aus EST ist der Kanzlerin scheißegal, denn sowohl Kanzlerin als auch Astijan sind nur NSCs. Ach ja, und die Kiste aus dem Luftschiff fällt auch gleich samt der beiden Träger in die Hände der Stadtwache, da diese beiden zu jenem Zeitpunkt auch nur NSCs sind. Ach ja, und die provisorische VOR-Botschaft (Trakonum's Schiff)kann ohne Konsequenzen zu befürchten im Alleingang gestürmt werden, da Traki jr. und Kohorten auch nur NSCs sind".

Im Gegenzug kann sich dann aber auch ESTs Unterwelt freuen. Wenn sie demnächst aufgespürt wird, braucht sie nur noch gegen einen Char zu kämpfen, da die NSCs als Kanonenfutter gefallen sind, bevor der SC überhaupt an den UnterweltChar herangekommen ist.

Was ich damit sagen will ist, daß ALLE Wesen im Spiel dieselben Chancen haben sollten, zu sterben oder zu überleben.

Selbst NSCs wie die Kanzlerin oder Dino-Chars wir Giramar, Tagamoga, Trakonum, Maria und wie sie nicht noch alle heißen können sterben, wenn die Spieler es nciht wollen. Ich selbst hätte extrem was dagegen, wenn jemand Astijan einen Dolch zwischen die Rippen stoßen würde und er sterben würde. Aber irgendetwas habe ich falsch gemacht, wenn jemand mich 1. umbringen will und 2. ich das wahrscheinlich weiss und nichts dagegen unternehme.

Solche Geschichten liegen natürlich immer in Hand eines SL, der die Situation neutral beurteilt. Nun ja, einige ("Hallo Christian") werden mir wahrscheinlich ein solches Urteilsvermögen absprechen, wenn mein alter Char Astijan involviert ist, aber auch diesen kann ich versichern, daß alle Aktionen nur neutrale NSC-Reaktionen auf bestimmte Aktionen und deren Mißverstehen oder Verstehen sind.

Gruß,
Ben

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Re: Kanonenfutter

Dirk @, Friday, 27. July 2001, 00:31 @ Ben (VOR-SL)


Als Antwort auf: Kanonenfutter von Ben (VOR-SL) am 26. Juli 2001 14:08:20:

... wenn jemand Astijan einen Dolch zwischen die Rippen stoßen würde...

Und das hätte durchaus passieren können. Zwar hätte es mit Sicherheit das Leben des NSC's gekostet (anschließend), aber die Chance bestand schon mal, als Astijan die grüne Rüstung angezogen hat. Wenn irgend ein NSC das Angebot angenommen hätte und, auf Astijans Geheiß(!), mit dem Dolch zugestoßen hätte, so hätte er einfach nur statt auf den Bauch Astijans auf dessen Hals zielen müssen. Das wäre SO eine gute Möglichkeit für einen öffendlichen Meuchelmord gewesen, daß ich damals fast schon bereut habe, daß sich Hatar während dieser Aktion auf dem Meer befunden hat. Und nun mal ehrlich: Ist das nun einfach nur deswegen nicht möglich, weil diese Aktion ein NSC gemacht hätte?

Ich bin da Bens Meinung. NSC's beleben die Welt Chrestonims. Man sollte nur als Spieler überlegen, wie man welche NSC's einsetzt, ohne wirklich krasse Situationen zu erzeugen. Wenn ein einzelner Char z.B. einen anderen Char überfällt, dann wäre es etwas übertrieben, wenn eine Hundertschaft Soldaten plötzlich nach dem Verbrecher sucht. Wenn diese Person jedoch Pet oder Maria überfällt, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Dann sind eine solche Menge an NSC's wahrscheinlich sogar gerechtfertigt. Wenn der Verbrecher dann über EINHUNDERT Wachen einfach hinweggeht, so ist das sehr unwahrscheinlich.

Der Einsatz von NSC's ist eine Sache, die jeder Spieler selbst wissen muß und auch vorher genau überlegen sollte. Aber Kanonenfutter? Das wird, glaube ich, diesem Spielsystem nicht gerecht.

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Re: Klares Nein zu Regeln

Josef/Hel @, Tuesday, 24. July 2001, 01:16 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Klares Nein zu Regeln von Dirk am 24. Juli 2001 01:04:54:

Wozu brauchst du eine Regel, wenn ein anderer Char deinem Char gegenüber sein Ehrenwort bricht? Bist du ein braver Handwerker, dann wirst du den Kerl keines Blickes mehr würdigen und überall ic herumerzählen, was das nicht für ein Arschgeige ist.
Ist dein Char nicht ganz so brav, zieht er ihm eins mit einer Holzlatte über den Schädel, wirft ihn gefesselt ins Hafenbecken oder steckt ihm eine Smaragdviper ins Bett.
Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
Nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Spieler darauf einigen, einen Kampf nach irgendwelchen Regeln ablaufen zu lassen. Aber im Prinzip ist das nicht notwendig.

Grüße
Josef

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Re: Klares Nein zu Regeln

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 01:29 @ Josef/Hel


Als Antwort auf: Re: Klares Nein zu Regeln von Josef/Hel am 24. Juli 2001 01:16:41:

Stimmt, aber dann sollte der, der sein Wort gebrochen hat auch damit rechnen, plötzlich etwas über den Schädel zu bekommen. Und dann befürchte ich sofort wieder ein Geschrei und ewige Diskussionen.

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Re: Regeln in Chrestonim

Willi, CHR-Verwaltung @, Tuesday, 24. July 2001, 00:52 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

*beug wie Marcel Reich-Ranitzki nach hinten und hebe Zeigefinger*

Schwieriges Thema, altes Thema, komplexes Thema.
Beide Seiten haben stichhaltige Argumente.

Meiner Ansicht nach ist kein System besser als das andere - es ist lediglich eine Geschmacksfrage. Genauso gibt es auch kein optimales System für Pen&Papers: der eine mag's regeltechnisch, der andere freier, der andere will gar keine Regeln. Der eine findet Erfüllung in DSA, der in SR, der nächste in Rolemaster, aber letztlich ist alles eine Frage des Geschmacks.

Bis auf unbestimmte Zeit wird alles beim Alten bleiben: es gibt kein System. Zumindest keines, das von oben allen Spielern von Men-Achor bis Gilgat aufs Auge gedrückt wird.
Wenn die Spielleiter es für nötig befinden, zu würfeln, Münzen zu werfen oder die kleine Schwester zu befragen, dann sollen sie das tun. Sie haben da alle Freiheiten. Aber offiziell gibt es nichts.

Langfristig (und wir reden von Räumen, die sich über mehrere Jahre erstrecken) kann ich mir jedoch folgendes Szenario vorstellen:
Wenn in einigen Jahren das Pipes-System (sowas wie das Haus-System Chrestonims) fertig ist, dann mag es als Grundlage dienen. Einige werden es lieben, andere abgrundtief hassen - wie gesagt, gibt es das "ultimative System" nicht, da es letztlich Geschmackssache ist. Aber es wird einfach und nicht zu kompliziert, also eher ein Vertreter der "weniger Regeln, mehr Hirn"-Klasse sein.
Auf Wunsch können sich Spieler - und dies sei als Vision zu betrachten - Werte erstellen lassen. Doch bin ich strikt dagegen, diese Werte den Spielern zugänglich zu machen. Das, was sie erhalten, sind ungefähre Einschätzungen ihrer Fähigkeiten. Einen Vergleich "Ich hab 'Rübe abhauen' 5 und Du nur 3, ÄTSCH!" wird es nicht geben. Die (Zahlen-)Werte aller Charaktere werden nur SLs zugänglich sein, die auf der Basis der Werte entweder würfeln oder umschreiberisch die Fähigkeiten gegeneinander aufwiegen.
Eine Vergabe von Erfahrungspunkten (und nicht nur für Heldentaten, sondern auch für schönes Spiel, um die Bäcker und Kurtisanen nicht zu benachteiligen) wäre dann denkbar.

Dies aber alles nur als Vision.

Bis dahin gilt: kein festes System. Aber jedem SL steht es frei, Entscheidungen nach einem ihm erscheinenden Modus herbeizuführen.
Wenn sich alle Beteiligten einverstanden erklären, Werte zu benutzen, dann wäre ich z.B. als Spielleiter bereit, allen Beteiligten Werte zu verpassen und die Sache auszuwürfeln. (Um anschließend das Würfelergebnis zu ignorieren und das zu machen, was mir für die Dramatik und den Spielspaß am sinnigsten erscheint. Im Endeffekt läuft es nämlich immer darauf hinaus. *g*)

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Klar

Rene (Akeus) @, Tuesday, 24. July 2001, 02:02 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Wann immer es in einem Spiel einen Verlierer gibt, wird er die berechtigte Frage stellen „Wieso ich und nicht der andere?“ Diese Frage muß ihm der Spielleiter beantworten können. Ohne Regelwerk läuft es auf die Antwort hinaus: „Weil ich es als SL so bestimmt habe!“

Da mag es in den Augen des SL noch so einleuchtend sein, der Betroffene wird es nicht einsehen können.

Räuber: „Wieso haben mich die Wachen jetzt bemerkt?“
Wache „Wieso haben wir den Räuber nicht bemerkt?“

Kämpfer 1: „Wieso war sein Schwert jetzt schneller?“
Kämpfer 2: „Wieso war mein Schwert jetzt langsamer?“

Schütze: „Wieso hat mein Pfeil jetzt nicht getroffen?“
Gejagter: „Wieso hat mich der Bogenschütze jetzt getroffen?“

So geht das hin und her. Es liegt nicht in der menschlchen Natur, sich wortlos zu beugen, wenn einem Unglück widerfährt.

Die einfachste Lösung: „Der Spielleiter hat immer Recht.“ kommt dann leicht von den Lippen jener Spieler, die nicht oft in Kämpfe verwickelt sind.

Die Grundphilosophie Chrestonims ist natürlich „Alles mit ohne Regeln“. Der Fall Kolar zeigt aber eines: Ohne Regeln gibt es Streit bis aufs Blut. Das freie System ist nur bis zu einem gewissen Grad belastbar. Je verzwickter ein Handlungsstrang wird, desto schärfer sich zwei gegnerische Parteien gegenüberstehen, um so höher schlagen die Wellen des Frustes.

Was Regeln bewirken:
- Sie führen zu mehr Toten.
- Keine der beiden Seiten kann sich großartig beschweren.
- Die Plots werden kürzer.

Was Regeln bewirken, wenn sie nicht vorhanden sind:
- Der SL wirft das Handtuch.
- Die Bösen sind frustriert.
- Immer wiederkehrende Regeldiskussionen.

„Der Spielleiter hat immer Recht.“ Dieser Spruch gefällt mir nicht. Wie will denn ein Spielleiter einen Kampf zweier gleichstarker Gegner fair bewerten? Es wird immer auf Willkürentscheidungen hinauslaufen. Ein anderer SL wäre unter gleichen Bedingungen vielleicht zu einem völlig anderen Ergebnis gekommen.

Und wie will er zwei ungleiche Parteien bewerten? Auf der einen Seite ist Goliath ja nun mal stärker. Auf der anderen Seite kann es durchaus vorkommen, dass ab und an David gewinnt. Wie will ein SL da den richtigen dreh herausbekommen?

Ich wüsste nicht, wieso durch ein einfaches Kampfsystem etwas von der Atmosphäre verloren gehen sollte. Im Gegenteil, die Welt wird spannender.

Nehmen wir Lar´s Dinosaurierfiasko in Esticha. Jeder aber auch jeder wusste, dass alle Spielerchars überleben werden. Wie hätte der SL aber denn Chars auch wegkillen sollen? Einfach die Wagemutigsten an den TRex verfüttern wäre Willkür. Wagemut führt ja nicht zwangsläufig ins Verderben. Einfach irgend jemanden herauszupicken wäre auch Willkür. Mit einem Würfel hätte man einige Ableben besser rechtfertigen können.

(Willi hat übrigens auch gewürfelt beim Sturm.)

Zur Atmosphäre kann ich nur bemerken, dass sie viel mehr leidet, wenn man immerzu jedes kleinste Detail seiner Handlung beschreiben muß.


Ob wir jetzt allerdings ein Regelsystem festlegen müssen, weiß ich nicht. Ich wäre zwar dafür, aber man kann es ja auch so halten, dass sich die Parteien vor einer Schlacht auf ein System einigen und zwar durch Abstimmung. Gefällt mir nicht so recht, wäre jedoch ein akzeptabler Kompromiß.

PS:

„Einfache Regeln haben das Manko, dass ständig irgendwer "Regellücken" findet und somit eine Verdichtung der Regeln fordert."
Quatsch. Wir stellen wohl keine Gesetze mehr auf, weil jemand Gesetzeslücken finden könnte? Wass´n das für ne Rechtsauffassung? *g*

"Ich will auch ehrlich gesagt nicht, dass wir hier irgendwann mal bei einem Strategiespiel enden."
Dann hast du keine Ahnung, wie das als Bösewicht ist. Jede Mail war wie ein
Anwaltsschreiben. Immer die Frage im Hinterkopf, ob ich auch alles bis ins kleinste Atom
hieb und stichfest vor der allmächtigen SL-Institution standhalten kann. Bei Leuten, die da nicht den Spaß verlieren, handelt es sich um Jurastudenten mit einem Barbara Salesch Traumata.

"Also... überlasst es den Spielleitern und genießt die Geschichte!"
Jakob, den Genuß, den die nicht vorhandenen Regeln allen Beteiligten bereitet, sehen wir ja hier im Forum. Es ist wirklich wie im Paradies.

"Ich z.B. bin ein ganz großer Freund davon, Spielerinitiative zu fördern und (wenn man so will) zu belohnen."
Dann müssten alle Bösewichte ihre Dinger durchziehen können, weil sie mit soviel Eigeninitiative Ratsherren entführen und alle Stadtwachen eben diese Bösewichte schnappen, weil sie mit soviel Initiative an die Auflösung des Falles herangehen. Tolles Paradoxon.

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Re: Klar

Dirk (Rawir) @, Tuesday, 24. July 2001, 02:44 @ Rene (Akeus)


Als Antwort auf: Klar von Rene (Akeus) am 24. Juli 2001 02:02:04:

Auf der einen Seite ist Goliath ja nun mal stärker. Auf der anderen Seite kann es durchaus vorkommen, dass ab und an David gewinnt. Wie will ein SL da den richtigen dreh herausbekommen?

Das wird wahrscheinlich noch die eine oder andere Diskussion auslösen. Aber je einleuchtender Klein-David erklären kann, warum sein Kiesel die Schläfe Goliaths zertrümmert, desto glaubwürdiger wird es.

Echsenkampf: Jeder aber auch jeder wusste, dass alle Spielerchars überleben werden. Wie hätte der SL aber denn Chars auch wegkillen sollen?

Und genau DAS ist unglaubwürdig. Nebenbei: Zu diesem Zeitpunkt hatte ich gerade so eine Stimmung, wo mein Char Rawir durchaus hätte sterben dürfen. Es hat mich ehrlich gesagt fast schon gewundert, daß Rawir mit seinem Wahnwitz überlebt hat... aber er hat es eben.

Quatsch. Wir stellen wohl keine Gesetze mehr auf, weil jemand Gesetzeslücken finden könnte? Wass´n das für ne Rechtsauffassung? *g*

Wir kennen alle dieses Rechtssystem: Es ist das, in dem wir Spieler leben. Aber ob das auch für Chrest zutreffen sollte? Ich weiß ja nicht...

Dann müssten alle Bösewichte ihre Dinger durchziehen können, weil sie mit soviel Eigeninitiative Ratsherren entführen und alle Stadtwachen eben diese Bösewichte schnappen, weil sie mit soviel Initiative an die Auflösung des Falles herangehen. Tolles Paradoxon.

Dazu sage ich lieber nix. Hab'ich nämlich schon paar Mal. Außer vielleicht das Wort <i>SL-Neutralität</i>


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Danke für dieses Bild!

Christian @, Tuesday, 24. July 2001, 09:32 @ Dirk (Rawir)


Als Antwort auf: Re: Klar von Dirk (Rawir) am 24. Juli 2001 02:44:15:

Aber je einleuchtender Klein-David erklären kann, warum sein Kiesel die Schläfe Goliaths zertrümmert, desto glaubwürdiger wird es.

Nein, desto bescheuerter wird es. Der Original-David hat nämlich nur gewonnen, weil Gott auf seiner Seite war und ihm noch ein großes Schicksal bevorstand, nämlich König der Juden zu werden (oder so, ich hab die Charlton-Heston-Verfilmung lange nicht gesehen. :-)

Ein Chrestonim-David, so wie Du ihn Dir vorstellst, würde eher ellenlange ooc-Diskussionen mit Gott anfangen, daß a) er seine ersten 20 Jahre bei einem alten Mann im Wald verbracht hat, der ihm Kieselwerfen beigebracht hat, b) seine Reflexe so schnell sind, daß das auch die überlegene Reichweite eines Goliath wettmacht c) sein Charakter so vielschichtig und wichtig für alle Plots ist, daß es für das Spiel ein unwiderbringlicher Verlust sei, wenn er stürbe, d) Goliath ja sowieso nur ein NPC sei. Und dann würde ihn Gott vermutlich gewinnen lassen, um seine Ruhe zu haben.

Aber genau dieses Gesabbel (von manchen Leuten auch als "Beschreiben der Handlungen" bezeichnet) ist es, was so grenzenlos nervt, wenn man bei CHR einen Kämpfer spielt. Zumal vermutlich keine Sau hier (außer vielleicht ein paar Showkampffreaks) jemals ein Schwert in der Hand hatte, und die Vorstellungen dazu allenfalls aus Errol-Flynn Filmen stammen. (für die jüngeren: ersetze Errol Flynn durch Jackie Chan :-)

Aber im Prinzip ist ja auch schon eine deutliche Entscheidung gefallen: Laut Willi wird es keine Regeln geben, außer man einigt sich in bestimmten Krisensituationen quasi bilateral drauf. Find ich keine Optimallösung, aber was solls...

Christian

PS: Wenn nochmal jemand Maria in einem Atemzug mit "guten Charakteren" erwähnt, setzt es was. :-)

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Re: Danke für dieses Bild!

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 13:24 @ Christian


Als Antwort auf: Danke für dieses Bild! von Christian am 24. Juli 2001 09:32:56:

...Und dann würde ihn Gott vermutlich gewinnen lassen, um seine Ruhe zu haben.

Da hab'ich mich wohl falsch ausgedrückt. Mit Beschreibung meinte ich die Handlung, die Klein-David tut, nicht die ooc-Erklärung, warum es wirken muß. Das ist nämlich nicht die Sache Davids, sondern des SL, der dann godlike Entscheidungsfreiheit hat. Klein-David sollte nur schon VOR dem Kampf sagen, daß er eine Standardausbildung zum Schäfer und Steineschleuderer hat *g* Dann kann der SL nämlich besser beurteilen, ob der Stein wirklich trifft.
Es ist wie die grobe Beschreibung bei Hel: Er kann zwar nichts mit einer Asnichara anfangen, aber ist ein Meister der Dolche. So eine Beschreibung im Vorfeld reicht doch, damit der SL was damit anfangen kann. Nimm ihm seine Dolche weg und drück ihm eine Asnichara in die Hand und er hat den Kampf fast schon verloren. Oder seh' ich das falsch?

PS: Wenn nochmal jemand Maria in einem Atemzug mit "guten Charakteren" erwähnt, setzt es was. :-)

Hehe - Und ich dachte, sie sei "die Gute" in Person. Hat sie denn vielleicht auch etwas mit der Entführung Kolars zu tun? Oder hat sie damals auf unerkannter Weise Barwaan gemeuchelt?*zwinker*
Dirk

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Danke für dieses Bild! von Dirk am 24. Juli 2001 13:24:23:

Oh Mann, Dirk

Das ist doch alles die reinste Träumerei.
Ich kapier's nicht. Die Befürworter geben hier Sachen zum Besten, die man auf der Packung eines Computerspiels ließt. Es hat sich doch aber bewiesen, dass es eben nicht aussieht, wie auf der Verpackung angekündigt, nämlich vielmehr genau wie es Christan schildert.
Den Kampf von Hel als Beispiel zu nehmen ist natürlich sehr clever. Die beiden Spieler kennen sich schon länger, spielen gern miteinander und auch recht gut.
Das dabei nichts anbrennt ist klar, die hätten den Kampf sogar ohne SL machen können (Oder ?).

Was wäre aber, wenn Maria gegen Portrak gekämpft hätte ?
Christian beansprucht für seine Maria eine Megahammerkämpferin, Portrak ist genau wie Maria jahrelang zur See gefahren, also auch kein Anfänger. Portrak ist wütend und als Verbrecher will er Maria Tod sehen. Wie verdammt soll hier ein SL ohne Regeln entscheiden ohne eine Partei megawütend zu machen. Ich frage mich wie Christian bei einem Duell reagieren würde, wenn der SL ihm sagt:
"Maria ist von ihrer Schwangerschaft noch geschwächt, ohnehin schon etwas Älter, deshalb schneidet ihr Portrak die Kehle durch".
Da könntest du aber Jemand toben sehen.

Anderes Beispiel: Ein Megahammerchirakrieger, der 2 Wochen in Chrestonim ist, fordert Maria zum Duell. Eigentlich wäre der Chirakrieger weit überlegen, aber Christian hat seinen Char zwei Jahre gezüchtet, hat er gegenüber dem Pimf keinen Bonus verdient ?

In beiden Stellen würden Regeln helfen, gewisse Dinge (Spieldauerbonus) müsste aber immer noch der SL bestimmen. Es sollte dem Chirakrieger aber dennoch möglich sein, Maria zu besiegen, dass wäre derzeit mit dem NICHT-System undenkbar.

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Und wieder muß ich danken

Christian @, Tuesday, 24. July 2001, 14:19 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Danke für dieses Bild! von Mel am 24. Juli 2001 13:47:42:

Oh Mann, Dirk
Das ist doch alles die reinste Träumerei.

Danke Mel, besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Und quasi nebenbei lieferst Du mir hier eine Vorlage, die ich sofort verwandeln werde:

Den Kampf von Hel als Beispiel zu nehmen ist natürlich sehr clever. Die beiden Spieler kennen sich schon länger, spielen gern miteinander und auch recht gut.
Das dabei nichts anbrennt ist klar, die hätten den Kampf sogar ohne SL machen können (Oder ?).

Genau das Gegenteil ist der Fall. Dieser Kampf ist nämlich deshalb so schön und eindeutig gelaufen, weil er mit SL und Regeln durchgeführt wurde! Bei der Zusammenkunft in Konstanz letztes Jahr hat uns Willi beide Charaktere nach seinen Vorstellungen in DSA erstellt, dann haben wir uns mit Würfeln gegenübergesetzt und den Kampf ausgewürfelt. Rundherum saßen die Sekundanten und haben ihre Kommentare abgegeben. Den Text hat Josef im Anschluß geschrieben und dabei die Würfelergebnisse nur etwas ausgeschmückt und dramatisiert, ohne am Ergebnis was zu drehen.

Nun kann man natürlich nicht bei jedem Duell zwischen zwei Spielern auf so eine Pen&Paper Lösung ausweichen, weil es halt ein Mailspiel ist. Aber genauso kann sich ja auch der SL allein hinsetzen, die Charaktere erstellen und dann allein oder mit seiner Freundin oder sonstwem den Kampf durchwürfeln - die Spieler können ja vorher Ansagen machen wie "gebe auf, wenn ich schwer verletzt bin" oder sowas.

Ja, der Kampf Maria vs. Hel - nachzulesen in meinem Archiv - ist ein Kampf mit Regeln, hat vielleicht ne halbe Stunde gedauert, plus Charaktererstellung, aber die müßte man ja nur beim ersten Mal machen, und ist - denk ich - nicht wirklich völlig unambientemäßig, oder? Insofern - gutes Beispiel, Mel!

See ya

Christian

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Und ich danke dir, Christian. DAS war doch mal eine Antwort (n/t)

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 14:36 @ Christian


Als Antwort auf: Und wieder muß ich danken von Christian am 24. Juli 2001 14:19:07:

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Hmm... keine Idee für eine Antwort

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 14:28 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Danke für dieses Bild! von Mel am 24. Juli 2001 13:47:42:

Du sprichst verschiedene Sachen an, die alle ihre Richtigkeit haben. Daß ein Pimpf Maria einfach so killt, ist unglaubwürdig. Daß dieser Pimpf aber null Chancen haben soll, Maria zu töten, ist genauso unglaubwürdig. Wie man dieses Dilemma beendet, weiß ich auch nicht.

Nur kommt es mir etwas komisch vor, wenn jemand Anspruch auf einen Sieg wegen langjährigem Chrest-Spiel haben soll. DAS ist meiner Meinung nach keine Begründung für einen Sieg. Denn dann würde man dafür belohnt werden, ein paar Monate oder Jahre früher zufälliger Weise auf dieses Spiel gestoßen zu sein.

Ich kann es zwar verstehen,daß man einen langjährigen Char nicht so einfach verlieren will, aber das erzeugt genau diese >Ich bin schon länger da als du und habe deswegen recht< - Situation, die mich schon einige Male angekotzt hat. Was kann ich denn dafür, daß ich dieses Spiel erst vor ein paar Monaten entdeckt habe? Habe ich deswegen den Dinos gegenüber IMMER zurück zu stecken? Das fände ich echt scheiße.

Und wenn Portrak Maria umgebracht hätte, dann hätte sich Christian eben einen neuen Charakter gebaut. Was ist denn schlimm daran?
DAS IST EIN SPIEL, NICHT DIE WIRKLICHKEIT!

Dirk

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Dirk


Als Antwort auf: Hmm... keine Idee für eine Antwort von Dirk am 24. Juli 2001 14:28:13:

Nur kommt es mir etwas komisch vor, wenn jemand Anspruch auf einen Sieg wegen langjährigem Chrest-Spiel haben soll. DAS ist meiner Meinung nach keine Begründung für einen Sieg. Denn dann würde man dafür belohnt werden, ein paar Monate oder Jahre früher zufälliger Weise auf dieses Spiel gestoßen zu sein.
Ich kann es zwar verstehen,daß man einen langjährigen Char nicht so einfach verlieren will, aber das erzeugt genau diese >Ich bin schon länger da als du und habe deswegen recht< - Situation, die mich schon einige Male angekotzt hat. Was kann ich denn dafür, daß ich dieses Spiel erst vor ein paar Monaten entdeckt habe? Habe ich deswegen den Dinos gegenüber IMMER zurück zu stecken? Das fände ich echt scheiße.

Eben. ABER zur Zeit wird ein solcher neuer Hammerkämpfer keine Chance gegen Maria haben, weil es die ungeschriebenen Gesetze von Chres nicht zulassen. Gesetze in denen der Spielleiter Maria garantiert gewinnen lassen würde. Das mag jetzt zwar wieder angestritten werden, aber ich bin mir in dieser Sache ziemlich sicher. Nur Regeln könnten solchen Dingen Abhilfe verschaffen.

Und wenn Portrak Maria umgebracht hätte, dann hätte sich Christian eben einen neuen Charakter gebaut. Was ist denn schlimm daran?

Schön gesagt, nur wie sieht es in der Praxis aus, welches Recht hat der Spielleiter Portrak einen Sieg zu geben und Maria umzubringen ? Beide haben gleich stark gespielt, hatten gute Ideen, aber der Kampf braucht eine Entscheidung. Diese Entscheidung vom SL fällen zu lassen ist nicht nur gegen das arme Schwein von SL unfair, der schließlich damit vor dem betroffenen Spieler geradestehen muss, sondern auch gegen den betroffenen Spieler. Man hat all die Jahre alles richtig gemacht und plötzlich entscheidet die Meisterwillkür, dass man Tod ist ?
Man stirbt über eine Entscheidung, die nur getroffen wurde, weil dem SL nichts anders übrig blieb und vielleicht gerade nach Tagesstimmung entschieden hat.
So kann es nicht funktionieren.


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Re: Schön, ...

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 15:13 @ Mel


Als Antwort auf: Schön, das du mir selbst die Argumente lieferst... von Mel am 24. Juli 2001 14:42:52:

So kann es nicht funktionieren.

Und damit wären wir wieder bei einem Regelwerk á la AD&D oder DSA: Mit Trefferpunkten, Erfahrungspunkten, Stufen, Fertigkeiten, Kampfwerten und und und.
Also ICH habe nicht mit AD&D aufgehört,um das Alles hier wieder zu bekommen. Denn das wird dann wieder nur die Jagd nach den Erfahrungspunkten, die meiner Meinung nach ein wirkliches Rollenspiel verhindern. Und wenn es ein solches Regelwerk gibt, dann bitte nur eines, an daß sich die SL's halten sollten.Ich will gar nicht wissen, was für einen Konstitutionswert Rawir besitzt. Und seine Wirkung auf andere will ich mir auch nicht durch einen Charisma-Wert diktieren lassen!Und ich habe auch keine Lust, zu erfahren, welchen Treffer-Bonus Rawir auf die Benutzung eines Blatakins bekommt.

Aber wenn es denn sein muß, dann sollte ein CGI-Programm entwickelt werden, daß völlig unabhängig diverse Werte festlegt, ohne,daß man sie als Spieler je erfährt. Nur dann brauchen wir noch einen SL, der sich NUR darum kümmert, alle Aktionen, die ein Spieler je macht, mit Erfahrungspunkten zu bewerten um dann eine Verbesserung der Werte zu erzielen. Viel Spaß, Willi. Ich kann mir wirklich richtig gut vorstellen, daß du echt scharf darauf bist, hier ebenfalls einen 30stufigen Barbaren zu haben (Das sollte sarkastisch sein... man hat mir mal gesagt, ich beherrsche es nicht *g*)

Also ICH bin gegen Attribute und Kampfwerte. Aber das können doch die SL's mit den jeweiligen Kämpfenden selbst von Fall zu Fall entscheiden. Ich klink' mich jetzt aus der Diskussion aus.
Dirk

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Re: Klar

Martin (Avezz) @, Tuesday, 24. July 2001, 08:28 @ Rene (Akeus)


Als Antwort auf: Klar von Rene (Akeus) am 24. Juli 2001 02:02:04:

Und welche Regel ist für folgenden Fall zuständig:
Mittem im heftigstem Sturm versucht ein Bogenschütze dem ein Jagdspieß in der Schulter steckt eine Gruppe von Leuten soweit zu umgehen, dass er einen Schuß auf einen erfahrenen Waldläufer (der von den andern umzingelt wird) anzubringen (wobei der Waldläufer von der Existenz des Schützen weiß)
Hierbei hat der Schütze solange Zeit, wie Stadtwachen brauchen um 200 Vlat weit zu laufen.
Wollt ihr tatsächlich ein Regelsystem, in dem man nachlesen kann was man da würfeln soll?
Martin

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Martin (Avezz)


Als Antwort auf: Re: Klar von Martin (Avezz) am 24. Juli 2001 08:28:25:

Hey Martin !

Diese Aktion war natürlich völlig überzogen, aber sie war eine Reaktion auf deinen überzogenen Angriff vorher.
Ich war sauer und wollte dir zeigen, dass ich auch beschissen spielen kann,
also habe ich zum Spielleiter gesagt, ich gehe zu Avezz und baller ihn um.
Um des Friedens willen und der Gleichberechtigung wegegn hat er mir das wohl gestattet.

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Klar von Mel am 24. Juli 2001 10:03:40:

Meinst du ich hätte diese Aktion gemacht, wenn du mir nicht zuvor geschrieben hättest, dass Avezz seinen Jagdspieß auf unerklärliche Weise noch in der Hand hat, sich um den Schützen herumschleicht und diesen in dem Rücken wirft ?
Was soll ich davon halten, dass ist doch megabescheuert.
Jetzt beklagst du dich, weil ich darüber sauer war und es dir gleichgemacht habe ?
Warum jetzt der Spielleiter mir und nicht dir rechtgegeben hat...tja so läuft es OHNE REGELN.

Aber bitte, treten wir das nicht breit. Du hast garantiert keine Wunderleistung als Spieler abgeliefert, also mach hier nicht ein auf Macker. Du warst immerhin der Auslöser für meinen steigenden Ärger.

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Re: Klar Nachtrag

Martin (Avezz) @, Tuesday, 24. July 2001, 10:33 @ Mel


Als Antwort auf: Re: Klar Nachtrag von Mel am 24. Juli 2001 10:08:58:

Ich hatte geschrieben, dass ich den Jagdspieß aufhebe und dem Entführer der Kolar nachsetzte in den Rücken werfe. Nachdem der Reise-SL schrieb, dass das nicht geht, weil der Spieß in der Schulter des Schützen stecken geblieben ist, habe ich die Aktion halt gecancelt und was andres gemacht.
Martin

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Mel, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Martin (Avezz)


Als Antwort auf: Re: Klar Nachtrag von Martin (Avezz) am 24. Juli 2001 10:33:50:

Bei mir hat er die Aktion aber genehmigt, deshalb war deine aber nicht weniger schlecht.

HMPF

HÜHNERKACKE

Es kann nicht wahr sein, lassen wir es einfach auf sich beruhen

OK AVEZZ ????

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ein bisschen unqualifizierte Polemik von mir...

Willi, CHR-Verwaltung @, Tuesday, 24. July 2001, 13:14 @ Rene (Akeus)


Als Antwort auf: Klar von Rene (Akeus) am 24. Juli 2001 02:02:04:

Wenn einige Spieler mit dem Tod durch ein kleines kantiges Plastikding besser leben können als durch die Entscheidung eines SLs, dann weiß ich schon, was ich das nächste Mal mache:
Wenn sich wieder Spieler aufgrund meiner Entscheidung beschweren, "dass das doch gar nicht sein kann, weil...", dann erzähle ich ihnen einfach: "Sorry, ich habe gewürfelt."
Wenn dann alle beteiligten die Situation und den Ausgang als befriedigender empfinden und so ihren Tod besser ertragen können, dann soll es mir recht sein.

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René, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: ein bisschen unqualifizierte Polemik von mir... von Willi, CHR-Verwaltung am 24. Juli 2001 13:14:28:

Manchmal lebt es sich mit einer kleinen Lüge eben besser.

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Um nochmal klar zu stellen...

Willi, CHR-Verwaltung @, Tuesday, 24. July 2001, 15:17 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Ich bin nicht gegen Regeln, nur möchte ich sie nicht im Großen verbindlich für alle einführen.
Denn eine Einführung eines verbindlichen Systems in CHR würde nur den Leitfaden weiter aufblähen (die 30 Seiten sind die absolute Obergrenze!). Zudem (und das ist das wichtigste Argument für mich) will ich nicht ein System wie von DSA, AD&D, Vampire oder sonstwas dauerhaft in CHR einführen und es zu einem festen Bestandteil von CHR machen, weil der Weg zurück kaum mehr gangbar ist.

Das einzige System, das je eine Chance hat, für CHR offiziell zu werden ist Pipes. Allein schon aus Selbstbeweihräucherung will ich Pipes verwenden - in seinem jetzigen Zustand kann man damit Eigenschaftsproben würfeln, kämpfen und in allen Schattierungen verletzt werden. Also quasi schon ready-to-play, aber nicht getestet, nicht ausbalanciert und in Zukunft noch vielen Änderungen unterworfen. Aber die Änderungen können im Hintergrund ablaufen, ohne dass die Spieler was mitbekommen. Ich hab dann die Rechnerei, aber die Spieler haben ja ohnehin nur die Info, dass ihre Charaktere in Intelligenz "hundsmiserabel" sind und in Kraft "außerordentlich" und an den Aussagen ändert sich ja nix, egal, ob dahinter nun eine Punkteskala von 1-5 oder von 50-378 steht.

Also gut, wer sich als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen will, der kann mich anschreiben. Ich verpasse ihm Pipes-Werte und der SL kann wenn er will darauf würfeln.
Als geeignetes Testfeld würde ich die Erstürmung der Lagerhalle im Hafen von Estichà (*klopf bei Lars an, wann's endlich weitergeht*) vorschlagen, da wird nämlich heftig gekämpft werden. Ich warne aber: wenn dabei rauskommt, dass Maria eine Brust verliert, dann ist das so! :-)
Der Kolar-Incident ist aber schon zu verwachsen, um da noch Werte reinzubuttern, schätze ich.

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Wak Kump Onok, Wednesday, 04. November 2026, 22:49 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Um nochmal klar zu stellen... von Willi, CHR-Verwaltung am 24. Juli 2001 15:17:43:

Ich bin nicht gegen Regeln, nur möchte ich sie nicht im Großen verbindlich für alle einführen.
Denn eine Einführung eines verbindlichen Systems in CHR würde nur den Leitfaden weiter aufblähen (die 30 Seiten sind die absolute Obergrenze!). Zudem (und das ist das wichtigste Argument für mich) will ich nicht ein System wie von DSA, AD&D, Vampire oder sonstwas dauerhaft in CHR einführen und es zu einem festen Bestandteil von CHR machen, weil der Weg zurück kaum mehr gangbar ist.
Das einzige System, das je eine Chance hat, für CHR offiziell zu werden ist Pipes. Allein schon aus Selbstbeweihräucherung will ich Pipes verwenden - in seinem jetzigen Zustand kann man damit Eigenschaftsproben würfeln, kämpfen und in allen Schattierungen verletzt werden. Also quasi schon ready-to-play, aber nicht getestet, nicht ausbalanciert und in Zukunft noch vielen Änderungen unterworfen. Aber die Änderungen können im Hintergrund ablaufen, ohne dass die Spieler was mitbekommen. Ich hab dann die Rechnerei, aber die Spieler haben ja ohnehin nur die Info, dass ihre Charaktere in Intelligenz "hundsmiserabel" sind und in Kraft "außerordentlich" und an den Aussagen ändert sich ja nix, egal, ob dahinter nun eine Punkteskala von 1-5 oder von 50-378 steht.
Also gut, wer sich als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen will, der kann mich anschreiben. Ich verpasse ihm Pipes-Werte und der SL kann wenn er will darauf würfeln.
Als geeignetes Testfeld würde ich die Erstürmung der Lagerhalle im Hafen von Estichà (*klopf bei Lars an, wann's endlich weitergeht*) vorschlagen, da wird nämlich heftig gekämpft werden. Ich warne aber: wenn dabei rauskommt, dass Maria eine Brust verliert, dann ist das so! :-)
Der Kolar-Incident ist aber schon zu verwachsen, um da noch Werte reinzubuttern, schätze ich.


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Biete komplett VOR als Testgelände an

Ben (VOR-SL) @, Tuesday, 24. July 2001, 23:54 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Um nochmal klar zu stellen... von Willi, CHR-Verwaltung am 24. Juli 2001 15:17:43:

Bin zwar eigentlich ein Freund des freien Spieles à la Game, aber VOR ist geradezu prädestiniert für einen Feldtest.

Enige Spieler, nicht zuviele, nicht zuwenige.

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Regeln und Bösewichte in CHR

Karsten @, Tuesday, 24. July 2001, 16:37 @ Mel


Als Antwort auf: Regeln in Chrestonim von Mel am 23. Juli 2001 18:00:09:

Hiho Folks!

Ich höre die ganze Zeit den Schrei nach irgendwelchen Regeln und daß man als Bösewicht keine Chance in CHR hat. Vielleicht liegt es einfach daran, daß die Bösewichte anders konzipiert sein sollten? Ich habe das Gefühl, daß die Bösen einfach nur des Bösen selbst willen gespielt werden. Leute es gibt nicht einfach nur schwarz und weiß, gut und böse. Christians Charakter wird als 'gut' geführt. Dabei vertritt er als Stadtwachenkommandant lediglich das Gesetz. Aber ist das Gesetz unbedingt 'gut'? Ein anderer spielt einen Tagelöhner, der andere Leute bestiehlt, damit er seiner Famillie was zu Essen kaufen kann, ist er deswegen 'böse'? Vielleicht sollte man nicht CHR an die dumpfen Bösewichter anpassen, sondern die Bösewichte an die Regeln in CHR. Denn es gibt Kampfregeln:

Als ich in CHR eingestiegen bin, gab es eine einfache Regel. Deinem Charakter passiert so lange nichts, bis Du dich dumm anstellst. Mit anderen Worten, wenn Dich fünf Leute mit jeweils einer Armbrust bewaffnet bedrohen und Du meinst den Helden spielen zu müssen, dann lebe auch mit den Konsequenzen und baue Dir einen neuen Char.. Diese Regel halte ich für sinnvoll und denke, damit kann jeder leben. Ich persönlich habe auch ein Problem damit, wenn sich jemand als ein Superkämpfer im Spiel anmeldet und meint, meinen Charakter nach zwei Wochen aus einer blöden Laune heraus killen zu müssen und dann vielleicht gleich danach aus dem Spiel aussteigt, weil er im Dungeon rumlaufen und Monster killen mit Rollenspiel verwechselt hat.

Auf dieser Basis sollte man seinen Bösewicht erschaffen. Ist es denn unbedingt notwendig, einen anderen Char. zu killen, wenn man bei ihm einbricht oder ihn berauben will? Reicht es nicht lediglich den anderen zu betäuben oder ihn zu bedrohen? Klar Chrestonim ist eine harte Welt. Aber hat deshalb jeder seine natürlich Hemmung zu töten verloren? Gibt es nicht auch Verbrecher die Blutvergießen vermeiden wollen?

So lange man den anderen nicht töten will, kommt man wunderbar ohne Kampfregeln aus. Ich selber habe auf dieser Basis schon einige Kämpfe als SL geleitet und ich hatte nicht den Eindruck, daß die Beteiligten unzufrieden waren. Wenn es doch einmal auf Leben und Tod gehen sollte, muß der SL Werte bestimmen und Würfeln. Wobei meiner Meinung nach, schon sehr triftige Gründe dafür bestehen müssen. Die Begründung: Ich bin Böse, der andere ist Stadtwache, ergo ich will ihn zu Yorom schicken, reicht da nicht.

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zustimmendes Klatschen

Dirk @, Tuesday, 24. July 2001, 16:59 @ Karsten


Als Antwort auf: Regeln und Bösewichte in CHR von Karsten am 24. Juli 2001 16:37:01:

Mehr gibt es nicht zu sagen... außer, daß es noch mehr Wege gibt, jemanden niederzustrecken, als nur durch ein Schw... Asnachara-Streich.

Danke - ich bin genau deiner Meinung.
Bei dem Kampf Vardam vs. Hatar hat es genau so geklappt, ohne daß Werte verteilt wurden oder gewürfelt wurde (denke ich zumindest). Darüber hinaus wäre die Situation durchaus tödlich verlaufen, hätte sich da nicht noch jemand eingemischt *hihi*.
@Karsten Melf: Gibt es nu schon eine zusammenfassende Story?
Dirk

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