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Mein erstes "Sichara"

Harald @, Tuesday, 22. February 2005, 22:22

Hallo und Sichára,

ich habe heute zu Chrestonim gefunden und lese mich gerade fleißig ein. Ich freue mich darauf, in Zukunft am Spiel teilzunehmen - auch wenn ich noch nicht weiß, welchen Beruf ich wählen soll (da lasse ich mich auch gerne mal von der Verwaltung (Willi?) beraten).
Ein wenig Rollenspiel kenne ich bereits, wenn auch nicht in dieser Art (per Mail). Sollten mir Fehler unterlaufen, so bitte ich schon mal um Verzeihung. Ich werde in Zukunft dieses Forum wohl häufiger "heimsuchen" und gewiss viele Fragen stellen (dabei nehme ich auch gerne Hilfe zur Selbsthilfe entgegen).
Ich bin sehr auf das Spiel gespannt und voller Fragen, was sich alles entwickeln wird.
So...jetzt werde ich mich weiter einlesen und weiterhin versuchen, "Vacanta" von "Baranugas" zu unterscheiden :)

Auf bald,
Harald


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Hipp Hipp Hurraaaaa

Mimi @, Tuesday, 22. February 2005, 23:01 @ Harald


Als Antwort auf: Mein erstes "Sichara" von Harald am 22. Februar 2005 22:22:03:

HAllo Harald,

ich bin echt schwer beeindruckt.
Nein, das ist wirklich ernst gemeint und net ironisch.., dass sich jemand die Weltenbeschreibung durchliest und sich über den Begriff "Baranuga" GEdanken macht,-bevor- er sich anmeldet.. habe ich..*überleg* glaub ich noch nie erlebt.

Dir werden sicherlich begeistert viele Leute mit Rat&Tat zur Seite stehen (ich auch *meld*),aber du wirst sicherlich auch feststellen,dass jeder den Löffel Weisheit aus einem anderen Topf gefuttert hat ;))))

Freue mich auf deinen Char




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ööhhh..

Mimi @, Tuesday, 22. February 2005, 23:05 @ Mimi


Als Antwort auf: Hipp Hipp Hurraaaaa von Mimi am 22. Februar 2005 23:01:10:


nur so aus Neugierde, in welcher Stadt willst du denn anfangen..

nein nein..keine Angst,ich will hier keine Diskussion der Städtewahl anfangen..
bin nur ´neugierig *nuschel*

*Sich gerade ein "Esticha,Esticha" verkneif..*

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Stefan, Friday, 30. October 2026, 17:53 @ Mimi


Als Antwort auf: ööhhh.. von Mimi am 22. Februar 2005 23:05:32:

nur so aus Neugierde, in welcher Stadt willst du denn anfangen..
nein nein..keine Angst,ich will hier keine Diskussion der Städtewahl anfangen..
bin nur ´neugierig *nuschel*

*Sich gerade ein "Esticha,Esticha" verkneif..*


Ich merk nur mal an, dass ich am Anfang sämtliche Beschreibungen durchgelesen hab, von vorne bis hinten. Kein Scherz. Aber endlich mal ein Neuling, der sich informiert... Herzlich willkommen Harald... Hab ich schon erwähnt, dass ich NICHT sagen werde, das Esticha die bestmögliche Startstadt ist
(das weiss ja auch eh jeder, harhar)


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Re: ööhhh..

chaoszwysel @, Wednesday, 23. February 2005, 12:12 @ Stefan


Als Antwort auf: Re: ööhhh.. von Stefan am 23. Februar 2005 11:53:22:


Nur als Informationshilfe....
Men Achor ist zwar die allerallerbeste Spielstadt (was ich natürlich nicht verrate), aber zum Anfangen eher ungeeignet. Der Neuling an sich tendiert eher zu Gilgat oder Estichà.
und Vorovis... das ist sowieso böse. Macht aber Spaß, wenn man auf böse steht, doch muss man sich erst in die spezifische Orthographie der Vorovisen einlesen.


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Schon mal eine Frage

Harald @, Wednesday, 23. February 2005, 13:04 @ chaoszwysel


Als Antwort auf: Re: ööhhh.. von chaoszwysel am 23. Februar 2005 12:12:12:


Erstmal danke für die nette Begrüßung.

In der Tat überlege ich mir, ob für den Anfang nicht ein Mensch in Esticha das richtige für mich wäre.

Ihr sagt - zu Anfang wäre Men Achor eher ungeeignet. Kann ich daraus entnehmen, dass es für gewöhnlich mehrere Spielcharaktere gibt, der Spielcharakter gewechselt wird - oder liegt dies einfach daran, dass man vielleicht auch mal auf Reisen geht und somit von Esticha nach Men Achor kommt?

Es ist halt so, dass ich zu Beginn lieber einen "ganz normalen" Arbeiter spielen würde (ob Schäfer oder Bäcker oder Seiler oder was auch immer).
Ich kenne mich selbst jedoch insofern, dass ich irgendwann auch Interesse an "Übergeordnetem" bekomme - also Religion, Politik, Wirtschaft,Intrigen.

Jetzt weiß ich nicht, in wie weit sich das verbinden lässt. Toll wäre es natürlich, wenn sich ein Tagelöhner zum Gesellen und zum Meister entwickeln könnte - und schließlich die gleiche Figur an Einfluß gewinnt.

Aber wie haltet Ihr das? Habt Ihr mehrere Charaktere? Habt Ihr schon mal neu begonnen?

Grüße,
Harald


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Dirk, Friday, 30. October 2026, 17:53 @ Harald


Als Antwort auf: Schon mal eine Frage von Harald am 23. Februar 2005 13:04:51:


Hallo Harald
Es ist auchmöglich, daß ein Charakter mal stirbt. Soll aber nicht als Abschreckung gemeint sein, nur als Hinweis darauf, sich nicht zu sehr in seinen Charakter hineinzusteigern. Ich hab' diesen Fehler gemacht und mein ganzes Spiel hat darunter gelitten.

Zweitcharaktere werden nicht so sehr gerne gesehen. Aber man kann mit seinem Charakter ohne Weiteres auch mal irgendwann die Stadt wechseln. Von daher ist einem Start z.B. in EST nichts entgegenzusetzen, wenn man dann irgendwann die Lust verspürt, nach MEN überzusiedeln.
(GIL und VOR sind natürlich nicht weniger Wert...)
Gruß Dirk


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Spielmotivation und Konsequenzen

Willi, CHR-Verwaltung @, Wednesday, 23. February 2005, 14:08 @ Harald


Als Antwort auf: Schon mal eine Frage von Harald am 23. Februar 2005 13:04:51:


Zunächst einmal auch von mir ein Willkommen.

Zur Charakterwahl in CHR möchte ich an dieser Stelle doch noch einige Worte verlieren. Grundsätzlich gilt noch das, was im Leitfaden gesagt ist. Doch zwei Punkte müssen ergänzt werden:

# Es ist für den Spielspaß nicht ausreichend, nur Handwerker zu sein. Mit Handwerk kann man zwar seinen Lebensunterhalt bestreiten und Kontakte knüpfen, so richtig spannend wird es allerdings selten, es sei denn, man wird auf dem Weg von einer Stadt zur anderen zwecks Verkauf seiner Waren überfallen. Insofern ist es wichtig, beim Charakter-Spiel darauf zu achten, dass man sich nicht irgendwann langweilt, sei es, dass man Aktivismus in der Stadt betreibt (pro/contra Regierung/Gilden/Kirche/Gesetz/Moral/Mitbewohner usw.) oder sich in persönliche Beziehungen der negativen wie positiven Art begibt. Messerstechereien im Chat und Eifersuchtsszenen sind Alltag in CHR. Handwerk allein macht nicht glücklich. (Stadtwache oder Händler sein übrigens auch nicht...)

# Jeder, der ins Spiel einsteigt, stellt sich vor bzw. erwartet vom Spiel, dass auch mal was spannendes passiert. Verbrechen, Drohungen, Intrige, vielleicht sogar Mord. Erfahrungsgemäß gewinnen die Spieler ihre Charaktere jedoch nach kurzer Zeit so lieb, dass sie Zeter und Mordio schreien, wenn wirklich einmal eine reale Bedrohung am Horizont heraufzieht. Das ist verständlich, und die Spielleitung sagt im Prinzip auch nix dagegen, wenn sich ein Spieler aus allen "Action"-Plots heraushält, weil er lieber "Soap"-Plots spielt.
Allerdings wird das ganze zum Problem, wenn alle Spieler ihre Charkatere als heilige Kühe betrachten und so jeder Plot, der über Eheszenen und Verkaufsgespräche hinaus geht, abgeblockt wird aus Angst oder Rücksichtsnahme Charakteren gegenüber.
Häufig ist im Spiel der Typ "Alter Ego". Spieler erschaffen ihre Lieblingscharaktere im Spiel und verleihen ihnen viele Eigenschaften, die sie selbst haben oder gerne haben würden. Diese Charaktere haben dann eine große Bedeutung für den Spieler und ein Verlust dieses Charakters führt nicht selten zu realer Angst, Schlaflosigkeit und Ausstieg aus dem Spiel, wenn er doch stirbt.

Insofern plane ich im neuen Leitfaden eine Empfehlung unterzubringen, keine "Alter Egos" zu erschaffen, sondern bei der Charakter-Wahl einzukalkulieren, dass er draufgehen könnte. Gewissermaßen einen "Risikocharakter" ins Leben zu rufen, der natürlich nicht sinnlos Amok läuft, aber mit dem der Spieler guten Gewissens auch auf Risiko mit Todesaussicht spielen kann, sich sagt, dass gut verlieren schöner sein kann als langweilig zu leben und auch mögliches Ziel von gemeinen Aktionen seiner Mitspieler sein kann. Das belebt das Spiel, sorgt für mehr Umtrieb und heftigere Plots, ohne dass es jedesmal Tränen und Spieler-Ausstiege gibt, wenn jemand stirbt.
Ich betone, es geht nicht darum, Kamikaze-Charaktere ins Spiel zu werfen, sondern darum, sich bei der Charakter-Erschaffung zu sagen: "Hey, ich spiele den Charakter nicht ewig, nicht die nächsten 10 Jahre, vielleicht überlebt er, vielleicht auch nicht. Er will was bewegen und wenn er dabei draufgeht... dann hab ich wenigstens schön und interessant gespielt."

Sorge dafür, dass Dein Charakter das Spiel belebt, es spannender, risikoreicher und bunter macht. Erschaffe einen Charakter, dessen dramatischer oder hinterhältiger Tod Dich nicht in Verzweiflung stürzt, sondern dessen Ableben Du als letzten Akt in einem interessanten (vielleicht sehr langen, vielleicht sehhr kurzen) Leben siehst, als Möglichkeit, danach mit einem neuen Charakter zu beginnen.
Respektiere Spieler, für die ihre Charaktere wichtig sind und reiße sie nicht mit den Tod, nur damit Du Deinen privaten Spaß hast.
Spiele auf Risiko, denn es gibt auch andere Spieler, die "Risiko"-Charaktere haben. Kreuze mit ihnen die Klingen und denke dran, dass schön verlieren auch Spaß machen kann. Verlieren muss ja auch nicht immer im Tod enden, sondern kann dem Charakter eine neue Wendung geben.


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Wohl gesprochen großer Meister:-)

Caro @, Wednesday, 23. February 2005, 19:27 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Spielmotivation und Konsequenzen von Willi, CHR-Verwaltung am 23. Februar 2005 14:08:05:


Willi's Beitrag trifft es wohl so ziemlich auf den Punkt und war auch wichtiges Gesprächsthema bei der Sommercon 2004.

Leider muss ich Willi zustimmen, dass man seinen Charakter viel zu lieb gewinnt als ihn draufgehen zu lassen sobald es ernst wird. Dennoch sind Spieler mit hohem Risikobewusstsein sehr willkommen.

Hey Harald, hoffentlich bist Du einer von den Spielern, die gern ein wenig frischen Wind in das Spiel bringen und entsprechend versuchen sämtliche ic-Regeln zu brechen*hrhrhrhr*. Da ich den Eindruck habe, dass viele Neueinsteiger in Estichá stranden, plediere ich für GILGAT um das nochmal zu betonen*G*. Momentan mangelt es in Gilgat irgendwie an aktiven Charaktären (oder bilde ich mir das nur ein?) aber ähnelt Estichá wohl sehr, soweit ich das mitbekommen hab. Nach Estichá kannst Du ja dann immer noch gehen, wenns dir in Gilgat nicht gefällt, aber ich bin mir fast sicher, dass Du nicht mehr aus Estichá rauskommst, sobald du einmal dort angefangen hast. (Wahrscheinlich gibt es da irgendwas umsonst *finsterschau*)

Ist ja auch nur ein gut gemeinter Rat. Vielleicht willst Du ja auch in der Stadt des "Bösen" aufwarten. In Vorovis ist der Chat glaub ich fast jeden Tag/Abend gut gefüllt.

Wie dem auch sei. Das war meine Stimme für Dich.

LG
Caro


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Re: Schon mal eine Frage

Mimi @, Wednesday, 23. February 2005, 15:37 @ Harald


Als Antwort auf: Schon mal eine Frage von Harald am 23. Februar 2005 13:04:51:

Erstmal danke für die nette Begrüßung.
In der Tat überlege ich mir, ob für den Anfang nicht ein Mensch in Esticha das richtige für mich wäre.

Menschen sind sicherlich einfacher zu spielen, Anschauungsmaterial haben wir ja genug *über Bildschirm aus dem Fenster blinzel*

Ihr sagt - zu Anfang wäre Men Achor eher ungeeignet. Kann ich daraus entnehmen, dass es für gewöhnlich mehrere Spielcharaktere gibt, der Spielcharakter gewechselt wird - oder liegt dies einfach daran, dass man vielleicht auch mal auf Reisen geht und somit von Esticha nach Men Achor kommt?

Mehrere Charactere sind nicht gerne gesehen (wenn nach Absprache mit Willi nicht unmöglich) und gerade für den Anfang auch nicht zu empfehlen.
Wechsel des Chars kommen natürlich auch vor, einfach weil er einem im Spielnichtmehr gefällt,man eine andere Rasse spielen möchte etc. allerdings ist das meines Wissens auch bisher eher selten der Fall. Die Leute haben ihren Char.. und spielen und lieben den..

Viel interessanter da deinletzter Punkt: JA natürlich verändern sich die Chars. Ein Geselle muß nicht immer Geselle bleiben (wie langweilig). Ist er sehr gläubig kann er als Novize in einen der Tempel gehen und sich zum Priester ausbilden lassen oder du nimmst vorher schon Kampfunterricht und trittst der Armee/Stadwache ein. Engagierst dich in der Politik, heurerst auf einem Schiff, siedelst in eine andere Stadt etc.
Da wieder der Vorteil eines Menschen, hast du einfach mal Lust die dunkle Stadt zu besuchen, so kannst du das mit der Rasseproblemlos tun.

Jetzt weiß ich nicht, in wie weit sich das verbinden lässt. Toll wäre es natürlich, wenn sich ein Tagelöhner zum Gesellen und zum Meister entwickeln könnte - und schließlich die gleiche Figur an Einfluß gewinn

Das ist nicht nur toll, das ist normalerweise auch die Regel. Und eigentlich geht es auch ganz fix. Möglichkeiten hast du ohne Ende und angefangen haben ale mal als Novize,Handwerker oder Nichtstuer.
Wichtig ist eine gute Hintergrundgeschichte für deinen Char, mit der du dir viele Dinge offen hälst. Z.B. einen Onkel der Pirat ist, einen Opa der in Vorovis lebt, einen BRuder der in Gigat dem Yediismus anhängt, einen langen Aufenrhalt in einem der Tempel und eine innige Verbindung zu diesem, das Aufwachsen in der Gasse und eine immernoch andauernde Verbindung zu dem Vesana-Kult und und und..
damit hälst du vieleMöglichkeiten in der HAnd und je nach Lust und Spielflußkannst du dich in andere Richtungen bewegen und bist nicht festgefahren.

Habt Ihr schon mal neu begonnen?

NEin,ich habe immer noch meinen CHar.. als landwirtschaftlich Angestellte angefangen, dann das selbst bewirtschaftete Weingut, schließlich Verwalterin der Richterin und zur Zeit Händlerin auf vielen Reisen...
natürlich entwickelt sich der Char nicht nur wirtschaftlich.. so bekommen andere Kinder, heiraten, trennen sich heiraten den nächsten usw ;)
Das liegt ganz an dir und ein Char bildet die eine breite Pallette an Möglichkeiten. Probier es einfach aus.

Grüße,
Mimi

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Re: Schon mal eine Frage

René @, Wednesday, 23. February 2005, 19:52 @ Mimi


Als Antwort auf: Re: Schon mal eine Frage von Mimi am 23. Februar 2005 15:37:13:


Wenn man mit dem Gedanken an eine Laufbahn als Handwerker oder Soldat einsteigt, wird man eben keinen Risikochar spielen. Mit jeder Stufe die man erklimmt, hängt man mehr an seinem Char, setzt ihm weniger Risiken aus. Hat man Monate gebraucht vom Lehrling zum Gesellen oder vom Rekruten zum Lieutenant, möchte man nicht nochmal von vorn beginnen. In Menachor kenne ich ein paar Chars, die haben als Spucknapfsmutje begonnen und sind nun Käptens, aber die haben nicht mit der Absicht begonnen, eine Charkarriere zu starten. Ich denke, das Beste für aufregendes Spiel ist es, genau den Char mit all seinen Qualifikationen anzumelden zu versuchen, die man haben möchte und sich so in die Welt zu werfen. Dann tut es weniger weh, ihn zu verlieren. Außer man legt wirklich Wert auf Soapspiel.

Das ist das, was ich denke, aber was ich wirklich denke, ist: Nach einer gewissen Zeit, meidet jeder Risiken, es sei denn, er kann ohne sie nicht vorankommen. Selbst wenn man einen Char als Risikochar erschafft, mutiert er durch die Zeit zum Kuschelchar, als Teddybärersatz für Erwachsene. Man knuddelt ihn gedanklicht vor dem Einschlafen und hofft, sein Fell bleibt schmuseweich und die Ohren knicken nicht um. Dagegen hilft nur eins: Man muss sich das Risiko bewußt immer wieder vor Augen führen, man muss sich überall Merkzettel hinkleben "Ich suche das Risiko!" und sich ein Tonband mit Endlosschleife aanhören "Ich bin ein einziges Risiko!". Nur das hilft. Das Bewußtmachen immer wieder und wieder. Risikochars-Bewußtmachungs-Selbsthilfegruppen wären auch eine gute Lösung. Ansonsten verfällt man in die Naturgesetze des Rollenspiels.

Und auch DU Neuer! Wirst ein Soap. Ja, weil du so viele Fragen stellst, was du richtig machen musst und was falsch ist. Die Leute werden dir im Spiel dann imemr sagen, was falsch ist, nämlich das, was ihnen nicht passt. Zuviel zu fragen, ist schädlich für das Spiel, denn es nimmt ihm den frischen Wind der Neueinsteiger. Die Neuen passen sich den Alten an.

Vorsichtiges Spiel verdirbt dir den Spaß! Mach einen Char und dann mach einfach! Spiel wie du es möchtest! Wenn du im Herzen ein Soapie wirst, dann können dich keine Appelle retten. Soapies werden keine Acionspieler. Aber Actionspieler werden unter Umständen Soapies. Darum ist es gefährlich zu Fragen, was man richtig und falsch machen kann. Darum muss man einfach machen. Das Spiel muss sich den Neuen Ideen und Charakteren aussetzen in der Hoffnung, dass ein paar Querschießer dabei sind, die der eingefahrenen Herde ihre Kreativität um die Ohren hauen.


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Thomas, Friday, 30. October 2026, 17:53 @ René


Als Antwort auf: Re: Schon mal eine Frage von René am 23. Februar 2005 19:52:34:


keine zeit mehr zu schreiben


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Re: Schon mal eine Frage

Thomas @, Monday, 28. February 2005, 09:20 @ Harald


Als Antwort auf: Schon mal eine Frage von Harald am 23. Februar 2005 13:04:51:

In der Tat überlege ich mir, ob für den Anfang nicht ein Mensch in Esticha das richtige für mich wäre.

Menschen sind sowieso das Beste, hätte ich bei Keldorn auch beherzigen sollen, jetzt wünschte ich mir manchmal dass er ein Mensch wäre. Aber das interessiert dich eher weniger vermute ich.

Ihr sagt - zu Anfang wäre Men Achor eher ungeeignet. Kann ich daraus entnehmen, dass es für gewöhnlich mehrere Spielcharaktere gibt, der Spielcharakter gewechselt wird - oder liegt dies einfach daran, dass man vielleicht auch mal auf Reisen geht und somit von Esticha nach Men Achor kommt?

Men Achor ist deshalb ungeeignet, weil es so wenige Spieler dort gibt und es dort alles eben ein wenig länger dauert. Wenn es dort mal läuft, dann macht es super Spaß. Ab und an läuft da aber auch überaus zäh... und da hat man dann kaum noch Spaß, es sei denn man macht selbst was unabhängig von Spielleitern, weil da auch in CHR ab und an leider Phasen herrschen, wo diese nichts machen, sei es wegen PC-Problemen oder anderen privaten Dingen.

Es ist halt so, dass ich zu Beginn lieber einen "ganz normalen" Arbeiter spielen würde (ob Schäfer oder Bäcker oder Seiler oder was auch immer).

Das kannst du gerne tun. Ich denke sowas ist der Anfang jeder Soap-Spieler-Karriere. Eben "was auf der sicheren Seite haben". Wenns gefällt.

Ich kenne mich selbst jedoch insofern, dass ich irgendwann auch Interesse an "Übergeordnetem" bekomme - also Religion, Politik, Wirtschaft,Intrigen.

Na das ist doch sehr schön, ohne wäre das Spiel saulangweilig, selbst ein Soapie braucht ab und an ein wenig Bewegung im Spiel. Und will ja auch ab und an was erreichen, außer dass er bessere Brötchen backt oder bessere Tische baut als der andere Spieler...

Jetzt weiß ich nicht, in wie weit sich das verbinden lässt. Toll wäre es natürlich, wenn sich ein Tagelöhner zum Gesellen und zum Meister entwickeln könnte - und schließlich die gleiche Figur an Einfluß gewinnt.

Ich würde nicht empfehlen, als Nichts einzusteigen, denn die Arbeit die du dann in das SPiel stecken musst, bis du mal irgendwas überhaupt wer bist... die dauert. Hast du ein jahr Zeit, bis du Jemand sein willst? Ich hätte das nicht. Ich bin aber auch ein eher ungeduldiger Mensch. ;-)

Aber wie haltet Ihr das? Habt Ihr mehrere Charaktere? Habt Ihr schon mal neu begonnen?

Ich spiele derzeit meinen "zweiten" Charakter Dhaxun Zahar in Vorovis. Keldorn Zerdoban war mein "erster" Charakter. Nebenbei hab ich schon ein paar andere Chars gespielt, aber bin dann doch immer bei meiner Nummer Eins geblieben. Einfach weil er sich so entwickelt, wie ich es will... und weil ich Dinge erreicht habe, die mir kein zweiter Charakter bieten kann. Mein Charakter, Keldorn, ist übrigens ein Beispiel, dass ein Charakter in jeder Stadt mal sein kann, bin ich doch mit ihm in Esticha eingestiegen, nach Men Achor gegangen, dort einige Monate gespielt, dann wieder zurück nach Esticha, kurzer Tripp nach Gilgat um Freunde abzuholen und ab nach Vorovis um dem Bösen als Pressesprecher zu dienen.

So, ich hoffe dass das wenigstens ein bisschen aufschlußreich für dich war.

Gruß,
Thomas


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