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MA's grosser Gibbon, Thursday, 05. November 2026, 17:55

Da es immer noch Spieler gibt, die das Problem Action/Soap in CHR belastet, will ich hier einen kurzen Einblick in die soziologische CHR-Theorie geben. Ein Bereich, dem ich mich schon laengere Zeit widme.

Zunaechst sei auf den allgemein verbreiteten Irrtum hingewiesen, es handele sich bei Chrestonim um ein Fantasy-Rollenspiel. Das ist natuerlich nicht korrekt. Um Computerspiele als Vergleich zu nehmen: Baldur's Gate, Morrowind etc. sind Fantasy-Rollenspiele, man zieht aus, erlebt Abenteuer und bezwingt Boesewichter. CHR hat nichts davon zu bieten, ist also auch kein Rollenspiel im herkoemmlichen Sinne. CHR ist Die Sims im Dschungel. Die Hauptprobleme bestehen darin, einen Ehepartner zu finden, Kinder zu zeugen und seine Wohnung mit netten Gegenstaenden auszuschmuecken, die man bei einem Handwerker erworben hat. Eine kleine Minderheit unbeugsamer Action-Spieler versucht vergeblich diesem Spielsystem entgegenzustehen. Die Folge ist Enttaeuschung, Verzweiflung, Resignation. CHR ist vornehmlich ein Spiel fuer Frauen, Familien, Beamte, Schwuchteln und vielleicht noch Soziologen. Alle anderen laufen gegen Mauern.

Natuerlich gibt es theoretisch viele Moeglichkeiten und genau dies schuert die Hoffnungen der wackeren Actionspieler, die wie Goldsucher in einem ausgewaschenen Flusslauf sind.

Gibt es wenigstens ein Fuenkchen Hoffnung? Mag sich manch verzweifelter AS ob dieser duesteren Aussicht fragen. Ja, doch dafuer muesste man vor allem gegen die weibliche Spielerschaft vorgehen und eine Begrenzung von maximal 5% weiblicher Spieler pro Stadt erlauben. Weibliche Charaktere sind natuerlich gestattet, solange dahinter keine Frau vermutet wird. Vielleicht sollten Frauen sogar nur dann gestattet sein, wenn sie erwiesenermassen maennliche Chromosomen nachweisen koennen, auch Bilder von Muskelmasse oder Haaren auf den Zaehnen sollten als Aufnahmebedinung gelten. Ja, liesse sich das durchsetzen, dann bestaende die Hoffnung, CHR wieder in ein echtes Rollenspiel zu verwandeln. Dann gaebe es wieder Gewalt, Kampf und Gemetzel, denn dass ist es doch letzlich, wonach sich jeder Mann am meisten sehnt.

Nun, ich hoffe dieser Einblick in den noch jungen Studienzweig hat euch gefallen. Ihr koennt auch das neunbaendige Gesamtwerk zum Vorzugspreis von je 95,90 im Heine-Verlag bestellen. Jeder Order liegt ein abgetrennter Frauenkopf als Zugabe bei.

MFG

Der grosse Gibbon


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Re: Chrestonim-Theorie, Grundstudium, Bereich Soziologie (n/t)

René @, Tuesday, 03. August 2004, 13:12 @ MA's grosser Gibbon


Als Antwort auf: Chrestonim-Theorie, Grundstudium, Bereich Soziologie von MA's grosser Gibbon am 03. August 2004 10:10:37:

http://home.arcor.de/piraten/mel/chrmen.jpg

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Hups, so jetzt richtig ... (n/t)

René @, Tuesday, 03. August 2004, 13:13 @ René


Als Antwort auf: Re: Chrestonim-Theorie, Grundstudium, Bereich Soziologie (n/t) von René am 03. August 2004 13:12:14:

<center>http://home.arcor.de/piraten/mel/chrmen.jpg</center>

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Re: Hups, so jetzt richtig ... (n/t)

Janine @, Tuesday, 03. August 2004, 17:46 @ René


Als Antwort auf: Hups, so jetzt richtig ... (n/t) von René am 03. August 2004 13:13:31:


Spitze! ;)


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Ein Leserbrief

ein aufmerksamer Leser @, Tuesday, 03. August 2004, 13:28 @ MA's grosser Gibbon


Als Antwort auf: Chrestonim-Theorie, Grundstudium, Bereich Soziologie von MA's grosser Gibbon am 03. August 2004 10:10:37:


Hi Gibbon,

ich finde Dein Buch echt toll. Seit wir alle Frauen aus unserem Spiel verbannt haben, geht bei uns echt die Post ab! Endlich können wir wieder so spielen, wie wir es wirklich wollen! Als erstes habe ich beschlossen, meinem Rivalen im Spiel, dem Charakter neben mir, zu überfallen und ihn umzubringen. Hab ihm den Kopf abgehauen, hat echt Spaß gemacht, wie das gespritzt hat!
Mein Kumpel hat sich daraufhin einen 3-Vat-Chirà gemacht, der hat mich dann gleich platt gemacht :-) War echt cool! Jetzt will ich mir gleich einen neuen Charakter machen. Mein Mädel hat immer gesagt, ich soll auf einen stimmigen Charakter achten, aber was verstehen Frauen schon von Rollenspiel! Deshalb hab ich mir gleich einen voll fetten Monster-Sragon gebaut mit dicken Eiern und mächtig Muskeln. Einen Namen brauch ich nicht für ihn, der brüllt eh nur Befehle an Deck seines gigaschnellen Schiffes, mit dem er Händler jagt und es reicht, wenn ihn alle unter "Finsterrächer" kennen. Die Weiber in der Runde wollten immer nur miteinander reden und haben so bekloppte Dinge wie Gefühle, Ängste, Emotionen und Motive, Hoffnungen und Intrigen gespielt. Das ist doch öde! Wer braucht denn schon sowas, wenn wir doch auch so Action haben können. Mann, das wird geil, wenn ich mit meinem Killer-Sragon die anderen umbringen kann. Hab mir neulich in einem Plot ne neue Axt erspielt! Meine Rival werden grün vor neid! Ok, einer ist schon bei uns ausgestiegen, weil wir ihn gleich entführt und umgebracht haben. Der hat uns aber nur vollgetextet! Wir wollten eigentlich Lösegeld erpressen, aber das klappt ja nicht mehr, weil wir ja jetzt alles voll die starken Einzelgänger haben. Familie ist doch schw*l! Nene, wir sind alle rauhe Kerle, deren Eltern bei einem Überfall ums Leben kamen. Wir haben keine Familie, ich meine, da werden wir doch nur angreifbar! Gut jedenfalls, dass die Laberbacke weg ist, der kann doch mit Mädchen spielen, wenn er was will. Und das Schreiben wird auch jetzt einfacher, ich meine, Männer sind ja sprachunbegabt und unsere Vierzeiler reichen ja völlig, um in der Action zu zeigen, wer den Längsten hat, oder? Hey, mir geht's nur darum, andere Leute zu fi*ken und zu schauen, dass mein Charakter ganz oben ist, klar? Und wenn er mal entführt wird oder jemanden nicht mag im Spiel, dann kümmer ich mich doch nicht um Intrigen oder so, ich geh rein und hau ihn um! Ist doch viel geiler als das Scheiß gelabere von wegen Liebe und so.

Aber ein paar Fragen habe ich: Warum habt Ihr Chirà eine Ausdauerschwäche gegeben? Sonst wären die doch voll die geilen Kampfmaschinen?
Und wir haben in unserer Gruppe vor, alle weiblichen Sragon zu versklaven, die sollen ja so klug sein. Das wär doch ein schöner Plot, oder? Nun wollen wir wissen, wieviele NPCs wir dafür kriegen. Reichen 150? Ich meine, es sind doch nur Frauen, gegen die wir da kämpfen.

Mit brusttrommelnden Grüßen,
ein frauenloser Action-Spieler


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Hm

René @, Wednesday, 04. August 2004, 06:42 @ MA's grosser Gibbon


Als Antwort auf: Chrestonim-Theorie, Grundstudium, Bereich Soziologie von MA's grosser Gibbon am 03. August 2004 10:10:37:


Das Problem sind weniger unmotivierte Kriminelle als vielmehr hochgerüstete Soapies. Als wir mit Mafia anfingen, gab es keine Bösen im großen Stil. Damals hatten wir Gleichstand. Die Böse und Gute waren in etwa gleich stark. Mit 12 Mann konnte ich einen Ratsherren überrumpeln. Heute schaffst du mit 12 Mann nicht mal einen Handwerksmeister. Um ihr Soapiespiel zu sichern rüsteten sie gigantische Schutzburgen und Schutzflotten hoch, ohne irgendwelche IC Kosten-Nutzen-Überlegungen anzustellen. Der ooc Nutzen ist ruhiges Soapspiel. Im Gegenzug könnte natürlich die MAV mehr NPCs an Piraten vergeben, so wie andernorts NPCs on mass eingesetzt werden. Oder sie könnte brach liegende Flotten von NPC-Klans zur Verfügung stellen, so wie Esticha Flotten der NPC-Allianz zur Verfügung gestellt bekam. Ich weiß ja nicht, wieviel finanzielle und NPCielle Unterstützung ein Badguy in Vorovis, Esticha oder Gilgat bekommt. Ohne ein gewisses annäherndes Gleichgewicht der Stärken der Ordnungsvertreter und der Chaosverzapfer hat eine Seite bald alles, die andere bald nichts. Auf jede Attacke folgt ein Hochrüsten, bis Attacken nicht mehr möglich sind. Solange SL dafür jeden freien Spielraum geben, ist das womöglich sogar finanziell abgedeckt und IC begründbar. Aber es ist gleichzeitig auch das Ende einer Gesinnungspartei. Zusätzlich liegt sind im Spiel alle Chaosmechanismen, die in der Realität auftreten würden weitestgehend ausgeschaltet, was die Sache für diese Gesinnung doppelt erschwert. Man muß sich halt entscheiden was man will, einen IC-korrekten Selbstläufer oder spannendes Spiel.

Gruß,
René


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Na ja

Detlef/gilsl @, Wednesday, 04. August 2004, 11:29 @ René


Als Antwort auf: Hm von René am 04. August 2004 06:42:12:


Kosten-Nutzenrechnungen sind im Bereich der persönlichen Sicherheit ohne Relevanz. Und der Einsatz einer Flotte,die sonst nur im Hafen dümpelt ist auch kein erheblicher Kostenfaktor. Treibstoff brauchen unser Schiffe ja nicht. Vor allem spielen diese Kosten dann keine Rolle, wenn dem sinkende Steuereinnahem wegen ständiger Piratenüberfälle gegenüberstehen :-)

Das Grundproblem könnte man nur lösen, wenn es außer für den SL keinerlei NPC's mehr gibt. Das führt dann aber gleich zum nächste Problem der Zweit-, Dritt- und Multicharspieler.

Das ganze Thema wurde schon öfter diskutiert und man ist zu dem Schluß gekommen, dass ohne NPC's das Spiel im Grunde auch nicht besser sprich schöner wird. Der Versuch NPC's zu reglementieren hat zwar einige Wirkung gezeigt, aber etliche Spieler haben so viel Geld, das sie sich eben eine kleine Armee leisten können.

Ich habe zwar nicht den Überblick über das gesamte Spiel aber in meinem Einflussbereich müssen gute NPC-Söldner auch gut bezahlt werden. Das kann sich kein normaler Handwerksmeister leisten. :-)

Dies entspricht im Grunde ja auch der Realität. In Systemen mit hoher Kriminalität werden Sicherheitsbereich für die Vermögenden gebildet und die normale (Klein) Kriminalität wird außen vor gehalten. Da geht es eben nicht, einen Ratsherren zu überfallen es sei den er begibt sich in Bereiche, die nicht so gut geschützt sind.

Aber das Hauptproblem ist die Ausgewogenheit. Kriminelle brauchen Opfer und wer ist schon gern Opfer ? Anderseits führt Kriminalität zur verstärkten Verfolgung und dann gegebenenfalls auch zur Verurteilung. Welcher SC würde gern 20 Jahre Bleibergwerk in Shedal ausspielen ?

Und Zufall, Chaos oder wie auch immer mögen beide Seiten nicht so gern. Die eigenen NPC-Wachen sind immer wachsam, kriminelle Organisation sind nie von NPC-Informanten unterwandert usw.

Im Grunde sind das Themen, die vor allem einmal in einem SL-Gespräch geklärt und städteübergreifend abgestimmt werden müssen, den ohne Abstimmung wird da wohl auf Dauer nichts laufen. Vielleicht ist ja auch spannendes und ic-korrektes Spiel möglich. Nun ja Külsheim wartet :-)

bis denne
Detlef

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Die Allianz Schiff Situation

Thomas @, Wednesday, 04. August 2004, 11:54 @ René


Als Antwort auf: Hm von René am 04. August 2004 06:42:12:


Es gab mal eine Zeit, als die Allianzschiffe diesen Schiffskonvoi begleiteten, glaube ich. Oder es war irgendwas anderes wo die Elurier die Allianzschiffe einsetzten. Es war glaube ich Peter. Da führte ich mit Willi ein Gespräch darüber. Und Willi sagte mir damals, dass die Allianzschiffe eigentlich nur dazu da sind, Esticha zu beschützen, die Stadt oder eher den Hafen, aber keines seiner Schiffe. Vor allen dürfte die elurische Regierung diese Schiffe garnicht steuern, weil Willi die Allianz spielt und so auch diese Schiffe. Das Fazit ist also, dass die Allianzschiffe erst eine Rolle spielen wenn Men Achor Esticha angreift. Pardon, ich meinte wenn Vorovis Esticha angreift... :-)

Dazu, dass die Allianz einen Haufen Möglichkeiten nimmt und lediglich dazu da ist, das Spiel starr zu halten und Esticha vor einem vorovischen Angriff zu schützen, der wohl ohne die Allianz schon lange stattgefunden hätte, das steht außer Frage. Die Allianz ist Willis Schutz vor Spielern wie Franz, mir oder jedne anderen, der Chrestonim auf den Kopf stellen könnte/wollte. Nichts neues übrigens...

Gruß,
Thomas


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das leidige Kriegsthema

Claudia @, Wednesday, 04. August 2004, 12:09 @ Thomas


Als Antwort auf: Die Allianz Schiff Situation von Thomas am 04. August 2004 11:54:47:


Wer erinnert sich noch an die Gilgater 7-Tageskrise, Finger hoch!

Die Situation ist schnell beschrieben:
Das zwar yedeische, aber doch religiös sehr tolerante Gilgat hatte beschlossen
(damals waren die Initiatoren der Stadtkommandant und eine Verwaltungsbeamtin)
die Tempel des wahren Kultes zu besteuern. Da dies heissen würde, dass die Götter in Gilgat UNTER dem Stadthalter der goldenen Stadt und dem König von Yedea stehen würden, haben die Hohepriester des Delvan und der Endrakha (Noldanion Bergial und Arimaijana) zwei Priester zur Allianz geschickt.
Wenig später kehrten diese Priester mit einem Ultimatum wieder:
In 7 Tagen ist diese Vorschrift beseitigt, eine Entschuldigung verlesen (oder Ähnliches) - sonst Krieg.
Also schickte der Stadtkommandant einen Soldaten zum König von Yedea (GIl-SL, soweit ich weiss), der anordnete, den Bedingungen nachzugeben.
Wir hatten in Gilgat 7 Tage wirklich brennende Luft, aber hinterher ging
alles "gut" aus.
Möglich wäre natürlich auch ein Krieg gewesen - der Stadtkommandant und Hauptmann Blauthann hätten damals gewiss ihre Freude daran gehabt.
Aber was ist so erstrebenswert an Gemetzel in großem Stil, wo Held XYZ sein Leben in einem Megaplot aushaucht, in dem es sicher massenhaft "Autohits" geben würde, ohne dass jemand die Möglichkeit hätte, SEINEM Helden einen dramatischen Tod zu schenken. Plötzlich sind viele Chars auf denkbar unbefriedigende Weise verstorben. Das ist Krieg.
Ich habe nichts gegen sterbende Chars, wenn das Sinn hat.
Aber Helden brauchen auch Heldentode.
So far,
Claudia


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Re: das leidige Kriegsthema

Thomas @, Wednesday, 04. August 2004, 12:13 @ Claudia


Als Antwort auf: das leidige Kriegsthema von Claudia am 04. August 2004 12:09:07:


Und deshalb wird es nie Kriege, Action, große Konflikte geben sondern nur "Tingel-Tangel-7-Tages-Kriesen" ohne Konsequenzen und ohne weiteren Einfluss auf das Spiel. Ich glaube nicht dass das fürs Spiel IRGENDWAS gebracht hat. Der Falke hingegen, der hatte was gebracht, die erste Revolution in EST mit anschließender INQ auch. Für mich ist dieses Gilgat Ding hier nur wieder ein Beweis dafür, dass die Allianz das Spiel auf einem konstanten Level halten soll und Veränderungen verhindert. Aber es gibt keine Alternativen zu Chrestonim. Daher muss ich mich damit leider abfinden. Aber meinen Mund muss ich deswegen ja wohl nicht halten.

Thomas


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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Thomas


Als Antwort auf: Re: das leidige Kriegsthema von Thomas am 04. August 2004 12:13:30:


...dass du auf meinen eigenen Punkt gar nicht eingegangen bist.
Krieg ist:
Du hast diesen Char 3 Jahre gespielt, ihm Tiefe verliehen, und aus Überzeugung (oder ohne) zieht er in den Krieg gegen MenAchor.
Ich würfel mal eben deine Deckung, schade auch - drei Pfeile durchbohren dich sinnlos im Sumpf. Aber du kannst ja einen neuen Char basteln.
Und so geht es im Krieg halt vielen Chars.
Das findest du erstrebenswert?
Was auch immer du im Nachhinein davon halten magst, solche kleineren "Tingeltangelsachen" haben uns damals großen Spaß gemacht. Auch wenn jetzt Gilgat nicht in Schutt und Asche liegt, dann hätte man ja wahrhaft etwas bleibendes bewirkt.


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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Claudia


Als Antwort auf: Komisch... von Claudia am 04. August 2004 12:19:39:

...dass du auf meinen eigenen Punkt gar nicht eingegangen bist.
Krieg ist:
Du hast diesen Char 3 Jahre gespielt, ihm Tiefe verliehen, und aus Überzeugung (oder ohne) zieht er in den Krieg gegen MenAchor.
Ich würfel mal eben deine Deckung, schade auch - drei Pfeile durchbohren dich sinnlos im Sumpf. Aber du kannst ja einen neuen Char basteln.
Und so geht es im Krieg halt vielen Chars.
Das findest du erstrebenswert?
Was auch immer du im Nachhinein davon halten magst, solche kleineren "Tingeltangelsachen" haben uns damals großen Spaß gemacht. Auch wenn jetzt Gilgat nicht in Schutt und Asche liegt, dann hätte man ja wahrhaft etwas bleibendes bewirkt.

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Wie wäre es mit zwei Anmeldungsvarianten?

René @, Wednesday, 04. August 2004, 13:21 @ Claudia


Als Antwort auf: Eigenen = Eigentlichen Punkt (nt) von Claudia am 04. August 2004 12:20:29:


"Du hast diesen Char 3 Jahre gespielt, ihm Tiefe verliehen, und aus Überzeugung (oder ohne) zieht er in den Krieg gegen MenAchor."

Kling ganz nach "Die Sims". Dann sollte der Char auch nicht in den Krieg ziehen und prinzipiell nicht kämpfen. Wieso ein Stadtgardist, Pirat oder Kriegerchira nicht unter Lebensgefahr gespielt werden sollte, verstehe ich nicht. Man kann Krieg auch gewissen Regeln unterwerfen. So muß Krieg nicht bedeuten, dass zwei Armeen aufeinandertreffen. Krieg kann auch heißen, zwischen zwei Reichen wurde der Kriegszustand ausgerufen. Wenn sich nun solche Feinde begegnen, gibt es Säbelrasseln und kleine Geplänkel hier und dort. In einem solchen Zustand wäre es auch für Diplomaten und Regierungen interessant, die einen Friedensvertrag aushandeln. Ist der Frieden ausgerufen, werden Kriegsgefangene wieder freigelassen und fertig. Wessen Char wie deiner nach drei Jahren nicht sterben will, weil er soviel Spieltiefe angesammelt hat, wie sie Chars mit Hang zu Abenteuern und Intrige niemals erreichen werden, braucht während eines Kriegszustandes seine Stadt nicht zu verlassen. Dann stirbt er auch nicht.

Es ist auch in Spitzenzeiten des Verbrechertums, wie sie vor c.a. zwei Jahren herrschten, sogut wie nie vorgekommen, dass ein Char, der sich brav der Obrigkeit oder Räubern gegenüber verhalten hat, einfach abgemurkst wurde. Das Leben von normalen Chars war selten in Gefahr, vielmehr hatten die Banditos interesse an deren Geld. Wo ist deine Spieltiefe bedroht, wenn dein Char sein Geld verliert? Doch selbst das reicht, um kriminellen Spielern den Hahn abzudrehen, was letztlich ziemlich leicht ist. Ein paar Dutzend Wachen mehr hier, ein paar höhere Mauern dort, ein bisschen mehr Seesoldaten auf den Schiffen. Die "Guten" haben unerschöpfliche Mittel in dieser Hinsicht, ihr Spielrisiko gegen Null zu fahren.

Was wäre ein DSA-Rollenspiel, wenn die Chars nicht getötet werden könnten? Es geht nicht darum, seinen Char zu verlieren. Allein die möglichkeit dessen macht das Spiel spannend.

Es gibt eine Möglichkeit, wie der Streit beendet werden könnte. Könnte sich ein Spieler zwischen zwei Chartypen entscheiden, abstrus, jedoch wirkungsvoll. Der eine Chartyp ist ein "Ich kann betrügen, stehlen, morden und darf betrogen, bestohlen und getötet werden." der andere ist ein "Ich darf nicht bestohlen, gemordet oder hintergangen werden, dafür bestehle, töte oder hintergehe ich auch niemanden."

Ich wette, die meisten würden sich dann doch für den Risikochar entscheiden. Die Actionspieler können sich austoben und wer das Leben seines Chars über das Risiko stellt, findet auch endlich seinen Frieden. Gleichzeitig können die SL das Kräftegleichgewicht zwischen Böse und Gut in Chrestonim wieder etwas zurechtrücken, weil nun niemand mehr in Gefahr gerät, der sich nicht dafür entschieden hat. Und was, wenn ein Regent ein Non-Riskc-Char ist? Der kann ja dann nie hintergangen werden. Nun, er kann auch selbst niemanden hintergehen, was das Regentendasein schwer macht. Außerdem kann man bei ganz hohen Non-Riskc-Chars zumindest eine Leib und Geldbeutel schonende Abdankungsintrige als Ausnahme vorsehen.

Natürlich weiß ich, dass so etwas nicht eingeführt wird, einfach weil es zu ungewöhnlich ist, weil es zu krank klingt. Der praktische Nutzen wäre aber enorm. Man schaut ins Einwohnerprofil, sucht sich Risikocharaktere raus und kann wild intrigieren, morden, kämpfen. Die Risikoverweigerer werden von alle dem nur wenig tangiert. Sie können Handel treiben, frei reisen und Badehäuser besuchen.

Gruß,
René


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Re: Wie wäre es mit zwei Anmeldungsvarianten?

Knut @, Wednesday, 04. August 2004, 14:23 @ René


Als Antwort auf: Wie wäre es mit zwei Anmeldungsvarianten? von René am 04. August 2004 13:21:03:

Der eine Chartyp ist ein "Ich kann betrügen, stehlen, morden und darf
betrogen, bestohlen und getötet werden." der andere ist ein "Ich darf nicht
bestohlen, gemordet oder hintergangen werden, dafür bestehle, töte oder
hintergehe ich auch niemanden."

Keine Gute Idee finde ich. Wer in der Welt lebt, lebt mit der Welt und ihrem Risiko. Hier kann man nicht speichern, hier gibts kein zweites Leben selten eine zweite Change.

Im Prinzip ist der Unterschied zwischen Soap, Action und Wiesel Spiel nur auf der Spieler Ebende und nicht auf der Charakter Ebene vorhanden. Diesen Unterschied _ins_ Spiel zu bringen in dem man die Chars formal trennt, macht die Weltsimulation die Chr darstellt kaputt. Es gibt den Spielern die Möglichkeit "sich aus dem Spiel herraus zuhalten", was ja nicht gerade Sinn und Zweck des Mitspielens ist, oder?

Eine andere Lösung wäre vieleicht, ersteinmal dieses NPC-Hochrüsten zu beenden. Gibts 10 neue Seesoldaten brauchts auch 10 neue Piraten, weswegen es 10 neue Seesoldaten braucht etc.

Wenn jemand Soldaten braucht, soll er die rekrutieren. Wenn die "gute Seite" Action Spielern die Möglichkeit geben ihr Spiel zu spielen haben die "bösen" auch wieder Gegner die sie bekämpfen und ggf. besiegen können, und die Soapies stehen erstmal nicht an der Frontlinie. NPC vs NPC da gewinnt niemand wirklich.

Ich hab nix gegen Soap, oder SIM-Chrestonim. SIMulation-Chrestonim ist genau das was ich mir unter CHR vorstelle! Auf einen Abenteurer gibts 100 "Drückeberger" das genau richtig so.

Aber schon jetzt gibt es zuviele Möglichkeiten "sich aus dem Spiel herraus zu halten", weil es ihnen zu gefährlich ist, oder ihnen nicht in den kram passt.
Wenn ich hören das jemand in Esticha sich von der Seuche nicht berühren lies, platzt mir der Hut! Wenn ein Char wärend der Seuche Angst hat um sein Leben, ist das gut :D dann soll er entweder aus Esticha fliehn oder sich in seinem Haus barikadieren.

Die Action ansich vorbei ziehen zu lassen und weiter zuspielen als wäre nichts ist einfach MISERABLES Rollenspiel, weil der Char so wahrscheinlich reagieren würde.

so long
Knut aka Jerya Kjesha Drakha Mondriac
--
CHR ist dein Spiel!
Tu was du willst!


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Schonmal was von Militär gehört? (n/t)

Thomas @, Wednesday, 04. August 2004, 12:31 @ Claudia


Als Antwort auf: Komisch... von Claudia am 04. August 2004 12:19:39:

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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Thomas


Als Antwort auf: Schonmal was von Militär gehört? (n/t) von Thomas am 04. August 2004 12:31:27:


Das nenn ich Action.


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Knut, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Claudia


Als Antwort auf: Also wieder 5 Spieler und 30 NPCs? von Claudia am 04. August 2004 12:33:23:

Das nenn ich Action.

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Thomas, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Knut


Als Antwort auf: Das nenn ich Soap..(nt) von Knut am 04. August 2004 12:59:53:

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In CHR muss nur der Risiko gehen, der das auch will.

Thomas @, Wednesday, 04. August 2004, 12:36 @ Claudia


Als Antwort auf: Also wieder 5 Spieler und 30 NPCs? von Claudia am 04. August 2004 12:33:23:


DAS nenne ich seinen Char den Arsch retten. DU warst es, der geschriebne hat, dass Spieler dadurch ihre Chars verlieren. Dass dem nicht so sein muss, habe ich aufgezeigt. Deine Kritik ist mehr als ungerechtfertigt und fundiert. Antwortest du eigentlich nur mir auf Forum? Nichts für ungut... kommt mir nur so vor...

Thomas


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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Thomas


Als Antwort auf: In CHR muss nur der Risiko gehen, der das auch will. von Thomas am 04. August 2004 12:36:59:

DU warst es, der geschriebne hat, dass Spieler dadurch ihre Chars verlieren. Dass dem nicht so sein muss, habe ich aufgezeigt.

Wo? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Spätestens, wenn eine Stadt eingenommen wird...

Antwortest du eigentlich nur mir auf Forum? Nichts für ungut... kommt mir nur so vor...

Ich antworte nicht nur dir, aber die letzten großen Beschwerdethreads sind halt von dir. Dass ich auf den Gibbon direkt nicht geantwortet habe, liegt daran, dass Willi eigentlich schon alles gesagt hatte - bis du kamst.
Hm - rechtfertige ich mich da gerade?

Zu deinem Hauptkritikpunkt:
Probierts doch aus.
Blitzkriegmäßig, geheime Truppenverschiebung im Dschungel, und - zack - MenAchor hat Vorovis' Armee vor der Tür. Blitzkrieg oder so. Vielleicht greift die Allianz oder Esticha ja dann ein. Aber vielleicht zu spät, viel zu spät. Und wenn nicht - dann wäre es doch zumindest die Action, die du dir wünschst.
Claudia
Die, mit den wenig fundierten Argumenten.


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Thomas, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Claudia


Als Antwort auf: Probieren geht über Studieren. von Claudia am 04. August 2004 12:44:22:

Wo? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Spätestens, wenn eine Stadt eingenommen wird...

Wieso sollte ein Char gekillt werden, der die Klappe hält? Kein Risiko gehen... wie ich sagte... der risikolose Char überlebt.


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Claudia , Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Thomas


Als Antwort auf: Re: Probieren geht über Studieren. von Thomas am 04. August 2004 12:48:52:

Wo? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Spätestens, wenn eine Stadt eingenommen wird...

Wieso sollte ein Char gekillt werden, der die Klappe hält? Kein Risiko gehen... wie ich sagte... der risikolose Char überlebt.

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Re: Die Allianz Schiff Situation

Willi, CHR-Verwaltung @, Thursday, 05. August 2004, 12:58 @ Thomas


Als Antwort auf: Die Allianz Schiff Situation von Thomas am 04. August 2004 11:54:47:


Allianz schützt Estichà - das ist ein Problem für Vorovis.

Drache entführt Prinzessin - das ist ein Problem für den Prinzen.
Siebenköpfiger Hund beschützt Schatzkiste - das ist ein Problem für den Schatzsucher.

Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. Ohne Herausforderungen kein Spaß. Die Mauer ist hoch, aber zu überwinden. Steht nicht davor und weint.


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Relationen

Thomas @, Thursday, 05. August 2004, 13:01 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Re: Die Allianz Schiff Situation von Willi, CHR-Verwaltung am 05. August 2004 12:58:52:

Drache entführt Prinzessin - das ist ein Problem für den Prinzen.

Mach 50 Drachen draus und das Beispiel zieht.

Siebenköpfiger Hund beschützt Schatzkiste - das ist ein Problem für den Schatzsucher.

Mach 20 Hunde draus und das Beispiel zieht.

Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. Ohne Herausforderungen kein Spaß. Die Mauer ist hoch, aber zu überwinden. Steht nicht davor und weint.

Das ist ein beliebter Kommentar um jegliche Kritik im Keim zu ersticken. Aber mir soll es egal sein...


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Re: Relationen

Willi, CHR-Verwaltung @, Thursday, 05. August 2004, 13:23 @ Thomas


Als Antwort auf: Relationen von Thomas am 05. August 2004 13:01:45:


Die Propaganda der Allianz scheint gut zu funktionieren. Ic wie ooc. Alle fürchten die Allianz, das will sie erreichen und erreicht es auch.

Wenn die Allianz so furchteinflössend ist, dass erst ein Genie oder ein Narr kommen muss, um sie herauszufordern, dann warte ich, bis so ein Genie oder Narr kommt. Propaganda und Wirklichkeit werden dann gegeneinander aufgewogen.


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Blödsinn ...

Oliver @, Wednesday, 04. August 2004, 14:18 @ René


Als Antwort auf: Hm von René am 04. August 2004 06:42:12:


Also jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben : Das ein Spieler nicht mit 12 Mann überwunden werden kann, halte ich für Schwachsinn. Mir fallen auf anhieb 5-6 SC ein, die ohne weiteres in Esticha und Gilgat überfallen werden könnten. Sei es Handwerksmeister, Priester, andere Gesellen. Mal ehrlich, wer hat denn schon bei einem Abendspaziergang in der Stadt, vor den Toren oder am Strand 15 Leibwächter dabei, oder bei der Ausliefung von Waren ? ... selbst den Prinzipalen könnte man bei einem Spaziergang in der Stadt erwischen. Melida del Quar wurde ja sogar zweimal getötet, einmal in Gilgat und einmal in Esticha, also Behauptung ad abdurdum. Also lasst den Blödsinn mit den hochgerüsteten SCs. Wenn jemand einen Handwerksmeister seinen Geldbeutel stehlen will, der einen Leibwächter dabei hat, der sollte nich 5 NPCs schicken, sondern einen SC und vieleicht 1-2 NPC. Man liefert sich einen Kampf, die NPCs beißen ins Gras und einer des SCs gewinnt (und muss ja nicht unbedingt gleich den anderen ermorden)

Das es keine großen Konflikte gibt, ist allerdings eine Tatsache, stört mich aber auch nicht weiter. Ich brauche keine Kriegsschiffe aus Vorvois vor den Toren um mich wohl zu fühlen. Und um mal realistisch zu sein. Frankreich und England lagen zwar permanent im Krieg, aber es vergingen Monate und Jahre ohne eine einzige Schlacht. Erklärt den Krieg und dann schaut wie ihr ihn gewinnt, wahrscheinlich würde sich an den Machtverhältnissen nichts ändern, aber ihr hattet Euren Spaß.

Begeleitschutz : Auch ein viel diskutiertes Thema. Das Problem liegt in der Tat immer in der mangelnden Anzahl an Opfern. Wenn ich bei jeder zweiten Reise ausgeraubt werde, macht es doch keinen Sinn. Das Problem der mangelnden agressiven Interaktion zwischen zwei Gruppen liegt einfach in der geringen Spielerzahl begründet. Man kann CHR nunmal leider nicht mit Ultima Online, Everquest ... vergleichen, wo 5000 Leute auf dem Server abhängen. CHR wird einfach vor kapazitätsbedingte Grenzen gestellt.

Und das es anders geht ...

... zeigt 1. z.B. Jörg, der zwar mit NPCs arbeitet aber seinen Char zur Erreichung seiner Ziele in die Gefahr schickt. Dabei kommen zwangsläufig auch Chars in Gefahr, die es vielleicht nicht unbedingt wollen

... zweitens, zumindest auf der kleinen Ebene, die SLs. Ich gebe mir zumindest als Aushilfs-SL mühe auch ein wenig Action zu bieten. Das ich als SL keine SCs einsetze ist natürlich logisch, dass derjenige der sich auf die action einlässt aber unverwundbar ist, ist auch nicht gegeben. Sprich also im Zweifel mit dem SL deines Vertrauens, wenn Du mal was erleben willst oder suche dir die action, es gibt sicher mehr als du glaubst, wenn du mal was kreativ wirst. Ich werde auf jeden Fall immer mal wieder eine Plotmöglichkeit auf den Stadtforen (GIL und EST) öffnen, darauf einlassen müsst ihr euch schon und wie die laufenden Plots zeigen, werden diese auch durchaus gerne aufgegriffen. Natürlich geht es dabei nich um röhrenbewegende geschichtliche Ereignisse und Verschiebung von Machtgefügen, aber es geht doch auch hauptsächlich um Freude am Spiel.

Last but not least : Wenn es um wirklich röhrenbewegende Dinge geht ... schaut Euch doch bitte mal die Geschichte an. Diktatoren halten sich über Jahre, korrupte Politiker ebenfalls, die Demokratie und das Recht aber auch. Wir spielen dieses Spiel doch immer noch mehr oder weniger real-time ... 1 Jahr ist ein Jahr ... was erwartet ihr denn eigentlich ?

Super, jetzt hab ich soviel gefaselt, dass ich nun endgültig den Faden verloren habe. Aber ich denke beide Spielergruppen haben Möglichkeiten genug sich auszutoben.

lg
Oliver


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Re: Blödsinn ...

René @, Wednesday, 04. August 2004, 15:25 @ Oliver


Als Antwort auf: Blödsinn ... von Oliver am 04. August 2004 14:18:41:


Klar dass ich antworte, wenn du mich mit "Blödsinn" anmachst. Ich erzähl dir mal wat, damit du klarer siehst.

Das mit den 12 Mann ist nicht aus der Luft gegriffen. Ich hatte als Portrak die 12 Mann und ich hatte Kolar. Wir wurden in Windeseile von der Stadtwache im Dschungel ausfindig gemacht und niedergemetzelt. Wir hatten mit 6 Mann Maria in entführt. Da kam ein Unwetter out of the blue, unser Luftschiff stürzte ab und Maria enkam, alle Bösewichte wurden geschnappt und hingerichtet. Mit 12 NPCs kannst du schon jemanden überrumpeln. Du wirst dann aber mit zielgerichteter Sicherheit selbst überrumpelt. Als Goodguy kannst du Bösewichte abmetzeln, im Dschungel ausfindig machen, du kannst sie sogar identifizieren, wenn sie Masken getragen haben. So meine Erfahrungen. Meine Erfahrungen und ich wette auch die meiner Gesinnungsgenossen sind die, dass Badguys in rechtschaffender Umgebung bis aufs i-Tüpfelchen ihr vorgehen ausklügeln, müssen jede Kleinigkeit bedenken, alles muss wie ein Zahnraduhrwerk abgestimmt sein. Auf einen Badguy kommen 20 SCs, die ihn verraten, ausschalten oder ebenfalls hintergehen wollen. Hinzu kommt, dass es in der Natur der Sache liegt, dass sich die Schurken auch untereinander an die Wäsche gehen. Ein Bösewicht (Damit ist jetzt mal allgemein einer gemeint, der gegen das bestehende Rechtssystem angeht.) hat also alle gegen sich. Wenn dann noch die SL-Stimmung Pro-Good ist (wie "Jaja, Eure Spurenleser finden die Flüchtlinge jetzt." oder "Kein Problem, zieht einfach mal 100 Stadtwachen zusammen, sperrt auch mal einige Monate alle Tore, Handelsdefizite rechte ich euch nicht an."), dann kann sich ein Schuft abrackern wie er will. Er schafft nichts. Ich merke selbst als SL von Menachor, dass man immerhin dazu tendiert, den Mächtigen, den Etablierten unbewußt mehr Zugeständnisse zu machen, weshalb ich nun die früher angemotzten SLs auch ein bisschen mehr verstehen mag. Man muss sich schon sehr zusammenreißen, um einen Rasto, eine Maria oder einen Kolar killen zu lassen, selbst wenn deren Gegenspieler noch so raffiniert vorgegangen sind.

Wu willst keine größeren Konflikte, manch andere schon. Da kann man schwer streiten drüber. Du willst realistisch sein? Wir fliegen in einer Tonne mit lauter Garfield Krieger durchs Weltall. Soviel zum Realismus. Ich finde, Spielspaß soll über Realismus stehen. Für mich gehören große und kleine Konflikte zwischen Spielern zum Spielspaß. Für andere nicht. Ok sei es drum. Das Spiel läuft gerade im Sinne der Spannungsbremsen. Es gibt keinen Grund, wieso das so bleiben muss.

Du findest es also realistisch, dass man hochrüstet, wenn man bei jeder zweiten Reise ausgeraubt wird. Nungut, es wurde in den 6 Jahren Spielzeit meines Wissens nach ein einziges Spielerschiff gekapert. Ein sechs Meter langer Einmaster ohne Ladung. Klar, das rechtfertigt natürlich Konvois mit Galeeren, Seesoldatenhundertschaften und 500 Rudersragon. So ein gekaperter Einmaster rechtfertigt natürlich auch, dass Esticha seinen Hauptschutz gegen Vorovis aufgibt und über die Meere plätschern läßt. Apropo Realismus. Die Spanier montierten ihre Kanonen ab, damit mehr Gold in die Gelonen passte. Das war einer der Gründe für die Blütezeit der Piraterie. Die Koggen fuhren teilweise ganz ohne Kanonen und mit einer Minimalbesatzung, damit sich die Reise rentiert. Die hatten weit mehr zu handeln als zig Schiffe, die jede Woche zwischen Esticha und Gilgat pendeln.

Es wird immer sehr schön nach NPC-Unterstützung gegriffen, ohne auf andere NPCs Rücksicht zu nehmen. So werden die NPC-Galeeren nur für die Spielerstrecke Esticha-Gilgat genutzt. Von Esticha fahren aber noch NPC-Schiffe nach Ashrabad, zur Allianz und sonstwohin. Diese Schiffe bekommen keinen NPC-Schutz. Es sind ja nur NPCs. Der Schutz konzentriert sich ganz allein auf die Spieler. So wie eine Stadtwache auch einfach alle Kräfte gegen Kleinkriminelle zusammenziehen kann, ohne zu bedenken, dass es in einer Stadt noch viele nicht gespielte NPC-Ganoven geben muss, welche die Aufmerksamkeit von NPC-Polizisten in Anspruch nehmen. Man hat nie das ganze Excekutivkontingend frei. So wie auch Karren von Spielern fast immer gleich kontrolliert werden, ohne zu bedenken, dass in einer Stadt sehr viele Karren in seitenstraßen einbiegen. Wieso sucht sie sich ausgerechnet diesen jetzt aus? Was ist nun mit den NPC-Kapitänen, die nach Ashrabad und in die Allianz reisen wollen? Wieso bekommen die keinen Begleitschutz? Es wird einfach eine Strecke festgelegt, die genehm ist, da sich sonst, wenn der Konvoi bis zur Allianz und zurück unterwegs wäre, sehr lange Zeit brauchen würde. Dann würden vielleicht doch einige Händler abspringen und das Risiko eines Piratenüberfalls in Kauf nehmen.

Es ist löblich, dass du dir als SL Mühe gibst Action zu bieten. Das ist gar nicht der Punkt. Die Welt würde mir besser gefallen, wenn die strukturen so gezimmert wären, dass die Spieler die Action selber machen. Bisher hatte unser kleiner Kreis Bösewichter von Gegnern auch durchaus positive Resonanz bekommen. Zuerst fanden sie alles Scheiße, aber im Nachhinein war das Abenteuer einer Entführung, eines Seegefechts, eines Raubes, einer Intrige oder dergleichen dann doch wieder cool gewesen.

Und last but not least: Ja, ich kann mir die Geschichte angucken und sehe Diktatoren, die sich über Jahre halten. Ich kann mir danach auch Chrestonim anschauen und sehe ebenfalls dieselben Diktatoren über Jahre dahinvegetieren. Mann, wach auf. ein Spiel hat andere Zeitmaßstäbe. In einer Pen & Paper Runde sage ich auch nicht "So, Eure Chars haben nun viele Tagesreisen vor Euch. Treffen wir uns in einer Woche wieder, wenn sie angekommen sind.

Es bleibt Fakt, es haben nicht beide spielergruppen die gleichen Möglichkeiten sich auszutoben. Die einzigen, die das behaupten, das sind die Soapies.

Gruß,
René


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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ René


Als Antwort auf: Re: Blödsinn ... von René am 04. August 2004 15:25:31:


Das Hauptdrama ist folglich, dass die Spielleitung parteiisch die "Guten" unterstützt. Das ist in der Tat nicht in Ordnung (wenn es so ist), mir war es bisher eigentlich nie bewusst - sprich, ich hab das nicht mitbekommen. Da kann man jetzt natürlich nett pro Action/ Soap argumentieren, wenn die SL einer Seite den Vorzug gibt, dann ist das faire Spiel aus.
Das hier soll keine Anklage/Vorwurf sein, aber in diesem Teil muss man Rene rechtgeben - wenn das so gesehen wird, dass Badboys am schnellsten geschnappt werden, oder dass plötzlich wahllos Luftschiffe abstürzen, dann ist das unfair. Aber da ich davon keine Ahnung habe, betone ich noch einmal extra: WENN.
Mit Gruß,
Claudia


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wirklich Parteiisch ?

Detlef/gilsl @, Wednesday, 04. August 2004, 21:07 @ Claudia


Als Antwort auf: Parteiisch von Claudia am 04. August 2004 15:46:14:


Ich weiß nicht was in Men abgeht aber das in den letzten zwei Jahren mehr als ein Spielerschiff gekapert wurden, hatten jedenfalls einige SC mit murrenden Gesichtern erwähnt. Dem Geleitzug von Estichà nach Gilgat( jetzt bis zur Strommündung)können sich natürlich alle Schiffe anschließen die von Estichà zum Großen Strom und dann weiter stromaufwärts fahren. Das gleiche gilt im umgekehrter Richtung. Also das mit den Schiffen aus Ashrabad und der Allianz greift zu kurz.

In Gilgat war es eine Zeitlang ein netter Zeitvertreib dem Nachbarn die Bude abzufackeln. Der oder die Täter wurden bis heute nicht gefasst. Da es nur sehr wenige Anhaltspunkte gab (wie bei Brandstifftung üblich) und die "guten" SC dies leider nicht richtig deuten konnten ist der Täter auf freiem Fuß.
Ich kann nicht zu Vorgängen in anderen Städten Stellung nehmen, aber ganz so einseitig wie dargestellt ist das ja wohl doch nicht. Ich erinnere mich nur das z.B. Wak zweimal entkommen ist. Auch Yunas Verbrechen wurden nie aufgeklärt.Aus meiner Sicht wurde da genau umgekehrt "gemauert" :-) Na ja und Maria ... warum hast du gezögert die Sache flott über die Bühne bzw. über die Reling des Luftschiffs zu bringen ? Weiß man doch aus Presse, Funk, TV und Film, dass die Guten immer gewinnen je länger die Sache dauert :-)
Detlef


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Re: wirklich Parteiisch ?

René @, Wednesday, 04. August 2004, 21:20 @ Detlef/gilsl


Als Antwort auf: wirklich Parteiisch ? von Detlef/gilsl am 04. August 2004 21:07:15:


Alles klar, in Chrestonim ist der Teufel los, Action ohne ende. gut, dass man daran immer mal wieder erinnert wird.


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und dat Schöne ist, wir lassen dich sogar mitspielen :-)

Detlef/gilsl @, Wednesday, 04. August 2004, 23:22 @ René


Als Antwort auf: Re: wirklich Parteiisch ? von René am 04. August 2004 21:20:10:


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nun net wirklich ...

Kolar @, Wednesday, 04. August 2004, 21:09 @ René


Als Antwort auf: Re: Blödsinn ... von René am 04. August 2004 15:25:31:

Das mit den 12 Mann ist nicht aus der Luft gegriffen.
Ich hatte als Portrak die 12 Mann und ich hatte Kolar.
Wir wurden in Windeseile von der Stadtwache im
Dschungel ausfindig gemacht und niedergemetzelt.

Bemerkung -> zu den Wachen...
Dies war keine SL Willkür, sondern war Dein/Euer IC-Fehler.

Den Einblick über die Spielzüge,
warum die Wachen so schnell da waren,
hattest du damals (vielleicht bis heute)
nicht, damals liefen noch viele Spielzüge anonym
über den SL - dass dies teils hunderte (weitergeleitetet)
pro Tag trotzdem wurden, sollte nicht unerwähnt bleiben,
denn dies war alles des SL-> Freizeit !

Möchte dies nur mal klarstellen

Weingut mit viel Geschichte

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Re: nun net wirklich ...

Thomas @, Wednesday, 04. August 2004, 21:31 @ Kolar


Als Antwort auf: nun net wirklich ... von Kolar am 04. August 2004 21:09:53:

denn dies war alles des SL-> Freizeit !
Möchte dies nur mal klarstellen

Das sind so die dümmsten Klarstellungen die ich immer werde hier lese. Als würde auch nur ein Spieler annehmen, dass der SL dies beruflich tut... JEDER hier opfert seine Freizeit... das muss nun nicht immer und immer wieder hier hingeschrieben werden. Ich kann auch 1.000 Mal irgendwo hinschreiben, dass die Erde rund ist, das wissen wir ja nun wohl alle schon.


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Re: nun net wirklich ...

Willi, CHR-Verwaltung @, Thursday, 05. August 2004, 12:46 @ Thomas


Als Antwort auf: Re: nun net wirklich ... von Thomas am 04. August 2004 21:31:42:

JEDER hier opfert seine Freizeit...

Mit dem Unterschied, dass bei der Spielleitung:

a) Eine ungleich größere Menge an Mails einläuft
b) Sie ständig beschimpft werden, dies ist scheiße, das ist scheiße
c) Sie sich dauernd was aus den Fingern saugen müssen (Erzähl mir mal, welche Industrien es dort und dort gibt, wie die Landschaft aussieht und wieviele Kinder die Durchschnittsfamilie dort hat.)
d) Ihre Mails unter Zeitdruck geschrieben werden, weil andere Spieler auf Plotergebnisse warten, während Soap-Plots oder Sex-Geschichten keinen Zeitdruck haben
e) Sie Streit schlichten müssen zwischen Spielern, die sich schlichtweg nicht mögen und das auf die Dauer nervt
f) Die SLs eh immer an allem Schuld sind

Spieler "opfern" ihre Spielzeit freiwillig. Ein Spieler kann leicht aussteigen. Ein SL trägt eine Verantwortung für das Spiel. Das Gewissen hält ihn davon ab, den SL-Job zu kündigen. Spieler zu sein ist in CHR einfacher als SL.


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Kein wird gezwungen... oder?

Thomas @, Thursday, 05. August 2004, 12:59 @ Willi, CHR-Verwaltung


Als Antwort auf: Re: nun net wirklich ... von Willi, CHR-Verwaltung am 05. August 2004 12:46:14:


Ich habe noch nie mitbekommen, dass hinter einem SL oder Verwalter des Spieles Chrestonim ein anderer Mann mit einer Keule stand, der ihn gezwungen hat, SL in diesem Spiel zu sein... Auch während meines halbes Jahres als VOR-verwalter ist mir kein solcher ominöser Mann mit Keule hinter mir aufgefallen. Und jetzt erzähl mir nichts von Gewissen... für meinen Rücktritt als SL gab es GUTE Gründe.

Desweiteren zieht man als SL seinen Spaß aus anderen Dingen als ein Spieler. Wenn du keinen Spaß hättest, würde CHrestonim doch schon lange nicht mehr existieren. Genauso wenig saß ich in meiner Zeit als SL heulend vor dem PC und hab gewimmert: "Diese Spieler sind so böse und zwingen mich zu mailen" ~snief~

Keiner opfert seine Zeit aus "Gewissensgründen" sondern weil er Spaß aus diesem Spiel zieht, sei es SL oder Spieler. Du kannst mir nicht erzählen, dass du dich seit 6 Jahren an den PC zwingen musst und wirklich KEINEN Spaß aus dieser Sache ziehst... DAS würde mich dann doch sehr verwundern...

Thomas


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Natürlich habe ich meinen Spaß

Willi, CHR-Verwaltung @, Thursday, 05. August 2004, 13:10 @ Thomas


Als Antwort auf: Kein wird gezwungen... oder? von Thomas am 05. August 2004 12:59:30:


Ich habe nicht gesagt, dass ich keinen Spaß habe. Ich ziehe meinen Spaß aus anderen Dingen.

Nein, ich habe keinen Spaß daran, mir Franz' Entgleisungen durchzulesen. Oder keifende Spieler auseinanderzuzerren. Definieren zu müssen, wieviele Plumpsklos es im Dorf Rüpelshausen in Hinter-Elurien gibt. Dass sich bei zwei Tagen Abwesenheit die Mails bis unter die Decke stapeln - hässliche, garstige Mails.
Das sind Fragen mit denen sich Spieler nicht rumschlagen müssen. Ich muss sie aber trotzdem machen, weil andere darauf warten. Ich MUSS sie beantworten, damit andere spielen können. Auch Spieler haben solche Plots, aber nicht in der Menge, nicht in der zeitlichen Abfolge.
Insofern opfere ich in der Tat meine Freizeit für das Spiel.

Was mir Spaß macht:
Zu sehen, wie sich andere Spieler Gedanken um die Welt machen. Ihr Details hinzufügen, sich mit ihr beschäftigen, sie verändern und gestalten. Wenn Charaktere im Chat sich z.B. über eine Theologie streiten, die ich mir ausgedacht habe. Wenn ich auf Cons sehe, wie viele verschiedene Leute die Welt mögen und sich in ihr auskennen. Wenn ich weiß, dass der Beschreibungstext über Chiàn, an dem ich arbeite, von Spielern gelesen und vielleicht verwendet wird. Zu beobachten, welche Wege und Pfade manche Charaktere einschlagen und wie sie sich im Laufe der Jahre entwickeln, von ihrer Anmeldung bis zu ihrem möglichen Ende.

Letztere Punkte bringen mich dazu, erstere Punkte zu bearbeiten. Deswegen muss ich sie nicht mögen, aber ich mache sie. Ich opfere meine Zeit, um sie zu erledigen, damit ich Freude aus den zweiten Punkten ziehen kann.
Die Verwaltungsarbeit an sich macht mir in der Tat nur selten Spaß. Mails machen mir wenig Spaß, genauso wenig, wie mir die Feldarbeit Spaß macht. Spaß macht mir, die Früchte der Arbeit zu ernten.


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Dein Wort in des RPG Gottes Ohr

Sarah/Nadiel @, Thursday, 05. August 2004, 17:28 @ René


Als Antwort auf: Re: Blödsinn ... von René am 04. August 2004 15:25:31:


"Ich finde, Spielspaß soll über Realismus stehen."

Meine Meinung. Aber immer wieder sehe ich, wie man versucht ein Spiel realistischer zu machen als das reale Leben. Das gilt nicht nur allein für Chrestonim. Das gilt für viele RPGs, auch eines von dem ich selbst Spielleitung bin.
Da kommen dann die "Ich habe das Recht dazu. Ich habe die Macht dazu. Niemand könnte mich aufhalten" Charaktere, suchen sich einen der anderen heraus, der ihnen gerade am wenigsten passt und töten ihn.
Was bleibt sind Spieler mit toten Charakteren, die nicht mal eine Chance hatten sich zu verteidigen, (Auch wenn das jetzt auch hier vorgekommen ist, beziehe ich mich im Moment auf einen Plot in einem anderen Pbem) denn der der sie tötete, hatte mehr Macht, mehr Männer, mehr Kampfmittel, während das Opfer allein und hilflos zusehen musste, wie der Charakter getötet wird.
Natürlich ist das in der Realität so. Natürlich werden Menschen getöten, weil andere die Macht dazu haben.
Aber in einem Spiel sollte das nicht so sein. In einem Spiel sollte als erstes zählen "Spaß haben und Spaß lassen". Den Charakter eines anderen zu töten hat nichts mit Spiel zu tun und nichts mit Spaß. Es zerstört sogar beides. Es nimmt dem Spiel (wie in dem Beispiel dieses anderen RPGs) einen sehr interessant Charakter und frustiert nicht nur den Spieler dieses Charakters selbst, sondern auch andere Charaktere, die herausfinden wie leicht all ihre Mühen zu nichte gemacht werden können.

Das ist der einzige Punkt, der mit bei Pbems im Generellen immer wieder aufstößt: Der angestrengte Versuch Realismus pur zu schaffen, egal wie schadend es für das Spiel ist.


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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Sarah/Nadiel


Als Antwort auf: Dein Wort in des RPG Gottes Ohr von Sarah/Nadiel am 05. August 2004 17:28:47:

Den Charakter eines anderen zu töten hat nichts mit Spiel zu tun und nichts mit Spaß. Es zerstört sogar beides. Es nimmt dem Spiel (wie in dem Beispiel dieses anderen RPGs) einen sehr interessant Charakter und frustiert nicht nur den Spieler dieses Charakters selbst, sondern auch andere Charaktere, die herausfinden wie leicht all ihre Mühen zu nichte gemacht werden können.

Nicht deiner Meinung. Es gab hier schon Char-Kills, mit dem sich alle Spieler gut abfinden konnten, die letztendlich das Ende einer langen Auseinandersetzung darstellten. Soetwas kann stimmungsvoll sein.
Und letztendlich gibt es auch Charaktere die mit dem Risiko spielen -
"The world is not enough."


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Letzte Konsequenz

Sarah/Nadiel @, Thursday, 05. August 2004, 19:06 @ Claudia


Als Antwort auf: Re: Dein Wort in des RPG Gottes Ohr von Claudia am 05. August 2004 18:47:07:


Gegen einen Charaktertod als letzte und einzig logische Konsequenz auf einen Plot, spreche ich nicht.
Ich spreche gegen das töten von Charakteren, die den Mörder gar nicht interessieren. Die ihm egal sein können, weil sie keine Macht haben, weil sie klein sind, weil der Mörder schon längst bekommen hat, was er will.
Natürlich ist es manchmal nötig, dass ein Charakter stirbt.
Aber in dem Beispiel, von dem ich redete, kam ein Spieler auf die Idee seine Schläger auf die Straße zu hetzen, um einen Charakter zu töten. Sie erwischten einen Charakter auf der Straße und töteten ihn. Das konnte sie weil sie 16 Mann waren, der andere Charakter ein kleines Mädchen und völlig hilflos.
Solche Morde find ich vollkommen fehl am Platz.

Wenn der Tod eines Charakters nicht wirklich unablässig ist, um einen Plot zu beenden oder weil es sonst unlogisch wäre, finde ich Charaktertode - wie gesagt - spielstörend und unnötig.


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Claudia, Thursday, 05. November 2026, 17:55 @ Sarah/Nadiel


Als Antwort auf: Letzte Konsequenz von Sarah/Nadiel am 05. August 2004 19:06:55:


...für soetwas gibt es ja NPCs.
So, für Dinge wie: Ich beweise, wie böse ich sein kann.
*nick*


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