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Nebel des Vergessens und der Furcht

Alezma/ Mate @, Tuesday, 06. April 2004, 19:47

Der Nebel erfasst das Land, die Hügel versinken langsam, allein ihre Kuppen bleiben wie einsame Inseln sichtbar. Die Bauer blicken dem Himmelsfeuer hinterher, gen Westen, wo die Freiheit wartet, fern, fernab der klirrenden Waffen und der schneidenden Befehle der Eintreiber. Doch noch streift der Blick die finstere Mauer, wird von ihr gefangen genommen, kann nicht entrinnen...
Stolz, groß und schwarz, die tausendjährige Stadt, Heimat der Verdammten und der Verdammenden. Du betrittst es wie ein König und verlässt es als Sklave. Darüber lodern die Feuer der Fackeln und der Schmieden, die Luft ist erfüllt von den Intrigen der Obersten und dem zitternden, bettelnden Winseln all der anderen.
Viele Dinge wird man heute abend dem Bauern erzählen, wenn es nun in die Taverne des Dorfes geht. Laute Geschichten über die Kämpfe der Arena, leise Geschichten über die Kämpfe der Armen um ihr tägliches Brot, und hier und dort ein leises Flüstern Ihres Namens...
Doch diese Geschichten werden von anderen Leuten erzählt, nach einigen Gläsern Rum, oder vielmehr dem Gesöff, welches die Vorovisier Rum nennen.
Wir jedoch kehren nun den Blick ab von jener Stadt und begeben uns in die Freiheit, aus Gründen, die jenseits der Röhre liegen und unser Herz so erfüllen, dass kein Platz mehr übrig ist für diesen Flecken Erde, der uns ein wenig enttäuscht hat, doch nicht ohne Reiz war.
Wir werden die Uniform wieder mit dem Atem Sanikas' tauschen, und die arme Seele Alezma dem Xis übergeben.
Hinfort mit dir, Würfel, und bleibe in unserer Erinnerung, doch verneige dich vor unseren Gedanken, die Ihr gelten.
...


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