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Klarstellungsversuch

Kanalisation/Tom @, Wednesday, 03. December 2003, 00:05 @ Eiric


Als Antwort auf: Re: 2. Tag der Seuche von Eiric am 02. Dezember 2003 19:41:19:

Viele von uns möchten wohl eben unliebsame Überraschungen vermeiden. Es geht de facto darum, dass ein Spielzug wie die Seuche, sehr viel Realzeit frisst. Es gibt aber genug Leute, die nicht an dem Plot teilhaben, nicht zuletzt neue Mitspieler, die erst nach der Seuche in EST ankommen.

[Kanalisation]
Eine Ankunft nach der Seuche in einer Stadt deiner Wahl (bei Neuanmeldung) stellt keinerlei spieltechnische Schwierigkeiten dar, weder ooc noch ic. Auch wenn Du in eine Stadt reisen willst, kannst Du das machen. Sollte es Absperrungen geben, so sind diese ebenso IC initiert, wie wenn Maria die Stadttore absperren lässt, weil beispielsweise Vorovis anrück.

Damit die Seuche nicht zum alleinigen Spiel verkommt und alle anderen Spielarten CHRS dauerhaft stört, sollte reglementiert sein, ab wann auch wieder sonstige, normale Plots auf den Foren agieren können. Eventuell könnte man ja auch eine Kennzeichnung vornehmen, die genauer zu unterscheiden erlaubt, was vor, während und nach dem Plot läuft. Die von der Pestilenz eingeführten Tagesdaten sind da ja schon ein Schritt in die richtige Richtung.

[Kanalisation]
Das Leben im Westen Chrestonims wird durch eine Katastrophe bedroht. CHR entzieht sich nicht der Logik und nicht der Realität. So sagen einem beide, dass ein solch weitgreifender Einschnitt in das Leben der Stadt Esticha unweigerlich Auswirkungen auf die darin lebenden Bewohner haben wird und hat. Sollte Dein oder ein anderer Char in der Stadt Esticha sein, so wird es ihm nicht erspart sein, sich damit auseinanderzusetzen.

Alle heiligen Zeiten (seltsamerweise immer in der Gegend des Advents - komischer Zufall nicht?) finden in unregelmässigen Zeitabschnitten solche "verkommenen Plots" statt. Ich erinnere an die Inquisition (eine Zeit aus der nur die wenigsten von den Spielern noch dabei sind), die Armada von Vorovis welche Esticha bedroht hatte vor dem Hafen der Stadt lag und die Bürger zu den Waffen greifen lies, sowie die Echsenbedrohung die Esticha heimsuchte und die gesamte Stadt aus dem Gleichgewicht warf.

Diese Geschichten hatten, so wie diese, Auswirkungen auf eine grosse Anzahl an Spielern und deren Chars.

Fakt ist, dass es genug Leute geben wird, die diesen Plot nicht mitspielen können oder wollen - und man sollte mit beiden Gruppen kooperieren, damit weder der Seuchenplot das sonste Spiel tötet, was gerade zur Ferienzeit um Weihnachten viele frustrieren dürfte, noch das wieder aufkeimende Normalspiel den Seuchenplot so weit in den Hintergrund drängt, dass dieser versandet.

[Kanalisation]
Die Hauptverwaltung, der Pestilenz-SL, der Men-Achor-Verwalter, der Gilgat-SL, der Pflanzen-SL, der WISL und der Untergrund-SL sind in diesen weitreichenden überaus schwierigen Fall verstrickt, welcher aus - den Spielhintergrund - betreffenden Anlässen entstand. Von den Spielern aller Farben will ich garnicht erst anfangen! Diese Beeinflussung des "normalen Spiels", wobei ich nicht ganz verstehe, was das "Normale Spiel" sein soll, denn das ganze ist normales Spiel(?!?), wird so kurz wie möglich, aber so ausführlich wie nötig von Statten gehen.

Es gibt nun mal eine Seuche, daran was zu ändern heisst, zu interagieren. Der Char kann sein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen - das ist die Freiheit des Spielers im Spiel. Doch der Char unterliegt auch seiner Umwelt, auf die er reagiert, besser wäre es noch er agiert, das ist momentan der Fall.

So funktioniert das Spiel. Eine von einer Übermacht überfallene Person hat nicht die Möglichkeit zu sagen, interessiert mich nicht, ich will nicht als Geisel genommen werden, da spiele ich nicht mit (wenn alles korrekt erspielt wurde). Und wie es aussieht rührt da jemand kräftig am Versuch Esticha, Elurien, eigentlich ganz West-Chrestonim als Geisel zu nehmen.

Gerade hieraus ergeben sich eine Fülle von Plotsträngen, welche vor allem von Neulingen aufgegriffen werden können. Wann hat man schon mal die Möglichkeit einer der angesehensten Hoherpriesterinnen der westlichen Welt, die ansonsten so scheue Jorrael na Shao zu begegnen, oder Seite an Seite mit der Richterin feuchte Tücher auf Stirnen zu legen, auf denen die Pestilenz ihre Spiegeleier zum Frühstück brät?

Dass das jemanden abschrecken soll, entzieht sich meinem Verständis das ich über das Spiel und die Spielkommune hier habe?!?

Beste Grüße...
...und Tschau
Eiric / Michael

Gruss
Tom/Kanalisation


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