Lebensstandard Blues, 121. Ausgabe
Jeder der in CHR mitspielt investiert Zeit in dieses Spiel, ob es nun ein Spieler oder ein SL ist. Das die Zeit nicht immer reicht, all das im Spiel zu tun, was man sich vornimmt, ist eine Tatsache, mit der wir alle Leben müssen. Aber man kann doch wohl erwarten, daß ein Spieler irgendwie auf persönliche Mails und öffentliche Warnungen im Forum reagiert. Tut er oder sie es nicht, so gehe ich davon aus, das entweder kein Interesse mehr am Spiel besteht, oder das man bewußt ignoriert wird.
Für Alle die jetzt meinen, das wäre doch eine grobe Ungerechtigkeit gegenüber jenen, die halt im Moment keine Zeit haben, sei eine alte Regelung in Erinnerung gerufen, die selbstverständlich sein sollte.
Wer keine Zeit hat am Spiel teilzunehmen, mailt das seinem Stadt SL bzw. der Verwaltung und die Sache hat sich!
Ich gehe davon aus, das jeder bei diesem Spiel mitmacht um zu spielen. Um es einmal in aller Deutlichkeit zu sagen, die Aufgabe der Pestilenz ist es keineswegs, ständig alt bekannte Tatsachen gebetsmühlenartig in endlosen Maillisten zu verbreiten. Das stiehlt euch und mir die Zeit für das Wesentliche, das Rollenspiel.
Ich faße daher noch einmal für Alle ein paar Punkte zusammen:
1.) Was ist die Pestilenz
Die Pestilenz simuliert in CHR Krankheit und Unfälle. Ganz wie im wirklichen Leben hauen sich Leute auf den Daumen, fallen von Leitern, kriegen ein Magengeschwür oder brechen sich den Fuß. Andere schlagen sich den Bauch mit faulem Fisch voll und ziehen das große Los, eine Freifahrt auf Yoroms Eisfelder. Das rollenspielerisch auszugestalten ist die eigentliche Aufgabe der Pestilenz. Das niemand gegen Krankheiten und Unfälle gefeit ist, liegt auf der Hand. Ebenso einleuchtend scheint mir die Tatsache zu sein, daß jemand der sich ausreichend ernährt und in einer sauberen Umgebung lebt, sich einem geringeren Risiko aussetzt krank zu werden, als ein Bettler, der auf einer Müllhalde haust. Das führt uns zu Punkt 2.
2.) Lebensstandard
Der Lebensstandard, der in CHR Online eingestellt wird, spiegelt die Gesamtausgaben eines Chars für seinen Lebensunterhalt. Das ist Nahrung, Kleidung und natürlich auch Ausgaben für die Körperpflege.
Stellt jemand seinen Lebensstandard auf „unbeschreiblich“ dann heißt das der Char gibt für alle diese Aufwendungen in einem Monat 0Db aus.
Im Klartext gesagt, frißt er Abfall, lebt in einer Mülltonne und zieht toten Ratten das Fell ab um sich daraus einen Lendenschurz zu basteln und zwar unabhängig davon ob der Char nun im Spielgeschehen ein Bettler oder ein reicher Bürger darstellt!
Klar, die Versuchung einen Hauptmann der Stadtwache zu spielen und den Lebensstandard auf „unbeschreiblich“ zu stellen um so in recht kurzer Zeit zu einem ansehnlichen Bargeldbestand zu kommen, ist nicht klein. Abgesehen von den ewigen Wiederholungen den Lebensstandard doch hinaufzusetzen, ist bisher so einem Char nicht viel geschehen.
Diese goldenen Zeiten sind vorbei. Der Lebensstandard ist ein gerechtes und mit minimalem Aufwand umzusetzendes Konzept für den notwendigen Kostenaufwand eines Chars in CHR. Auch für Sklaven oder Priester ist diese Regelung gerechtfertigt, denn auch sie Essen, Trinken, kleiden und waschen sich. Sollte der Char kein Einkommen haben, dann muß der Besitzer des Sklaven zahlen, oder der Tempel der den Priester mit dem notwendigen versorgt.
Unmißverständlich sei jetzt klargestellt, jeder Char der seinen Lebensstandard auf „unbeschreiblich“ stellt, wird ohne Gnade und Warnung in einem angemessenen Zeitraum dahingerafft!
Re: Lebensstandard Blues, 121. Ausgabe
Als Antwort auf: Lebensstandard Blues, 121. Ausgabe von Pestilenz am 09. Mai 2003 06:11:28:
Nun was den Lebensstandard von Priestern betrifft, so halte ich es für besser diesen über den Tempel an sich abzuwickeln,der dann gleich alle Priester versorgt, denn so kann das Geld das der Tempel verdient auch wieder an Spieler weitergegeben werden. Wenn aber jeder Priester für sich 120 db oder weniger bzw. mehr von seinem Tempel bekommt und diese dann in Lebensstandard umwandelt dann bringt das den anderen Spielern ja nichts und fördert auch nciht gerade die Ineraktion zwischen den Spielern. Speziell beim VAnortempel habe ich viele Sachen die unter Lebensstandard fallen (Kleidung flicken,essen kaufen,Friseur besuch) mit Spielern IC über nen Plot abgeregelt,deswegen finde ich die Handhabung wer 0 db zahlt stirb n bisl sch**** denn wenn der tempel schon für mich bezahlt und das ganze mit spielern abregelt,so ist es doch schwachsinnig dem Markt nochmal das geld für den extra (also neben der sachen die der tempel schon zahlt) zu blechen...
..deshalb auf Beschwerden eingehen und einlenken (du kannst auch aufs konto schauen ca.1500 db werden pro monat für den unterhalt gezahlt)
ca gunna
Lebensstandard modifizieren...
Als Antwort auf: Re: Lebensstandard Blues, 121. Ausgabe von Ssanurso Varon Ksar am 09. Mai 2003 11:01:25:
Nein, ich will nicht nochmal auf die Sache mit Naima eingehen, das ist nicht mehr mein Problem.
Ich wollte nur auf die Sache mit dem Tempel antworten.
Kjolu hat im Langen Graben gearbeitet und dafür neben seinem Gehalt auch freie Kost und Logis bekommen. Ich habe daraufhin den zuständigen Menschen für das ChrOn angeschrieben und dem das mitgeteilt. Der fand, dass das ein berechtigter Grund sei (also die freie Kost... Logis muss man sowieso noch zuusätzlich zahlen...), dass mein Lebensstandard gleichbleibt, die Kosten dafür aber etwas reduziert werden.
Ich denke, dass ist der beste Weg, denn dann stimmt Lebensstandard und Geld. Wenn dir also der Tempel einen Großteil des Lebensstandards zahl, dann versuch es doch mal auf dem Weg.
PS an die Pestilenz: Ich halte mich da jetzt raus (und nebenbei auch meine Meinung zum ChrON), kommt nicht wieder vor........
.....
Vergünstigungen
Als Antwort auf: Lebensstandard modifizieren... von Kjolu am 09. Mai 2003 12:03:36:
Der Lebensstandard kann von SLs modifiziert werden.
Der SL kann bestimmen, dass Du für einen bürgerlichen Lebensstandard nur 30 Dublonen bezahlen musst.
Bei Tempeln ist es oft so, dass die Priester im Tempel ihr Essen und auch ihre Kleidung gestellt bekommen. Das sind zwei Punkte, die in den LS einfließen. In dem Fall werden dem Priester z.B. 20 Dublonen vom LS erlassen. Diese 20 Dublonen muss dafür der Tempel aus seiner Kasse monatlich an die Verwaltung zahlen - denn irgendwoher muss das Essen ja nun doch kommen.
Zweite Möglichkeit ist, seinen LS genau aufzuschlüsseln. Wer immer in der Herberge seines Vertrauens ist, der kann einen Dauerauftrag einrichten, monatlich z.B. 15 Dublonen an das Lokal XY zu überweisen. Wenn er mir das meldet, dann ermäßige ich ihm 15 Dubbis von seinem LS. Wenn er alles abdeckt (Nahrung, Kleidung, Vergnügen (Kneipe, Theater, Wettspiele), Körperpflege (Badehaus, Barbier), Spenden usw.) mit diesen Daueraufträgen auf Spielerbetriebe, dann kann ich auch den LS-Bonus auf 100% der Kosten anheben, will heißen, es wird nichts mehr automatisch abgebucht und trotzdem erscheint "gewöhnlich" oder "ärmlich" im Steckbrief.
Auf diese Weise können die Spieler ihre Ausgaben besser steuern...
Denn bisher wird (im Idealfall, leider nicht immer realisierbar) die Summe aller automatisch abgebuchten Lebensstandards aller Spieler mehr oder weniger gleichmäßig als NPC-Einnahmen auf die Spielerbetriebe verteilt. (Und natürlich ein gehöriger Anteil davon auf angenommene NPC-Betriebe, will heißen, Verwaltungs-Konto.)
Wer aber will, dass sein ganzes LS-Geld bestimmten Betrieben zugute kommt oder sein prozentualer Spendenanteil an die Tempel (auch im LS mit drin!) wirklich nur seinem Lieblingskult zugute kommt, der soll einen Dauerauftrag einrichten und es mir entsprechen mitteilen.
Re: Vergünstigungen
Als Antwort auf: Vergünstigungen von Willi, CHR-Verwaltung am 09. Mai 2003 12:20:46:
Ich habe noch eine Frage zu den Schiffen. Wie wird es da mit der Versorgung geregelt und dem Lebensstandart? Weil Essen etc. bekommen wir ja alle gleichviel vom "Inhaber" (bei mir Rasto) sollen wir das unter uns abmachen oder wie geht das?