Spielerforum

zurück zur Hauptseite
linear

Frage an Pfadfinder

René @, Thursday, 28. November 2002, 18:55

Hi,

ich leider gerade einen Verfolgungsplot als Sub-SL. Dazu habe ich eine Frage an Leute, die als Kinder in Pfadfinder waren, TUI-Dschungeltouren gebucht oder den Mount Everest bestiegen haben.

Es geht um Spurenlesen.

Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Spurenleser im estichaer Umland bzw. im Dschungel oder Gebirge die Fährte eines Flüchtigen aufnimmt.

Meiner Meinung nach ist die Chance nicht hoch. Das heisst, die Fährte mag aufgenommen werden können, der Vorsprung des Flüchtigen wächst zunehmend. Wird eine Gruppe verfolgt, mag es noch angehen, dass man sie einholt, niedergetrampelte Büsche, massenweise Stiefelabdrücke. Aber ein Einzelner? Nun gibt es genügend Western, in denen der Marshall mit einem Scout den Räuber Hotzenplotts durch die Prärie jagt. Kann mir einer erklären, wie das angeht? Ich bin Stadtmensch und Star Trek Fan. Nun ist Chrestonim ja auch mehr Dschungel als Prärie.

Also wenn einer der Spieler in RL Spurensucher ist bitte melden. Es geht um das Leben eines Chars udn um die Ehre einiger Beamter, da möchte ich ungern jemanden wegen unzureichender Fachkenntnisse zum Weinen bringen. Ich glaube, ich bin zu weich für diesen Job ;-)

René


  475 Views

Wolli, Monday, 02. November 2026, 00:03 @ René


Als Antwort auf: Frage an Pfadfinder von René am 28. November 2002 18:55:34:


... ich denke ja , dass es so gut wie unmöglich ist, Spuren im Dschungel vernünftig zu verfolgen. In der Prärie geht das deswegen so gut, weil man immer schon morgens sieht, wer abends zu Besuch kommt. Ist wie anner plattdeutschen Küste ;o)). Im Dschungel ist das aber nicht - die Amis haben sich in Vietnam auch immer nur verzettelt... Aber ich denke mir mal, meine Meinung ist hier kaum gefragt, oder? Immerhin bin ich wahrscheinlich der Fliehende....


  475 Views

Du wurdest nicht gefragt ... * (n/t)

René @, Thursday, 28. November 2002, 19:26 @ Wolli


Als Antwort auf: Also... von Wolli am 28. November 2002 19:23:16:

  476 Views

Re: Frage an Pfadfinder

katy/sopry @, Thursday, 28. November 2002, 19:14 @ René


Als Antwort auf: Frage an Pfadfinder von René am 28. November 2002 18:55:34:


du - ich hab keinen mueden plan vom spurenlesen, aber mich deucht da doch gewaltig, das diese sache von verschiedenen faktoren abhaengt....

a) wie alt die faerte ist und ob das wetter vielleicht die faehrte verwischt - alias boeser regen starker wind
b) qualifikation und erfahrung des spurenlesers
c) gerissenheit und dschungelerfahrung des fluechtigen
d)ausdauer und koerperlicher zustand der beiden - schnelligkeit/ausdauer/geschick

ist ein buecherwurm hinter einem gestandenen dschungelraeuber her - hat er sicher wenig chancen
umgekehrt sicher anders.... aber wie gesagt...
fluechtet der typ kopflos oder versucht er falsche faehrten zu legen die den verfolger verwirren...? gute sache das...

wie gesagt, ich hab keine ahnung von faehrten. ist nur das was mir dazu einfaellt....

und was die verfolgung von faerten im dschungel angeht, so sind abgebrochene aeste eine genauso gute faehrte wie fusspuren in der wueste. man muss sie nur zu lesen wissen.... oder?

liebe gruesse
katy

  471 Views

Re: Frage an Pfadfinder

Sascha (Yart) @, Thursday, 28. November 2002, 21:56 @ René


Als Antwort auf: Frage an Pfadfinder von René am 28. November 2002 18:55:34:


Also im Dschungel dürften Deine Chancen einen Flüchtigen per Spurensucher zu finden gen null tendieren. Zwar wird ein flüchtender Spuren hinterlassen, seien es Fußabdrücke, Abgebrochene Äste oder wen er verwundet ist evtl. ab und an ein wenig Blut. Der Dschungel lebt und so werden alle Spuren sehr schnell wieder verschwinden. Und wen der Flüchtende schlau ist watet er auch noch ein Stückchen einen Bach oder einen Fluß hinauf so kannst Du ihn niemals mit einen Spürhund (oder dem dazugehörigen CHR-Gegenstück) erwischen.

Grüße
Sascha


  478 Views

Re: Frage an Pfadfinder

Julia @, Thursday, 28. November 2002, 22:29 @ René


Als Antwort auf: Frage an Pfadfinder von René am 28. November 2002 18:55:34:


Kleine Erfahrungen aus einem Larp und Pfandfinderzeit:

Weicher Waldboden egal ob tropisch oder nicht ist einfach nur klasse zum Spuren verfolgen. Dabei muß man nicht mal genau sehen, welche exacte Form so eine Spur hat, aber man kann abschätzen, daß ein Fuchs nicht etwa Schuhgröße 43 hat. *g*

Wenn die Spur aber sagen wir etwas halben bis zwei Tage alt ist, daß sind darüber so viele Viecher getrapelt (je nach Wald), daß aus einer Schugröße 43 auch mal eine 56 werden kann. Da muß jemand schon extrem gut sein und das noch gut entziffern zu können.

Abgebrochene Zweige und Büsche: Normalerweise sind Tiere nicht auf der Flucht. Das heißt sie bewegen sich meist so "ruhig", daß kaum etwas zu "Bruch" geht. Tier und auch Menschen auf der Flucht können schon mal, wenn sie dazu noch in Panik sind, eine wahre Schneise der Verwüstung hinter sich ziehen. Je dichter der Wald, desto schlimmer. Je größer das Tier desto mehr Schaden.

Flüsse: Wenn man sieht, daß einer einem Flußlauf folgt, also auf dem anderen Ufer sind keine weiteren Spuren, so trennt man sich meist und untersucht die Ufer stromabwärts und abwärts. Ein Nasser Fuß hinterläßt selbst in ziemlich trockenem Boden recht anschauliche Spuren. Flüsse sind nur gut, um Hund in die Irre zu führen.

Wetter: In einem gesunden und dichtem Wald (In einem Dschungel noch extremer) ist es eigentlich nie richtig trocken. Das heißt, der Boden ist aufgeweicht und im Match macht man geile Spuren.
Auch wenn es wirklich wie aus Kübeln sifft, heißt es doch nicht unbedingt, daß sofort alle Spuren weg sind. Das Blätterdach eines GESUNDEN Waldes funktioniert, fast wie ein Speicher oder Schwamm. Regenschirm, wenn Ihr wollt. Ein Tropfen , der unten auf dem Boden ankommt hat hunderte von Baumblättern erwischt und seine Geschwindigkeit verloren. Dann kommen noch die ganzen Büsche und Farne. Also im absoluten Glücksfall hast Du einen Schuhabdruck genau unter einem Farnblatt, der das ganze Wasser an den Seiten abtropen lässt und die Spur schützt. In einem extremsten Fall, haben wir uns schon fragen müssen, warum der Hexer "Adiddas 44" in seinen Schuh geritzt hatte. *schmunzel*

Also, die Fragen die Du Dir zuerst beantworten solltest wären.
- wie weich in der Boden, auf dem der flieht, oder gar Stein, Kiesel?
- wie dicht ist der Wald?
- wie viele Tiere leben dort, die es schaffen würden einen Fußabdruck zu verwischen. (Gesunder Wald: Sehr viele bis Genügend viele)
- wurde in diesem Wald letztens gejagt.
- wie war das Wetter die letzten Tage.
- wie viel Vorsprung hat der Flüchtling.

Ich denke, dann kannst Du Dir selbst ausmalen, ob die eine Chance haben ihm zu folgen.

Bitter wäre natürlich, wenn sie keine Spürhunde, sondern Spürvögel hätten. *g* Geier können z.B. rund 20 Meilen weit einen Kadaver nur an ihrem Geruch orten. Riecht Dein Flüchtling nach totem Tier? *bg*

Jule.


  473 Views

Eine Frage der Ehre

gilsl/Detlef @, Friday, 29. November 2002, 00:50 @ René


Als Antwort auf: Frage an Pfadfinder von René am 28. November 2002 18:55:34:


Hi René
also ich stimme dir zu. Die Ehre der Verfolger wird auch nicht angekratzt wenn sie der Spur nicht verfolgen können. Es dürfte sehr schwieig für sie sein.
Sicher, ein weicher Boden läßt besser Fußabdrücke zu und der berühmte angebrochene Zweig ist auch denkbar. Aber da ist auch zum einen sehr dichter Pflanzenwuchs zum anderen schmale Pfade und Wildwechsel, die der Flüchtende nutzen wird. Die Verfolger müssen den richtigen Pfad finden, der Spur folgen, was aufhält und befürchten das sich der Flüchtende links oder rechts in die Büsche schlägt. Nach drei Schritt in den Dschungel ist er wahrscheinlich nicht mehr zu sehen. Also einmal im dichten Urwald hat er gute Chancen zu entkommen. Spezielle Suchtiere mal unberücksichtigt gelassen. Grundsätzlich müssen die Verfolger schneller sein als der Verfolgte UND zusätzlich die Spur immer wieder aufnehmen. Ihr Chancen sind nicht gut.


  473 Views

was soll das?

Christian @, Friday, 29. November 2002, 02:17 @ René


Als Antwort auf: Frage an Pfadfinder von René am 28. November 2002 18:55:34:


Also, sehr lustig dass sowas hier öffentlich diskutiert wird. :-)
Der Knabe hatte nur eine knappe Stunde Vorsprung und ist zu Fuss unterwegs - und hat die Stadt zumindest in einer Gruppe verlassen. Wenn ich es recht verstehe, sind um EST herum erstmal irgendwelche Kornfelder und Weinberge - die 20.000 Einwohner leben ja nicht vom Abkauen irgendwelcher Dschungelblätter. Wir verfolgen einen Unuim, der zu Fuss geht, mit Reitechsen durch dieses Kulturland - das heisst, wenn er den Urwald erreicht, ist sein Vorsprung bereits klein!
Im Rollenspiel hätte man jetzt einfach ein paarmal gewürfelt und die Sache wäre klar...
Christian


  472 Views

Wolli, Monday, 02. November 2026, 00:03 @ Christian


Als Antwort auf: was soll das? von Christian am 29. November 2002 02:17:00:


...kann man zu dem Verfolgten auch ruhig mal nett sein, wenn er nur durch einen willkürlichen Akt eines EX-Reise-SL überhaupt in die Hände der Obrigkeit gefallen ist und er zudem von eben dieser im Knast "verhungern" gelassen - im Sinne von keine Beschäftigung, keine Verhöre, einfach nur "Char-Diebstahl"! - wurde.


  470 Views

Re: Außerdem...

Dirk @, Monday, 02. December 2002, 11:34 @ Wolli


Als Antwort auf: Außerdem... von Wolli am 02. Dezember 2002 06:51:58:


Der Knast in Estichà ist besonders hart, was sowas angeht. Ich propagiere zwar fast überall Priester (das wissen wohl inzwischen Alle *g*), aber auch da gibt's wohl einen Mangel an Aktivität. Weiß Melida. die Richterin, überhaupt von diesem Fall? Ich glaube, DIE würde das vorantreiben.


  472 Views

Re: Außerdem...

Thomas @, Monday, 02. December 2002, 11:44 @ Dirk


Als Antwort auf: Re: Außerdem... von Dirk am 02. Dezember 2002 11:34:00:


Dieser Fall ist aber vorbei, die die Initiative des Gefangenen. Wenn er wieder gefangen genommen wurde, kann die Richterin ja mal was machen...


  473 Views

Re: was soll das?

René @, Friday, 29. November 2002, 10:37 @ Christian


Als Antwort auf: was soll das? von Christian am 29. November 2002 02:17:00:

Im Rollenspiel hätte man jetzt einfach ein paarmal gewürfelt und die Sache wäre klar...

Gott sei Dank, dass wir hier kein Rollenspiel betreiben ...


  474 Views

Na ja

gilsl/Detlef @, Friday, 29. November 2002, 13:27 @ René


Als Antwort auf: Re: was soll das? von René am 29. November 2002 10:37:29:


ein bißchen Öffentlichkeit ist doch gar nicht so schlecht und sich Rat zu holen auch nicht. Bei so einer Überlandflucht ist noch zu bedenken ob die Flucht längs oder quer zur Röherenachse erfolgt. In relativ offenem Gelände (vor Ereichen des Dschungels) kann man in Querrichtung ja recht gut sehen was vor/hinter aber immer über dem Beobachter passiert. Da bieten sich dann auch noch andere Szenarien mit wechselnden Erfolgsaussichten an, je nach dem wer wen zuerst sieht. Mir fiel spontan ein Unuim im Mayesh-Feld ein. :-)


  472 Views
RSS-Feed dieser Diskussion
26177 Einträge in 5817 Threads, 129 angemeldete Benutzer, 1 Benutzer online (0 angemeldete, 1 Gäste)
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt
powered by my little forum