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Ordnung muss sein

Claudia (Claddyn) @, Friday, 27. September 2002, 10:56

Die Familie Wardig, Claddyn und Vardignija Claddira ist komplett beigesetzt ;-)
Ich habe mir im namen der tochter lediglich anspielungen auf die Eltern erlaubt, und jegliche pathetischen anlehnungen an "Tochter der Ewigkeit" etc. einfach mal seingelassen ;-)
Tja, Knut... wer vorzeitig ablebt, muss die namenswahl wohl den überlebenden lassen ;-)

LG
Claudia
ps: die eigentlich das haus putzen müsste.


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die verstorbene Tochter des Toten

Wardig Asnan Revijal Charanjas @, Friday, 27. September 2002, 17:59 @ Claudia (Claddyn)


Als Antwort auf: Ordnung muss sein von Claudia (Claddyn) am 27. September 2002 10:56:02:


Weißes Rauschen am Horizont, weißes Rauschen am Fuße des Weißen Gifels. Die Mondmaus weiß das nun die Zeit gekommen ist. Ergeben streckt sie ihre Glieder um den Tot abzustreifen und damit den Tod des Fleisches zu verlängern. 7 * 7 Ewigkeiten wird der Tod andauern. Die Krallen bohren sich in das weiße Fleisch des Mondes, die Fänge reißes es in Fetzen und saugen gierig den Tot aus den feinem Fleischgewebe. Das Fleisch weiß, das Fleisch weiß das dies der einige Mond im Monat ist.

Energetisch flimmert das Tor das kalten True. Weiß öffnet sich das Tor zwischen dem Reich der Gestorbenen und der ewig Toten. 2 mal Frischfleisch purzelt erraus.

"Herzlich Willkommen in der Ewigkeit." schnarrt die Energie mit mechanischer Stimme "Herzlich Willkommen im Reich des Weiß. Herzlich Willkommen im Todessee Yoroms. Bitte streifen sie alles Leben ab und legen sie es zusammen mit allen veränderlichen, d.h. auch verderblichen, Gegenstände oder Eigenschaften in dem Roten Kreis ab. Vergessen sie alles und erleben sie die pure reinheit des weißen Todes. Pelzmäntel(auch solche aus Rattenfell) sind in dem blauen Kreis abzulegen. Sie bekommen eine monatliche Ration Mondmausfleisch. Wundern sie sich nicht(Wunder sind verboten und in dem grünen Kreis abzulegen!) das Weiß wird sie binnen einer Ewigkeit einhüllen und für mehrere Ewigkeiten konservieren. Hier können sie nicht sterben..hier sind sie ewig Tod. Auf Ewig wiedersehn. Weiß!"

Es krachen die weißen Knochen des Mondes wärend der Blick gleichgültig auf den Neuankömmlingen liegt. Sie riechen schlecht, stinken nach leben! Sind schon an sich eine verabscheuenswerte Veränderung des Weiß. Schrecklich wie viele Farben sie mit sich schleppen. Farben sollten verboten werden. Es krachen die weißen Knochen des Mondes wärend der Blick gleichgültig auf den Neuankömmlingen liegt.


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Ankunft im jenseits

Claudia (Claddyn) @, Monday, 30. September 2002, 12:03 @ Wardig Asnan Revijal Charanjas


Als Antwort auf: die verstorbene Tochter des Toten von Wardig Asnan Revijal Charanjas am 27. September 2002 17:59:27:


Eine Stimme, unklar,hart, pulsierend...

"Du hast deine Göttin verraten und gegen ihr Gebot verstoßen,was sie dir gab, als du dich vor der Zeit in Yoroms Arme flüchten wolltest und wie du es nun tatest."

Sie nannte meinen Namen, an dem ich mich nicht mehr entsinne - unter mir sah ich eine Gestalt liegen, ein Bündel im Arm, das Laken war rot vom Blut.
Ich stieg weiter empor, das Bild verschwamm, und plötzlich schwanden mir alle Sinne.
Ich schwebte im weiss, selbst ganz weiss, seltsam körperhaft körperlos, kalt und klar... wie in einem Strudel wurde ich gezogen.
Dröhnen.
Klirren von Spiegelscherben.
"Du tötetest dein Kind, da du dich schinden liessest, ..." wieder mein Name - ich kannte ihn nicht, und doch erkannte ich ihn seltsamerweise wieder, obwohl ich ihn prompt wieder zu vergessen schien.
Eine andere Stimme, klar, fest, donnernd: "Du wirst niemals Erlösung finden. Wer bist du?"
Ich schwieg, denn ich kannte meinen Namen nicht, fetzengleich stoben weiss-kristallene Wolken um mich, und ich sah Yoroms Antlitz, welches niemals beschrieben werden sollte.
Nach einer Weile entsetzlich dröhender Stille, im Leben eines vergangenen Herzschlags und jener geistlosen Kälte sprach die Stimme:
"Ich kenne dich. Jemand nannte deinen Namen, wertloses Geschöpf einer nutzlosen Struktur."
Ich hatte seine Augen und seinen Namen vergessen, ich hatte alles vergessen, was mir einst so wichtig schien... aber ich fühlte den Gedanken von ihm in mir - oder was mir in mir schien.
"GEH."
"wohin..." fragte ich leise, aber da schleuderte mich das Eis schon heraus, überall weisse Kälte, in einem richtungslosen Raum... Donner.
"GEH. Ich will dich nicht sehen. Rastloses Geschöpf - die ewige Suche ist deine Strafe."

Die Stimme entzog sich mir.
Ich schleuderte umher.
Gepeitscht wie eine Welle in der Brandung.
Ich rief den Namen des Kindes, welches meine Torheit tötete.
Dröhnende Stille, pfeiffen des Eiswindes über die öde.
Wo war ich?
Dann - dann rief ich seinen Namen.

Wie ein Blitz hatte er mich durchzuckt - und gellend, ein lautloser schrei eines körperlosen geistes, preschte er durch die Ebenen, galoppierte durchs Gebirge, tauchte in die kalten Untiefen.

(knut, du bist dran ;-))


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"Wardig"

Wardig Asnan Revijal Charanjas @, Monday, 30. September 2002, 20:25 @ Claudia (Claddyn)


Als Antwort auf: Ankunft im jenseits von Claudia (Claddyn) am 30. September 2002 12:03:52:

(knut, du bist dran ;-))

(hier: DaDa für deine synapsen :)

#Aussenansicht:
Die zwei Silben erschüttern das weiße Rauschen. Zwei Silben formen aus dem ALL EINS. Schemenhaft formt sich das Bild, weiß in weiß bekommt es die Gestalt eines hochgewachsenen Chiras. Es, prescht durch die Ebenen, galoppiert durchs Gebirge, taucht in die kalten Untiefen. Bricht sich tausendfach an den Kristallen des Todes. Zerbricht in tausende Facetten bis all das zerbrochen ist was Leben genannt. Erst dann hört das Fleisch den Rausch. Erst dann sieht Es die zerbrochenen Bilder doch erkennt Es sich wieder?

#Innenansicht:
(nach der Melodie von: We live in a Yello Submarin Yello Submarin. We live in a Yello Submarin Yello Submarin] zu singen:)
"Mond. Maus. Weiß. Fleisch. - Ewig. Mausmarin. - Ewig. Mausmarin. Mond. Grell. Kalt. Tot. - Ewig. Mausmarin. - Ewig. Mausmarin." lebenslos singt das Fleisch die ewige Weise der Totenlande. Lustig krachen die Knochen, freudig knirscht der Schnee, im Tagt des weißen Rauschens. Es ist ein weißer Tag, wundertötlich und tötlich kalt.

Doch schon im nächsten Augenblick zerstäubt das Rauschen und tausende Bilder und schleudern sich um die Ohren des Fleisches. Bilder voller bepelzter Teile. Bilder voll gräßlicher Hizte und so vielem ekelhaftem Grün. Das Fleisch übergibt sich..weiß in weiß.

"Schon einmal an gefrorener Kotze erstickt?" klingt der Werbespruch in den Ohren. UGS! Was ist das? Sätze voller Sinn? Die Bilder bleiben in den Ohren kleben, willkürlich aneinander gereiert doch ergeben sie Sinn. Sinn? Es ist wenigstens nicht der Unsinn von Maus und Mond und dieser ganze dada Kram..ganz anderes bewegt nun die tragische Gestallt.. Fragt sich was das für Bilder sind..Erinnerungen? Was ist den das? Fragt sich? Was ist 'Fragt Sich?'?

Wie kommt sie ein Nichts vor wenn es beginnt zu erkennen das es einmal war? Wie fühlt sich ein leerer Krug wenn er einen Tropen Wein begegnet? Unbeschreiblich.. doch so geht es dem War-sch. Starr steht das
Flei-dig..mGedanken erfüllen seinen Kopf..bis zum zerplatzen Angefüllt mit den Bruchstücken von..keine Ahnung..Vergangenheit? Ist doch garnicht mehr gewöhnt das sich was verändert und nun nicht nur eine Veränderung sondern gleich Vergangenheit..OH YOROM! War-dig presst die Pfoten auf die Ohren doch die Bilder stört das nicht. Verwirrt, verwirrend erhitzt sich seine Masse.. Schmerz, Hunger, Völlegefühl. Kurz gesagt: WAHNSINN überkommt ihn.
"AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGG"

Wie ein Blitz durchzuckt die Ahnung von Leben ihn. "Mond. Maus. Weiß. Fleisch.
-Ewig. Mausmarin. -Ewig. Mausmarin. Mond. Grell. Kalt. Tot. -Ewig. Mausmarin.
-Ewig. Mausmarin."

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