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<title>Gilgat Marktplatz</title>
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<description>Gilgat Marktplatz</description>
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<title>Zeitenwende</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Thursday, 29. December 2011, 23:30:</em></p><p><p>Zwei Tage benötigte der scheinbar endlose Heerwurm der Bestien um von seinem Lager südöstlich von Sedib nach Gilgat zu marschieren, zwei Tage die den Verteidigern der Stadt und ihren Verbündeten aus der Allianz und dem Shedal ausreichen mussten um die Verteidigung vorzubereiten. Diesmal, das war allen klar, würde es kein verzweifeltes Ringen hinter Stadtmauern geben, diesmal würde man die Bestien in offener Feldschlacht stellen. Einmal hatte man sie schon zurück schlagen können aber jetzt hier in den Ebenen des Yeshalids ging es um alles. Würden die Bestien siegen lag der Westen Mradoshans so gut wie ungeschützt vor ihnen und der Weg zum Stromdelta und darüber hinaus wäre für die blutrünstigen Horden aus dem Süden frei. Aber noch war nichts verloren. Allein konnten die Yedeiten dem Angreifern zwar trotz heldenhafter Einsätze nicht viel entgegensetzen aber mit dem Eintreffen der Allianzarmee hatte sich ein starker Verbündeter eingefunden, unverhofft zwar aber höchst willkommen. War beim ersten Gefecht nur die Vorhut der Allianzarmee zum Einsatz gekommen so hatte sich inzwischen auch die Hauptarmee der Allianz vor Gilgat eingefunden. Mit einer gewissen Ehrfurcht bestaunten die Gilgater das große Heer, das da teils auf dem Landweg teils in Lastkähnen herangeführt wurde. Gut 60 % der Truppe gehören zur Berufsarmee der Allianaz. Hier fallen besonders die schwer gepanzerten Sragonkrieger auf, die gut ein Drittel der Berufsarmee ausmachen und, so wissen Eingeweihte, vor allem die Aufgabe haben im Kampf die gegnerischen Reihen aufzubrechen. Eine ähnliche Aufgabe kommt den demontierten Geschützen zu, die in aller Eile ausgeladen und zusammen gebaut werden. Neben der Berufsarmee fallen natürlich die Mondrai-Clans ins Auge, die deutlich auffälliger gekleidet als die Berufsgardisten, ein fester Bestandteil des Heers sind. Die Infanterie überwiegt sowohl bei den Clans als auch bei der Berufsarmee trotzdem grasen eine Vielzahl von Karkechs vor den Mauern von Gilgat und auch etliche der so gefürchteten Teccrakhas für die schwere Kavallerie kann man in der Ferne hinter kräftigen Zäunen beobachten. Die yedeitschen Truppen fallen angesichts des großen Allianzheers kaum auf und auch das Shedalikontingent, das sein Lager vor dem Südtor aufgeschlagen hat wird wohl nur einen kleinen Teil der Gesamtstreitmacht ausmachen, die sich hier für einen Kampf gegen die Bestien zusammengefunden hat.</p>
<p>Über Gilgat sind noch immer Rauchwolken zu erkennen als sich am zweiten Tag die Truppen formieren. Die Allianztruppen haben es geschafft ihre mächtigen Geschütze zu montieren und in Stellung zu bringen und sicher haben sich auch die Befehlshaber der einzelnen Truppenkontingente abgesprochen den offensichtlich weiß jeder wo sein Platz ist. </p>
<p>Auch die Bestien haben sich formiert. Wie ein sprungbereites Raubtier haben sie südwestlich von Gilgat ein Heerlager aufgeschlagen und ihre Truppen in einem sichelförmigen Bogen, dessen nördliche Spitze die Uferstraße blockiert und dessen südliche Spitze bis zur Königsstraße reicht, aufgestellt. Gilgat und die zahlenmäßig kleineren vereinigten Truppen befinden sich innerhalb dieser Sichel und scheinbar könnten sie Gefahr laufen eingekesselt zu werden. Viel wird von der Strategie abhängen über die die Befehlshaber ganz sicher nochmals an diesem Abend beraten.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 23:30:52 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Rettung aus höchster Not (1)  ?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Sunday, 04. December 2011, 13:10:</em></p><p><p>Die erste Welle der Bestien bestand aus etwa 500 Kriegern, die durch das Osttor flutete und sich mit den bereits in der Nacht eingedrungenen Bestien vereinte. Gut 700 dieser gnadenlosen Bestien wüteten jetzt in der Stadt und die zweite Welle war schon im Anrollen als die Verteidiger auf den östlichen Mauern ein Blitzen auf der Uferstraße wahrnehmen. Die nächtlichen Kämpfe waren hart und verlustreich gewesen und nach der kleinen Atempause am Morgen hat sich ein Gerücht verbreitet, ..unglaublich aber auch Hoffnung verheißend. Eine Armee der Allianz soll demnach in der Nähe sein und in Kürze vor Gilgat eintreffen.</p>
<p> Kommen sie schon, sind das die ersten Anzeichen? Angestrengt, die Hand als Sonnenschutz nutzen werden sich viel Augen auf dieses Blitzen und Blinken richten und dann wird die Ahnung zur Gewißheit. Die Allianzarmee ist eingetroffen. Gilgat hat noch eine Chance. </p>
<p>Was da im schnellen Trapp die Uferstraße entlang kommt ist allerdings nicht die Allianzarmee, was einige Veteranen unter den Milizionären schnell erkennen. Was da kommt ist die leichte Kavallerie der Armee, verstärkt durch eine größer Gruppe berittener Mondrai, die sich durch ihre farbenfrohes Ausrüstung deutlich von dem einheitlichen Bild der Berufssoldaten unterscheiden. Etwas weiter zurück folgt den Reitern die leichte Infanterie die offensichtlich aus Chira, Menschen oder Sramen besteht. „Nur die Vorhut …. “ wird ein Veteran knurren und seine Asnivala fester packen und alle wissen was er damit sagen will. Reicht das um die Bestien zurück zu schlagen ? </p>
<p>Die Bestien haben die neue Situation noch nicht erkannt und während die zweite und dritte Welle des Bestienschwarms aufs das Osttor von Gilgat marschiet wendet sich eine vierte  Gruppe der Angreifer zum Südtor. Dann aber kommt der schwungvolle Angriff auf Gilgat etwas ins Stocken, auch die Bestien haben die Allianztruppen bemerkt, und brechen ihren Sturm auf Gilagt ab und schwenken mit den restlichen Truppen nach Osten um sich den Allianztruppen zu stellen.</p>
<p>Auch die herannahende leichte Kavallerie der Allianztruppe bricht jetzt den Vorstoß ab, sammelt sich und wartet auf die nachfolgende leichte Infanterie. Einfach ist dieses Manöver nicht, sind doch etliche Mondrai kaum zu bremsen und wollen am liebsten sofort auf den Feind losstürmen. Die befehlshabenden Offizier haben alle Mühe die jungen Heißsporne zurück zu halten und obendrein müsse sie auch sich auch noch ein Taktik überlegen um gegen den sich jetzt formierenden Schwarm ohne Geschütze, schwere Reiterei und gassenhauende schwer gepanzerte Sragonkämpfer zu bestehen. Die Offiziere der Allianzarmee und die Clanführer verständigen sich durch Blicke und in vielen Schlachten bewährten Gesten. </p>
<p>Ein großes feindliches Heer steht ihnen gegenüber, Feinde die sie noch nie gesehen haben, Feinde denen sie zahlenmäßig auch nicht überlegen sind und es fehlt alles was die Allianz sonst in solchen Gefechten aufbieten kann. Aber die Vorhut der Allianz hat keine Wahl, Gilgat wird fallen wenn sie jetzt zögern. </p>
<p>Und während den Schwarm einen halbkreisförmigen Bogen ausbildet formiert sich die Allianztruppe zu einem Pulk aus Reiterei und eingeschlossener Infanterie. Dann brechen sie los. Vorn weg die besten der Clans auf schnellen Karkechs. Die Spitze bilden die wenigen Teccraka, die bei der Vorhut waren und dann kommen die am besten gepanzerten Krieger der Mondrai. Nun wird auch die Taktik der Allianzheerführer erkennbar .. ein Keil formiert sich aus dem Pulk und stößt auf die Formation der Bestien zu. Hinter den Reiten läuft die chiranische Infantrie. Zurück bleiben nur die Fernkämpfer, Menschen und Sramen die mit ihren Bögen über die Köpfe der Reiterei hinweg, so schnell es geht Salve um Salve in den Röhrenhimmel steigen lassen um den Vorstoß der Reiter zu unterstützen. </p>
<p>Unter dem Ansturm der Reiterei bricht die Mitte der Bestienformation ein und der Schwarm teilt sich auf. Die Reiterei reißt die geschlossene Formation unter erheblichen Verlusten auseinander und schafft Raum für die nachstoßende Infanterie. Chirà mit ihren Asnichare oder auf engem Raum mit ihren Torrakhas oder Checlats verwickeln die Bestien in Einzelkämpfe während die Reiterei sich teil und noch mal als jeweils kleinerer Keil durch die rechte und linke Flanke der Bestien stößt. Die Formation der Bestien bricht auseinander aber immer wieder finden sich neue kleine oder größere Gruppen zusammen die scheinbar wie ein gemeinsamer Organismus agieren und den chiranischen Einzelkämpfern schwer zusetzen. Die chiranischen Offizier versuchen immer wieder auch ihrerseits eine gewisse Formation aufzubauen setzen die Fernkämpfer so weit möglich gegen die Formationen der Bestien ein und versuchen damit den Zusammenschluss der Gegner zu verhindern.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:10:44 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Gilgat in Not</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Wednesday, 30. November 2011, 19:20:</em></p><p><p>Die erste Welle der Bestien dringt ohne weiteres durch das Osttor in die Stadt ein. Ohne auch nur einen Moment zu zögern stürmen sie dicht an dicht die Vochà Lidovas entlang zwängen sich durch die Reste der Barrikade und stürmen auf den Wall  aus Arrivarakisten zu. Ein Hagel von Bolzen schlägt ihnen entgegen und reißt die ersten Reihen von den Beinen aber die Bestien scheinen tatsächlich so etwas wie Furcht nicht zu kennen. Unbeeindruckt trampelt sie über die Gefallenen hinweg und setzen ihren Angriff fort. Eine zweite Salve vermindert die Anzahl der Angreifer zwar nochmals kann den Angriff aber nicht stoppen. Die Bestien stürmen auf den hölzernen Wall zu, laufen dabei zwar in die Sperre der Miliz, die zwischen den Kisten nach vorn geschoben werden und drücken die Kisten aber schon allein durch den Ansturm aus den hinteren Reihen auseinander. Der Verteidigungswall der Gilgater Milz wird aufgebrochen, Kisten stürzen um oder die Besatzung wird durch Stiche in die Schießscharten getötet. Noch hält die Miliz stand und der Vorstoß der Bestien kommt ins Stocken. In dem Chaos aus Leichen, umgestürzten Kisten und Kämpfern hält sich noch immer so etwas wie eine Kampflinie und verhindert, dass sich der Schwarm der Bestien in die Stadt ergießen kann. Aber dann tauchen die Angreifer  plötzlich im Rücken der Gilgater Miliz auf.  Durch Seitenstraßen oder durch Häuser und Hinterhöfe konnten sie die Verteidiger umgehen und nun besteht die Gefahr das die Gilgater Miliz hier am Tor eingekesselt wird. &quot;Rückzug in die Stadt.... &quot; der Befehl schnell ausgegeben und genau so schnell umgesetzt verhindert, dass die Miliztruppen schon am Osttor aufgerieben werden. <br />
Und  während nun die Bestien ungehindert in die Stadt eindringen bahnt sich, wie in Bet-Narekem ein Kampf um jede Straße, jedes Haus an. Die erste Welle des Bestienschwarms hat die Verteidiger am  Osttor, wenn auch unter großen Verlusten geschlagen. Die Stadt liegt nun  offen vor ihnen. Am Osttor zurück bleiben die Leichen von Bestien und Gilgatern, die umgestürzten oder außer Gefecht gesetzten Arrivarakisten und dazwischen die Verwundetet, die sich jetzt als für einen Moment eine trügerische Ruhe einkehrt stöhnend bemerkbar machen.  Aus Hauseingängen und Kellergewölben kommen das eine   oder anderen Milizmitglieder, das sich hierher zurück gezogen hatte und nun entweder auf die zweite Welle der Angreifer warten - oder sich den Kameraden in der Innenstadt anschließen - kann.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 19:20:56 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Im ersten Licht der Soa...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Saturday, 26. November 2011, 01:18:</em></p><p><p>Zwei Männer - ein Chira und ein Mensch - stehen auf der Mauer über dem Osttor.<br />
Fast könnte man von einem symbolischen Akt sprechen. Fast, denn Gilgat, vor Äonen die Stadt der Chira, die dann von Menschen besiedelt wurde und immer die Toleranz anders Denkenden gegenüber auf ihre Fahnen geschrieben hatte, war verraten worden, verraten von einem Chira.</p>
<p>Das ganze Ausmaß dieses Verrats zeigt sich jetzt im ersten Licht der Soa. In der Nacht wurde das Osttor durch Verrat geöffnet und nun erkennen die Späher auf den Türmen den ganzen Umfang dieser schändlichen Tat.</p>
<p>Südöstlich von Gilgat hat sich eine große Ansammlung jener Bestien eingefunden von denen in der Nacht schon einige in Gilgat eingedrungen waren.  <br />
Sie müssen die Nacht durchmarschiert sein. Sehr darauf bedacht nicht aufzufallen haben sie sich wohl an der abrückenden yedeitischen Armee vorbei geschlichen und sammeln sich nun hier in der Ebene vor Gilgat. Lange werden sie sich dort aber ganz sicher nicht aufhalten denn schon hat sich ein erster Angriffstrupp formiert, der im Eilmarsch auf das ungesicherte Osttor zu marschiert. Weitere Wellen werden folgen und die Gilgater auf den Mauern können nur mit wachsendem Entsetzen dieser heranstürmenden Meute entgegen blicken. </p>
<p>Rauchwolken im Süden, dort wo jetzt etwa die Gilgater Armee sein sollte, lassen vermuten, dass der Entlastungsangriff auf die Bestien scheinbar erfolgreich war,  aber - davon muss man jetzt wohl ausgehen -  nicht den Angriff auf Gilgat verhindert hat. Nein, viel wahrscheinlicher ist, dass die Armee absichtlich aus der Stadt gelockt wurde um den Weg für ein Eindringen der Bestien in die Stadt zu ebenen. </p>
<p>Von den Mauern der Stadt aus ist der heranrückende Schwarm deutlich zu erkennen und die verzweifelten Bewohner Gilgats müssen sich nach dem nächtlichen Gemetzel nun erneut dem Feind stellen.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 01:18:47 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Es gibt immer ein Morgen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Thursday, 24. November 2011, 13:13:</em></p><p><p>Langsam ebbt der Kampflärm in Gilgat ab. Die Residenz wurde von den Angreifern befreit und die kleinen Trupps  mordbrennenden Bestien, die durch die nächtlichen Straßen der Stadt gezogen waren sind anscheinend alle vernichtet worden. In die geschändete Stadt kehrt trotzdem keine Ruhe ein. Die Bürger bereiten sich auf den Morgen vor und alle wissen, dass er wahrscheinlich die Schrecken der Nacht noch übertrumpfen wird. Während sich viele Unbewaffnete zum Hafen geflüchtet haben sammeln sich die Wehrhaften und Entschlossenen an den Brennpunkten der Stadt. Noch immer ist das Karree um das Osttor in der Hand der Bestien und die Milizführung hat wohl beschlossen die Barrikaden nicht in der Nacht anzugreifen. Die Straßen und Mauerabschnitte rund um das Osttor wurden abgeriegelt und in der Nacht wird weiter Verstärkung aus Bürgern der Stadt heran geführt. Auch die fahrbaren Kisten des Arivaratempels werden aus allen Teilen der Stadt herangekarrt und in der Vocha Lidovas und den Nebenstraßen als Bollwerke postiert. Offensichtlich will man den Feind mit seinen eigenen Mitteln schlagen und ihn am Osttor isolieren. Vielleicht hofft die Milizführung auf eine rasche Rückkehr der yedeitischen Armee, vielleicht stimmen aber auch die Gerüchte, die seit einigen Stunden unter den Milizionären und Bürgen Gilgats kursieren. Angeblich soll ein Entsatzheer der Allianz im Vormarsch nach Gilgat sein und vielleicht hofft man in der Milizführung auf ein baldiges Eintreffen und will den blutigen und sicher sehr verlustreichen Angriff der Gilgater Bürger auf die Barrikaden der Bestien vermeiden. Aber wie dem auch sei. Die letzten Stunden vor dem Erwachen des Sonnenrings verbringen die Gilgater in einer gespenstische Ruhe. Alles was Waffen tragen kann hat sich vor dem Osttor und auf den Mauern der Stadt eingefunden. Von den Bestien im abgeriegelten Bereich ist nicht viel zu bemerken aber ihre Aura breitet sich wie der Gestank eines blutrünstigen Raubtiers in der Stadt aus und alle wissen das dort hinter den Barrikaden der Tod lauert, bereit jederzeit hervor zu brechen, während die Gilgater auf das Aufblitzen des Sonnenrings warten um sich dann mit Hostinos Hilfe dem Feind zu stellen.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:13:11 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
</item>
<item>
<title>in den Klauen der Bestien</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Monday, 21. November 2011, 15:22:</em></p><p><p>Der Feind dessen Angriff man frühestens in einigen Tagen erwartet hatte und den man dann vor den Mauern der Stadt wähnte war durch Verrat eingedrungen.<br />
Und während sich die Miliz am Osttor sammelt um dem eingedrungenen Feind gegenüberzutreten ist dieser wohl schon auf dem Weg in die Innenstadt.  Nicht nur am Marktplatz hört man Alarmrufe auch von anderen Stellen vornehmlich im östlichen Teil Gilgats sind Hilfeschreie und Kampflärm zu vernehmen. Wenn es jemanden gäbe, der einen kompletten Überblick hat dann würde er von kapp einem Dutzend  kleiner Brennpunkte sprechen, die im Handwerksviertel, im östlichen Handelsviertel und im östlichen Shatva aufflammen und ihrer blutigen Spuren durch die Straßen ziehen.<br />
Der Angriff auf die Garnison ist dabei sicher der spektakulärste, soll er doch offensichtlich die Organisation der Verteidigung erschweren während die anderen Überfälle sich eher gehen zivile Ziele und gegen unbewaffnete  Bürger der Stadt richten.<br />
Wie marodierende Banden  ziehen anscheinend Gruppen der Bestien durch die Stadt dringen in Häuser ein, erschlagen alles was ihnen vor die Augen kommt, legen Bränden und ziehen dann weiter. An Beute scheinen sie indes nicht interessiert zu sein.  Ein Punkte, der sie von räuberischen Banden unterscheidet und der die Geschwindigkeit ihres Vordringens noch erhöht.  </p>
<p>Aber nicht überall haben sie leichtes Spiel. Zwar überraschen sie etliche Bürger noch im Bett aber andere haben sich, geweckt durch den zunehmenden Lärm, schon bewaffnet und leisten mehr oder weniger erfolgreiche Gegenwehr.</p>
<p>Auch am Hafen sind die Alarmrufe und die Meldungen von dem nächtlichen Überfall gehört worden und die einzige in Gilgat verbliebene militärische Truppe, die Marine, wird alarmiert. Musste sie sich noch vor wenigen Tagen am Flussdelta im Feuerangriff von Sragonhexen bewähren so stand ihr heute Nacht ein gänzlich andere Einsatz bevor. Die Jahds der Marine wurden aus dem Schlaf gerissen und mangels anderer Informationen vorerst zur Sicherung des Hafens eingesetzt. Eine Maßnahme die sich im Laufe der Nacht schnell herumsprechen sollte und viele Bürger veranlasste hier im Hafen Schutz zu suchen. </p>
<p>Auch eine andere Maßnahme, die vom Arivaratempel und hier speziell vom Priester Yeronius Ochantà Akkriac initiiert wurde musste sich in dieser Nacht bewähren. Jene ominösen Kisten, die seit Wochen an etlichen Stellen der Stadt aufgestellt wurden und wohl seit einigen Tagen von treuen Arivaraanhänger und anderen Neukultisten besetzt  worden waren standen durchaus auch an Stellen die von den blutrünstigen Banden der Bestien gekreuzt wurden. Jetzt zeigte sich das die Kisten nicht nur einfach als Hindernis anzusehen sind sonder auch aus ihren Schießscharten tödliche Bolzen abfeuern konnten. <br />
Leider war die Beweglichkeit und die Manövrierfähigkeit stark eingeschränkt und so gelangen der Besatzung häufig nur einige gute Schüsse bevor der Feind schon weiter war oder gar die Kisten attackieren konnte</p>
<p>In der Stadt breitet sich macherorts schon Panik aus. Die Angriffsorte der Bestien sind nicht vorhersehbar und die Gegenwehr der Bürger erfolgt meist unorganisiert und beruht auf Einzelinitiativen.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:22:13 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn ihr nicht zu uns kommt, dann kommen wir zu euch</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Unruhen, Monday, 21. November 2011, 11:10:</em></p><p><p>Erst vor kurzem hatte man auch in der Garnison in der Vocha Lidovas von den Schreien aus Richtung des Osttors gehört doch ehe sich jemand in Bewegung setzen konnte tauchen in den Gassen um das Gebäude herum hochgewachsene Gestalten auf. Die Dunkelheit der Nacht lässt schwer erahnen, um wie viele es sich wirklich handelt, doch lassen die Gestalten etwaigen Vermutungen keine Zeit. Mit schnellen Schritten stürmen sie auf die Wachen der Garnison zu um diese zu überwältigen.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:10:43 +0100</pubDate>
<dc:creator>Unruhen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Keim der Hoffnung</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Unruhen, Monday, 21. November 2011, 11:08:</em></p><p><p>Im Westen der Stadt herrscht rege Hektik aufgrund der neusten Informationen vom Osttor, doch in anderen Teilen Gilgats hatte man noch gar nichts von der ganzen Aufregung mitbekommen. Eine kleine Gruppe Männer und Frauen mitsamt Kind gehen leicht angeheitert eine schlecht beleuchtete Gasse entlang, als sich plötzlich vor ihnen ein paar düstere Gestalten aufbauen. Erschrocken stolpern die Frauen zurück und eine von ihnen greift beschützend um ihr Kind.<br />
&quot;Wa... was wollt ihr?&quot; traut sich dann einer der Männer das Wort zu erheben, doch schon Augenblicke später bedeckt sein rotes, klebriges Blut das Pflaster unter seinen Füßen. Hell blitzt die Klinge der Gestalt, als sie diese in den Körper des gerade schlaff zu Boden gefallenen Mannes rammt. Laute Schreie erfüllt die Gasse, nur um wenige Momente später in sich zu ersticken. Mit roten Tränen in den Augen schaut die Mutter ihr Kind an, was sie versucht hat zu beschützen, bevor auch sie kraftlos in die klebrige Masse aus Blut und Dreck fällt. Angst verzerrt das Gesicht des kleinen Jungen, als er rückwärts mit den Füßen über den Boden robbt um vor den Gestalten zu fliehen. Plötzlich prallt er mit dem Rücken an etwas und als er sich verschreckt nach hinten umdreht steht eine bis auf den Kopf in schwarz gehüllte Person hinter ihm. Er will schreien, doch die Person hält ihm den Mund zu, betrachtet ihn aus weichen, funkelnden Augen.<br />
&quot;Hab keine Angst. Ich halte sie auf und du läufst schnell zur Stadtwache und holst Hilfe, ja?&quot; Die Hand der Person löst sich vom Mund des Jungen und mit einem kurzen Handgriff befördert er ihn wieder auf die Beine. Dicke Tränen kullern über die Wangen des Kindes, doch als die Person auf eine kleine Gasse hinter sich deutet, kann man so etwas wie Hoffnung in den Augen des Jungens erkennen. Ohne sich um zudrehen läuft er los, auf die Gasse zu durch die er Hilfe holen soll. Sein Körper verschwindet in der Dunkelheit... die Schritte verstummen... Blut spritzt auf das Pflaster am Eingang der Gasse. Langsam und mit einer blutgetränkten Klinge in der Hand kommt eine dunkle Gestalt aus eben jener Gasse... Das eben noch freundliche Lächeln verzieht sich in eine hämisch Fratze der Freude...</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:08:20 +0100</pubDate>
<dc:creator>Unruhen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nachts fliegen alle Falken tief</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Unruhen, Monday, 21. November 2011, 11:06:</em></p><p><p>Schwer hängen diese Nacht die Wolken über der Goldenen Stadt, als sich das Gerücht verbreitet, der Feind sei durch das Osttor in die Stadt eingefallen. Es wird geredet, dass die Miliz nicht an der richtigen Stelle war und dass ihre Kommandantin getäuscht worden sei. Hin und wieder fällt der Name eines Chirà, doch nennen ihn die meisten sowieso nur 'Schoßkätzchen der Kronregentin'.<br />
Gerade taucht eine dunkle Wolke die Gasse neben der Falkenpost del Sadi in tiefe Dunkelheit, als im nächsten Moment fast ein Dutzend hochgewachsene Gestalten aus eben jener auf die Straße treten. Eine von ihnen gibt ein paar knappe Anweisungen und Zeichen, worauf hin sich die anderen daran machen, mehr als unsanft in das Gebäude einzubrechen.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:06:12 +0100</pubDate>
<dc:creator>Unruhen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zum Osttor (28.10.2011)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Thursday, 17. November 2011, 23:49:</em></p><p><p>Der Marschbefehl der Kronregentin wird schnell in die Tat umgesetzt. Die Miliz formiert sich und marschiert geschlossen zum Markt. Die zurück gebliebene Abordnung der Miliz sichert das Westtor, wobei hier tatsächlich alles ruhig, zu sein scheint wie die gerade zurückkehrende Patrouille berichtet.</p>
<p>Die Hauptmacht der Miliz erreicht derweil den Marktplatzt und strebt zügig der Vochà Lidovas zu.  Die Milizoffiziere lassen ein Karree bilden. Wer ein Canchlet eccletan mit langer Haltestange trägt kommt in die ersten Reihen dahinter formieren sich die Asnivalträger und anders Bewaffnete. Dann dringt der Trupp im Laufschritt in die Vochà Lidovas ein. Einige Fackel-und Laternenträger haben die Aufgabe voraus zu laufen und die Straße auszuleuchten. Etwa 100 Vat vor dem Tor bleiben sie stehen und deuten auf eine Barrikade aus Gerümpel, Fässen, einigen Handkarren und einem Fuhrwerk, die die Straße komplett versperrt. Dahinter erkennt man das matte Blinken von Waffen und Rüstungen sowie vierschrötige Schatten.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 23:49:55 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schreie in der Vochà Lidovas (28.10.2011]</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Monday, 14. November 2011, 00:55:</em></p><p><p>Es ist wohl kaum eine halbe Stunde her seit die kichernde Gruppe aufreizend gekleideter Frauen in die Vochà Lidovas eingebogen ist und sich dort wohl irgendwo einem Amüsement hingegeben hat, als plötzlich einige Schreien und und angstvolles Kreischen von den Häuserwänden dieser Straße zurückgeworfen werden. Am Marktplatz ist es noch gut zu hören aber es kommt wohl ziemlich vom Ende der Straße und bricht dann auch schnell wieder ab.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 00:55:26 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zum Westtor ... (28.10.2011)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Sunday, 06. November 2011, 23:17:</em></p><p><p>Kaum ist das Kichern und Lachen der jungen Frauen in der Ferne verklungen wird es am Verwaltungsgebäude unruhig. Erst betritt eine vermummte Gestalt, der Größe nach zu urteilen ein Chira, das Gebäude, dann einige Minuten später verlassen etliche Boten das Haus und eilen zu den Bereitstellungsräumen der Bürgermiliz. &quot;Zum Westtor auf Befehl der Kronregentin....schnell.&quot; hört man den einen oder anderen Boten schon bei den Wachposten seinen Auftrag heraus rufen. Es dauert etwas, offensichtlich ist die Überraschung doch recht groß, aber dann haben wohl alle ihre Ausrüstung beisammen und die Miliztrupps  marschieren  los. Es ist nicht ganz so geordnet wie man es vielleicht von den Garnisonstruppen gewöhnt ist aber man erkennt durchaus, das die Ausbildung der letzten Wochen ihre Spuren hinterlassen haben. Zügig streben die Trupps dem Westtor zu.</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/gil/index.php?id=552</link>
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<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 23:17:10 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kann den Liebe Sünde sein?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Friday, 28. October 2011, 21:49:</em></p><p><p>Gerüchte wabern in dieser Nacht durch die Straßen von Gilgat. Greift die Armee den Feind an, hat sie Gilgat schon aufgegeben und setzt sich nach Sedib ab um den König zu unterstützen oder haben die Kommandanten einen ganz anderen Plan? Nur wenige dürften es wirklich genau wissen und die haben entweder schon die Stadt verlassen oder liegen in tiefem Schlaf.<br />
Die Bürger vertrauen, verzweifeln oder ergeben sich ihrem Schicksal und manch einer macht das, was er vielleicht auch schon die Tage davor gemacht hat. Er sucht Trost bei dem Einen oder bei seinen Göttern, deren Tempel selten in der Nacht so gut besucht waren wie jetzt. Aber es gibt auch die anderen in dieser Stadt der Vielgötterei, jene die sich dem Vergnügen hingeben und lieber feiern und bei den Huren liegen.<br />
Die Gruppe junger Frauen, die grell geschminkt und aufreizend gekleidet, aus der Vocha Shatva kommen strebe allerdings eher einer privaten Feier zu. Kichernd und glucksend laufen sie über den Marktplatz und biegen in die Vocha Lidovas ein. Manch einer der Gläubigen, die einen der Tempel am Markt aufsuchen schaut entrüstet zu diesen Huren aus dem Shatva und fragt sich wer da  im Handwerksviertel wohl noch eine nächtliche Orgie feiern will. Das Kichern und Lachen der jungen Frauen ist noch eine ganze Weile zu hören, so das man fast meinen könnte sie sind bis zum Osttor gelaufen, dann aber gehen die Geräusch im allgemein Lärmpegel der noch so lebendigen nächtlichen Stadt unter.</p>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 21:49:48 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Truppenabmarsch</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Friday, 28. October 2011, 18:40:</em></p><p><p>Den ganzen Tag über lag eine gewisse Unruhe über der Stadt und viele Anzeichen deuteten auf ein besonderes Ereignis hin. Vom Feind war noch nichts zu erkennen aber in und um den Kasernen konnte man ein ständiges Kommen und Gehen verzeichnen. Positionen auf den Mauern und an den Toren, die sonst von der Armee besetzt waren wurde von der Miliz übernommen und Gerüchte besagten, daß sich die Truppe auf einen Abmarsch vorbereitet.  <br />
Die Stadt schien sich zu strecken und die letzten Reserven zu mobilisieren. Selbst die Kerkertore öffneten sich und spieen eine Reihe von hohlwangigen zerlumpter Personen aus die wegen irgendwelcher minderschweren Vergehen eingesperrt worden waren. Die Freigelassenen wurden entweder zu Arbeitsdiensten eingeteilt oder einfach wieder in die Freiheit entlassen. So kamen auch eine Reihe von jugendlicher Brandstifter wieder in Freiheit von denen man unter anderen Umständen wohl noch lange nichts gehört hätte.<br />
Dann am späten Nachmittag, der Sonnenring stand schon weit im Westen, öffneten sich die Kasernentore und die Truppen strömten aus den Kasernen, formierten sich und marschierten durch das Königstor nach Süden in die nun hereinbrechende Nacht. Niemand schien das Ziel zu kennen und die die es kennen mußten schwiegen. Aber wer Zwei und Zwei zusammen zählen kann, der wird sich unschwer an das feindliche Lager erinnern das nur einen knappen Tagesmarsch von Gilgat entfernt lag. Plant die Armee einen Überraschungsangriff`? Das Gerücht macht schnell die Runde und wohl alle fragen sich was die Armeeführung zu so einem Schritt veranlaßt haben kann</p>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 18:40:17 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Abflug der Varuna</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Friday, 28. October 2011, 13:04:</em></p><p><p>Schon früh am Morgen schwebt das Luftschiff Varuna aus dem Hangar an der Ostmauer von Gilgat. Akat fra Himnabaer, der bekannt Luftschiffer aus Gilgat hat diesen privilegierten Landeplatz innerhalb der Stadtmauern von seinem Onkel geerbt und schon seit Jahren erfolgreich weiter genutzt.  <br />
In den letzten Wochen gingen die Geschäfte besonders gut und in den letzten Tage habe die Nachfragen nach einer Passage nach Estichà oder Ashrabad noch mal stark zugenommen. Ashrabad fliegt der kleiner Luftschiffer allerdings nur selten an und wie man hört gibt es dort auch Probleme mit der Einreise yedeitischer Bürger und so ist auch als Ziel des heutigen Flug wieder Estichà vorgesehen. <br />
Die Passagiere haben sich heute schon sehr früh eingefunden, fast so als fürchten sie um ihren Platz in der der Gondel und tatsächlich erscheinen auch etliche Bürger die noch keine Passage gebucht haben dafür aber viel Geld für einen Platz anbieten. <br />
Akat hat wohl mit einer solchen Entwicklung gerechnet und vorsorglich einige Milizionäre angefordert um einen reibungslosen Start zu sichern. Ein paar Gespräche werden trotzdem geführt und einige zusätzliche Passagiere dürfen noch an Bord. Es wird wohl eng an Bord der kleinen Varuna aber niemand wird sich heute beschweren. Aller sind froh noch diese Platz ergattert zu haben.<br />
Dann ist es so weit. Währende die Milizionäre für genügend freien Raum sorgen hebt die Varuna langsam ab gewinnt an Höhe und schwenkt dann nach Westen Richtung Flußdelta ein.</p>
<p>(ooc wer mitfliegen will postet bitte seine Ankunft in Estichà als Antwort auf das Postig &quot;Landung der Varuna&quot;)</p>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 13:04:14 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Endzeitstimmung</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Friday, 28. October 2011, 00:40:</em></p><p><p>Der Vormarsch der Gegner scheint zum Stehen gekommen zu sein. Knapp einen Tagesmarsch von Gilgat entfernt, da wo das erste Rasthaus an der Straße nach Bet-Narekem steht, sammelt sich der Feind. Das jedenfalls sind die Gerüchte, die man überall in der Stadt hört und die Spähtrupps, die die Stadt am Morgen durch das Südtor verlassen haben und auf abgehetzten Karkechs am Abend wieder angekommen sind, scheinen das zu bestätigen. Vielleicht hat auch der eine oder andere Jahd außerhalb der Garnisonsmauern geplaudert und seine Erkenntnisse verraten, aber die Bewohner Gilgats habe es wohl auch so schon geahnt. <br />
&quot;Sie bauen die Belagerungsmaschinen zusammen, noch zwei oder drei Tage dann sind sie hier&quot; hört man es ängstlich hinter vorgehaltener Hand oder trotzig mit eine nachgesetzten &quot;Soll sie nur kommen.&quot;<br />
Die Stadt scheint zu fiebern. Während sich die einen auf die Verteidigung vorbereiten, sind andere dabei noch mal richtig das Poraca durchs Dorf zu treiben. Im Shatva soll der Alkohol in Strömen fließen und Spielhöllen und Hurenhäuser sind so voll wie selten. Trotzdem gelingt es offensichtlich den Verantwortlichen die Disziplin in der Truppen und bei der Bürgermiliz zu wahren. Nur wenige Unbotmäßigkeiten werden bekannt und im großen und ganzen scheint die Administration von Gilgat noch Herr der Situation zu sein. <br />
Schiffe haben heute nicht mehr im Hafen angelegt und nur noch wenige sind nach Osten aufgebrochen. Wer jetzt noch in Gilgat ist wird wohl keine Schiffspassage mehr ergattern können. Aber noch immer fliegt Akat fra Himnabaer mit seiner Varuna die Strecke Estichà/ Gilgat. In den letzten Wochen ist er sogar öfter als sonst geflogen und auch morgen will er wieder nach Estichà starten. Vielleicht für einige Bürger die letzte Gelegenheit die Stadt zu verlassen.<br />
Heute aber scheint die Gefahr für viele noch weit weg zu sein und während auf den Maueren und an den Toren Jahds und Milizionäre gemeinsam Wache halte und in den Kasernen die Kameraden auf ihren Einsatz warten feiern etliche Bürger im Shatva vielleicht ein letztes Mal ein rauschendes Fest.</p>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 00:40:31 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<title>Nachrichten aus dem Osten</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Wednesday, 26. October 2011, 18:00:</em></p><p><p>Unruhe, Angst und trotzige Zuversicht sind wohl die z.Z. am häufigsten anzutreffenden Gefühlsregungen in Gilgat. Die Staubwolken am südlichen Röhrenmantel sind zum Stillstand gekommen und diejenigen die sich mit Entfernungen und Reisezeiten auskennen meinen das die heranrückenden Feinde wohl einen Tagesmarsch von Gilgat entfernt in Stellung gegangen sind. In der Stadt werden derweil weiter emsig die Maßnahme zur Verteidigung vorangetrieben. Die zur Bürgermiliz eingeteilten Männer wurden inzwischen einberufen und bewaffnet. Die ersten Kontingente diese Milz hat sich auch schon vor der Stadt der Bevölkerung bei einigen Übungen in Gegenwart der Kronregentin präsentiert. Leilya Mendara verfolgte die Übungen in Begleitung einiger Offiziere und Jahds der Armee und ließ sich dabei wohl in einige Finessen der Stadtverteidigung einweihen.<br />
Auch Schiffe kommen noch immer im Gilgater Hafen an. Waffen und Lebensmittel sind offensichtlich im größeren Umfang in Ashrabad und anderen östlichen Städten geordert worden und treffen jetzt im Hafen ein. Auf der Rückfahrt werden neben Kupfer; Glas und Blei auch viele Bürger an Bord sein die der drohenden Gefahr noch eben zu entgehen versuchen. Aber die Umstände schwemmen  auch etliche Abenteurer und Söldner in die Stadt, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Gilgat ihrem Schicksal begegnen wollen. Sie bringen Gerüchte und Bericht mit nach Gilgat. Berichte über einen Truppenaufmarsch von bisher unbekannter Größe.</p>
<p>Jahrhunderte ist es her, dass so viele Truppen im Osten der Welt bewegt wurden. Ausrufer schwärmten von der gewaltigen Metropole in alle Himmelsrichtungen aus, um in den Provinzen umherzuziehen. Begleitet von Trommlern, die in daherschreitendem Rhythmus die auf den Feldern arbeitende Bevölkerung des Hinterlandes zu den Straßen locken, wird die Nachricht über die Ausrufung des Kriegszustandes in einer feierlichen und doch aufpeitschenden Melodie gesungen, wie es alte Sitte ist. Die meisten der am Wegesrand Stehenden sind Sragonsklaven. Unsicherheit macht sich auf ihren Gesichtern breit, sind sie als Sklaven doch an ihre weitläufigen Plantagen gebunden. Dies wird jedoch einige nicht davon entbinden, Kriegsdienst zu leisten. Anders die Reaktion der jungen Chirà in den Dörfern und Kleinstädten der Hochebenen und dichter besiedelten Provinzen. Mit leuchtenden Augen sehen sie Ruhm und Ehre vor sich, Abenteuer und ferne Länder, einige vermeinen den Hauch der Geschichte auf ihren Wangen zu spüren.<br />
Schlagartig füllen sich in den nächsten Tagen die Hochstraßen, die sich als komplexes Brückennetzwerk über die Dächer der zahllosen Viertel der Hauptstadt schwingen, und nicht minder schnell füllt sich auch die große Straße von der Hauptstadt nach Metijà, der Stadt am See Metchuran, das Tor in Richtung Osten. Schon seit vielen Jahrzehnten ist die Straße so breit, dass drei große Fuhrwerke nebeneinander in verschiedenen Geschwindigkeiten fahren können, doch nun wurden zwei dieser Spuren allein für das Heer gesperrt. Große Lastkähne werden im Kriegshafen bereitgemacht und mit Proviant und Kriegsgerät beladen. Die Vorbereitungen werden noch Wochen dauern, doch gibt es auch schon erste echte Truppenbewegungen:<br />
Eine starke Vorhut des stehenden Heeres erreicht schon wenige Tage nach Ausrufung des Kriegszustands Metijà, ihre Zahl ist schwer zu übersehen, doch wird von gut Zweitausend gesprochen, die sich mit Bannern des Heeres der Allianz auf den Weg macht. Die Truppen marschieren, auf Kähnen, die sich von der Strömung treiben lassen, wird schweres Gerät und sperriges Material transportiert. Schwer gepanzerte Sragonkrieger sind darunter, ausgestattet mit Lanzen und schweren Schilden, chiranische Teccrakha- und leichtere menschliche Karkech-Reiter begleiten leichter gerüstete, aber tödlich bewaffnete Asnichara- und Torràkha-Kriegerinnen.<br />
Die große Mobilmachung wird noch Tage, vielleicht Wochen in Anspruch nehmen. Zur Armee der Allianz werden noch zahlreiche Verbände der Mondrai-Clans stoßen und die Zahl der freien Clanstruppen wird die des Berufsheeres der Allianz übersteigen. Doch sie alle stehen unter dem loyalen Kommando der Herrscherin der Kriegerkaste, die den Oberbefehl innehat.<br />
Doch nicht nur Richtung Metijà verfällt die Hauptstadt in ungewohnte Aktivität, auch rund um die Brücke, die als silbernes Band im Dunst des zentralchrestonischen Dschungels verschwindet, ist spürbar die Aktivität gestiegen. Die Kräne, die schwerste Lasten, Packtiere und Material auf die über der Stadt schwebende Brücke heben, sind in Dauerbetrieb und immer deutlicher ist der Puls eines zweiten Stromes zu führen, der über die Brücke in Richtung Estichà führt…</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 18:00:43 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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<item>
<title>Geschehnisse am Schiff Burda</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Thjorvold Rautavarainnen, Monday, 24. October 2011, 01:29:</em></p><p><p>Am späten Nachmittag des 23. Omajas sieht man, wie mehrere Handkarren zu dem Schiff Burda fahren. Die Handkarren sind jeweils mit mehreren Halbdan-Fässern beladen.</p>
<p>Als sie mit den Handkarren an dem Schiff Burda ankommen, kann man beobachten, wie sich die Crew des Schiffs und die Handkarren-Führer sich daran machen die 30 Halbdan-Fässer auf das Schiff zu verladen.</p>
<p>Man kann auch Thjorvold Rautavarainnen bei der Verlade-Aktion beobachten.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 01:29:52 +0100</pubDate>
<dc:creator>Thjorvold Rautavarainnen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kopf hoch!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von ein Barde, Monday, 17. October 2011, 21:38:</em></p><p><p>&quot;Es sind jetzt mehr als 1000 Tage<br />
seit du aufgebrochen bist.<br />
Und noch mehr als 100 Stunden<br />
bis der Schlaf dir sicher ist.<br />
Egal wie sehr du hadern magst,<br />
mit diesem Jetzt und Hier.<br />
Die Antwort, die du suchst, liegt noch vor Dir.</p>
<p>Geh diesen Weg.<br />
Dreh nicht wieder um.<br />
Geh ihn bis zum Schluss.<br />
Ein Weg der gegangen werden muss.<br />
Es ist nicht mehr weit.<br />
Geh noch dieses Stück.<br />
Und lass dich bitte nicht zurück.</p>
<p>Bei Sturmgewalt und Regen,<br />
lauf auf neuen Wegen.<br />
Kopf hoch – Neuer Wind kommt von vorn.<br />
Stemm dich fest dagegen.<br />
Wer nicht kämpft hat schon verloren.<br />
Neuer Wind kommt stets von vorn.&quot;</p>
<p>Die sonore Stimme, begleitet von einer lebendigen Lautenmelodie, streift durch die Straßen Gilgats, ziellos, wie ein warmer Windhauch auf einer unbestimmten Reise. Die Gestalt mit dem weinroten Umhang und der abgenutzten Laute wandert durch das Elend in den Gassen, als wolle sie einen Hauch der Melodie in jeden Winkel der verängstigten Stadt tragen. Hoffnung, Mut, Kraft - in dieser schweren Zeit ein Stück weit Vertrauen, für all die, die sich bereits verloren glauben.</p>
</p>]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 21:38:57 +0100</pubDate>
<dc:creator>ein Barde</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rückkehr der Flotte</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von Verwaltung Gilgat, Saturday, 15. October 2011, 12:06:</em></p><p><p>Am späten Vormittag nähern sich von Westen her kommend einige Schiffe der Stadt. Schnell werden sie als Teil der yedeitischen Flotte identifiziert, die vor wenigen Tagen nach Metchiya aufgebrochen ist. Dort soll es so hat man schon gerüchteweise vernommen zu heftigen Kämpfen gekommen sein an denen auch die yedeitsche Flotte beteiligt war.<br />
Manch banger Blick schweift über die herankommenden Schiffe. Vorn weg segelt  die Madran Dirya gefolgt von der Diraota II und der Catana. Wo aber sind die Omajas und die Savenlas? Etwas abgeschlagen folgt nur noch die Nedya und alle Schiffe zeigen Bandspuren und andere Schäden. <br />
Die Kunde vom Einlaufen der Flotte verbreitet sich schnell und man ist wohl zu recht gespannt welche Nachrichten die Seeleute mitbringen.</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://foren.chrestonim.de/gil/index.php?id=537</link>
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<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 12:06:35 +0100</pubDate>
<dc:creator>Verwaltung Gilgat</dc:creator>
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