Gerade angekommen und schon begeistert
Es ist noch früh am Morgen, als ein kleiner Menschenmann in staubiger Kutte zusammen mit der Morgensonne und einem Liedchen auf den Lippen die Stadt Esticha betritt. Seine flinken Augen mustern seine alte Heimat, die sich inzwischen doch so sehr verändert hatt.
Hier und da verkündet er in einem Plausch an einigen Marktständen, er wäre einst ausgezogen, um im als Abenteurer im Osten sein Glück zu versuchen. Dieses wäre ihm auch zur Genüge gelungen und sein Name würde die Knochen aller Schurken der östlichen Weiten zum Klappern bringen, so er diese nicht schon länst zerbrochen hätte.
Mit dabei hätte er daher auch einen unendlichen Schatz von allerlei Heldentaten und schaurig schönen Geschichten aus dem fernen Osten.
So zieht er seiner kurzen Schritte, bis ihn ein Plakat auffällt.
"Man spürt die Spannung der Geschichte." wendet er sich einem der umstehenden Passanten zu, und streicht sich entzückt über seinen Spitzbart. "Ich dacht´ auf meinen Wegen hierher, ich müßt´ lange danach suchen, zu Lohn und Brot zu kommen. Doch als ich diesen Aufruf hier sah, erkannte ich sogleich meine Bestimmung. Ja - ich gehe zur Armee. Es gilt, eine große Idee umzusetzen. Die Stadt wird nun von selbstbewußten Leuten regiert, die eine Vision haben. Wieviel Wesen werden schon Zeitzeugen solch großer Ereignisse. Bürger, ein neues Reich ist entstanden und es muß geschützt werden. Ich werde meinen Beitrag als Geburtshelfer der elurischen Nation leisten und meinem Land, meinen neuen Herrschern und meinen Mitmenschen dienen. Damit ich eines Tages den Enkeln berichten kann, ich habe an einer großen Sache mitgewirkt.
Ihr seht selbst, wie zerbrechlich das Reich noch ist. Überall gibt es Neider und Mißgünstlinge, kritische Stimmen, die die alte Ordnung wieder herstellen wollen. Doch als ich fortging, was war das denn für eine Ordnung? Wann haben sich die Herrscher so sehr um das Volk bemüht, waren so voller Visionen, haben derart oft zu uns, dem einfachen Volk gesprochen wie diesertage? Ich erinnere mich nicht daran. Neider und Mißgünstlinge werden auch aus den Reihen unserer Nachbarn heraustreten. Niemand sieht gern eine blühende, starke Gemeinschaft neben sich, während man selbst in Elend und falschem Glauben versinkt. Deshalb ist es wichtig, eine Armee zu haben, mit tapferen und loyalen Soldaten. eine Armee aus Kriegern, die ihrer Heimat absolute Treue geloben. Es gibt wohl kaum eine edlere Aufgabe, als jenen neuen Machthabern zu dienen, welche unser Land zu einer neuen Blüte verhelfen wollen. Ja, ich gehe zur Armee."
Der Neuankömmling wirft seinen übergroßen Hut , welcher ihm etwas an jener Höhe zurückgeben sollte, die ihm Hostinos nicht zugedacht, über die Stirn und saugt mit tiefen Atemzügen das prächtige Esticha in sich auf.
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- Gerade angekommen und schon begeistert - Sillu Cicocco, 18.09.2001, 18:25
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- huschen vondannen - Ein par Zwysel, 18.09.2001, 19:57
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- Kornett Ronin und Reichsmarschall Jolumbu ... - Kornett Ronin, 19.09.2001, 23:42
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