Estichà Unterer Markt

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Bürger von Estichà

kommandierender Offizier des Beibootes @, Saturday, 04. August 2001, 05:11 @ Verstärkung des Flottenverbandes


Als Antwort auf: Am Morgen erscheint am Horizont... von Verstärkung des Flottenverbandes am 04. August 2001 04:36:57:

Als das Boot wieder in Hörreichweite ist, nimmt der Offizier wieder die Flüstertüte zur Hand und die Trommeln verstummen.

"Bürger von Estichà. Der von langer Hand geplante Umsturz eurer Regierung wird heute wieder von euch abgewendet werden. Sobald die unrechtmäßige Herrscherin und ihre Vasallen ihre Ämter niedergelegt haben, die rechtmäßige Regierung wieder eingesetzt und die Sicherheit für das Volk Estichà's gewährleistet ist, werden wir unsere Verbände wieder abziehen. So will es das Abkommen, daß wir mit der Allianz geschlossen haben. Wir haben weder Interesse daran, euch eure Freiheit zu nehmen, noch unser Hoheitsgebiet weiter auszudehnen, noch einen Konflikt mit der Allianz zu heraufzubeschwören.

Unser einziges Anliegen besteht in der Wiedererrichtung der alten Regierung in einen beschlußfähigen Zustand. Die Stadtkommandantin Maria Villa Lobos nutzte die Widrigkeiten dieser Zeit, um sich die Herrschaft über die Stadt einzuverleiben, indem sie die Verfassung, die euch schützen sollte, mißbraucht hat.

Unser plötzliches und kurzfristiges Auftreten ruht daher, daß wir zum Glück frühzeitig von den niederträchtigen Plänen der Verräterin Villa Lobos erfuhren. Bevor wir den Rat warnen konnten, ließ die Kommandantin aber unseren Gesandten aus der Stadt werfen. Wir vermuten, daß unser Botschaftspersonal entweder desertiert ist oder von der Diktatorin zur Kooperation gezwungen wurde, aber auf jeden Fall wurde eine Berichterstattung durch den Botschafter gegenüber dem Rat in dieser Sache verhindert.

Wir bitten die allianztreuen Soldaten auf ihren Schiffen, uns bei der Befreiung dieser Stadt zu unterstützen oder zumindest Neutralität zu waren, bis sie von der Ehrlichkeit unserer Unternehmeungen überzeugt sind.

Leider wurde die Nachrichtenverbindung zur Allianz durch Boten durch die Verräter der Stadtwache unterbunden.

Loyalisten der unrechtmäßigen Diktatorin, legt eure Waffen nieder und ergebt euch in die Gerichtsbarkeit der rechtmäßigen Regierung für diesen Niederträchtigen Verrat an dem Volk, daß ihr zu schützen gelobt habt. Wir wissen, daß viele von euch von ihren Offiziern getäuscht und durch Befehle zu diesen Handlungen gezwungen wurdet. Aber wir sind uns sicher, daß der Rat dies bei seinen Schiedssprüchen berücksichtigen wird.

Ich wiederhole nochmals: Wir sind nicht als Invasoren hier, sondern als Wahrer der Hoffnung und Retter eurer Freiheit. Niemand, der sich gegen die Verräter stellt, wird in Gefangenschaft fallen. Wir werden keinen Krieg mit der Allianz erzeugen.

Die unrechtmäßige Regierung hat bis heute Mittag Zeit, das Ruder an die rechtmäßigen Herrscher zu übergeben und eine Beschlußfähigkeit des Rates durch das Ansetzen von Wahlen von Vertretern für die verschollenen Ratsmitglieder zu ermöglichen, wie die Verfassung es verlangt. Desweiteren fordern wir, daß die Verräter bis auf Weiteres in Gewahrsam genommen werden. Bis wieder eine neue Stadtwache eingesetzt wurde, welche die Stadt selbständig schützen kann, werden die Allianz- und eine Entsatzungsmacht von hundert Soldaten unter dem Kommando des Allianz-Kommandanten der Schiffe, die Ordnung in der Stadt aufrechterhalten. Sobald die Allianz Entsatztruppen geschickt hat, werden auch die restlichen unserer Soldaten abziehen. Dies ist eine Friedesmission, die den guten Willen unsererseits zeigen wird."

Das Beiboot wendet und kehrt zum Flottenverband zurück, wo es wieder aufgenommen wird.

Kaum wurde es aufgenommen, beginnen auf allen siebzehn Galeeren wieder die Kriegspauken zu dröhnen.

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