Einsame Zeilen
Mitten in der Nacht kommt Kjolu von den Klippen zurück in die Stadt. Sein Gang wirkt müde und schwach, im Dunkeln wirkt sein Gesicht erstarrt und kalt. In seiner Hand hält er einen Zettel. Er bleibt kurz stehen. Ein Windstoß reißt ihm den Zettel aus der Hand und weht ihn von ihm weg. Reaktionslos sieht Kjolu ihm nach, wendet sich dann ab und verschwindet in einer Seitengasse. Auf dem Zettel steht ein Gedicht geschrieben:
"Die Leere des Lebens
Ich stehe im Raum
die Leere um mich
höre die Zeit im Rhythmus eilen,
ein weiterer Traum
ohne rettendes Licht
ohne in der Ewigkeit zu verweilen.
Ein paar Schritte nur sind es bis zu jener Tür
die hinaus zurück ins Leben führt,
Doch meine Kraft reicht nicht aus der Kammer zu fliehen
in dem die Zeit ihre Feuer schürt.
Ich treibe im Glanz
die Sehnsucht um mich
das Alter rennt durch die Lebenszeit,
und im ewigen Tanz
ohne Farben und Licht
fragt der Tod: „bist du bereit?“
Einen Augenblick nur und ich bin befreit
von der Qual des Lebens,
Dieser Körper der mich hält erinnert mich
an meine Sterblichkeit vergebens."
Re: Einsame Zeilen
Als Antwort auf: Einsame Zeilen von Kjolu am 10. Juli 2001 00:14:22:
"Die Leere des Lebens
Ich stehe im Raum
die Leere um mich
höre die Zeit im Rhythmus eilen,
ein weiterer Traum
ohne rettendes Licht
ohne in der Ewigkeit zu verweilen.
Ein paar Schritte nur sind es bis zu jener Tür
die hinaus zurück ins Leben führt,
Doch meine Kraft reicht nicht aus der Kammer zu fliehen
in dem die Zeit ihre Feuer schürt.
Ich treibe im Glanz
die Sehnsucht um mich
das Alter rennt durch die Lebenszeit,
und im ewigen Tanz
ohne Farben und Licht
fragt der Tod: „bist du bereit?“
Einen Augenblick nur und ich bin befreit
von der Qual des Lebens,
Dieser Körper der mich hält erinnert mich
an meine Sterblichkeit vergebens."
Ndragetus schlurft gerade durch die Gassen, die Hände in den Hosentaschen vergraben, da bemerkt er einen Mann, dem ein Zettel entweicht.
Ndragetus hebt den Zettel auf, liest ihn und ruft dann. "Hey, Sie da! Sie haben etwas verloren!" Er rennt hinter dem Mann her um ihn den Zettel zurück zu geben.
Re: Einsame Zeilen
Als Antwort auf: Re: Einsame Zeilen von Ndragetus am 10. Juli 2001 01:37:07:
"Die Leere des Lebens
Ich stehe im Raum
die Leere um mich
höre die Zeit im Rhythmus eilen,
ein weiterer Traum
ohne rettendes Licht
ohne in der Ewigkeit zu verweilen.
Ein paar Schritte nur sind es bis zu jener Tür
die hinaus zurück ins Leben führt,
Doch meine Kraft reicht nicht aus der Kammer zu fliehen
in dem die Zeit ihre Feuer schürt.
Ich treibe im Glanz
die Sehnsucht um mich
das Alter rennt durch die Lebenszeit,
und im ewigen Tanz
ohne Farben und Licht
fragt der Tod: „bist du bereit?“
Einen Augenblick nur und ich bin befreit
von der Qual des Lebens,
Dieser Körper der mich hält erinnert mich
an meine Sterblichkeit vergebens."
Ndragetus schlurft gerade durch die Gassen, die Hände in den Hosentaschen vergraben, da bemerkt er einen Mann, dem ein Zettel entweicht.
Ndragetus hebt den Zettel auf, liest ihn und ruft dann. "Hey, Sie da! Sie haben etwas verloren!" Er rennt hinter dem Mann her um ihn den Zettel zurück zu geben.
Kjolu dreht sich um und blickt ihn an: "Danke," er ringt sich ein kurzes Lächeln ab, "aber Ihr könnt es behalten oder wegwerfen, ganz wie Ihr wollt. Es ist kein besonders gelungener Versuch gewesen... Es gelingt mir einfach nicht, es richtig in Worte zu fassen..."
RE: ...
Als Antwort auf: Re: Einsame Zeilen von Kjolu am 10. Juli 2001 11:19:37:
Kjolu dreht sich um und blickt ihn an: "Danke," er ringt sich ein kurzes Lächeln ab, "aber Ihr könnt es behalten oder wegwerfen, ganz wie Ihr wollt. Es ist kein besonders gelungener Versuch gewesen... Es gelingt mir einfach nicht, es richtig in Worte zu fassen..."
"Nun, wenn ihr wollt, dann könnt ihr mich gerne mal besuchen. Ich schreibe ebenfalls Gedichte. Davon, ich finde das Gedicht sehr wohl gelungen." Er lächelt. "Du solltest die Hoffnung nicht sofort aufgeben."
Re: Einsame Zeilen
Als Antwort auf: Re: Einsame Zeilen von Ndragetus am 10. Juli 2001 01:37:07:
Ndragetus schlurft gerade durch die Gassen, die Hände in den Hosentaschen vergraben, da bemerkt er einen Mann, dem ein Zettel entweicht.
Ndragetus hebt den Zettel auf, liest ihn und ruft dann. "Hey, Sie da! Sie haben etwas verloren!" Er rennt hinter dem Mann her um ihn den Zettel zurück zu geben.
Ein etwa 10 jähriges, schmutziges Straßenkind kommt zu euch und eugt neugierig auf den Zettel. "Darf ich?", fragt sie keck und nimmt euch den Zettel behutsam aus der Hand. Ihr wundert euch, dass so ein kleines und überhaupt armes Straßenmädchen lesen kann, doch sie scheint die Zeilen blitzschnell zu überlesen und schüttelt den Kopf. Dann reicht sie euch den Zettel wieder und meint mit einem richtich aufmunternd goldigen Lächeln: "Ihr Erwachsenen solltet das Leben nicht so tragisch sehen. Seht mich an - ich habe gar nichts, und bin trotzdem glücklich!" Anscheinend glaubt sie, der Zettel sei von Ndragetus.